Posts from Gerd-2 in thread „Was Smarties können - und was nicht... ;-)“

    Die Ausage doppelte Belichtungszeit bringt immer eine verdoppelung an Details ist einfach falsch.

    Ja und zwar genauso falsch wie die Aussage Verdopplung der Belichtungszeit = 1,4 mal so viele Details.

    Das kann man so pauschal schlicht nicht sagen.

    Außerdem müsste man bei der reinen Anzahl der Details ja die Fläche betrachten.

    Also zb. 2x so viele Details horizontal und 2 mal so viele Details Vertikal macht 4 mal so viele Details in der Fläche.


    Grüße Gerd

    Hallo zusammen,


    also wenn man mal etwas guten willen zeigt kann man durchaus nachvollziehen und verstehen was Play meint.


    Ich habe den Eindruck das hier einige das SNR mit de Anzahl der erkennbaren Details gleichsetzen oder zumindest einen strengen linearen Zusammenhang annehmen.

    Also SNR um Faktor 1,4 verbessert = exakt 1,4 mal so viele Details.

    Diese Annahme ist falsch!

    Das SNR und die erkennbaren Details sind 2 völlig verschiedene Dinge und es gibt auch keinen streng linearen Zusammenhang.

    Play hat absolut recht wen er sagt das der Detailgewinn deutlich größer sein kann als der Gewinn beim SNR.

    Das dürfte letztlich stark vom Objekt und dessen Details abhängen.


    Nehmen wir mal an wir beobachten ein Schachbrett und das SNR ist so schlecht das die einzelnen Felder nicht erkennbar sind sondern nur das Brett und Rausche darauf.

    Verbessern wir das SNR etwas aber die einzelnen Felder gehen immer noch im rauschen unter sehen wir trotz besserem SNR ist diesem Fall praktisch keinen Detailgewinn.

    Verbessern wir das SNR weiter und überschreiten die Schwelle der Wahrnehmungsgrenze für die einzelnen Felder werden mit einem Schlag 64 Felder sichtbar.

    Die Anzahl der sichtbaren Details hat sich also schlagartig enorm erhöht obwohl hier das SNR nur leiht verbessert wurde.

    Ich denke dieses Beispiel zeig schön das es keinen streng linearen Zusammenhang zwischen der Anzahl der sichtbaren Details und dem SNR gibt.

    Es ist vielmehr sehr stark vom Objekt anhängig welcher Detailgewinn sich bei einer bestimmten Verbessrung des SNR zeigt.


    Grüße Gerd

    Das stimmt schon, aber ganz ehrlich, eine EQ montierung einzunorden geht genau gleich wie das Seestar im EQ Mode einnorden und dauert keine 2minuten. Das System ist exakt das selbe (TPPA in Nina). Aber ja AZ hast du recht und wenn das für dich der entscheidende Punkt ist, dann ist das für dich so.

    Die App geführte Einordnung im EQ Modus ist natürlich auch schon eine erhebliche Erleichterung und schnell erledigt.

    Würde mir persönlich auch reichen.


    Es ging hier ja aber um die Definition eines Smartteleskops und da ist die selbstständige Herstellung der Einsatzbereitschaft im AZ Modus ein ganz entscheidendes Merkmal.

    Das ist völlig unabhängig davon ob man das persönlich nun unbedingt benötigt oder nicht.


    Für mich ist es halt viel mehr was während der aufnahme passiert und nicht davor.


    Dann verstehe ich aber nicht warum du die Smarties so kritisch siehst denn während der Aufnahme und auch danach (Verarbeitung der FITS am PC) passiert bei Smartteleskopen ja genau das Gleiche wie bei der klassischen Ausrüstung.

    Es ist nur so das zumindest die günstigen Smartteleskope nun keine Top Montierung und keine Tolle große Top Optik und keinen sehr teuren großen Sensor haben.

    Jede einzelne gerade genannte Komponente kostet bei typischem klassischem Setup in der Regel mehr wie ein komplettes S50 Pro.

    Man kann daher vom S50Pro nicht erwarten Ergebnisse zu liefern die ein klassisches Setup liefert das 5 oder gar 10 ml so viel gekostet hat.


    Mein klassisches Setup ist so aufgebaut, dass ich keine 15min brauche um es aufzubauen, einzunorden und bereit zu sein. Von daher habe ich hier kaum einsparpotenzial.

