PS: die Pretty Deep Maps sind kostenlose, interaktive PDFs mit knapp 8GB 🫣 Man sieht, wie tief die gehen 😉
Posts from astrophin in thread „Celestron Origin Bilder Thread“
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Hallo Zusammen
Bei IC405 ist es tatsächlich etwas gemein. Man erwartet einfach OIII, wenn man nicht gezielt danach forscht, findet man auch nicht wirklich sofort, dass der blaue Anteil eben ein Reflektionsnebel ist.
Wenn man sich der Nebel aber genauer anschaut, könnte man aber schon stutzig werden, mir ist kein OIII Nebel bekannt, der auch nur Ansatzweise so aussieht. Meist ist das OIII und Ha überlagernd oder ineinander verlaufend. Die klaren Kanten sprechen hier schon für einen Reflektionsnebel.
Es lohnt sich oft auch etwas zu recherchieren über die Objekte. IC 405 beschreibt eigentlich "nur" den diffusen Nebel. Der Reflektionsnebel hat den Namen vdB34.
Ich nutze sehr oft die Pretty Deep Maps, da man hier auf einen Blick sofort alle Objekte aus den Unterschiedlichsten Katalogen erkennt:
Man sieht auf einen Blick: IC 405 / Sh 2-229 und eben VdB 34 -> VdB = Reflektion -> also kein Schmalbandfilter
Bis jetzt habe ich keine App gefunden die auch nur Ansatzweise an den Detailgrad herankommt. Am ehesten wahrscheinlich Guide 9.1 (nur Windows), das habe ich aber jetzt nicht angeschaut.
Aha, dann schmeiße ich den Origin Nebelfilter in die Tonne.
Nebelfilter sind Emissionslinienfilter und funktionieren daher nur an Emissionsobjekten
Von daher, hat der Filter perfekt funktioniert! Seine Aufgabe ist es Kontinuumstrahler zu blocken, das hat er beeindruckend geleistet. Von daher eigentlich als positiv zu werten!CS, Seraphin
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Hi Jochen
Sorry, ich habe mich nicht geachtet, dass das ja der Bilder Thread ist.. Ich wollte den nicht zerschiessen.. Wollen wir die Flatsthematik in ein neues Thema auslagern?
CS, Seraphin
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Hi Peter
Um Polemik gehts mir gar nicht, falls du mich damit meinst.
Es ist einfach schwierig zu helfen wenn anstatt technischen Daten und informationen, drohungen gegen den nicht anwesenden Hersteller ausgesprochen werden.
Zu deinen Flats:
Zuerst sicherstellen dass es daran liegt - also neue darks aber alte flats stacken. Wenn gut, muss es am neuen Flat liegen, wenn nicht dann an den Darks (und vielleicht flats).
Sollten es die flats sein, könnte man diverse Sachen überprüfen.
Wer mich an dieser Stelle mal noch etwas besser verstehen möchte soll sich einfach mal bei Youtube das Werbevideo von
PrimeLuceLab und Celestron für die Giotto-Flatfieldbox anschauen. Aber nicht aus technischer Sicht sondern einfach mal aus
Marketing-Sicht. Und so läuft das beim Origin ab ...
Ich weiss nicht worauf du Hinaus willst. Firma A bietet ein zubehör zu Produkt XY an. Soweit so üblich.
Ich wünsch viel Erfolg, ich halte mich da raus.
CS, Seraphin
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Hi Bettina
Ich glaube, unsere unterschiedlichen Meinungen beruhen darauf, dass ich das Origin als unmündiger Astroanfänger gekauft habe. Für solche ist es ja angeblich gemacht.
Ja, dass smarties viel einfacher seien als ein klassisches Setup ist eine gewagte these und sicherlich auch ansichtssache. Ich finde das fotografieren per se nichts kompliziertes und die smarties vereinfachen eigentlich nur das Aufbauen im Sinne von ich muss weNiger Kabel einstecken und zwei drei Knöpfe weniger drücken.
Von seinem Ursprung her sollte so ein Kram mit neuen Darks und Flats beim Smartie nicht notwendig sein.
