Posts by Passi

    Hi,


    erst mal vielen Dank für Eure zahlreichen Kommentare :)!


    Um Eure Fragen zu beantworten:
    @Klaus:
    Ja, die Aufnahmerichtung war Norden. Verstehe aber jetzt nicht ganz, wie Du das Great Barrier Reef damit verbindest?


    @Manfred:
    Ohje, ich habe dort vor Ort leider praktisch kein Sternzeichen erkannt, weil ich mich am südlichen Himmel überhaupt nicht auskenne.
    Aber die Aufnahme ist mit 14mm an Vollformat, also ~9mm an Crop entstanden, da hast Du Recht.


    Hier mal ein Bild out of cam, als der Mond schon untergegangen ist (deshalb der Vordergrund so dunkel):



    Jetzt wo ich es mir anschaue sehe ich tatsächlich die von Dir eingezeichneten Sternzeichen (zumindest Cassiopeia erkenne ich ^^)! Respekt, das hätte ich nicht hinbekommen anhand des Strichspurbildes!


    @notoxp:
    Ja, es sind viele Einzelbilder zusammengestackt, keine Langzeitaufnahme. Den Vordergrund habe ich nicht extra aufgenommen, aber er stamm aus einem der Bilder in denen der Mond noch alles hell erleuchtet hat.


    @Rudi2000:
    Hehe ja, sehr gute Wahl :)


    Viele Grüße,
    Pascal

    Quote
    <i>Original erstellt von: GerdHuissel</i>
    <br />Hallo Pascal,


    Hab mir alle Deine Zeitraffers reingezogen und bin begeistert!
    Klasse gemacht- Bravo!
    Mein Kumpel Hartmut hat sich schon bei Dir gemeldet.
    Grüsse von der Nachbarschaft aus Korb[:D]


    Hi Gerd,
    ah cool, Harmut N.?
    Vielleicht schaue ich ja auch mal bei Eurem Stammtisch vorbei. Laut den Remsecker'n seid Ihr eher die Beobachter?
    Kannst Dich auch gerne per PM/Mail melden, damit wir hier nicht so OffTopic werden..


    Viele Grüße,
    Pascal

    Hi nochmal,


    Quote
    <i>Original erstellt von: kopfgeist</i>
    <br />Hallo Passi,


    grandiose Arbeit, sowohl bereits bei der Aufnahmesession als auch bei der Präsentation. Ich habe auch mit Interesse das How-to verfolgt, denn im nächsten Jahr werde ich ähnliches auch mal probieren (auch angeregt durch B. Pröscholds Videos), ca. 100 km nördlich von Windhoek [:)]


    Grüße,


    Jens



    Danke, freut mich wenn es Dir gefällt!
    Ja, Bernd war auch der Auslöser für meine Tätigkeiten ;)
    Bin gespannt auf Dein Video! Im Februar bin ich in Lappland, und hoffe dort auf meine ersten Polarlichtaufnahmen..



    Quote
    <i>Original erstellt von: DanielS</i>
    Das sehe ich eigentlich als Grundvoraussetzung an. Wundert mich das du das bisher noch nicht gemacht hast. Vielleicht reicht das ja schon aus.


    Das Problem ist, dass das wohl irgendwie nicht so einfach geht bei meiner Kombination (D700 + Nikkor 14-24mm). Will ja auch nix kaputt machen [8)]


    Quote
    <i>Original erstellt von: DanielS</i>
    Bearbeitest Du dann jedes Bild einzeln im Raw-Konverter, stellst also die Helligkeit dann manuell für jedes Bild ein? Das wäre mir wiederum viel zu aufwändig. Bei solchen Abstufungen hilft ja auch der deflicker Filter nicht wirklich weiter, oder hast Du da andere Erfahrungen gemacht?


    Um Grunde genommen ja, allerdings mache ich das natürlich automatisiert - 2000 oder noch mehr Bilder von Hand zu bearbeiten ist nicht wirklich ein Spaß..
    Ich habe bisher nur kurze Erfahrungen mit Antiflicker Plugins gesammelt, da die alle nicht zu gebrauchen waren eigentlich..


