Posts from JogiNet in thread „Celestron Origin Bilder Thread“

    Hallo Bettina,


    ich hatte es ja weiter oben schon geschrieben - der Origin Nebelfilter bietet genau den Durchlass, den Du brauchst:

    (486 nm, 496 nm/501 nm, 656 nm = Hα-Hβ-OIII). Der Filter ist für f2.2 optimiert.

    Bei allen Emissionsnebeln (und nur dort!) wirst Du damit die Hα-Anteile deutlich verstärken können.


    Engere Filter funktionieren in der Regel nicht, bei einem RASA bekommst Du damit evt. sogar Spektralverschiebungen.

    Mit meinem Omegon 12nm Hα initialisiert das Origin gar nicht erst.


    Mein Rat daher nochmals: Origin Nebelfilter und alles ist gut!


    Gruß, Jochen

    Moin Ihr Schlechtwetter-geplagten Originauten!


    Heute (29.07.2025) habe ich in den ersten Stunden des Tages endlich mal eine kleine Lücke zwischen den vielen Wolken erwischt. :star_struck:

    Ich habe das Origin auf die Supernova SN2025rbs in der Galaxie NGC7331 im Pegasus ausgerichtet. Im Pegasus tummeln sich jede Menge Galaxien, hier das "volle Feld":


    NGC_7331SNkl.jpg



    M94np.png


    Aufnahmedaten:

    Datum: 29.07.2025

    Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 342x10s = 57 Minuten mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS



    NGC_7331SNklANT.jpg


    SN2025rbs:


    NGC_7331SNcropANT.jpg


    Stephans Quintett:


    Stepans_Quinett.jpg


    Es tat gut, endlich mal wieder ein paar Sterne zu sehen, leider war das vermutlich schon wieder die einzige Lücke im Regengrau für die nächsten Tage. :rolleyes:


    CS, Jochen

    Hallo Bettina,

    das schaut wirklich schlimm aus - ist das im Origin-Stack per Autostretch auch so zu sehen?

    Was mich auch wundert, sind die einfarbigen und ausgebrannten Sterne.

    Evtl. schaffe ich mir doch noch Schmalbandfilter an.

    Ich nutze dafür den Origin Nebelfilter, den hast Du doch auch? :/

    Der Origin Filter hat Durchlass bei 486nm, 496nm/501nm und 656nm (Hα, Hβ, OIII) und ist perfekt auf f/2.2 optimiert.

    Die Transmission beträgt >85% bei diesen Welllenlängen und <0,5% bei allen anderen.

    Bei mir tut der Filter exakt das, was er soll - bei Emissionsnebeln (und nur da, nicht bei Reflexionsnebeln, Galaxien oder Sternhaufen!) ist der Unterschied "mit" vs. "ohne" Filter gewaltig.


    Bei engeren Filtern wäre ich vorsichtig, Laut Aussage von Celestron verursachen diese eine Spektralverschiebung.

    Das liegt daran, dass das Licht bei einem RASA in einem steileren Winkel auf den Filter gelangt. Ein anderer Filter muss also "f/2.2-tauglich" sein.

    Wie gesagt: m.E. tut der Origin-Filter, was er soll.


    Gruß, Jochen

    Na hoffentlich habt ihr das Wetter dazu ...

    Ach... schön ist es hier auch nicht und aktuell kann man sich auf die Wettervorhersage kaum verlassen.

    Wenn Wolke angesagt ist, kann es auch schnell mal überraschend klar werden ( andersrum natürlich auch) und oft zieht in der zweiten Nachthälfte

    dann auch noch Nebel auf. Ich nehme, was ich bekomme... ^^

    Mit dem Origin ist das ja eigentlich kein Problem - für den Aufbau des großen Equipment lohnt es sich bei mir momentan definitiv nicht, da ist mir das Wetter viel zu unsicher.