Das ist Quatsch. Ein smartie muss sich genauso an die Physik halten wie alles andere. Jeder Kamerasensor ist temperatur abhängig, ein ungekühlter sowie so.
Ich will nicht den Großteil meiner Freizeit mit der Problemlösung eines halbfertigen Produktes vergeuden.
Manche scheint das jedoch herauszufordern und es macht Ihnen Spaß. Mir eben nicht mehr.
Das verstehe ich gut, da ticken wir genau gleich. Meine Ausrüstung soll einfach funktionieren und das machen was sie soll.
CS,Seraphin
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ich kann es noch mal sagen: ich habe mit einem Flatpanel Flats neu gemacht und danach die entsprechenden Darks mit der Belichtungszeit meiner späteren Subs.
Damit entstand mein Adlernebelbild aus der Galarie. Sowohl Masterstack als auch das manuelle Stacken in Pixinsigt hatte keine Farbstiche oder Faebverschiebungen.
Sehr gut, genau das war auch mein Punkt. Wie hat Peter das Flat aufgenommen? Darauf habe ich noch keine Antwort erhalten.
Ich fühle mich auch als kleines Versuchskanninchen
ja, das verstehe ich und ist sicher auch in gewissen Grenzen richtig. Wie oben erwähnt ist es schwierig ein neuartiges Gerät ohne eigene Nutzergruppe fertig zu entwickeln. Das hat man ja sehr gut beim Seestar gesehen, geplant als EAA Gerät, wird es heute fast nur in der Astrofotografie verwendet. Das hat lange gedauert und viele Softwareupdates mit sich gebracht.
Ist das die Erwartung an ein Hochpreisgerät?
Ganz ehrlich: an ein Gerät was neue technologien für ein Unternehmen bedeutet: ja, da ist genau das meine Erwartung. Da ist meine erwartung eine solide Grundversion, gefolgt von Patches die Verbesserungen bringen und features die aus der entstehenden Community gewünscht werden.
CS, Seraphin
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Das Origin wird als Smarttelescope verkauft.
Es ist ein all in one teleskop, und das ist es auch. Smart ist daran nichts, der Begriff smart teleskop ist ähnlich sinnstiftend wie SUV der "Stadtgeländewagen". Smarties sind wie aus einzelkomponenten bestehende Systeme einfach Computergesteuerte Teleskope, einfach verpackt in einem All in One Gehäuse.
Die angepriesenen Vorteile stellen sich in der Praxis als nicht vorhanden dar.
Ich kenne das marketing dazu nicht, ich weiss nicht welches verprechen gemeint ist und wie das zum Thema eines vielleicht unbrauchbaren Flats zusammenhängen soll.
Wenn ich auf die Celestron Seite die Keywords anschaue, dann sind die alle abgedeckt. Oder nicht? Welches Versprechen meinst du konkret?
Wie es zu dem falschen Flat kam (falls es daran liegen sollte) kann unterschiedlichste Gründe haben, von Software Bug bis Bedienerfehler ist da alles möglich und durch die dürftige Datenlage nicht zu beurteilen.
CS, Seraphin
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Hi Nochmals
Aber große Achtung ... die Programmierer der neuen FW 1.2.5195 haben sich einen besonderen Gag einfallen lassen !
Das ist doch kein Gag 🤔 Es ist dein Gerät, da darfst du doch löschen was du willst. Es sollte dich um bestätigung bitten, aber wenn du löschen willst, sollte es das auch tun!
Nachts draussen, sollte man eigentlich nie was löschen 😉 erst wenn alle Daten gesichert sind und etwas schlaf getankt wurde, sollte man ans löschen denken.
Das muss ich wie gesagt alles nochmal tiefer prüfen - aber auf eine solche Idee zu kommen ist eigentlich strafbar !
😱 Jetzt wird es doch etwas absurd! 1.) Ich finde es gut wenn Hersteller den User für Mündig genug empfinden um ihm die Möglichkeit zum löschen der Daten zu geben. 2.) Entsteht dadurch einen schaden? Nein, man macht neue Kalibrationsdaten oder nimmt sie aus dem Backup und gut ist. Die Kalibration kann zu jedem Zeitpunkt angewendet werden..
