Posts from Dirksel in thread „Planetariumsselbstbau“

    Hi,
    die Stepper waren auch zur Lesekopfpositionierung. Wie stellst du dir eigentlich die Steuerung vor? Die Stepper brauchen ja eh etwas mehr Elektronik und wenn du den Projektor via PC steuern willst, kannst du doch auch die Planetenposition berechnen und separat ansteuern. Hier habe ich noch ein ganz anschauliches Bild gefunden: http://www.sternwarte-radebeul…ang/planetarium_alt_1.jpg


    Noch ein paar Anregungen zum Sternenprojektor:
    wir hatten damals mit einfachen Linsen experimentiert und für die Sterne einzelne Glasfasern angedacht, die in einer Maske positioniert werden konnten. Wenn ich mich recht entsinne kamen Optiken um die 50mm Brennweite in Frage, dafür aber entsprechend viele. Die Optiken gibt es billig bei Astromedia.de . Lichtquelle waren helle Halogenlampen, mittlerweile sind aber LEDs sehr lichtstark geworden.
    Btw: ein paar Sternenkataloge müsste ich noch in Ascii-Form haben
    Gruß,
    Dirk.

    Hi,
    Schrittmotoren gibt es übrigens in alten 5-1/4" Laufwerken (das war bei unserem Projekt die Quelle), teilweilse auch in flacher Ausführung: t=15mm, durchmesser: 65mm, 200Schritt. Vielleicht lässt sich noch ein wenig Elektroschrott recyceln. Früher gab es bei Conrad Restposten für 3,95 solche Stepper. Hast du schon mal daran gedacht, die Planetenprojektoren extern anzubrigen (wie Zeiss es heutzutage tut)?
    Gruß,
    Dirk.

    Hi Frank,
    eine andere Quelle wäre Kremp Wetzlar, aber billiger sind die glaube ich auch nicht. Ich hätte eher an ein außenverzahntes zahnrad gedacht. Eine Alternative wäre eine Art Reibrad (und konventioneller Motor) und ein Encoder (=>Ebay oder Maus ausschlachten)
    Andere Frage, an was für Schleifringe hast du gedacht. Gibt es hier zuverlässige Ringe, die bezahlbar sind?


    Gruß,
    dirk.

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    <i>Original erstellt von: Planetariumsfreak</i>
    <br />@Dirk:
    Bei einem Kuppeldurchmesser von 280 cm wäre das ein Umfang von ca. 880 cm. ==&gt; Ein Halbschritt hätte eine Bewegung eines Planeten von 880/400= 2,2cm zur Folge, was natürlich zuviel wäre! Bei einer 4 BIT Ministep-Auflösung könnte ich jeden Planeten mit 2,2cm/16= 1,4mm bewegen!
    D.h., wenn die Motoren für eine Ministep-Auflösung geeignet sind und ich keinen gravierenden Rechenfehler in meiner Rechnung habe (wovon ich derzeit ausgehe), könnte ich meine Planeten mit 1,4mm Genauigkeit positionieren - das sollte genügen. (...bin mir nicht ganz sicher ob ich nicht die Vollschritte zur Rechnung heranziehen müsste - dann wären's aber immer 2,8mm mit Ministep)


    Hi,
    das ganze hat nur den Haken, dass du bei sehr langsamen Drehgeschwindigkeiten (wie sie im Planetarium durchaus vorkommen) durchaus auch vereinzelte Schritte machen musst. Da hilft das Interpolieren (Mikroschritt) meines Wissens nicht, um die Genauigkeit der Positionierung zu verbessern. btw, ich glaube Zeiss hat auch keine Hohlwellenmotoren.
    Gruß,
    Dirk

    Quote
    <i>Original erstellt von: Planetariumsfreak</i>
    <br />@Michael:
    @Dirk:


    Hast Du (und oder auch Michael) nicht Lust bei mir in "beratender Funktion" einzusteigen? Ich bräuchte Jemanden mit dem ich über das eine oder andere Realisierungsproblem quatschen könnte...


    :)Frank


    Ja klar.


    Zu den Steppern ist mir gerade:
    http://de.nanotec.com/hohlwellenschrittmotoren.html eingefallen. Nur wie stellt du dir das vor? Die Auflösung eines Steppers reicht ja wohl kaum aus, gut mit Mikroschrittbetrieb kann man noch etwas mehr erreichen, aber eine gewisse Übersetzung wird nötig.Ich meine wir hatten damals mit 8000 Schritten pro Himmelumdrehung das Minimum ausgelotet.


    gruß,
    Dirk.

    Quote
    <i>Original erstellt von: Planetariumsfreak</i>
    <br />


    @Dirk:


    Beschäftigst Du Dich eigentlich derzeit auch noch mit irgendwelchen Planetariumsbau-Projekten?


    Gruß


    :)Frank


    Momentan leider nicht. Hätte aber mal wieder Lust darauf:-)

    Quote
    <i>Original erstellt von: Planetariumsfreak</i>
    <br />@Dirk:


    Sag mal, den Milchstraßenprojektor den ihr damals gebaut habt (finde das mit der Klarsichtfolie davor eine sehr gute Idee), hatte der auch eine automatische Abschattung für den eben nicht sichtbaren Milchstraßenbereich? Bei den Zeiss Geräten wurde das ja über einen doppelten Glaszylinder realisiert, wobei der Zwischenraum mit Quecksilber gefüllt war - eine nicht eben RoHS konforme Lösung...


    Gruß


    :)Frank


    nein, wir haben aber auch den (süd)Sternenhimmel auf den Fussboden projiziert[8D].
    Übrigens, die Lochprojektion war alles andere als Lichtschwach, wir hatten eine ähnliche Kuppelgröße wie du und haben die Lampe gedimmt betrieben. Aber mit einer Optik zu arbeiten ist auch ein spannendes Projekt. Was schwieriger ist , sind die Abbildungsfehler der Objektive in den Griff zu bekommen, v.a. Farbfehler.

    Hallo,
    vielleicht liest du trotzdem den uralten Thread, da stehen einige Ideen drin, wie wir mit unserem Projekt vorangekommen sind und was wir noch für verrückte Ideen hatten. Eigentlich schade, dass das ganze gestorben ist.
    Zu der Beamer-Idee: es gab irgendwo vor Urzeiten ein Gruppe, die einen Beamer oben in der Kuppel eingebaut haben und über einen 180°-Spiegel (wie sie in Kaufhäusern hängen) an die Kuppel projiziert haben. Das ganze klappte einigermaßen, allerdings ist die Auflösung eines einzelnen Beamers nicht so berauschend, wenn das Bild auf eine 2,8m große Kuppel geworfen wird.


    Gruß,
    Dirk.