    Die 15 min sind zwar absolut praktikabel aber die vielleicht 1 min die das Smartteleskop benötigt sind eben trotzdem noch ne andere Hausnummer.

    Nicht jeder betreibt sein Hobby ganze Nächte durch wo die 15min nicht ins Gewicht fallen.


    Und es ist ja nicht nur die Zeit.

    Nicht jedem macht es Spaß diverse Komponenten zu schleppen zusammenzubauen zu verkabeln und einzurichten.

    Manche wollen das eben ganz einfach nicht, weil es Ihne lästig ist und keinen Spaß macht.


    Die wollen nur DS Fotos machen ohne die Mühsal des Aufbaus.

    Und das ist auch völlig ok so.

    Es ist ein Hobby und das betreibt man so wie es einem Spaß macht.

    Da braucht man keinen der mit erhobenem Zeigefinger drauf pocht das gefälligst die lästigen Sachen auf die man einfach keinen Bock hat auch zu erledigen sind, weil sie nah seiner Meinung dazugehören.


    Grüße Gerd

    Es gibt keinen Unterschied, abgesehen von der Bauform. Eigentlich wäre der Begriff All in One teleskop viel treffender, abernhalt marketing technisch nicht so schön 😁

    Das All in One kommt der Sache zwar schon näher aber ein wichtiges Merkmal der Smartteleskope die selbstständige Herstellung der Einsatzbereitschaft per Knopfdruck.

    Zumindest für den AZ Modus.

    Das unterscheidet Smartteleskope auch von diversen selbst zusammengestellten All in One Lösungen.

    Und diese Selbstständigkeit bei der Initialisierung ist dann letztlich auch das Smarte an den Smarties.


    Das Grundprinzip bei Smartteleskopen ist hinstellen einschalten kurz warten und dann kann es losgehen mit der DS Fotografie.

    Das wird dann zwar im EQ Modus etwas „aufgeweicht“ aber auch hier ist das Einnorden zumindest App geführt und mit wenigen Handgriffen erledigt.

    Trotzdem werden Smartteleskope immer auch über den AZ Modus verfügen wo sie völlig selbstständig ohne jedes Zutun des Nutzers also autonom in der Lage sind ihre Einsatzbereitschaft herzustellen.


    Grüße Gerd

    Keine Ahnung, ob ich richtig liege - aber wenn ich Astrovideos aus anderen Ländern schaue (z.B. von Astrobiscuit, Cuiv, Astrobackyard, usw.) dann habe ich den Eindruck, dass das Thema woanders viel pragmatischer gesehen wird.

    Diesen Eindruck habe ich auch.

    Das ist wohl mal wieder so einen typisch deutsche Eigenart wo immer alles bis ins kleinste geregelt sein muss, selbst im Hobby.

    Ob das die Kleigartenanlage ist wo penibel vorgeschrieben wird wie diese zu führen ist, wie hoch die Hecke zu sein hat, wie das Gartenhäuschen auszusehen hat, wo die Beete sein müssen und was darauf zu pflanzen ist usw.

    Und dann gibt es immer die Wichtigtuer die penibel prüfen das ja jede Regel eingehalten wird und wenn die Hecke paar mm zu hoch ist hat man nachzubessern.

    Und diese Wichtigtuer die penibel auf die Einhaltung jeder noch so unsinnigen Regel achten meinen dann das ihre Arbeit von unschätzbarem Wert ist und sonst alles im Chaos versinken würde.


    In anderen Ländern geht es da wesentlich entspannter zu und man kommt auch ohne die ganzen Regeln und die Wichtigtuer welche auf deren Einhaltung achten sehr gut klar.


    Offenbar scheint sich diese typisch deutsche Mentalität auch im Hobby Astronomie zu zeigen und auch hier gibt es Leute die meinen vorschreiben zu müssen wie man dieses Hobby gefälligst auszuüben hat.

    Auch eine lediglich vorgetäuschte Toleranz nach dem Motto kann ja jeder machen wie er will aber richtig ist es nur so wie ich es mache sehe ich da öfter.


    Grüße Gerd

    Das dauert noch ein bißchen, bis man es begriffen hat, aber jetzt schon sind S50 im Bestzustand für unter 400 Tacken zu bekommen. Wenn man bedenkt, daß man nun mehr als das Doppelte ausgeben muß, um an das Nachfolgemodell S50-Pro zu kommen, faßt man sich irgendwo nur noch an den Kopf.