Daran etwas problematisches zu sehen ist irgendwie absurd.
Ich verstehe ehrlich dein Problem nicht. Wahrscheinlich zerschiesst ein Flat deine livestack.. das kannst du überprüfen indem du mal beide flats nebeneinander legst und systematisch anschaust, aber auch nur wenn du wirklich willst. Ansonsten: kopier das alte wieder auf die Kiste oder erstell ein neues.
Anstatt dem Hersteller zu drohen, hilft es meist mehr wenn man systematisch vorgeht. Das heisst log datei, falsches flat und richtiges flat mitschicken und abwarten.
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das Flat hatte ich direkt vor der Aufnahme über die Origin-Routine für flats gemacht - aber man weis ja beim Origin eigentlich überhaupt
nicht, ob das auch verwendet wird !!! ... das flat bekommt einfach den Namen "flat", keine laufende Nummer und nicht mal einen Zeitstempel !
Ich gehe stark davon aus, dass einfach das vorhandene Flat verwendet wird, bis ein neues aufgenommen wird. Ein gutes Flat kann man relativ lange nutzen, nur zur Staub detektion oder wenn etwas am train verändert wird, muss dieses neu erstellt werden.
Wenn ein falsch aufgenommenes Flat die Bilder verkalibriert, ist das eben so und kein Drama. Dann nimmt man es neu auf. Das erstellen von flats ist meiner Erfahrung nach, alles andere als trivial..
Für ein ständiges "Jugend/Alter
forscht Objekt" kassieren die zu viel ... und lösen zu wenig Probleme!Das ist bei Softwaregetriebenen Projekten der ersten Generation eigentlich immer so. Es gibt keine Nutzergruppen die ihre Interessen kund tun können. Die Smarties entwickeln sich alle in Richtung klassischem Equipment. Schon beim Seestar kamen nach und nach Funktionen dazu, die es zum klassischen Teleskop machen soll. Dadurch lässt sich Qualität steigern, aber es wird auch wieder komplizierter (Kalibrationsframes, EQ Modus etc). Aus meiner Sicht eine schlechte Entwicklung da so aus dem Aufstellen und fertig Wolkenlücken ausnutzen, ein kompliziertes Teil entsteht, mit neuster Software. Irgendwann soll das Origin das selbe können wie ein klassisches Setup. Dann frage ich mich aber wieder einmal mehr, weshalb nicht einfach klassisch? Komplette freiheit, besseres Preis-Leistungsverhältnis, Jahrzentelang etablierte Software etc.
CS, Seraphin
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Guten Morgen
Kurzer Zwischenstand meiner Nachforschungen zu den roten Bildern von gestern ... astrophin ... Du hattest freundlicherweise
um Feedback gebeten. Danke dafür ...

Danke fürs Feedback! Das ist interessant. Dann sind wohl die Kalibrationsdaten fehlerhaft.
Diese sind nicht abhängig vom Objekt, aber von der Temperatur. Aktuell können die Temperatur deltas von Aufnahmebegin zu Aufnahmeende grosse unterschiede haben, diese machen eine exakte Kalibrierung unmöglich.
Hast du sowohl Dark als auch Flat von der alten Session genommen? Nur das Dark ist Temperatur abhängig.
Flats sind aber deutlich empfindlicher auf alles mögliche.
Ich schlage vor: Stacke eine Serie nochmal und tausche nur die Darks aus. Ist das Bild immernoch rot - die flats sind das Problem, wenn nicht dann stimmt etwas mit dem dark nicht. Ich tippe auf die flats. Zu hell oder zu dunkel können allerhand komische Effekte erzeugen und das richtige Level zu finden ist gar nicht so einfach ohne richtige Hilfsmittel.
Wie nimmst du die flats auf?
Die Ringe in M31 sehen für mich einfach nach falschem Fokus aus (btw: auch das zerstört die flats Kalibrierung). Der Fokus muss möglicht gleich sein im light als auch in den Flats.
