NGC2024 (Flammennebel), NGC2023, IC434/B33

Hallo zusammen,


noch ein Klassiker zum Jahresanfang. Neben den "Standards" Flammen- und Pferdekopfnebel (NGC2024 und IC434/B33) habe ich auch versucht, den kleinen Reflexionsnebeln NGC2023 (=VdB2, Bildmitte) und IC435 (unten) ein paar Details und Strukturen zu entlocken.


Belichtet wurde ca. 5.3 Stunden im November 2024 mit der ASI294MC Pro. Ich hoffe, das Bild gefällt.


LG und CS,

Matthias



Setup:

TS PhotoLine 102/714 OTA (FPL53/Lanthan) Doublet SD-ED-Apo ; TSRed379 Reducer/Korrektor;

ZWO Asi 294 MC Pro (Gain 121, gekühlt auf 0°C);

Filter: Baader 2 Zoll UV/IR Cut;

Skywatcher HEQ-5 Pro;

ASI Air Plus, ASI120MINI und ZWO 30F4 Leitfernrohr;


Bilddaten:

Lights: 106 x 180s (Gesamt ca. 5.3h, am 29.11. und 30.11.2024);

Korrektur jeweils durch Darks (Masterdarks für mehrere Nächte), Flats und Darkflats (für jede Nacht);


Bildorientierung:

Norden ist bei ca. 10:30 Uhr, Osten ist bei ca. 7:30 Uhr.


Aufnahmeort: südliches Ruhrgebiet

Software: PixInsight, Gimp

Comments 2

  • Hi Matthias,


    wunderbar, wie Du den Flammennebel in Szene gesetzt hast. Auch die beiden kleineren Reflexionsnebel sind beachtlich. Aber der Flammennebel "schiesst den Vogel ab" für mich.

    Dein generell sparsamer Einsatz des Entschrauschens schätze ich sehr. Beim Spinnennebel, den ich heute gepostet hatte, war mir das im Nachhinein etwas zuviel. So sieht er zwar bissel plakativer aus, aber die ganz feinen Details gingen dabei verloren. Deine Kompositionen sind ein Ansporn, danke dafür.


    CS
    Jojo

    Thanks 1
    • Hi Jojo,


      herzlichen Dank für deinen schönen und motivierenden Kommentar, freut mich sehr! Umso schöner, diese Rückmeldung zu bekommen, weil ich es nicht einfach fand, Alnitak soweit zu "bändigen", dass noch ein paar Strukturen um den Stern herum sichtbar werden, das Ganze aber nicht unnatürlich aussieht.


      Ja, das Entrauschen ist immer so eine Sache für sich und mir fällt es bei jedem Bild immer wieder aufs Neue nicht leicht, das in meinem Empfinden "richtige" Maß zu treffen. Glattgebügelte Bilder mag ich auch nicht, die wirken einfach unecht, so dass ich in der Regel bei weniger ist mehr bleibe und es häufig vorkommt, dass ich dann fast am Schluss der Bearbeitung das (meist sternlose) Bild sehe und denke, dass ich doch noch etwas zu viel entrauscht habe. Dann binde ich eine nicht (oder kaum) entrauschte Vorgängerversion wieder zu 5-10% mit ein, um wieder etwas mehr Rauschen zurückzuholen.


      Dein Spinnennebel gefällt mir diesbezüglich sehr gut, für mich ist da ein sehr wohltuendes Maß an Restrauschen erhalten geblieben - das ist ein wirklich schönes Bild geworden!


      Es freut mich wirklich sehr von dir zu hören, dass ich mit meinen Bildern hier einen vernünftigen Beitrag zum Astrotreff leisten kann. Da ist sicher noch viel Luft nach oben, aber das ist ja das Schöne an unserem Hobby, dass man nie auslernt und "fertig wird". In diesem Sinne,


      liebe Grüße und ich freue mich schon auf deine nächsten Bilder,

      Matthias