    Hier noch ein paar Bilder bei der Erstellung:




    Viele Grüße,
    Pascal

    Hi,


    möchte euch noch ein Bild aus meinem Australien Urlaub zeigen:



    <font size="1">Klick -&gt; Vollbild</font id="size1">


    Eine Nacht am Stand am Great Barrier Reef ist echt was feines, auch wenn einen irgendwelche mikrigen Strandkrebse das Entspannen ein wenig erschweren..


    Freue mich auf Eure Meinungen und Kommentare!


    Viele Grüße,
    Pascal

    Hi Daniel,


    Danke für die Antwort.
    Also ob es nun stark flackert oder nicht lasse ich jetzt mal dahin gestellt, für mein Empfinden hält es sich jedenfalls stark in Grenzen ;)


    Die Idee mit der 2. Kamera funktioniert aber glaube ich nicht. Jedenfalls kenne ich keien Point&Shoot Camera, die einen Bildwinkel von 114° aufnehmen kann. Hab nun aber auch nicht recherchiert..
    Bei meiner nächsten Aufnahme werde ich jedenfalls mal die Springblende vom Objektiv fixieren, mal sehen ob es dann noch etwas besser wird.


    Die 1/3 Abstufungen machen mir eigentlich kein Problem, dass kann man im RAW Converter idr problemlos beliebig zwischenstufig nachbearbeiten. Aber gerade bei Sonnenuntergang hat glaube ich das minimalst unterschiedliche Öffnen der Blende bei jedem Bild einen starken Einfluss..


    Viele Grüße
    Pascal

    Quote
    <i>Original erstellt von: sweeper</i>


    Hallo Pascal,


    *meld* Ich hätte da schon noch was. [;)]


    Welche Kameras unterstützt deine Software und möchtest Du sie vielleich mal der Allgemeinheit zur Verfügung stellen? Ich find das Klasse, vereinfacht so eine Software doch einiges.


    Dein Homepage ist übrigens auch Klasse.


    Hi,


    zur Zeit unterstützt die Software die rießige Menge folgender Kameras: Nikon D700. [:D]
    Nein im Ernst, die Software ist zur Zeit sehr auf meine Bedürfnisse zugeschnitten und nur sehr wenig konfigurierbar.
    Außerdem läuft zumindest der Timelapse-Mode mit Sonnenauf- und Untergang nur wenn ein ganz bestimmter Helligkeitssensor angeschlossen ist, da er eine zentrale Komponente bildet für bei der Berechnung der korrekten Einstellungen.


    Andere Modi wie z.B. einfache Intervalaufnahme oder HDR-Timelapses beherrscht die Software auch, aber auch hier bisher nur für die D700.


    Andere Nikonmodelle sollten vermutlich auch direkt laufen, aber andere Kameramodelle (Canon etc.) erfordern schon einen extremen Aufwand an Anpassungen..


    Von daher sehe ich momentan eigentlich keinen allzu großen Sinn dahinter, die Software zu veröffentlichen.


    Viele Grüße,
    Pascal

    Hi,


    erst nochmal vielen Dank für Eure Kommentare :)!


    Erstmal zur Software. Da ein Bild mehr sagt als Tausend Worte hier mal ein "Screenshot" (habe grad nichts besseres hier) von meinem letzten Zeitraffer in Österreich (ist noch in Arbeit):



    http://www.spacelapse.net/Astr…gOf/gamsjoch-software.jpg


    Oben links sind allgemeine Infos wie Anzahl Bilder, Dauer etc. Daneben die aktuellen Einstellungen der Kamera und Akkuzustand. Drunter Die Logausgabe für Fehler und Warnungen (bleibt inzwischen immer leer :)). Darunter dann die letzten 5 Bilder in Vorschauansicht. Auf der rechten Seite: Aktueller Status der Software (z.B. "Nacht" oder "Morgendämmerung") und besondere Infos z.B. während der Dämmerung (wie viele Minuten noch bis zum Sonnenaufgang etc.).
    Darunter dann grafisch die letzten 20 Werte des Helligkeitssensors und darunter auch grafisch die mittlere Bildhelligkeit der letzten 20 Bilder.


