Planetenweg Ottobeuren

Wunderschöner Planetenweg mit Planeten in 3D im Maßstab 1:1Mrd. eingebettet in schöner Allgäuer Kulturlandschaft

In Ottobeuren gibt es seit Samstag, 10.07. einen Planetenweg.
Der Weg veranschaulicht die Abstände der Körper unseres Sonnensystems im Maßstab 1:1 Mrd. und ist daher 6km lang.
Start ist in Ottobeuren beim Ämtergebäude, oberhalb der Basilika. Wer sich vorher noch informieren will, muss am Marktplatz am Touristikamt die Informationstafel zu dem Planeten-Glücksweg lesen. Das besondere sind die 3D-Planeten eingebettet in Stelen aus Nagelflu, dem Stein des Allgäus, so dass sich der Planetenweg auch super harmonisch in die Landschaft einfügt.

Der Weg geht durch den Kurpark, runter zur Mariengrotte und dann in den Bannwald. Große Teile des Weges verlaufen durch den Wald, so dass ausreichend Schatten auch bei Hitze vorhanden ist.

Ausserdem kann man im Wald die Kinder noch mit allerlei anderen Suchspielen oder in der Waldschule bei Laune halten, denn nach den inneren 4 Planeten im Kurpark werden die Abstände zwischen den grossen Planeten schon recht gross.
Im Wald gibt es auch genug Sitzbänke für Pause und Brotzeit.


Nach dem Waldkindergarten verlässt man den Wald und wandert an der Hangkante zum Konohof entlang. Den tollen Ausblick auf Ottobeuren darf man sich nicht entgehen lassen.


Am Parkplatz der Sternwarte geht es dann wieder zurück zur Sternwarte und in den Wald hinein hinunter zum Motzabächle.
Das Bächle führt uns direkt zum Planeten Neptun, dem Gott des Wassers. Ein sehr klug ausgesuchter Aufstellungsort!


Das wars dann auch mit dem letzten Planeten. Beim Bannwaldparkplatz geht es zunächst wieder Richtung Kurpark, bevor ihr dann der Wiese oberhalb zurück zur Basilika geht und den Weg damit erfolgreich abgeschlossen habt.

Alles in allem eine tolle Runde, die dann mit einem Eis oder einer Pizza am Marktplatz noch gekrönt werden kann.

Unser 4jähriger ist die 6km mit Brotzeitpause in 2.5h gegangen und hatte viel Spass dabei. Der Weg ist Kinderwagen tauglich. Einzig die Steige nach der Sternwarte wird etwas holprig, kann aber theoretisch umgangen werden.

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