Hallo liebe Astrofreunde.
Ermutigt vom Thread über den Saturn-Einsteiger Jerrrry hatte ich mich innerlich für ein einfaches Newton 114/900 entschieden. Als Einsteiger (sieht man mal von der Tschibo-Gurke ab, die in meinem Keller vor sich hinschimmelt) möchte ich aber natürlich mal wieder alles [:o)]. So habe ich mich heute den kompletten Abend durch das Forum gewühlt und auch noch den DS-Astrotreff bemüht. Meine Schlüsse aus dieser Recherche sind verwirrender als zuvor. Folgendes scheint mir das fazit zu sein:
- Fotos wie die von Manfred Konrad(s. anderen Thread http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=68482) lassen sich wohl nicht ohne den Verkauf des Familienwagens und ohne nachhaltige Ehekrise bewältigen. Das war irgendwann mein Ziel (nicht die Krise, sondern die Astrofotografie).
- Die ermunternden Erfahrungen von Jerry, der mir so sehr aus der Seele gesprochen haben (http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=85638), wurden zwar sehr motivierend kommentiert, aber irgendwie hat ein 114/900 Newton offenbar nicht den totalen Spassfaktor.
- Dobson ist das Zauberwort, das immer wieder zu lesen ist.
Hat jemand Erfahrungen, ob eine (zeitlich mit dem Geldbeutel korrelierte) Entwicklung, die ich mir vorstellen könnte:
1. Einsteg mit Dobson 200/1200 z.B. Skywatcher visuelle Beobachtung
2. Nachrüsten mit guten Okularen
3. Zu Weihnachten 20xy [:D] eine EQ-6 Montierung
4. Das ganze Foto-Adaptergedöns sukzessive
so durchlebt wurde, oder (trotz vorhandener Threads): Macht ein günstiger Dobson Sinn, wenn man Erfahrungen bei visueller Betrachtung sammeln möchte, um mit genau diesem Teleskop irgendwann gute Fotos zu machen bei entsprechender Montierung?
oder wäre ein Weg, gleich auf ein Newton mit paralaktischer Montierung mit ebenso sukzessiver Aufrüstung zu gehen, der Bessere?
Ich habe viele Threads heute abend gelesen, bei denen die erste Antwort mit den Worten begann "Leg doch noch 200 Euronen drauf....." Aber genau das möchte ich eher nicht. Der Skywatcher Dobson für 300 EUR wre das, womit ich mir und meinen Söhne gerne erstmal den Himmel zu Füssen legen möchte, oder eben der Newton....
Aufrüstung später immer möglich. Was macht mehr Sinn?
Und dann noch (auch da gibt es unterschiedlichste Meinungen): Lässt sich besagter Dobson wirklich so schön bedienen (=nachführen)?
Letzte Frage an die Experten: Macht die Webcam-Methode für Mond und Planeten auch für Dobson-Röhren einen Sinn?
Vielen Dank an alle, einem (hope so) Astroskopie-Neuling ein wenig unter die Arme zu greifen.
Grüsse
Peter