    Daniel, Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Zu Deinen Anmerkungen: Eigentlich ist das Uluru Video ziemlich flackerfrei, oder an welcher Stelle stört es Dich denn konkret? Ohne meinen sehr aufwendigen Antiflicker Workflow flackert das Ganze jedenfalls um ein Vielfaches mehr - dazu kommt irgendwann auch mal noch ein Tutorial auf meiner Website mit Vorher/Nacher Vergleichen.
    Die Abstufungen der Kamera reichen nicht aus um ein Video flackerfrei aufnehmen zu können, da stimme ich Dir zu. Das bekommt man meiner Meinung nach aber recht gut im Postprocessing hin.. Das Uluru Video flackert wenn überhaupt doch eigentlich höchstens noch bei der Abenddämmerung leicht, oder wie ist Deine Meinung?


    Das Rauschen ist leider einem Fehler meinerseits bei der Aufnahme zu schulden. Dadurch musste ich im Postprocessing die Bilder stark bearbeiten (etwas nachschärfen), so dass das - bei ISO 3200 natürlich vorhandene - Rauschen noch verstärkt wurde.


    Ich hoffe all Eure Fragen beantwortet zu haben, ansonsten bitte einfach melden ;)


    Viele Grüße,
    Pascal

    Hi,


    erstmal vielen Dank für die ganzen Kommentare!
    Freut mich sehr, wenn das Video Euch gefällt :)!


    @Thomas: An die Kamera ist ein Laptop angeschlossen, auf dem eine von mir geschriebene Software läuft. Die steuert die Kamera. Die richtigen Einstellungen ermittelt mein Algorithmus aus der Uhrzeit, der Position, den von der Kamera vorgeschlagenen Einstellungen, der mittleren Helligkeit des zuletzt aufgenommenen Bildes und einem externen Helligkeitssensor der an den Laptop angeschlossen ist.


    @Rudi: Öhm, das ist wohl die selbe Motivation wie wenn Hobbyfotografen Ihre Bilder einstellen. Die Meinung von anderen einholen, sich daran erfreuen wenn es anderen gefällt, etc.


    Danke für Eure zahlreichen Kommentare!


    Viele Grüße,
    Pascal

    Hi,


    ich wollte Euch zum Einsteig mal ein Milchstraßenbild zeigen. Ist ein Panorama aus 14 Einzelbildern.


    Ich hoffe, dass ich in diesem Unterforum hier richtig bin. Etwas passenderes habe ich jedenfalls nicht gefunden ;)


    Für eine große Version bitte das Bild anklicken und dann auf "Vollbild".




    Freue mich auf Eure Kommentare und Meinungen!


    Viele Grüße
    Pascal


    <font color="limegreen">Verschoben aus dem Sonnensystemforum, das Bild zeigt ja vor allem den Raum ausserhalb des Sonnensystems. Ich habe jetzt nicht nach Planeten auf dem Bild gesucht [;)]. (mintaka)</font id="limegreen">

    Hi,


    erst mal wieder vielen Dank für Eure zahlreichen und ausführlichen Meinungen!


    Ich habe die Woche nebenher dazu genutzt, mich tiefer in die Materie einzuarbeiten. Folgende Literatur hab ich mir größtenteils durchgelesen:
    - Das Astroteleskop für Einsteiger
    - Himmelsfotografie mit der DSLR
    - Digitale Astrofotografie (Oculum)
    Außerdem hab ich mir den Atlas für Himmelsbeobachter (Karkoschka) zugelegt.


    Durch diese Literatur sind jetzt erst mal noch ein paar Fragen entstanden..