CS, Seraphin
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Ich sag ja immer: Das Smartie, das gar keines ist.
Eigentlich sind es ja keine Smarties, oder jedes klassische Setup welches software gesteuert ist, müsste auch ein smartie genannt werden. Eigentlich sind es einfach All in one Geräte. Diese haben immer Vor- und Nachteile. Flexibilität, Reparierbarkeit und langlebigkeit müssen zugunsten des Packmasses eingeschränkt werden und werden von einzig vom Hersteller diktiert. Der Marketing Begriff "Smart Teleskop" suggeriert etwas, was nicht zutrifft. Ist halt marketing.
CS, Seraphin
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Hi Peter
das werde ich natürlich heute alles mal checken !
Lass uns wissen was raus kommt!
zu Deinem Punkt 2 - da habe ich schon seit einiger Zeit den Verdacht, dass es dort Probleme geben kann.
Ich stelle öfters fest, dass die Farbkanäle der Rohdaten bzw. des Stacks im DSS ziemlich weit auseinander
liegen ... oder das oft ein Kanal weit weg von den beiden anderen liegt.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Einzelframes schon betroffen sind, oder werden diese bereits kalibriert gespeichert? Dann könnte es natürlich auch an der Kalibration liegen, wäre aber komisch.
Wenn es nur der Stack ist, ist es auch nicht weiter tragisch, dann ist zumindest nichts verloren und es ist nur ein Software problem. Von daher vielleicht als aller erstes einfach mal manuell stacken. Wenns dann passt, ignorieren und auf eine neue Software warten. Das wäre der idealfall und ich denke dass ist am wahrscheinlichsten. Richtiges Stacking ist relativ Rechenintensiv, die smartscopes sind was Rechenleistung angeht aber sehr schmalbrüstig ausgerüstet, von daher werden vereinfachte Algorithmen eingesetzt.
Du hast vollkommen Recht - man weiß nicht, was das System unter welchen Bedingungen macht ! Das ist
bei solchen Systemen wie dem Origin schon ein Problem ...
Ja, das ist halt das Prinzip. Ich habe ja nur ein Seestar aber auch da hat mich das schon sehr genervt. Die klassische Ausrüstung läuft da viel stabiler und wenn ich mal ein problem habe,. Ist es meist innerhalb minuten gelöst weil ich ganz einfach trouble shooten kann. Da sind die fünf Kabel die ich einstecken muss, das kleinere übel für mich.
CS, Seraphin
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Guten Morgen
Ich bin zwar nicht Jochen und habe auch kein Origin, aber ich versuche es mal.
Zur Fehler eingrenzung würde ich
1.) den Stack einfach mal in Pi oder Siril öffnen und einen Blick in den Fits Header werfen
2.) Mal die Kanäle trennen und G und B unter die Lupe nehmen
3.) Mal ein Einzelframe öffnen
Wenn das Einzelframe gut aussieht liegts am stacking algorithmus. Vielleicht kommt der nicht mit Vollmond zurecht? Also mal manuell stacken.
Was ihr hier erlebt, ist das lehrbuchbeispiel für Nachteile proprietärer Systeme. Man weiss nicht was es wann macht und etwas dagegen tun kann man meist selbst nicht. Wenn es aber nur der interne Stack betrifft, ist es auch nicht wirklich ein Problem, manuell stacken ist in jedem Fall besser.
CS, Seraphin
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Hi Bettina
Eigentlich ist es ganz einfach. Den Stack ohne Filter bearbeitest du genau so wie immer.
Aus dem Nebelfilter stack extrahierst du den Rot Kanal. Diesen entsternen, rot färben und über den filterlosen Stack legen.
Dabei kann eigentlich die Farbe nicht verloren gehen.
CS, Seraphin
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Hi Bettina
Wo ist denn die Farbe hin? Wie lange hast du mit dem Nebelfilter belichtet?
CS, Seraphin
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Ich probiere das mal heute mit dem Extrahieren.
Wenn du eine Aufnahme mit dem Duo Filter gemacht hast, ist extrahieren von Ha sehr einfach. Einfach den Color Stack in seine Kanäle auftrennen. Der Rote Kanal entspricht dann Ha.
