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 Welchen Fangspiegel für 330mm f/4,2?
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StefanSLS
Meister im Astrotreff

Germany
904 Beiträge

Erstellt am: 30.04.2011 :  10:41:50 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Optikexperten,

nachdem ich einen 270mm f/5 Flugdobbi mit 54mm Intes FS erfolgreich gebastelt habe, wird es jetzt eine Nummer größer mit 330mm und geplanten f/4,2. Da mein Händler aus Putzbrunn-Solalinden keine Intes Spiegel mehr führt, denke ich jetzt über Antares nach (http://www.antaresoptics.com/SecEM.php). Doch da stellt sich jetzt die Frage nach der Oberflächenqualität: Der schlechteste Antares FS hat "nur" 1/15 ptv surface, der Beste 1/30. Auf meinem Intes FS ist 1/8 vermerkt. Oder ist alles nur Augenwischerei, da ptv- Angaben gar nix über die Fläche aussagen?

Und da ist noch die Frage nach der Größe. Ein 66mm FS (20% Obstruktion) liefert bei f/4,2 ein 12mm großes 100% Bildfeld, der nächstgrößere 78mm Klopper (24% Obstruktion) erschlägt alles mit 24mm 100% Feld. Auch wenn der Spiegel in einem Dobbi verbaut wird, möchte ich gerne die maximale Lichtsammelleistung auch bei Weitfeldbeobachtungen nutzen. Von daher tendiere ich zum Klopper. Andererseits hat die bisherige Beobachtungspraxis mit dem 270mm gezeigt, dass 15mm 100% Bildfeld mehr als ausreichend sind.

Oder die Brennweite auf f/4,4 verlängern, um auch mit dem 66mm FS auf 15mm 100% Feld zu kommen?

Vielen Dank und Grüße,

Stefan

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Dobsenschubser
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1266 Beiträge

Erstellt  am: 30.04.2011 :  10:53:19 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Dobsenschubser's Homepage
Hallo Stefan,

da Du schon selber gerechnet hast und auch selber die Erfahrung gemacht hast, stellt sich die Frage eigentlich nicht.
Der 66mm reicht für die visuelle Beobachtung völlig aus, vermutlich dürfte sogar 63mm ausreichend sein. (hab gerade keinen Rechner, aber 10mm werden meist als ausreichend betrachtet)
Ich habe an einem 12" f/5 einen 50mm Spiegel. Das 100% Feld ist noch etwas kleiner und ich kann nicht sagen, dass mit meinem Wildokular eine Vignettierung bemerkbar ist.

Zu den Qualitäten kann ich nichts sagen, da gibt es berufener Köpfe hier. Als Alternative seien noch die Spiegel von Orion UK genannt.

vg Dirk

12" f/5 Dobson, Lunt LS60THa, FH 127/1200, ED 90/900, 35mm Panzeroku, 30/88° Leitz, 20mm Nagler T2, 13mm LVW, 10 mm Pentax, 5,2 mm Pentax, 3mm LE, i.Nova PLB-Mx, cooled ASI224
Ferngläser 10*50, 20*60

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Der Erfinder der Autokorrektur ist gestorben.
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fraxinus
Altmeister im Astrotreff


2775 Beiträge

Erstellt  am: 30.04.2011 :  11:27:52 Uhr  Profil anzeigen
Hi Stefan,
für schnelle Öffnungsverhältnisse reichen 10-12mm Ausleuchtung, da der Helligkeitsabfall außerhalb dieses 100% Bereichs sehr harmonisch ist.
Aber man muss genauer planen, damit man die 10mm auch wirklich im Fokus hat!

Beim Fangspiegel ist eine hohe Reflexion schon ganz nett, und es spricht nichts gegen ein günstiges Modell von Orion oder sonstwo her, solange es aus Pyrex/Borosilikat ist.
Nur, und das gilt ausnahmslos für jedes Fabrikat, ohne einge kritische Messung würde ich *niemals* etwas einbauen. Draufschreiben kann man nämlich viel!

Du machst doch den HS selbst, oder?
Irgendwann wird er ja mal sphärisch. Genau dann holst Du Dir den FS inclusive Rückgaberecht. Dann Ritchey-Common-Test. Ist wirklich kein Akt. Das ist ein echter Hopp-oder-Top Test. Eine Zahl springt dabei nicht raus, nur wer den RC Test besteht, ist als FS über jeden Zweifel erhaben.