    Ich konnte noch nicht mal meinen ASIAir live testen... ;(


    Gruß, Jochen

    Neben der 6. Session an der Fledermaus und dem winzigen Planetary NGC6818 (siehe hier) konnte ich gestern noch auf dem OC NGC6885 (=NGC6882) / Caldwell 37 "20 Vulpeculae- Haufen" im

    Sternbild Fuchs belichten. Gesammelt habe ich 121x10s = 20 Minuten.

    Die Trumpler-Klassifikation des Haufens ist III2m.


    NGC_6885_19072025kl.jpg



    lbn673np.png


    Aufnahmedaten:

    Datum: 18./19.07.2025

    Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 121x10s = 20 Minuten mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS



    NGC_6885_19072025klANT.jpg


    CS, Jochen

    Moin Zusammen!


    Ich wollte doch nochmal von meinen aktuellen "Langzeitprojekt" berichten... ich hatte vor einigen Tagen wegen des vorherrschenden Regenwetters ein

    Bild mit Rohmaterial aus Chile bearbeitet: den LDN43 "Cosmic Bat Nebula" im Sternbild Schlangenträger / Ophiuchus. (--> Hier das Galeriebild).


    Da der Schlangenträger aktuell auch bei uns im Norden (und dort im Süden... ^^ ) zu sehen ist, habe ich das Origin mal auf den Dunkelnebel angesetzt.

    Der LDN43 ist ein ziemlich schwieriges Objekt - das erfordert eine lange Belichtung und mein Sichtslot nach Sonnenuntergang beschränkt sich auf eine

    einstündige Lücke zwischen zwei Bäumen. Ich will trotzdem mal probieren, dem Chilebild nachzueifern. ;)


    Ich habe bisher 5 Nächte belichtet und während ich das hier schreibe sammelt das Origin gerade in einer 6. Session Licht.

    Das Chile-Bild ist unter bestem Himmel mit dem feinsten Equipment (Planewave CDK24, Kamera QHY 600M Pro) aufgenommen - der Vergleich wird also sicher etwas "hinken". ^^


    Chile-Aufnahme - 16,5h Gesamtintegrationszeit:


    LDN43_24062025kl.jpg


    Celestron Origin, Norddeutscher Landhimmel - in 5 Nächten habe ich bisher 1918x10s = 5,33 Stunden zusammenbekommen.

    Ich habe das mal "probebearbeitet" - den Kopf der Fledermaus kann man beinahe schon erkennen, die Ohren noch nicht... :rolling_on_the_floor_laughing:


    LDN43_s1-5_17072025kl.jpg


    Ich sammle immer mal 'ne Stunde - mal schauen, was am Ende dabei herauskommt. ;)

    Lieder spielt das Wetter aktuell nicht wirklich mit. Ich werde berichten...


    Gruß, Jochen

    Moin Zusammen,


    endlich habe ich - zwischen all den Wolken - mal wieder ein Bild für den Bilderthread aufnehmen können. :star_struck:


    Letzte Nacht (16./17.07.2025) habe ich mit dem Origin u.a. den Kugelsternhaufen M2/NGC7089 im Sternbild Wassermann besucht.

    Ich konnte insgesamt 599x10s = 1,66 Stunden belichten - dann zog es sich leider wieder zu...


    M2_17072025kl.jpg


    Aufnahmedaten:

    Datum: 16./17.07.2025

    Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 599x10s = 1,66 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

    Norden ist oben!


    CS, Jochen

    gestern Nacht (04.07.2025) konnte ich 298 x 60 Sekunden Subs (fast 5 Stunden) mit 2" L-Para Filter im Celestron Origin von NGC6992 aufnehmen.