CS, Seraphin
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Bei Galaxien sind solche Filter nicht zu gebrauchen.
Und genau dafür wäre so ein Ha-Filter nett.
Für Galaxien braucht man in erster Linie RGB. Man kann diese dann mit Ha Daten anreichern, ob nun extrahiert aus einem duo-filter oder einem reinen ha Filter ist herzlich egal, die Nebelchen in Galaxien sind so klein, da kommen auch keine Details.
Es sind wenige Galaxien bei denen sich der Aufwand lohnt und mit der kleinen Brennweite erst recht.
CS, Seraphin
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Guten Abend
Da das Origin eine Farbkamera hat, macht ein reiner Ha nur sehr bedingt Sinn, 3/4 aller Pixel sehen nur schwarz 😉
Ein Duo Narrowband macht da deutlich mehr Sinn, Ha ist abgedeckt und OIII gleichzeitig auch noch. Aber ich denke so ein Filter ist sicherlich dabei. Ein Ha Stack einer Monokamera ist dann (abgesehen der Auflösung) gleich wie der Rot Kanal eines Duo Narrowband stacks.
Als ergänzung könnte man allenfalls ein SII Filter in Betracht ziehen, die Objekte dazu sind allerdings rar.
CS, Seraphin
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Hi
Zum Glück liegt es nicht an meinen Edit-Fähigkeiten. Die teste ich ja an den Remote-Sets.
Sorry wenn ich zu direkt bin, aber einige Probleme in deinen Bildern sind Artefakte durch die Bearbeitung. Das ist auch nicht schlimm, da mussten wir alle durch 😉 Es lohnt sich auf jeden fall zu trainieren, um Kritik zu bitten und sich weiterzuentwickeln.
CS, Seraphin
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bei Alt/Az ist das m.E. eh nicht nötig, im EQ-Modus mag das anders sein
Ja, klar!
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Hi Bettina
Die schlechte Nachricht lautet: Es liegt wie bereits vermutet an der Software. Selbige kommt mit der Felddrehung nicht klar. Die gute Nachricht lautet:
Das Problem ist bekannt
Das hat aber kaum etwas mit den Problemen in Deinem Bild zu tun. Da du dich nicht zur Belichtungszeit äussern willst, gehe ich davon aus, dass es an der Bearbeitung liegt.
Das einzige, was hilft, ist dithern, was aber bisher eben nur über Drittanbieter-Software funktioniert.
Dithering ist ja nichts schwieriges, das wird bestimmt bald kommen und bis dahin Muss man halt seine Bilder nicht so überstrecken, dann bleiben auch die Rauschanteile ertragbar 😉
Das ist halt immer der Nachteil an geschlossenen proprietären Systemen, man verzichtet auf viel Freiheit und begibt sich in absolute Abhängigkeit.
CS, Seraphin
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HI Bettina
Zur Bearbeitung und Belichtungszeit scheinen Steffen( er hat m.E. bisher die besten Ergebnisse präsentiert) , Peter und ich wohl zu den Unfähigen
zu zählen.
das habe ich nicht gesagt. Ich habe mich auf deine letzten beiden Bilder bezogen. Von Steffen und Peter habe ich nichts geschrieben. Wie gesagt: zur Beurteilung müsste man die Belichtungszeit kennen, die scheint aber geheim zu sein, da auch mehrmaliges Nachfragen keine Antwort brachte. Aber ja, die Bearbeitung ist sicher nicht sehr sorgfältig gemacht, ob der Rohstack mehr Bieten würde, ist halt auch geheim.
Was ich gestern gemerkt habe: Mit Dithering werden die Ergebnisse besser.
Das ist ja eigentlich logisch. Es ist ein Teleskop wie jedes andere auch. Wir dithern weil es hilft 😉 Warum es hier anders sein sollte, verstehe ich nicht.
Dithering hilft das rauschen zu glätten, hilft aber nicht gegen Streulicht. Das Streulicht wird dann einfach besser verteilt, aus harten Gradienten werden weiche.