Selberschleifen ist leider wirtschaftlicher Blödsinn in dieser Minigröße, trotzdem, das geht ganz gut gegen die Rückseite des HS. Nix 3-Scheiben oder so. Nur für den Fall, Du willst ATM komplett ausleben

Viele Grüße
Kai

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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9700 Beiträge

Erstellt  am: 30.04.2011 :  12:15:31 Uhr  Profil anzeigen
Hallo

wenn man befürchtet der Fs könnte nicht von so guter Qualität sein ist es meist der Randbereich der betroffen ist, mit kleinerer Feldblende (bei höheren Verfgrößerungen) würde man den FS Rand dann nicht benutzen, da wäre der <<<größere schon besser

wird es jetzt ein Gitterrohrdobson, kann es schon leicht passieren das der Offset nicht mehr stimmt, wenn das voll ausgeleuchtette Bildfeld dann bei kleinerem Spiegel außer Mitte wandert, wäre die Reserve des Größeren auch besser.

du kannst dir die Ausleuchtung in My Newton ansehen, den Kontrastverlusst in Aberrator, der Kontrastverlust wird aber oft überschätzt, in 95% der Nächte die ich im Jahr rausfahre ist Seeing und Transüarenz so mies das ich es nicht merken würde, andererseits manch einer fährt auch nur die 3 Tage im Jahr raus wo die Bedingungen super sind.
Da bist du schon auf deine eigenen langjährigen Eindruck angewiesen

Gruß Frank

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StefanSLS
Meister im Astrotreff

Germany
904 Beiträge

Erstellt  am: 30.04.2011 :  16:18:27 Uhr  Profil anzeigen
Hallo zusammen,

schon mal vielen Dank für eure schnellen Antworten.

Also, über einen erhöhten Kontrastverlust bei Verwendung des 78mm Kloppers mache ich mir keinen Kopp. Ich glaube nicht, dass der Unterschied zwischen 20% und 24% Obstruktion so gravierend ist...ein SC mit 30-35% liefert zumindest im mittleren Vergrößerungsbereich auch noch recht ansehnliche Bilder (Obwohl: Nach Erreichen der auspolierten Sphäre beim 270mm Spiegel habe ich den auf 140mm abgeblendet (um fast noch beugungsbegrenzt zu sein) und den Mond beobachtet: Trotz dann 38% Obstruktion war das Bild kontrastreicher als im daneben aufgebauten C8 + Zenitspiegel...).

Ja, es soll ein Gitterrohrdobbi werden. Zu den genannten "Problemen" kommt noch, dass meine Okus eine recht große Fokusdifferenz aufweisen (Extrema: 35er Panoptik und 13er Ethos). Dann ist wirklich die Frage, wie groß das jeweilige 100% Bildfeld ist.

(==>)Kai: Hehe, an den Schliff eines FS habe ich auch mal drüber nachgedacht- aber (vorerst) lasse ich es sein;-) Wie macht man den elliptisch? Wie wird er abgeschrägt? Und außerdem, der Stathis hat die Rückseite so schön plan geschubbert, da würd ich ja alles wieder kaputt machen;-)
Bzgl. RC-Test muss ich mich mal schlau machen, vielen Dank für den Tipp! :-)

Viele Grüße,
Stefan

Beim genauen Drüber-Nachdenken ist mir gerade aufgefallen, dass mir die Bezeichnung "75% Bildfeld" nicht wirklich klar ist. Ist das der Durchmesser des Bildfeldes (exakt eigentlich die Kreislinie mit dem Durchmesser....), auf dem nur noch 75% des Hauptspiegeldurchmessers (=56% der Fläche==> 0,6mag Grenzgrößenverlust)zur Ausleuchtung beitragen? Oder sind es 75% der Hauptspiegelfläche (==> 0,3mag Grenzgrößenverlust)?

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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4516 Beiträge

Erstellt  am: 02.05.2011 :  12:23:36 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage
Hallo Stefan,

ein zu 100% ausgeleuchtetes Feld von 12 mm reicht meiner Meinung nach völlig aus, wenn als Zusatzkriterium der Randabfall beim größten verwendeten Feld maximal 30% beträgt, besser wäre 25%.

Die Münchenner Spiegelschleifgruppe hat diverse Fangspiegel von o.g. Antares Optics in Verwendung. Ich habe immer zur mittleren Qualitätsstufe geraten und habe auch bei pingeliger Betrachtung nie Probleme mit der Genauigkeit gesehen. Meine eigenen Langszeiterfahrungen mit der Beschichtung sind ebenfalls positiv.

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

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maxosaurus
Meister im Astrotreff

Schweiz
571 Beiträge

Erstellt  am: 03.05.2011 :  12:49:07 Uhr  Profil anzeigen  Besuche maxosaurus's Homepage
Hallo Photonensammler,

Mel Bartels hat einen einfachen Onlinerechner auf dem Web. Wenn Du die Grösse der Feldblende Deines Übersichtsokulars kennst, kannst Du damit den Lichtverlust am Bildfeldrand berechnen.

Bei f4.2 ist der Abstand Fangspiegel zu Feldblende Okular kritisch. Wie gross wird der bei Dir?

Grüsse

Max

Willkommen bei den schiefsten Teleskopen Europas!

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StefanSLS
Meister im Astrotreff

Germany
904 Beiträge

Erstellt  am: 03.05.2011 :  15:01:17 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Max,

vielen Dank für den Link.

Wenn man den FS so auslegt, dass man ein 75% Bildfeld von 45mm Durchmesser hat, ist man aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Also, ich hab (aus dem Kopf) 36cm Tubusinnendurchmesser. Dazu kommt eine OAZ-Höhe von so 4-6cm.

Grüße,
Stefan

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