    <b>1. Ermitteln der in etwa benötigen Brennweite</b>
    Ich habe mir einige Deep Sky Objekte rausgesucht, die ich gerne irgendwann mal fotografieren möchte. Im Karkoschka sind Größenangaben in Bogenminuten angegeben.
    Nun meine Frage, wie komme ich von dieser Angabe zur in etwa benötigten Brennweite?
    Ich habe gerechnet (am Beispiel M31):
    Größe M31 in Bogenminuten: 150 = 2,5° benötigtes Bildfeld
    Diagonale meines Kamerasensors: 28,4mm
    Nach Formel dann:
    2*arctan(28,4/(2*x)) = 2,5 =&gt; x = 650
    D.h. mit etwa 600-650mm würde ich M31 formatfüllend auf mein Bild bekommen.
    Ist diese Rechnung so korrekt?


    <b>2. Kameraadapter</b>
    In den Büchern wurden verschiedene Möglichkeiten der Kameraadaption vorgestellt.
    a) Direkt am Teleskop über T2 Ring, keine Anpassung des Bildfelds möglich
    b) Zur Anpassung des Bildfelds Barlow/Shapely Linsen verwenden
    c) Okularprojektion mit entsprechendem Adapter
    Eine Anpassung des Bildfelds wäre natürlich wünschenswert (dabei natürlich immer so, dass der Kamerasensor weiterhin gut ausgeleuchtet wird). Welche Möglichkeit ist denn hier die bessere? Linsen oder Okularprojektion?


    <b>3. Teleskopöffnung</b>
    Habe ich das richtig verstanden, dass je größer die Öffnung des Teleskopes ist, desto dunkler sollte der Himmel sein um gute Bilder zu bekommen?
    Wir kritisch ist das wirklich?



    So, dann war ich noch im Fernrohrland in Fellbach und habe mir mal sowohl GPD2 als auch EQ6 angeschaut. Die EQ6 ist schon ein "Trümmer" im Vergleich zur GPD2. Andererseits macht der Preisunterschied wohl auch nicht mehr so viel aus..
    Jedenfalls habe ich mir mal ein Angebot für ein Paket machen lassen, das aus folgenden Teilen besteht:
    - Vixen GPD2
    - Vixen Stativ (hier werd ich nochmal nach einem anderen fragen, nachdem es hier eindeutig für nicht so tauglich befunden wird)
    - Vixen A 70 LF Achromat + Rohrschellen + Kamerahalter
    - Fadenkreuzokular (beleuchtbar)
    - SK Goto Kit (http://www.teleskop-express.de…-Motoren---Steuerung.html)
    Den Vorschlag vom Mitarbeiter des Fernrohrlands, gleich ein kleines Teleskop dazuzukaufen finde ich eigentlich sehr gut. Dann kann ich schonmal immerhin ein bisschen beobachten, und sobald später ein richtiges Teleskop nachgerüstet wird, habe ich schon ein Leitfernrohr.
    Was meint Ihr dazu und vor allem allgemein zu diesem Paket?


    Noch eine wichtige Frage bzgl. der Goto Steuerung (ist verlinkt). Der Mitarbeiter war sich nicht sicher, ob diese überhaupt mit der GP-D2 einsetzbar ist. Kann das jemand bestätigen/ablehnen, ob das funktioniert? Falls nicht, welche Alternativen gibt es für die GPD2?



    Ansonsten noch allgemein ein paar Worte:
    Ulrich, ich stimme Dir in vielem zu. Es ist in der Tat wichtig, dass ich mir vor Augen halte wohin die Reise Budgetmäßig geht.
    Als ich den Thread eröffnet habe, dachte ich noch das ich mit dem ursprünglich angesetzten Budget ganz gut hinkomme. Aber das stimmt ja leider nicht wirklich, jedenfalls wenn ich gute DeepSky Aufnahmen machen möchte (was ich ja will).
    Deswegen denke ich schon, dass es ein guter Plan ist, das jetzt vorhandene Budget in eine gute Montierung und etwas Zubehör zu stecken. Und etwas später dann, wenn wieder neues Budget vorhanden ist, mit einem Teleskop weiter aufzurüsten.