    Wenn man bedenkt das auch das alte S50 beim deutschen Astrohändler zeitweise fast ganz genauso viel wie das neue S50Pro gekostet hatte und das Pro dann doch schon eine spürbar bessere Leistung zeigen sollte wenn es beim S50 auch so ist wie beim S30 Pro versus dem alten S30 dann finde ich den aktuellen Händlerpreis des S50 Pro der ja schon etwas unter UVP liegt durchaus ok.


    Grüße Gerd

    Das S50 finden alle toll, aber wenn man auf Kleinanzeigen guckt, trennen sich ein Haufen Leute zeitnah wieder.

    Das liegt wohl eher daran das es so einen sensationellen Erfolg hatte und in riesigen Stückzahlen verkauft wurde.

    Klar wenn sehr viele verkauft wurden finden sich logischerweise irgendwann auch wieder viele auf dem Gebrauchtmarkt.

    Irgendeinen Misst den schon Neu keiner gekauft hat wird man auch auf dem Gebrauchtmarkt nur sehr selten finden weil es davon halt nur sehr wenig gibt.

    Das heißt aber nicht das der Misst besonders toll wäre nur weil es gebraucht wenig davon gibt.

    Aus der Menge auf dem Gebrauchtmarkt lässt sich daher nicht schließen ob ein Produkt gut oder schlecht ist


    Grüße Gerd

    Was ich hingegen echt schwierig finde, ist der "Silberrücken"-Vorwurf.


    Ich kann diesen Vorwurf hingegen absolut nachvollziehen.

    Ich würde nur nicht Silberrücken sagen da Erfahrung und Alter hier gar nicht unbedingt der Punkt ist sondern der wahre Kern ist da rein idiologischer Natur.

    Nicht alle sind so tolerant anderen Philosophien gegenüber wie du es in deinem Beitrag erkennen lässt.

    Es gibt da leider auch sehr intolerante regelrecht verbohrte engstirnige Zeitgenossen die nichts anderes neben ihrer Art Astronomie zu betreiben dulden und die auch schon mahl sehr übergriffig und beleidigend werden können.

    Damit sich hier keiner auf den Schlips getreten fühlt noch mal der ausdrückliche Hinweis das sich Leute denen der Schuh nicht passt auch nicht angesprochen fühlen müssen.


    Ein besonders krasser Fall den ich erleben musste war zb. das Jemand die Intelligenz des Nutzers mit der Intelligenz des Teleskops in Zusammenhang gebracht hatte und die Aussage mit Blick auf Smartteleskope getroffen hatte je intelligenter das Teleskop umso dümmer der Nutzer und er hatte damals von etlichen Idiologisch gleichgesinnten Beifall für diese Aussage erhalten.

    Derartige Unverschämtheiten mögen zwar ein Extremfall sein aber der allgemeine Tenor einer ganz bestimmten Personengruppe geht dann schon in diese Richtung.

    Das sich dann Leute angesichts dieser Übergriffigkeit nicht alles gefallen lassen und ihrerseits die Tonlage verschärfen sollte doch niemanden ernsthaft verwundern.

    Wie es in den Wald hineinschallt so schallt es hinaus.

    Und so kommt eben auch mal das Wort Silberrücken als Antwort.

    Aber wie gesagt Silberrücken passt da eigentlich nicht weil es nicht an der Erfahrung oder am Alter liegt sondern an der Ideologischen Haltung und der Toleranz gegenüber anderen Arten sein Hobby auszuüben.


    Es gibt natürlich auch viele „alte Hasen“ mit viel Wissen und Erfahrung die dem Thema Smartteleskope positiv gegenüberstehen und die vielleicht sogar selber eines nutzen.

    Und es gibt einige Kritiker der Smartteleskope wo man deutlich merkt das die selber nur wenig Wissen haben und auch einigen Unfug verbreiten.

    Silberrücken passt da natürlich nicht, das ist dann eher ein Halbstarker der nur so tut als wäre es schon ein Großer


    Ich würde daher Silberrücken durch idiologisch engstirnig ersetzten und dann passt das für den Personenkreis der immer so vehement gegen Smartteleskope wettert schon ganz gut.


    Grüße Gerd

    Und wenn ein Roboter mir ein Foto macht traue ich DEM erst mal nicht ohne das Bild genauer zu analysieren.

