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Seite: von 2

AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3406 Beiträge

Erstellt  am: 28.08.2016 :  16:35:23 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Ralf,
ja das Testen vorher ist unabdingbar. Laut Angabe ist der Augenabstand 17,5 mm.
Es kam mir aber deutlich weniger vor. Trotz der (schwierig umzuklappenden) Augenmuschel, war es ein Hineinkriechen (ohne Brille) in die Okulare.
Im Vergleich dazu mit den 20er Pentaxokularen am 100/1000 Refraktor, mit dann 50 facher Vergrößerung und ebenfalls 2 mm AP, liegen Welten.
Bin tatsächlich enttäuscht von dem Gerät, vor allem für den Preis.

Viele Grüße
Armin

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selenograph
Senior im Astrotreff

Deutschland
203 Beiträge

Erstellt  am: 28.08.2016 :  17:12:54 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Armin,

du hast recht, der Augenabstand ist kürzer und liegt laut Docter bei 18 mm. Aber wie gesagt, für mich auch mit Brille völlig ausreichend. Die umklappbaren Augenmuschel sind allerdings wirklich nicht optimal. Drehaugenmuscheln wären eine deutlich bessere Lösung. Mit den Pentax XL,XW komme ich übrigens auch sehr gut zurecht.

Gruß Ralf




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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3406 Beiträge

Erstellt  am: 14.09.2016 :  22:35:41 Uhr  Profil anzeigen
Ich hab mal das Buch von Martin Birkmayer "Astronomie 2006" genommen, da steht auf Seite 29 der PAb des 40x80 mit 10 mm. Das stimmt sehr gut mit meinem Test überein.
Das Glas ist also sehr "Brillenunfreundlich".
Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: am:
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selenograph
Senior im Astrotreff

Deutschland
203 Beiträge

Erstellt  am: 15.09.2016 :  00:29:59 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Armin,

jetzt verstehe ich unsere völlig gegensätzlichen Erfahrungen, denn wir haben wohl mit zwei unterschiedlichen Aspectem 40x80 beobachtet. Es gab vor Jahren eine erste Version des Aspectem 40x80 ohne ED-Objektive, sondern noch mit den C80/500 Achromaten und einem 7-linsigen 12,5 mm Okular mit 90° scheinbaren Gesichtsfeld. Das Okular gab es auch als Astro-Okular unter der Bezeichnung "Docter 12,5 mm XXW". Im von dir zitierten ICS-Katalog "Astronomie 2006" ist es auf Seite 220 beschrieben. Es hat den von dir beschriebenen knappen Austrittspupillenlängsabstand von 10 mm und ist damit nicht brillenträgertauglich. Das heutige Aspectem 40x80 ED ist eine völlig neue überarbeitete Version. Das neue Objektiv hat ED-Glas ohne Farbfehler. Das Okular ist ebenfalls eine Neuentwicklung und besitzt 8 Linsen unter Verwendung von Sondergläsern. Es hat einen Austrittspupillenlängsabstand von 17,5 mm (brillenträgertauglich!) und ein scheinbares Gesichtsfeld von 84°.
Siehe auch hier: http://www.docter-germany.de/de/produkte/kat/cat/aussichtsfernrohre.html
Das neue Aspectem 40x80 ED ist auf einem unübersehbar höheren Abbildungsniveau.

Gruß Ralf




Bearbeitet von: selenograph am: 15.09.2016 00:37:12 Uhr
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3406 Beiträge

Erstellt  am: 15.09.2016 :  10:23:58 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Ralf,
ja das könnte die Lösung sein! Dann habe ich wohl tatsächlich durch ein Glas der alten Bauweise geschaut. Na mal sehen, ob ich bei einem anderen Teleskoptreffen, die Gelegenheit habe, durch ein neueres zu schauen.
Kaufen werde ich mir wohl keins, aber Ferngläser interessieren mich ja grundsätzlich und da geb ich dann Bescheid.
Vielen Dank und viele Grüße
Armin

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Kerringa
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1102 Beiträge

Erstellt  am: 19.11.2016 :  17:15:59 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Original erstellt von: AS-Fan...und baue mein Bastelrohr mit der Zeissoptik 50/540 zum Spektiv um
Hallo Armin, wie sieht es denn aus? Hast du nun schon Erfahrungen mit dem Objektiv als Spektiv?