    Zu dem Punkt, dass ich lieber heute als morgen fotografieren würde: Das stimmt nicht so ganz. Natürlich möchte ich mit der Montierung, die ich mir jetzt zulege, auch schon mit dem Fotografieren loslegen können. Aber das müssen nicht sofort Deep Sky Objekte sein. Mit den 300mm meines Teleobjektivs kann ich bestimmt schon die ein oder andere Nacht füllen. Jedenfalls habe ich diesen Eindruck durch einige Beispiele in der Literatur gewonnen.
    Da warte ich lieber noch ein halbes Jahr, bis ich dann ein richtiges Teleskop nachrüste und dafür bessere Bilder machen kann.



    Soweit erstmal,
    schönes Wochenende!
    Pascal

    Ich denke, dass das die beste Lösung sein wird.
    Muss ich mit den "echten" DeepSky Fotos eben noch ein wenig warten.. ist aber vielleicht gar nicht schlecht, dann kann ich nämlich erst mal an kleineren Brennweiten üben.


    Hätte jetzt 3 Montierungen im Auge:


    <b>SkyWatcher EQ6</b>
    - SkyScan Pro GoTo
    - inkl. Stativ
    - ca. 1200,-


    Vorteile:
    - rel. Günstig, im Budget
    - Motoren/Steuerung bereits montiert
    Nachteile:
    - Sehr schwer mit 16kg + 7,5kg Stativ


    <b>Vixen GP-D2</b>
    - SkyScan Pro GoTo
    - passendes Stativ
    - ca. 1580,-


    Vorteile:
    - viel leichter mit 8,5kg + 5,5kg Stativ
    Nachteile:
    - leider eigentlich etwas zu teuer..


    Von der Stabilität und Nachführungsgenauigkeit dürften sich beide Montierungen nicht viel nehmen, so habe ich das jedenfalls bisher aus den Erfahrungen und Meinungen wahrgenommen..?


    14kg vs. 23,5kg (plus Gegengewichte..) sind natürlich schon ein Wort, gerade wenn ich aufs Feld rausfahre macht sich das mit Sicherheit bemerkbar..
    Gibt es noch andere Vorteile für die GP-D2 gegenüber der EQ6?


    Gibt es evtl. günstigere Stative als das original Vixen stativ für 270 Euro? Sollte natürlich genauso stabil sein und nicht viel mehr wiegen..


    Werde auf jeden Fall diese Woche mal ins Fernrohrland fahren und mir dort beide anschauen, falls beide da sind. Und Literatur schaue ich mir da auch gleich an :)


    Viele Grüße
    Pascal

    Was haltet Ihr denn von der Idee, mein vorhandenes Budget nicht für Montierung, Teleskop und Zubehör sondern nur für die Montierung und nur notwendigstem Zubehör zu verwenden?


    So müsste ich zwar noch eine Weile warten, bis ich mir dann ein Teleskop dazukaufe, hätte dann aber evtl. eine Lösung mit der ich längere Zeit zufrieden bin?


    Was haltet Ihr z.B. von der EQ6skyscan?
    Wobei ich zu der noch die Frage hätte, was es genau mit dem PEC auf sich hat.. ist das so etwas wie AutoGuiding?


    Danke + viele Grüße
    Pascal

    Hi,


    also "Himmelsfotografie mit der DSLR" von Stefan Seip habe ich schon geraume Zeit hier, aber wie Du selber sagtest - ins Detail geht er darin ja leider nicht.
    Werde mir aber mal die anderen beiden Buchtipps zu Gemüte führen.


    Die Sache mit dem iPod: Zumindest bei meinen Milchstraßenfotos habe ich da keinerlei negative Auswirkungen bemerkt. Trotzdem stimmt das natürlich was Du schreibst.. was macht Ihr denn während langen Beobachtungsnächten nebenher?