    Offenbar besteht bei einigen aufklärungsbedarf darüber was ein Smartteleskop überhaupt ist.

    Also nicht nur die Frage was kann es und was nicht sondern auch was ist es und was nicht.


    Was ist es nicht.


    Es ist kein Roboter der auf geheimnisvolle und nicht nachvollziehbare Weise Bilder erzeugt.


    Was ist es


    Es ist grundsätzlich ein ganz normales Teleskop mit Optik und Sensor das wie jedes andere Astro Foto Setup auch unkomprimierte Rohdaten als FITS erstellt.

    Was man dann damit macht und wie man diese bearbeitet ist immer dem Nutzer überlassen.

    Ein Smartteleskop unterscheidet sich in dem Punkt also absolut nicht von klassischer Astrofotoausrüstung.


    Was ist denn dann das Besondere bei Smartteleskopen und was ist der Unterschied zur klassischen Ausrüstung.


    Ein Smartteleskop verfügt bereits Herstellerseitig über alle notwendigen Komponenten und ist so wie es ist sofort out oft he Box für die Astrofotografie nutzbar.

    Es muss nicht erst aus diversen einzelnen Komponenten zusammengebaut verkabelt und eingerichtet werden.


    Ein Smartteleskop ist in der Lage per Knopfdruck selbstständig Aufnahmebereitschaft herzustellen.

    Das ist dann auch das einzige Automatisierte daran das es bei klassischer Ausrüstung so nicht gibt und es betrifft eben ausschließlich die Vorbereitung und nicht die Aufnahme selbst.


    Alles andere also das anfahren der Objekte mit Goto die Aufnahme der Rohdaten und die Verarbeitung derselben ist exakt das Gleiche wie mit klassischer Ausrüstung.

    Es ist daher für das gewonnene Endergebnis völlig irrelevant ob man das nun aus den mit einem Smartteleskop gewonnenen Rohdaten erstellt hat oder ob es eine klassische Ausrüstung war.


    Grüße Gerd

    Da hat jetzt aber nicht jemand geschrieben daß einige hier nicht normal wären, oder ? :/

    Es geht ganz speziell und ausdrücklich NUR um das Verhalten einiger im Falle der Smartteleskope und ja da finde ich das es nicht normal ist sich damit Stundenlang zu beschäftigen und viele Beiträge zu schreiben, wenn das Thema einem eigentlich überhaupt nicht Interessiert.

    Aber normal ist ja relativ.


    Stimmen wir einfach mal ab.


    Ist es Normal sich freiwillig intensiv viele Stunden mit einem Thema zu befassen an dem man gar kein Interesse hat?

    Was sagt ihr dazu?


    Grüße Gerd

    Genau das ist aber nicht der Fall, sonst würde ich mich wohl kaum für den verbauten Sensor im neuen S50 Pro interessieren.


    Doch ganz genau das ist der Fall das erklärte Smartteleskop Gegner ständig in Threads wo es ausdrücklich speziell um Smartteleskope geht immer wieder in diese Diskussionen reingrätschen müssen.

    Was nun speziell mit dir ist weiß ich nicht aber die simple Frage nach dem Sensor des S50 auf die sich übrigens sehr leicht im Netz eine Antwort findet bedeutet noch lange nicht das du wirklich Interesse an Smartteleskopen hast und darüber unvoreingenommen diskutieren würdest.


    Wie gesagt, wenn ich öffentlich frage / zur Diskussion stelle, was können die und was nicht, muss ich mit allen Antworten umgehen können - auch die von gleichen Personen, wiederholte Antworten, negative Antworten, positive Antworten, ähnliche Antworten, Rumgehacke usw.


    Lese doch bitte erst mal die Frage korrekt bevor du antwortest.

    Es wurde nicht gefragt ob man Smartteleskope gut findet oder nicht sondern was damit so geht und was nicht.

    Das ist ein großer Unterschied!!!


    Wenn du dazu etwas Substantielles betragen kannst bitte gerne.

    Nur leider habe ich zur eigentlichen Frage noch keine konkrete Antwort von dir gesehen.

    Sämtliche Beiträge vor dir waren bisher am Thema mehr oder weniger vorbei und wenn man massenhaft Antworten auf Fragen bekommt die man überhaupt nicht gestellt hat und zur eigentlichen Frage nichts ist es absolut berechtigt da mal drauf hinzuweisen.


