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Mcgiver87
Neues Mitglied im Astrotreff


10 Beiträge

Erstellt am: 06.02.2019 :  19:35:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken ein Upgrade bei meiner Kamera zu machen. Bisher nutze ich eine Canon Eos 1200d und konnte damit bereits erste Erfahrungen im Bereich Astrofotografie machen.
Ich denke die Kamera ist für den Einstieg ganz gut geeignet, doch würde ich nun gerne einen Schritt vorwärts gehen. Gerade ab ISO 1600 hatte ich doch Probleme mit dem Bildrauschen.

Ich tendiere zu einer Vollformatkamera, ob DSLR oder DSLM habe ich mich noch nicht festgelegt. Ich würde die Kamera gerne hauptsächlich zur Astrofotografie nutzen, dabei soll sie aber auch alltagstauglich bleiben, d.h. sie soll erst einmal unmodifiziert bleiben.

Ins Auge gefasst habe ich momentan folgenden drei Modelle:

Nikon D750
Canon EOS 6D Mark2 (Oder auch das Vorgängermodell)
Sony Alpha 7M2.

Ich denke hier im Forum gibt es bestimmt genug Leute, die bereits mit all diesen Modellen Erfahrungen sammeln konnten. Diese Erfahrungen möchte ich mich bei meiner Entscheidung nicht außen vor lassen.
Gibt es Leute, die bereit sind Ihre Erfahrungen mit mir zu teilen, bzw. mir pro und contras der drei Modelle zu erläutern?

Ich danke schon mal im Voraus und hoffe, dass Ihr mir weiter helfen könnt.

Gruß
Andreas

Bearbeitet von: am:

Galaxien-Spechtler
Meister im Astrotreff

Deutschland
648 Beiträge

Erstellt  am: 06.02.2019 :  21:24:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Servus Andreas,

ich kann nur über die Canon EOS 6D (erste Version) sprechen.
- geringes thermisches Signal
- Rauschen bei höheren ISO-Zahlen niedrig (thermisch, Auslese)
- geringstes Ausleserauschen bei ISO 2.500 -> Serien mit relativ kurzer Belichtungszeit, aber großer Zahl an Einzelaufnahmen möglich.
- Nach Umbau sehr rotempfindlich
- der nicht schwenkbare Monitor macht mir keine Probleme.

Was Du natürlich berücksichtigen musst: die Pixel sind größer als bei anderen Kameras. Ob sich das negativ bei Deiner verwendeten Optik auswirkt, weiß ich natürlich nicht. Bei mir ist das Auflösungsvermögen trotz etwas größerer Pixel besser als mit meiner alten EOS 1000D, obwohl die leicht kleinere Pixel hat. Liegt mglw. an der größeren Anzahl von Einzelaufnahmen bei einer Serie.

Hoffe, ich konnte helfen

CDS
Stefan

"In meinem Alter ist man nicht mehr erfahren, sondern schon Zeitzeuge"
14.5" f/4.7 ICS Dobson
Lichtenknecker FFC 4.0/760mm

Bearbeitet von: am:
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Mcgiver87
Neues Mitglied im Astrotreff


10 Beiträge

Erstellt  am: 07.02.2019 :  21:13:22 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan,

vielen Dank für deine Erfahrungen zur EOS 6D.

Momentan tendiere ich auch zu der EOS. Da ich bereits eine besitze könnte ich meine Objektive weiter nutzen, von daher würde das Sinn machen.
Eigentlich hätte ich aufgrund des etwas besseren Sony Chips in der Nikon eher diese genommen, aber laut mehreren Erfahrungsberichten im Netz scheinen sich diese beiden ja nicht viel ab und zu zugeben.

Ich habe in Sterne und Weltraum 02/2018 noch einen Bericht zur Sony A7S gefunden. Allerdings wird dort das "Star-Eater-Problem" beschrieben, was ja laut einigen Berichten hier im Forum auch bei den neueren Modellen noch besteht. Somit ist die Sony momentan erst mal aus dem Rennen.

Als Optik habe ich die ganze Zeit ein Bresser AR120/1000 genutzt. Da ich gerne Galaxien fotografieren würde bin ich aber seit kurzem stolzer Besitzer eines Meade ACF 8".