    Uhu und selste, Danke für Eure Links zu Euren Treffpunkten. Da werde ich mit Sicherheit auch mal vorbeischauen bei einem der nächsten Treffen :)

    Hallo,


    erst einmal vielen Dank für Eure zahlreichen und ausführlichen Antworten zu meinem Thema!


    Vielen Dank auch für Eure zahlreichen Tipps, wie ich mich mit dem Thema besser vertraut machen kann. Welche Literatur könnt Ihr mir eigentlich für den Anfang empfehlen?


    Fellbach ist fast um die Ecke, da werde ich auf jeden Fall mal einen Besuch im Fernrohrland tätigen. In der Sternwarte Welzheim war ich sogar schon, habe mich damals aber noch nicht so sehr für die eingesetzte Technik interessiert.. werde dort auch nochmal hingehen und besonderes Augenmerk hierauf werfen.


    Thema AstroTrac:
    So wie sich die Produktbeschreibung liest, sind damit Nachführungen nur bis zu einer bestimmten Brennweite sinnvoll möglich.. auf der anderen Seite sehen die hier verlinkten Bilder mit dem Megrez 72 und 432mm eigentlich doch sehr gut aus, allerdings weiß ich auch nicht wie lange man hierfür so belichtet hat.
    Einen wirklichen Vorteil der AstroTrac sehe ich schon eher darin, dass der Frustfaktor wohl recht gering gehalten wird, das ist besonders am Anfang natürlich schon ein einwirkender Faktor.


    Was mir an der AstroTrac nicht so sehr gefällt ist einfach die Unerweiterbarkeit. Kein AutoGuiding möglich, so dass die Nachführung also wohl immer etwas ungenau sein wird. Und natürlich, dass ich kein Teleskop verwenden kann.


    Was meint Ihr denn, kann man mit einem 500mm Teleobjektiv an der AstroTrac noch gute Ergebnisse erzielen? Spätestens mit einem 1,4x oder 2,0x Konverter kann man das aber vergessen, oder?


    Auf der anderen Seite will ich natürlich jetzt nicht 1200,- ausgeben um dann zu merken, dass ich damit nur sehr kompromissbehaftete Fotos machen kann. Den Eindruck, dass das schnell passieren kann, habe ich durch Eure Beschreibungen jedenfalls gewonnen (und auch die im anderen, ähnlichen Thread).
    Noch weniger will ich aber jetzt 600,- für eine AstroTrac ausgeben um dann festzustellen, dass ich vielleicht auch mal ein Objekt beobachten möchte.


    Da hilft also wohl nur, das Ganze mal ausprobieren, bei jemandem mitgehen.. und dann entscheiden, was ich genau brauche.


    Und noch ein Wort zum Zubehör:
    Da ich schon ein paar mal Sternenhimmelfotografien getätigt habe, auch über gesamte Nächte hinweg, bin ich hier schon einigermaßen gut ausgestattet. Kompass, Netbook (Bilderspeicher + Kamerasteuerung), iPod mit Filmen, Notwendiges zum Warmhalten etc.


    Viele Grüße
    Pascal

    Hi,


    ich würde gerne in die Astrofotografie einsteigen, und bin daher zur Zeit auf der Suche nach einer kompletten Ausrüstung.
    Ich habe bisher weder Teleskop, noch Montierung, noch Zubehör für die Astrofotografie. Nur eine Kameraausrüstung (Nikon D90 DSLR) und Fotografiererfahrung sind vorhanden (auch Sternenhimmelfotografie, wie z.B. Panoramen der Milchstraße habe ich einige gemacht).


    Leider blicke ich nun aber nicht so ganz durch, vor allem weiß ich nicht so recht, was ich alles brauche und was nicht.