    Ich kritisiere hier lediglich das Verhalten, dann diejenigen, die halt nicht jeden Monat das neueste Smart Teleskop kaufen, von der Diskussion auszuschließen, weil man nicht hören will, was sie zu schreiben hätten.


    Du musst nicht jeden Monat ein neues Smartteleskop kaufen sondern es reicht völlig daran grundsätzlich Interesse zu haben um in Diskussionen darüber willkommen sein.

    Das hingegen Beiträge erklärter Gegner die keinerlei Interesse daran haben und deren einziges Ziel es ist die Dinger madig zu machen kritisch gesehen werden sollte aber nicht verwundern.

    Und komm nicht mit der immer gleichen Ausrede ja nur deine Meinung zu sagen.

    Das ist doch nur ein Vorwand, der eigentliche Kern ist hier doch eher Idiologischer Natur.

    Also konstruktive Kritik ist gerne Willkomm aber wenn klar wird das hier nur aus Idiologischen Gründen etwas madig gemacht wird sollte man sich nicht wundern, wenn es Gegenwind gibt.


    Grüße Gerd

    Na ja. Ich finde es eher merkwürdig, daß Smart Teleskop Nicht Mögende dieses in nahezu jedem Smart Teleskop Thread kundtun müssen.

    Ist ja ähnlich befremdlich wie früher Refraktor vs Reflektor.

    Ja dieses Phänomen kann man beobachten seit die ersten Smarties angekündigt wurden.

    Und das zieht sich wirklich durch fast jeden Thread zu Smarties das Leute die erklärte Gegner der Smarties sind den drang verspüren ihre negative Haltung kundzutun und zu schreiben das sie sich für so etwas niemals interessieren würden und das nix für sie ist.


    Das Kuriose ist daran das diese Leute sehr viel Zeit und Mühe aufwenden und sehr viele Beiträge zu einem Thema schreiben das sie nach eigener Aussage überhaupt nicht interessiert.

    Da kann man nur sagen normal ist das nicht.

    Das ist so als wenn ein überzeugter Veganer jeden Tag zum Fleischer geht nur um dort kundzutun das er seine Schweineschnitzel nicht mag und er sie niemals kaufen würde.

    Und wenn man ihn fragt was das soll kommt immer die gleiche Ausrede das er ja nur seine Meinung sagt und das wird ja wohl noch erlaubt sein.


    Wenn ich zu allem mit dem ich nichts am Hut habe ständig meine Meinung sagen würde hätte ich viel vor und Anderen die das vielleicht toll finden und die sich gerne darüber austauschen möchten würden sich völlig zurecht fragen was das soll wenn ich da ständig reingrätschen würde nur um kundzutun das es nix für mich ist.


    Hier geht es ganz speziell um Smarttelskope wir befinden uns hier nicht im Allgemeinen Diskussionsforum sondern Spazialboard.


    Technikforum Smarte Teleskope & EAA


    Jeder der hier schreibt oder liest sollte also normalerweise auch an genau diesem Thema interessiert sein.

    Wer damit nichts am Hut hat sollte hier normalerweise weder schreiben noch lesen denn es ist eigentlich Normal das man sich mit Themen die einen nicht interessihren auch nicht befasst.


    Komischerweise scheint das hier anders zu sein und etliche die mit dem Thema nichts am Hut haben verspüren trotzdem den drang hier unbedingt ihre Meinung kundzutun.


    Ich finde das ist nicht Normal und ich denke die Frage ist absolut berechtigt was das eigentlich soll und ob diese Personen unter lange Weile leiden und ob sie in ihrem

    Interessengebiet also zb. der klassischen Astrofotografie keine interessanten Themen haben über die sie an passender Stelle diskutieren könnten.


    Grüße Gerd

    Ich sehe halt bspw. bei dem hier besprochenen Celestron Origin MK2 keinen wirklich rational begründbaren Kaufgrund.


    Wenn ich mehr als 5 Scheine für ein Hobby hinlege, dann muss ich das schon "ernst meinen". Ich geb bestimmt nicht so viel aus, als dass ich mal ein nettes Spielzeug für den Grillabend zum Angeben habe. Mir erschließt sich der Sinn einfach nicht. Welcher Mensch kauft sich für 5500€ ein Celestron Origin MK2 - aufgrund der eben beschriebenen Preisbereitschaft unterstelle ich mindestens Fortgeschrittenenstatus - welches dann als fertiges, unveränderbares Wegwerfteleskop bereitsteht?