Meine persönlichen Erfahrungen haben nämlich zutage gebracht, dass ein Zenitspiegel eine höhere Vergrößerung zulässt als ein Amiciprisma.
Hast du auch mit den üblichen Amiciprismen mit 1,25" Steckmaß probiert?
Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

Gruß Hans-Jürgen

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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3406 Beiträge

Erstellt  am: 19.11.2016 :  17:46:53 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Hans Jürgen,
tatsächlich hab ich die Erfahrung gemacht, daß das handelsübliche 1,25 Zoll Amiciprisma, nicht ganz so die Schärfe gegenüber meinem M44 Zeiss-90 Grad-Prisma oder dem direkten Blick nur mit Objektiv und Okular bringt. Irgendwie fehlt der schärfste Punkt. Gegen einen Zenitspiegel konnte ich es nicht vergleichen, da ich nur einen Zweizollspiegel habe, den ich da nicht anschließen kann.
Aber spannend, daß du dies erwähnst, da mir erst vor kurzem dieser Unterschied richtig bewußt wurde!
Für terrestrische Zwecke ist er jedoch völlig ausreichend. Meist lohnt sich mehr als 27fache (20mm Pentaxokular) Vergrößerung nicht. Grade heute war ich wieder auf 80 m Höhe beim Leuchtturm Bastorf, Nähe Kühlungsborn und das Flimmern der Luft begrenzt meistens die Auflösung. Kurzzeitig ging 54 fach, aber das ist das oberste Limit sinnvoller Vergrößerung.
Viele Grüße
Armin

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Kerringa
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1102 Beiträge

Erstellt  am: 19.11.2016 :  18:29:22 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Armin,
na, da hast du das ja auch gemerkt.
Dein Zeiss 90° Prisma wird sicherlich genau so gut abbilden wie ein sehr guter Spiegel. Ich hoffe, dass vielleicht das Baader Amiciprisma etwas bringt. Da bin ich noch auf der Suche nach Testberichten.

Denn grundsätzlich sollte ja ein gutes Amiciprisma keine solchen Verschlechterungen bringen, wie ich es erlebt habe.
Mein Schwiegersohn hatte sich nämlich ein Swarovski Spektiv zugelegt.
Mich hatte es gereizt, die optischen Qualitäten mit meinem WO Megrez 72 zu vergleichen. Testobjekt war ein Isolator einer Hochspannungsleitung in ca. 500m Entfernung. Selbst bei 20-fach (Leica Spektivokular 20x) war mit den heutigen Amiciprismen, die mir zur Verfügung standen ein deutlich schlechteres Bild zu verzeichnen.
Mit einem TS Zenitspiegel 99% Dielectric konnte das WO Objektiv in Zusammenarbeit mit den Leica und Nagler Okularen problemlos mit dem Swarovski mithalten.

Zu Hause habe ich dann noch einmal meinen Zeiss Okularrevolver angesteckt. Der hat ja nun auch ein Amiciprisma. Mit diesem habe ich aber keine Verschlechterung der Bildqualität fest stellen können.
Da wäre ja noch schöner...
Denn dieser Revolver hat mir ja schon jahrelang als Zenitprisma selbst bei Höchstvergrößerung sehr gute Dienste geleistet.