Ich würde die Kamera aber auch gerne für Milchstraßen-Panoramas nutzen, und auch da gibt es ja einige Eindrucksvolle Beispiele der 6D. Ein Walimex 14mm/2,8 Weitwinkel habe ich mir bereits für die 1200D gekauft, diese könnte ich somit auch weiter benutzen.
Naja bei der Summe werde ich wohl die nächsten Tage noch etwas lesen und mich dann festlegen.

Vielen Dank nochmal für deine Antwort.

Gruß
Andreas

Bearbeitet von: am:
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mkoch
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2817 Beiträge

Erstellt  am: 08.02.2019 :  15:38:23 Uhr  Profil anzeigen  Besuche mkoch's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

ich habe selber eine 6D mit der ich rundum zufrieden bin. Die 6D-Mark2 kenne ich nur von Testberichten und würde nicht tauschen wollen.

Zu Nikon kann ich nichts sagen, und bei Sony haben wohl einige Modelle das Star-Eater-Problem (wie du schon angemerkt hast) und auch ein Problem mit Verstärker-Leuchten am Bildrand (A7S und A7S2).

Also mit der 6D machst du nichts verkehrt. Die 5D-Mark4 ist noch besser, aber das ist eine andere Preisklasse.

Gruß
Michael

Bearbeitet von: am:
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Mcgiver87
Neues Mitglied im Astrotreff


10 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  23:42:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Michael,

danke für deinen Beitrag.
Ja die 5DMark4 spielt doch in einer anderen Preisklasse.

Ich werde wohl wie gesagt bei Canon bleiben. Tendiere auch zur 6D, denn zur Mark2 sind es doch nochmals fast 600€ unterschied, wobei diese nicht all zu viele Neuerungen hat.

Das klappbare Display ist vielleicht schon nice to have, aber dafür so viel mehr Geld auszugeben lohnt auch nicht.

Ich muss mir das in einer ruhigen Minute nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen....

Gruß
Andreas

Bearbeitet von: am:
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Ronald_Stenzel
Senior im Astrotreff


219 Beiträge

Erstellt  am: 24.02.2019 :  10:47:29 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Ronald_Stenzel's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

die 6D ist als DSLR unbestritten eine tolle Kamer, aber:

- unmodifiziert ist und bleibt es astrofotografisch betrachtet eine "Krücke"
- der Unterschied zur 1200D ist erkennbar, aber keine Revolution
- du benötigst für sinnvollen Einsatz Optiken, welche für KB-Format korrigiert sind.
- die 1200D ist deutlich mehr, als eine "Einsteiger"-Kamera...
- konsequenter Schritt, wenn möglich, ist wohl eher eine Astrokamera ala ASI o.Ä.
- die Modifizierung deiner vorhanden 1200D eröffnet dir einen deutlichst(!) weiteren Horizont, als eine unmodifizierte 6D
- die Kamera ist nur ein Glied in der Kette zum Bild und kein Garant für gelungene Bilder.

ich selber nutze eine, mittlerweile 9Jahre alte Sony Nex5 und zweifle dennoch, dass eine neuere Kamera grundlegend bessere Bilder liefert...
Wenn, dann werde ich evtl. auf eine gekühlte Kamera umsteigen, da dann auch die sommerlichen Monate besser nutzbar sind.


viele Grüße - Ronald

Bearbeitet von: am:
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mash.m
Mitglied im Astrotreff


91 Beiträge

Erstellt  am: 25.02.2019 :  09:54:22 Uhr  Profil anzeigen  Besuche mash.m's Homepage  Antwort mit Zitat
Moin,

ich würde die alte 6D bevorzugen. Die rauscht noch etwas weniger als die neue. Hat natürlich auch ein paar Nachteile. Das Schwenkdisplay der neuen ist schon toll, aber auch die alte hat wlan und man kann schnell mal ein Bild genauer auf dem Handy oder Tablett anschauen.
Gebraucht bekommst Du eine 6D schon ab 500 Euro. Das ist für die gebotene Qualität des Sensors schon ein schnapper.
Es sollte auf jeden Fall eine Modifizierte Kamera sein. Egal ob 1200D oder 6D. Wenn Dein Equipment Vollformat-tauglich ist, dann solltest Du das auch nutzen.
Du kannst Dich gerne mal bei mir melden. Schreib mir mal hier über das Forum eine Nachricht mit Deiner Mailadresse.