    Natürlich ist das Origin etwas für die ernsthafte Astrofotografie und so etwas kaufen sich Leute mit tiefgründigem Interesse.

    Es ist kein Spielzeug das Sohnemann mal ebenso bekommt.

    Von daher ist der Preis völlig ok und gerechtfertigt auch im Vergleich zur klassischen Ausrüstung die bei vergleichbarem Level nochmals deutlich teurer kommt.

    Ich kann daher absolut nicht nachvollziehen was es da zu mosern gibt.


    Und fertige Geräte sind heute der Normalfall.

    Dein Auto kaufst du ja auch nicht als Bausatz sondern das ist so wie es ist komplett und fix und fertig fahrbereit.

    Auch deiner Waschmaschine deinen Kühlschrank, deinen Rasenmäher kauft du normalerweise fix und d fertig einsatzbereit mit allem nötigen Komponenten die gebraucht werden.

    Komischerweise darf, wenn es nach einigen hier geht eine Astrofotoausrüstung nicht fix und fertig und einsatzbereit sein. Die darf nur als Bastelsatz in einzelnen Komponenten kommen.

    Eine Haltung die ich in Anbetracht das im Normalfall so gut wie alles fertig und sofort voll einsatzfähig kommt siehe Auto als weltfremd empfinde.

    Das nun endlich auch Astrofotoausrüstung fix und fertig sofort einsatzbereit zu haben ist und nicht nur als Bausatz zum Selber zusammenbasteln ist doch völlig normal und es wurde Zeit das es nun endlich sofort einsatzfähige Astrofotoausrüstung gibt es ist in anderen Bereichen schon lange das Normalste auf der Welt.

    Das MK3 wird kommen. Und das MK4. Für jeweils auch 5500€? Oder doch noch ein bisschen teurer? Weil die Dinger werden ja auch besser!

    Mit einem herkömmlichen Setup für dieses Geld kann ich mich vollkommen austoben. Und wenn was "veraltet" oder "nicht mehr aktuell" ist, kann ich es einfach austauschen. Meistens betrifft dies den Sensor, die Optik wird in den seltensten Fällen veralten.


    Aber logisch, es gibt die Leute, die beim Erscheinen des Origin MK3 dann sofort ihr Origin MK2 auf den Marktplatz stellen und möglichst schnell billig verhökern, um das neuere Produkt zu kaufen. Und genau da will Celestron (setze beliebigen anderen unter anderem Smartteleskop Hersteller hier ein) hin.


    Und was ist hier jetzt das Besondere?

    Das ist bei klassischer Ausrüstung schließlich ganz genauso, da kommt auch ständig Neues raus und du solls dann das Neue kaufen und das Alte billig verscherbeln.

    Egal ob es nun die neue Astrocam mit den noch besseren Daten ist oder die Optik oder die Montierung.

    Da bleibt die Entwicklung auch nicht stehen.

    Aktuell kommt gefühlt zb. alle paar Monate ein neuer Flatfield Apo mit noch besseren Spots und noch besserer Ausleuchtung und noch größerem Feld und noch besserem OAZ raus und der ist dann natürlich auch gleich noch viel teuer und dann sollst du den kaufen und den Alten also den vom letzten Jahr sollst du billig verscherbeln.


    Ja so ist es nun mal und zwar klassisch ganz genauso.

    Wer das nicht mag der sollte am besten nichts kaufen dann kann es auch nicht veralten.


    Grüße Gerd

    Hallo zusammen,


    ich finde wenn Leute aus der klassischen Astrofotografie so über Smarties herziehen ist das doch ziemlich scheinheilig denn auch in der klassischen Astrofotografie ist inzwischen so manches smart und automatisiert.

    So wie vor 50 Jahren betreibt keiner mehr Astrofotografie.

    Keiner sitzt zb. heute noch stundenlang am Leitrohr und hält den Leitstern im Fadenkreuz.

    Selbstverständlich ist diese eintönige Tätigkeit heute automatisiert und das ist gut so denn so bleibt mehr Zeit für kreative Sachen.

    Und mit dem Smartie ist es ganz genauso, der Automatisierungsgrad ist hier halt noch höher und es nimmt einen immer wieder gleiche und damit auf Dauer langweilige Routine Tätigkeiten bei der Rohdatengewinnung ab während der kreative und interessante Teil der Bearbeitung und Auswertung der gewonnenen Daten auch mit Smartie nicht anders als bei klassischer Astrofotografie ist.


