M42 mit dem Origin in 28 Minuten durch den Bodennebel hindurch

Gestern (02.02.2025) schielte ich gegen 23:30 Uhr aus dem Dachfenster und es schien klar zu sein.

Für eine Orion-Kachel für unser Gemeinschaftsprojekt war es schon zu spät, um den überhaupt noch zu erwischen, musste ich das Origin weit auf den Acker tragen.

Und natürlich zog SOFORT ein Bodennebel auf. :cursing:

Egal, ich habe die Tauheizung auf "maximale Aggressivität" geschaltet und das Teleskop hat tapfer durch den Nebel gepikt und immerhin etwas "Nutzsignal" vom M42 eingefangen.

Trotzdem ist nach 166x10s = 28 Minuten etwas auf dem Chip gelandet. ;)


Aufnahmedaten:

Datum: 02.02.2025

Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 166x10s = 28 Minuten | bearbeitet mit PI und PS

Norden ist oben!

Comments 2

  • Hallo Jochen,
    tolles Bild, das ist schon enorm was aus dem Origin bei der kurzen Belichtungszeit rauskommt.
    Einzig der fette Halo um den hellen Stern ist nicht so toll.
    Gruß Ulli

    • Hallo Ulli,

      danke Dir! Der Halo ist leider der Preis, den man sich mit der RASA-Optik erkauft. Und das USB-Kabel der Kamera macht es nicht besser.

      Ich hatte dem im Starless-Bild sogar schon etwas heruntergedimmt bevor ich das Sternenlayer wieder drübergelegt habe.

      Für so Objekte wie die Plejaden taugt das Origin jedenfalls nur bedingt - das gibt dann einen Halo-Auflauf... :D


      Gruß, Jochen