    Hallo Steffen,


    keine Ahnung, ob es nur mir so geht... Dein Bild hier im Thread sieht gut aus, das Galeriebild dazu ist aber viel blasser und wenn ich mich zur vollen Auflösung durchklicke,

    bekomme ich nur ein komplett dunkles png. Keine Ahnung, ob die Forensoftware da irgendwas vergurkt, ob der Upload schiefgelaufen ist oder ob dass an meinem Rechner/Browser liegt? :/


    Gruß, Jochen

    Noch ein PS... wenn das Gerät wirklich so ein Totalausfall wäre, hätte ich damit sicher nicht diese Bilder machen können (kleine Auswahl) :


    IC405 - 4,24 Stunden:


    18597-ic405-flaming-star-nebula-mit-dem-celestron-origin


    IC59 / IC63 - 4,4 Stunden bei Vollmond:


    19595-stippvisite-bei-vollmond-die-ghosts-of-cassiopeia-ic59-und-ic63-mit-dem-celestro


    NGC6888 - 5,47 Stunden:


    19687-ngc6888-crescent-nebula-mit-dem-celestron-origin


    M51 - 47 Minuten:


    18281-m51-whirlpool-galaxie-47-minuten-mit-dem-celestron-origin


    M3 - 1,82 Stunden:


    19678-m3-ngc5272-mit-den-celestron-origin


    M20 - 37 Minuten:


    M20_06052025kl.jpg


    Außerdem:


    Und eigentlich kann ich mich nicht daran erinnern, dass Du hilfreichen Input seitens Celestron weitergeben konntest.

    25.02.2025 Anfrage an Celestron USA wegen Ringstruktur (siehe Post #143)

    27.02.2025 Antwort mit Link zum Upload der Rohdaten (2 Tage später, inkl. Zeitverschiebung! - siehe Post #180)

    28.02.2025 weitere Antwort mit der Bitte, zusätzliche Lightframes hochzuladen - siehe Post #198)

    05.03.2025 Finale Antwort aus den USA mit der Bitte, neue Darkframes zu erstellen - was bei mir bisher geholfen hat - siehe Post #232)


    Das sind 9 Werktage mit Zeitverschiebung, 2-maliger Rückfrage und Analyse des aufgenommenen Materials.

    Da ist meine Sparkasse supporttechnisch teilweise langsamer und die ist "um die Ecke"... ;)


    Gruß, Jochen

    PS:


    Nochmal zum Dithern: die Theorie (gestützt u.a. durch Frank Sackenheim) war ja, dass es sich bei den ursprünglich auftretenden Ringstrukturen um "runden" Walking Noise handelt.

    Wenn ich die im Alt/AZ-Modus aufgenommenen Einzelframes im APP durchblinke, erkenne ich durchaus einen erheblichen Versatz in den Aufnahmen.

    Ob da ein Dithering stattfindet oder ob das ungewolltes, "natürliches" Dithering ist, kann ich nicht sagen.


    Fakt ist:

    • die Kamera verharrt niemals lange an einer Stelle (= Ursache für Walking Noise)
    • korrekt erstellte (= an die Temperatur angepasste) Darks eliminieren die Ringstruktur vollständig. Zumindest bei mir und  das ist auch die Aussage von Celestron

    Eine gekühlte Kamera kann natürlich Abhilfe schaffen, u.a. wegen der durchgehend stabilen Sensor-Temperatur (zur der die Darks dann durchgehend perfekt passen).

    Ich frage mich aber, was so eine Kühlung bei einem RASA-System vorne auf der Schmidtplatte so veranstaltet (Kabelzuführung Stromversorgung, Vibrationen durch Lüfter...)

    Zur Bearbeitung und Belichtungszeit scheinen Steffen( er hat m.E. bisher die besten Ergebnisse präsentiert) , Peter und ich wohl zu den Unfähigen

    zu zählen.

    Hallo Bettina,


    auch ich bezog mich auf Deine letzten beiden Bilder. Bzgl. des Masterstacks: unbearbeitet kann der ja nicht sein, denn dann läge der linear vor.

    Wie hast Du den gestreckt?


    Gruß, Jochen

    Ich gebe Seraphin recht, ich bin auch der Meinung, dass ein Großteil der Bearbeitung geschuldet ist.