    Aber ich fange mal von Vorne an und gehe Schritt für Schritt durch:


    <b>1. Rahmenbedingungen</b>
    Das Budget für die gesamte Ausrüstung sollte 1000-1200,- nicht überschreiten. Für dieses Budget möchte ich die bestmögliche Möglichkeit für Astrofotografie erhalten.
    Ich wohne ca. 20km außerhalb von Stuttgart. Für die Fotografie würde ich meistens aufs freie Feld fahren, kenne da ein paar gute Plätze wo es schön dunkel ist.


    <b>2. Teleskop</b>
    Erst mal stellt sich mir die Frage der Teleskopart. Refraktor oder Reflektor? Nach Recherchen habe ich mich bisher für einen Refraktor entschieden, da hier wohl keine Justage der Optiken nach einem Transport notwendig ist. Da ich ja oft aufs Feld fahren möchte, habe ich keine Lust jedes mal erst die Optik zu justieren.
    Auf der anderen Seite bekomme ich mit einem Reflektor natürlich die größere Öffnung fürs gleiche Geld..
    Gibt es noch andere Aspekte die für oder gegen einen Refraktor bzgl. der Astrofotografie sprechen?


    Ganz unsicher bin ich mir bei der Brennweite. Da sich der Vergrößerungsfaktor mit Okularen ja anpassen lässt, stelle ich mir die Frage welche Brennweite sich überhaupt empfiehlt. Wirkt sich die Brennweite auf die optische Leistung aus? Sind z.B. 150/750er besser als 150/1000er Teleskope?


    Welche Teleskope könnt Ihr mir allgemein empfehlen? Hatte bisher z.B. ein paar Skywatcher Refraktoren im Auge, sind die gut?


    <b>3. Montierung</b>
    Als nächstes hab ich mir Gedanken um die Montierung gemacht. Klar, eine parallaktische Montierung muss es sein, nur welche?
    Bisher ins Auge gefasst habe ich die EQ5 mit Motorisierung, sowie die CAM.
    Nachteile der EQ5 wären dass sie kein AutoGuiding ermöglicht(?). Eine GoTo Steuerung wäre bei der CAM auch schon dabei, wobei ich nicht sicher bin ob ich diese benötige.
    Was meint Ihr dazu?


    <b>4. GoTo Steuerung</b>


    Brauche ich eine GoTo Steuerung?
    Wie aufwendig ist es, das System korrekt auszurichten damit die Steuerung funktioniert? Besonders im Hinblick darauf, dass ich öfters aufs Feld hinausfahren will und damit das Teleskop neu aufbauen muss?


    <b>5. AutoGuider</b>


    Kaum war mir klar, dass ich zwingend eine motorisierte Nachführung brauche für die Astrofotos, schon habe ich gelesen das diese oftmals nicht genau genug ist und es erforderlich ist, Korrekturen bei der Nachführung vorzunehmen.
    Dies kann man zwar manuell machen, stelle ich mir aber mit kalten Händen etc. teilweise schwierig, nervend und auch ungenau vor.
    Was denkt Ihr darüber, ist ein AutoGuider notwendig? Und wenn ja, ab welchen Belichtungszeiten und bei welchen Beobachtungsobjekten?
    Falls ich mich für einen AutoGuider entscheide, muss dieser natürlich auch von der Montierung unterstützt werden..


    <b>6. Fotoadapter</b>


    Mir ist noch nicht ganz klar, was ich alles benötige, um meine DSLR an das Teleskop anzuschließen..
    Ein Skywatcher Teleskop bietet z.B. Folgendes:
    Okularauszug 2" mit Reduzierung auf 1,25" und T2
    Bedeutet das, dass ich nur noch einen T2 -&gt; Nikon Bajonett Adapter brauche, und schon kann ich meine Kamera anschließen?
    Was bedeutet "Reduzierung auf T2"? Habe ich weniger Bild oder eine schlechtere Abbildungsqualität?
    Es gibt ja auch Projektionsadapter von 2" mit T2 Anschluss. Wäre das die bessere Wahl?