Gruß Markus

Bearbeitet von: mash.m am: 25.02.2019 10:00:30 Uhr
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Mcgiver87
Neues Mitglied im Astrotreff


10 Beiträge

Erstellt  am: 26.02.2019 :  20:14:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Danke Ronald und Markus für eure Antworten,

die ASI294MC Pro war auch mal in der näheren Auswahl. Allerdings würde ich die Kamera wie gesagt auch gerne für Milchstraßen Panoramas nutzen, von daher die Idee doch nochmal eine DSLR zu nehmen. Und ich wäre zusätzlich gerne auf Vollformat umgestiegen.

Astromodifiziert habe ich die 1200D bisher nicht, da ich sie noch viel im Alltag nutze.

Bin wie gesagt immer noch unentschlossen......Ich werde aber nichts überstürzen und mir das alles genau durch den Kopf gehen lassen.

Ansonsten tendiere ich auch zu der alten 6D.

Gruß
Andreas

Bearbeitet von: am:
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1257 Beiträge

Erstellt  am: 27.02.2019 :  16:46:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin,

bei Neukauf und Vollformat-tauglichem Equipment -> 6D MkI (besseres Rauschen als aktuell MkII)
bei APS-C -> 1200D

Modifizieren muss man wohl oder über beide wegen der systembedingten Rotblindheit.

Was ich aktuell beobachte sind die Spiegellosen bei Canon, mit einer "M" experimentiere ich, da man sie entgegen anderslautender Gerüchte doch "B"-nutzen kann, wenn auch mit einem Trick und ML, was mich auch reitzen würde wäre eine RP, wenn es denn gute Ansätze gibt. Die "R" ist mir aktuell zu teuer. Bei Canon bleibe ich allein schon wegen der vorhandenen Software und der allgemein guten Kompatibilität mit allen, was Glas enthält.

CS
Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: am:
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kimbuuu
Senior im Astrotreff

Deutschland
206 Beiträge

Erstellt  am: 12.04.2019 :  22:42:52 Uhr  Profil anzeigen  Besuche kimbuuu's Homepage  Antwort mit Zitat
Ich bin über meine erste DSLR, der EOS1000da zur Nikon D5300a gekommen. Da war schon ein ordentlicher Unterschied zu erkennen bezüglich des Rauschens und der Bildqualität. Danach sollte es eine Sony Alpha 7a, die wirklich, wirklich geil war. Jedoch gibt / gab es viele Programme die mit den Sony Formaten nichts anfangen konnten und bin daher zur EOS 6da gewechselt und diese ist nun seit über einem Jahr meine Hauptkamera und die beste, die ich für die Astrofotografie je hatte. Diese Kamera gebe ich auch nicht mehr her :)

Ich hatte mir neben der 6Da auch die Eos 100da und nun auch die Eos 200d angeschafft für Doppelsetup. Diese Kameras haben neuere Sensoren und dementsprechend gut ist das Rauschverhalten. Allerdings haben sie mit 3,9mü relativ kleine Pixel. Da ist man bei langen Brennweiten mit Vollformat und großen Sensoren besser aufgehoben.

P.s. Die Astromodifikationen habe ich bei der Eos 1000d selbst durchgeführt, bei allen anderen Kameras habe ich dies machen lassen. Da geht auch jedesmal Geld bei Flöten, welches man am Ende nicht so wieder reinbekommt. Daher besser zwei mal überlegen, wofür man sich entscheidet ;)

Grüße,

Hakan

https://astro-zubehoer.jimdosite.com/

http://www.astrobin.com/users/kimbuuu/

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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1257 Beiträge

Erstellt  am: 12.04.2019 :  22:58:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin,

klar, für den Anfang sollte man nur das Budget nicht so hoch ansetzen, man weiß ja nicht ob man dabei bleibt. Zum Anfang geht auch ohne Mod.

CS
Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

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