    Auch ich bin der Meinung, dass hier erst zuviel geschärft und danach im Übermaß weichgezeichnet wurde.

    Deshalb würde auch ich gerne mal die unbearbeiteten Rohstacks sehen.


    Was die Bilder von Steffen angeht - man sieht ja einen deutlichen Unterschied zwischen Pelikan mit Fremdlicht und ohne.

    Der "ohne Fremdlicht" ist richtig gut. M.E. spielt Fremdlichteinstrahlung bei dem hohen Lichsammelvermögen der Optik eine gravierendere Rolle als bei einem

    "langsameren" Teleskop. Es kann m.E. also nicht nur an der Firmware liegen.


    Und ich kann mich nur wiederholen: bei mir hat das Erstellen (zur Temperatur passender) neuer Darks bisher immer zum Erfolg geführt.

    Die Ringstruktur konnte ich damit zuverlässig eliminieren.


    Ich habe die neue Firmware noch nicht installiert, aber die massive Kritik an Celestron kann ich nicht nachvollziehen.

    Das ständige Ändern der Auslese-Reihenfolge der Bayermatrix war nicht schön - zumal der fitsheader nicht entsprechend angepasst wurde und

    zumal das nicht adequat kommuniziert wurde. Das war ein ganz klarer Minuspunkt.

    Aber abgesehen davon würde ich das Origin deswegen nicht als unbrauchbar bezeichnen und ja, ich würde mir wieder eins zulegen.

    Das Gerät ist aktuell mein "am häufigsten genutztes Teleskop" und ich bin mit der Einfachheit des Handlings und den Ergebnissen absolut zufrieden.


    Zur Wedge und zur Guidekamera hatte ich mich ja schon ganz zu Anfang geäußert - für mich rechtfertigt der Preis nicht den zu erwartenden Qualitätssprung.

    Steffen hat allerdings gezeigt, dass damit auch richtig lange Einzelbelichtungen ohne frühzeitige Sättigung des Sensors möglich ist.


    Gruß, Jochen


    PS: was die Kommunikation mit Celestron angeht - da habe ich auch nichts zu meckern. Die haben sich immer schnell zurückgemeldet.

    Endlich sind die Wolken auch hier im Norden verschwunden!

    Letzte Nacht konnte ich u.a. den Kugelsternhaufen M71 (aka NGC6838) im Sternbild Pfeil / Sagitta aufnehmen.

    Die Gesamt-Integrationszeit beträgt 488x10s = 1,35 Stunden.


    M71_30062025kl_2.jpg


    Aufnahmedaten:

    Datum: 29./30.06.2025

    Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 488x10s = 1,35 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | bearbeitet mit PI und PS

    Norden ist oben!


    --> die volle Auflösung gibt es in der Galerie


    CS, Jochen

    Darauf habe ich im SIRIL mal die Bildinformationen aus dem Fits-Header des Darks ausgelesen und

    festgestellt, dass dort Belichtungszeit "0" hinterlegt ist ... 10s sollten es aber sein.

    Hi Peter,


    wie groß ist das Dark? Wenn die Datei NICHT 12,5MB hat, dann liegt es an der Übertragung vom Origin. Mir passiert das gelegentlich bei der Überspiele per USB.

    Per ftp passt es immer.


    Gruß, Jochen

    Hallo Bettina,

    den NGC6888 finde ich klasse :thumbup:


    (Der NGC2264 auf dem Bild davor hat m.E. Schärfungsartefakte).


    Aber: Es wurden fast die Hälfte der Frames mit 0KB erstellt. Auch der Finalstack lag bei 0 KB.

    Woran kann das liegen?

    Hatte ich auch schon mehrfach, das lag jedes Mal an der Übertragung auf den USB-Stick.

    Die Dateien auf dem Teleskop sind aber ok, wenn Du die per ftp runterlädst, müsste alles ok sein!


    Gruß, Jochen