    <b>7. Sonstiges</b>


    Bei meinen Recherchen bin ich auf eine Menge Zubehör gestoßen, bei dem ich nicht weiß ob ich es wirklich benötige oder nicht.


    Was ist z.B. mit einem Bildfeldebener, wie er für viel Geld angeboten wird? Benötige ich diesen bei einem Refraktor wirklich, was bewirkt er überhaupt? Und gibt es die Problematik, die er korrigiert, bei einem Reflektor nicht?


    Habe ich irgendwelches Zubehör vergessen, was ich unbedingt brauche? Mit der Zeit werden natürlich noch andere Okulare als die beim Teleskop mitgelieferten dazukommen..



    So, erst mal vielen Dank für's Lesen! Würde mich sehr über Eure Meinungen freuen.


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag!
    Pascal

    Hi,
    vielen Dank für Eure Antworten :)!


    Quote
    <i>Original erstellt von: sweeper</i>
    <br />Hallo Pascal und <font color="orange">Welcome on Board</font id="orange">


    Danke :)!


    Quote
    <i>Original erstellt von: sweeper</i>
    Die Milchstrasse erstreckt sich aber nicht immer in Richtung Norden.


    Ich merke schon, dass ich bei der nächsten Gelegenheit nochmal genauer hinschauen muss und auch andere Teile der Milchstraße mal fotografieren muss.. Was ich bisher fotografiert habe war der Teil, den man Nachts im April im Norden sieht. Also ungefähr bis zum "Schwan". Den gegenüberliegenden Teil beim Adler und Schützen hab ich leider gar nicht beachtet.. gibt das auch schöne Fotos?


    Quote
    <i>Original erstellt von: sweeper</i>
    calsky.com liefert Dir zu den entsprechenden Zeiten auch die Positionen am Himmel in Azimut und Deklination.


    Super, Danke für den Link!


    Quote
    <i>Original erstellt von: sweeper</i>
    3. Wenn es Mond hat, dann hat es Mond! Da gibt es keine "dunklen" Stellen.


    Hm, dass ist dann natürlich besonders blöd. Naja, kann man wohl nichts machen.
    Aber da fällt mir eine andere Frage ein: Es ist schon so, dass auf der Südhalbkugel der Erde die Mondphasen überall gleich sind?
    Weil dann werde ich einfach mal irgendwann einen Urlaub z.B. auf La Palma machen, wo ich dann über den Wolken keinen Stress habe ;)


    Quote
    <i>Original erstellt von: Christoph H</i>
    Am einfachsten ist es wohl wenn Du ein Planetariumsprogramm benutzt.


    Vielen Dank für diese Tipps! Besonders das erste Programm ist echt super :)


    Quote
    <i>Original erstellt von: Christoph H</i>
    P.S.: Du weißt hoffentlich das Du bei längerer Belichtungszeit eine Nachführung brauchst!


    Das weiß ich, danke für den Hinweis!


    Viele Grüße
    Pascal

    Hi,


    ich möchte einen Teil des Sternenhimmels über eine längere Zeit fotografieren.
    Da ich das Band der Milchstraße auf den Bildern haben möchte, fotografiere ich meistens Richtung Norden.


    Jetzt habe ich das Problem, dass es hier in Süddeutschland leider nicht so oft sternenklare Himmel gibt, und es noch viel selterner passiert dass an einem sternenklaren Tag auch noch Neumond ist.


    Deswegen wollte ich jetzt mal fragen, wie ich ausrechnen kann, wo der Mond an einem bestimmten Tag auf- und wieder untergeht. Leider habe ich dazu nirgends etwas konkretes gefunden..
    Die entsprechenden Zeiten, wann er auf- und wieder untergeht habe ich bereits gefunden. Nur die Positionen fehlen mir noch..
    Denn wenn der Mond den nördlichen Teil des Himmels nicht überquert, könnte ich auch unabhängig vom Mond bei sternenklarem Himmel mal ein paar Fotos machen.


    Hoffe Ihr könnt mir helfen :)


    Viele Grüße
    Pascal