Ist das ein unbearbeiteter Masterstack? Falls ja, dann stimmt wohl etwas nicht. Oder ist der Bearbeitet? Es wäre hilfreich wenn du alle wichtigen Infos kommunizieren würdest, wenn niemand weiss, was man sieht, kann man nur raten. Wenn du gegenüber Celestron auch so wenig Infos lieferst, habe ich schon einen verdacht warum du lange auf Antwort warten musst.
CS, Seraphin
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Hi Bettina
Schade beantwortest du keine Fragen und weigerst dich die essentiellen Informationen zum Bild zu mitzuteilen.
Dann gehe ich einfach davon aus dass 1.) Zu kurz Belichtet wurde und 2.) Viel zu stark geschärt und entrauscht wurde und 3.) Vergessen wurde eine Farbkalibrierung zu machen.
Das sind die Dinge die ich im Bild sehen kann. Wenn du über Gerät und Hersteller reklamieren willst, ist das dein gutes Recht, müsstest aber fairerweise auch die Fehler des Herstellers zeigen und nicht nur deine.
CS, Seraphin
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Hi Bettina
Ja, wir haben da sicher unterschiedliche Ansichten.
All In One Geräte sind nie "das beste vom besten" sondern immer ein kompromiss zu gunsten von kompaktem Packmass und geringem Aufbau aufwand. Ob nun PC, Teleskop oder was auch immer, ist erst mal egal. Man kauft es nicht wegen herausragender Leistung, sondern aus rein praktischen Gründen.
Ganz nüchtern Betrachtet ist das Origin ja nichts spezielles. Es ist ein klassisches Fotosetup auf Alt-Az nur fix verkabelt. Daher kann es auch nichts anderes als das klassische Setup.
Und wenn Du diesen Thread verfolgst, erkennst Du, dass von Celestron herzlich wenig an Input kommt.
Das mache ich ja und genau das macht es auch schwierig. Ich sehe schöne Bilder und weniger schöne Bilder. Bei vielen habe ich keine Ahnung wie lange Belichtet wurde und wie die Rohdaten aussehen. So ist es halt nicht repräsentativ für die Leistung des Teleskop.
Wenn ich mir deine M101 Anschaue ohne die Daten oder den Rohstack zu kennen, kann ich eigentlich nur die Bearbeitung beurteilen. Nichts für ungut, aber die gefällt mir nicht. Deshalb fände ich den Rohstack und die grundlegenden Bilddaten schon schön zu sehen, um abzuschätzen ob die Kritik angebracht ist oder nicht.
Ich würde das Origin zum heutigen Tag nicht nochmal kaufen. Es stand auch nirgendwo geschrieben, dass man mit dem Kauf zum Beta-Tester mutiert.
Ich verstehe diesbezüglich deinen unmut ganz gut. Leider ist der Trend zum bananenprodukt in vielen Branchen erkennbar. Was übrigens bei ZWO nicht anders ist und auch das Seestar ist immerwieder mit bugs gesegnet. Das ist der Preis von proprietären Lösungen.. Ob man für so etwas soviel Geld investieren will, ist ein anderes Thema.
CS, Seraphin
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Guten Abend
Da hat Celestron einen richtig schlechten Jib gemacht.
Kannst du mal den gesamten Rohstack im Autostretch zeigen? Dann habe ich auch ein Bild. Bei den Bearbeiteten Bildern sehe ich ja deinen Job und nicht den von Celestron.
So sieht das aus. Da hilft auch kein Stack in RGGB oder neue Darks. Und ich bin nicht allein.
Ohne Dithering geht nichts.
Danke für das Bild, aber so habe ich leider keine Ahnung was ich da sehe. Dass Dithering essentiell in der Astrofotografie ist, ist weder neu noch hat das etwas mit Celestron zu tun. Noise ist immer unser Hauptgegner, ungekühlt und ohne dithering ist da einfach die schlechteste Option.
Grundsätzlich finde ich man sollte immer versuchen rauszukitzeln was geht, wenn die Stacks aber nicht mehr geben, muss man sich mit weniger zufrieden geben und mehr Licht sammeln.
CS, Seraphin