Ich greife das Thema aus aktuellem Anlass auf. Ich möchte mir nämlich mein WO Objektiv in einen leichteren Tubus verpflanzen, um dieses als Reisefernrohr und Spektiv zu benutzen. Einen leichten Okularauszug habe ich auch schon da.
Jetzt fehlt eigentlich noch eine Empfehlung für ein 1,25" Amiciprisma.
Davon einmal abgesehen, es geht auch mit Spiegel. Denn ich habe gemerkt, dass mir die seitenverkehrte Abbildung so in Fleisch und Blut über gegangen ist, dass ich bei Verwendung des Okularrevolvers in die falsche Richtung nachführen will.

Gruß Hans-Jürgen

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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3406 Beiträge

Erstellt  am: 19.11.2016 :  19:34:02 Uhr  Profil anzeigen
Ich hab die gleiche Erfahrung beim Nachführen gemacht. Man ist so gewöhnt nach der falschen Seite nachzuführen, daß man Schwierigkeiten mit der " richtigen" Bildorientierung hat.
Solltest du Erfahrungen mit dem Baader-Amiciprisma machen, dann wäre ich gespannt auf deinen Bericht.
Viele Grüße
Armin

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Avier50
Altmeister im Astrotreff


1034 Beiträge

Erstellt  am: 20.11.2016 :  10:28:03 Uhr  Profil anzeigen
Hallo ihr beiden,
das umdenken beim Nachführen mit dem ZP meines Erstfernrohres E 50/540 war mir damals so in Fleisch und Blut über gegangen, dass ich dann beim Vierfach Revolver wieder umdenken musste.
Uebrigens habe ich mit dessen Zeiss Dachkantprisma gamma Vir bei 1,2" als "8" gesehen (AS 80/1200, 6-O und 4-O). Der Positionswinkel stimmte!
Ich kenne die Erfahrung eines Sternfreunde, dessen drittes (!) von B. geliefertes Amiciprisma mit seinem Zeiss vergleichbar war.
Also hartnäckig bleiben und nicht gleich mit dem ersten zufrieden geben!
Gruesse
Andreas

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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3406 Beiträge

Erstellt  am: 20.11.2016 :  11:10:54 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen!
Mein Amici hab für 25 Euro gebraucht von nem Astrofreund gekauft. Hab keine Ahnung ob das zuviel war. Äußerlich fehlerfrei. Soviel Geld hab ich da ja nicht versenkt. Und für den mittleren Vergrößerungsbereich ist es ja okay. Notfalls kann ich ja das 90 Grad-Prisma nehmen. Trotzdem werde ich mal beim nächsten Teleskoptreffen, welches ich besuchen sollte, nach Vergleichsmöglichkeiten Ausschau halten.
Ein Amici spart bei Sternwartenbesuchern auch Arbeit. Ich muß nicht ständig die Frage beantworten...Warum ist der Halbmond falschrum im Fernrohr?

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selenograph
Senior im Astrotreff

Deutschland
203 Beiträge

Erstellt  am: 20.11.2016 :  19:46:34 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen,

ich habe auch so meine Erfahrungen mit Dachkantprismen. Ich beobachte seit Anfang der 1980er Jahre mit einem Zeiss 4-fach Okularrevolver vor allem am AS 80/1200 und C 63/840. Ich konnte auch bei hohen Vergrößerungen nie einen Nachteil gegenüber dem Zeiss-Zenitprisma oder dem Zeiss 5fach-(Spiegel)-Okularrevolver wahrnehmen. Ganz anders sieht es bei anderen Herstellern aus. Amiciprismen von Vixen, Celestron und WO, die ich bis her getestet habe, konnten mich nicht überzeugen. Ich habe dann vor vielen Jahren mal ein wirklich gutes 90°-Amici 1,25" bei BW-Optik gekauft. Wie gut die Baader-Amicis heute sind weiß ich nicht. Anfangs (in den 90ern) waren wohl Zeiss Jena Prismen verbaut, heute steht "gefertigt nach Zeiss Norm", was immer das heißt ... ich bin bei Werbelyrik immer etwas skeptisch.

Gruß Ralf




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