    Auch wenn das Smartie erste „sofort Ergebnisse“ automatisch erstellt wird jeder Smartie Nutzer der wirklich gute Ergebnisse möchte um eine klassische Bildbearbeitung angefangen vom Stapeln der Rohbilder Extern am Computer nicht umhinkommen.

    Es braucht also kein Nutzer klassischer Ausrüstung dem Smartie Nutzer zu unterstellen keine Ahnung zu haben nur weil der Smartie Nutzer den immer wieder gleichen und damit auf Dauer langweiligen und stumpfsinnigen Teil der Rohdatengewinnung automatisiert hat und sich der Smartie Nutzer nur noch um den interessanten und kreativen Teil kümmert.


    Und wenn der Nutzer klassischer Astrofotoausrüstung ehrlich ist dann läuft nachdem er mühselig und umständlich alles aufgebaut und eingerichtet hat die eigentliche Aufnahme ja nicht anders wie beim Smartie alleine nebenbei ohne das man ständig danebenstehen muss und irgendetwas machen müsste.

    Und auch die Auswertung der Rohdaten extern am Computer ist bei den mit Smartie gewonnenen Rohdaten exakt die gleiche wie bei den mit klassischer Ausrüstung gewonnenen.

    Der Unterschied Smartie zu klassisch besteht im Grunde also lediglich in der Vorbereitung.


    Das Smartie braucht man nur hinstellen und einschalten und dann erledigt es die Initialisierung bis zur Aufnahmebereitschaft automatisch und klassisch muss halt umständlich aufgebaut und eingerichtet werden.

    Ab der Aufnahme ist alles genau das Gleiche und auch die Ergebnisse sind bei identischer Optik und Sensor und identischer nachfolgender Bildbearbeitung letztlich auch genau die Gleichen.

    Es gibt also keinen Nachteil mit Smartie.

    Das man mit klassischer Ausrüstung oft bessere Ergebnisse sieht liegt lediglich an der wesentlich teureren Ausrüstung die in der Regel klassisch genutzt wird.

    Die Klassiker rechnen nur sehr ungern die enormen Kosten ihrer einzelnen Komponenten mal zusammen, angefangen von der Montierung die allein schon mehrere Tausend kosten kann über Optik und Astrocam, die auch schon jeweils mehrere Tausend kosten können und den Ganzen drum rum wie Guider, Filter Stromversorgung usw. und nach und nach gekauft tut es vielleicht auch nicht so weh und es wird einem nicht so bewusst was eigentlich alles zusammen wirklich gekostet hat.


    Nur beim hochwertigen Smartie wie dem Origin heult man dann wegen einer Summe für das komplette einsatzfähige Setup die für klassische Ausrüstung allein schon für die Montierung oder die Astrocam draufgeht.

    Da scheint einigen der Preis Kompass gänzlich verlorengegangen zu sein.


    Grüße Gerd

    Hallo Jochen,


    ja du hast die eigentlichen Faktoren die für deine Beobachtung entscheidend sind ja durchaus angesprochen.

    Umso unverständlicher ist es für micht das du in der Überschrift einen Faktor der völlig irrelevant ist so in den Vordergrund rückst.

    Und auch in deinen Beiträgen kommt der für deine Beobachtung völlig irrelevante Umstand das das S30 ein Smartie ist sehr oft zur Sprache.


    Auch ein klassisches Setup mit Optik, Montierung sowie Filter und Sensor des S30 würde keine besseren Ergebnisse bringen und ein Fiktives S72 mit Optik Montierung sowie Filter und Sensor deines klassischen Setup wäre diesem absolut ebenbürtig.


    Nur weil ein System Smart ist bildet es mit identischer Hardware nicht automatisch schlechter ab.

    Ob Smart oder nicht ist für die Abbildung völlig irrelevant, entscheidend sind hier die verwendeten Komponenten.


    Und da können wir ja gerne tiefgründiger darüber diskutieren was zb. der Filter für einen Einfluss hat und das gerne auch mal näher untersuchen und verschiedene Filter austesten.


    Aber eine Diskussion Smart versus klassisch ist doch verschwendete Zeit, weil das letztlich für das Ergebnis völlig irrelevant ist.


