Astrofotografen, die sich mühsam teilweise über Jahrzehnte Kompetenzen aneignen, um schöne Astrobilder zu machen, bei den Smarties kein gutes Gefühl in Bezug auf die Schöpfungshöhe der so entstandenen Bilder haben.
Ich denke, sowas wird es immer geben, in allen Bereichen. Astrofotografen hatten bestimmt damals beim Wechsel von Photoplatte auf CCD auch kein gutes Gefühl.
Psychologisch ist da ja auch erklärbar: ich habe viel Zeit und Geld und Herzblut investiert und jetzt kommt jemand um die Ecke, der macht es mit neuer Technik mit der Hälfte des
Aufwandes (und eventuell sogar besser). Aber das ist gar nicht der Punkt. Ich persönlich sehe die "Schöpfungstiefe" eines Bildes nicht durch den fehlenden Verkabelungsaufwand geschmälert - aber das
ist auch nur meine Meinung.
Der Punkt ist das Generative in den Bildern - Dinge, die nicht in dem von mir eingefangenen Signal enthalten sind werden hinzugefügt.
Da sehe ich die rote Linie. Gleiches gilt für Musik. Bei beiden fehlt mir das Herzblut - das sieht bzw. hört man i.d. Regel auch.
Gruß, Jochen
PS: ich wollte diesen Thread nicht in pro/contra Smartie abgleiten lassen, das wurde schon oft diskutiert und ist hier sicher OT.
Ich wollte nur mal erwähnt haben, dass m.E. Smarties nichts mit generativer KI zu tun haben.