Damit fangen schon die ersten Meinungsverschiedenheiten an: mittels dieser Farbkalibrierung täuscht man vor,
Hallo Andreas,
die photometrische bzw. spektrophotometrische Farbkalibrierung ist quasi der Weißabgleich in der Astrofotografie - sprich die Gewichtung der Farben anhand der realen Spektralklaasen der Sterne. Das ist doch völlig legitim, zumal in den Tools wie Siri oder PI genau beschrieben ist, wie und auf welcher Datengrundlage das erfolgt.
Auch die oben von Erik (Aludobson) erwähnten KI Tools wie BXT, NXT, GraXpert usw. dienen dazu, vorhandenes Signal zu bearbeiten. bzw. Rauschen zu reduzieren. Man kann darüber diskutieren, ob und wenn ja, welche Dosis noch echte Details oder schon Artefakte wiedergibt, was hier auch immer wieder Diskussionsstoff war. Ich bin z.B. der Auffassung, dass in vielen Fällen zu viel geglättet wird und das natürliche Rauschen des Himmels zu stark unterdrückt wird.
Das hier ist jedoch eine ganz andere Nummer. Hier werden Objekte und Details dazuerfunden, die im Bild gar nicht vorhanden sind. Das ist für mich auch keine Kunst. Das ist nur Fake!