    Grüße Gerd

    Ich habe mir vom S30pro (das ohne Zweifel ein fantastisches Gerät ist) bei DIESEM Objekt mehr erwartet und vom Apo weniger. Das wollte ich dokumentieren und mehr gibt es da auch nicht hinein zu interpretieren.

    Wenn du uns deine subjektive Sicht schon so mitteilen willst dann mach das auch genau so deutlich und verwende keine Überschrift die mit dem was du uns da sagen willst nicht das Geringste zu tun hat.

    Ich interpretiere nichts hinein, sondern nehme nur zur Kenntnis was du selber als Überschrift geschrieben hast.


    Was Smarties können - und was nicht


    Und da ist es völliger Unsinn ausgerechnet das kleinste und preisgünstigste Smartie als Referenz für die Möglichkeiten von Smartteleskopen heranzuziehen und uns ausgerechnet anhand des S30 zeigen zu wollen wo die Grenzen von Smartteleskopen liegen.


    Das ist so als wenn du zb. den kleinsten und billigsten Newton den du finden kannst mit einem wesentlich größeren und teureren APO vergleichst wo der viel kleinere Newton dann natürlich logischerweise bei weitem nicht mithalten kann und dem Ganzen die Überschrift gibst.


    Was ein Newton kann und was nicht.


    Das es auch wesentlich größere und leistungsfähigere Newton gibt als der zum Vergleich herangezogene mini billig Newton mit Sphäre wird dabei dann hartnäckig ignoriert, sondern es wird so getan als sei der mini billig Newton mit Sphäre die Referenz für die Möglichkeiten eines Newton.


    Das wäre genauso ein Unsinn wie das S30 mit der Überschrift


    „Was Smarties können - und was nicht“


    als Referenz für Smarties hinzustellen.


    Grüße Gerd

    Da dürfte dann das unpräzise Tracking der Plastik-Mechanik und das fehlende Guiding die Grenzen der Smarties


    Auch Plastik-Mechanik ist kein Merkmal eines Smarties sondern lediglich eine Frage des Preises.

    Du hast mit dem Stellina selber ein Smartie mit hochwertigem Metallgetriebe.

    Es kostet natürlich nur deutlich mehr als ein S30 mit Plastik Getriebe.


    Du vergleichts nicht smart gegen klassisch sondern sehr sehr preisgünstig gegen wesentlich teurer.

    Ein 72mm APO + hochwertige Parallaktische Montierung mit Stativ + ASI294MC ist ne völlig anderer Preisklasse wie ein S30 und kostet ein Mehrfaches.

    Allein die ASI294MC kostet locker das Doppelte wie das komplette S30.

    Und ja ein Setup das locker 5 mal teurer wie das S30 ist sollte schon etwas mehr können.

    Es wäre ja peinlich, wenn das Billig Smartie ähnliches leisten würde wie das 5 mal so teure Setup.


    Auch das hat mit Smart versus klassisch rein Garnichts zu tun sondern mit preisgünstig versus teuer.


    Was mich stört ist das du so tust als wäre es eine prinzipielle Eigenschaft von Smarties billig und minderwertig zu sein.

    Nur weil das extrem preiswerte S30 nicht die edelsten Komponenten verbaut hat ist das nicht gleich eine generelle Eigenschaft von Smarties.

    Es gibt auch Celestron Origin oder Stellina und Vespera.


    Grüße Gerd

    was Smarties können, sehen wir ja anhand der vielen schönen Bilder hier im Forum.

    Ich möchte aber heute auch mal darlegen, was sie nicht können. ;)


    Also mit smart versus klassisch hat dein Vergleich doch wenig zu tun.

    Was du vergleichts ist lediglich was mit unterschiedlicher Optik und unterschiedlichem Sensor so geht.

    Von daher finde ich es irreführend den Vergleich mit smart versus klassisch zu betiteln.


    Wenn du das möchtest dann verwende für den Vergleich identische Optik bzw. zumindest von den Eckdaten her vergleichbare Optiken und den gleichen Sensor.

    Nur dann kannst du vergleichen was mit Smartis geht und was klassisch kann.


    Du kannst ja gerne mal ein Hyperia von Vaonis mit dem klassischen 72/400 APO vergleichen.

    Vermutlich kommst du dann nach deiner Methode zu dem Schluss das Smarties einem klassischen Setup deutlich überlegen sind.


    Grüße Gerd