Moin Frank!
Nun, ich denke, die optischen Grundlagen stehen fest und an den theoretischen Gegebenheiten läßt sich nicht rütteln. Die zweite Frage ist nur: Was macht das Gehirn aus diser Information...?
Ich hab' vor einiger Zeit mal einen Bericht gelesen, daß Versuche mit einer genau "1-fach" vergrößernden Optik das Abbild tatsächlich kleiner erscheinen lassen als mit dem bloßen Auge betrachtet. Das ist sicher ein psychologischer Effekt - man mußte die Optik-Vergrößerung tatsächlich auf ca. 1,5fach steigern (genauen Wert weiß ich nicht mehr), um den gleichen "Seh-Eindruck" wie mit bloßem Auge zu erreichen. Genauso wird öfters berichtet, daß bei identischer Vergrößerung ein Abbild bei binokularer Abbildung (also mit beiden Augen) größer erscheint, als wenn man nur mit einem Auge durchs Okular schaut.
Daß die Kombination Auge-Hirn so einige Überraschungen bereithält, sieht jeder, der den Mond am Horizont gesehen hat. Das ist eben eine opt. Täuschung.