Genau deshalb hebe ich alles auf. Ich hatte es in einem anderen Thread schon geschrieben, ich zitiere mich mal selbst:
Ich kopiere die Daten immer auf den PC und archiviere sie dauerhaft.
Bei einem Deepsky-Objekt kann ich auch nach mehreren Jahren noch "mehr Licht" sammeln und die Aufnahmen so weiter vertiefen.
Ich speichere deshalb alle subframes dauerhaft, mittlerweile habe ich ca. 18TB (redundant gesichert).
An die Daten komme ich je nach Gerät entweder über das gemountete Netzlaufwerk, über ftp mit Filezilla oder ganz simpel per USB-Kabel.
Den Datentransfer auf die Sicherungsplatten habe ich bisher nicht automatisiert - das mache ich händisch.
Zur Sicherung auf einer NAS:
Ich habe zwar mehrere NAS in meinem LAN, die Sicherung der Astrodaten (und alle weiteren für mich wichtigen Daten) lagere ich aber immer auf langlebige, mechanische Festplatten aus.
Eine Kopie davon lagert immer räumlich getrennt.
Mit dem NAS ist es immer so eine Sache: für den täglichen Einsatz ist es sicher praktisch.
Aber es hängt halt auch am Netz und ist damit einem gewissen Risiko ausgesetzt.
Und ein NAS läuft mit einem proprietären Controller mit eigenem BIOS. Wenn der mal kaputt geht (Gewitter, Bauteil-Versagen) oder der RAID-Verbund sich aufgelöst hat, wird es immer schwierig,
an die Daten zu kommen. I.d. Regel gibt es dann vom Hersteller spezielle Software, um die Daten zu rekonstruieren. Das ist auf jeden Fall nie trivial und immer mit Aufwand verbunden.
Ich würde zumindest noch eine Kopie der Daten erstellen und diese Platte dann räumlich trennen.
Gruß, Jochen