Posts by Martin_1962

    Hallo,


    gestern Nacht hat mich mein großer Kleiner (10 Jahre) um halb vier aus dem Bett geworfen um mit Feldstecher, Steiner-Fernrohr und Stativ bewaffnet Jupiter, Venus, Mars und Neptun zu gucken. Feldstecher deswegen weil wir gerade am Bodensee ein paar Tage Urlaub machen und unser 8-Zoll-Dobson ist nicht wirklich reisetauglich ist.


    Venus war toll, Mars hinter Wolken, Neptun eingebildet und Jupi sehr schön inkl. Monden - im Zeiss 30x60 Spieglespektiv (eigentlich optimal für Vögel) haben wir aber oben rechts (aufrechtes Bild) eine dunkle Ecke, unten links hellere Bereiche gesehen und von Jupiterphasen hab ich noch nie was gehört. Streifen oder rote Flecken waren nicht auszumachen - ist das bei mangelnder Vergrößerung so oder ist das Teleskop verstellt?


    Grüße mal nicht aus der Pfalz sondern vom Bodensee


    Martin & Bernhard

    Danke Leute!


    Ich fasse mal so zusammen: Telradist am besten, am allerbesten ohne Winkel, aber ich werd' einen dazukaufen um die Halsverrenkung bei Zenitnähe zu vermeiden und dann halt aufstecken wenn's nötig ist.


    Von dem grünen Laser nehme ich vorerst mal Abstand - entweder zu gefährlich oder taugt nix.


    Und Lämpchen - ich besorg mal eine besser Transparentfolie.



    cs


    Martin und Co.

    Hallo,


    nachdem jetzt die ganze Familie in die Sterne guckt kommt der Wunsch nach dem einen oder anderen Zubehör auf. Fragen hab ich zu drei Dingen:


    1. Peilsucher: Beim Sternhopsen ist unser Sohn ja ganz geschickt geworden, trotzdem bin ich letztens bei der Suche nach den Galaxien in der Großen Bärin (M51 und Co) schier Wahnsinnig geworden weil das Teleskop kein Kimm und Korn hat um grob die Richtung einzupeilen – bei dem (guten) Suchfernrohr auf unserem 8-Zoll-Dobson verdreh ich mir Richtung Zenit immer den Hals. Lösung wäre ein Telrad mit Umlenkspiegel. Ist das optimal oder gibt’s das was einfacheres oder effizienteres?


    2. Zeiglaser: Folgender Dialog ist an Samstagabenden in unserem Garten häufiger zu hören: „Wo ist denn der blöde Stern?“ „Ei da“ „ Ei wo“ „Im Süden“ (blick nach Westen) „Nein über dem Schornstein von Schneiders“ .... und so weiter. Schwer beeindruckt hat ich am Tag der Astronomie in einer Sternwarte ein Mensch mit einem grünen Laser, der die Sterne damit wie mit einem Zeigestock zeigen konnte. Meine Frage: Reichen da die normalen, zugelassenen und einigermaßen sicheren grünen Laserpointer (dann kauf ich einen) oder muss man die gefährlichen frisierten nehmen (dann lass ich’s, das Ding könnte den Kindern in die Hände fallen)?


    3. Rote Lampe: Ich hab eine weiße Billig-LED-Taschenlampe mit rotem Transparentpapier bespannt. Geht aber nicht sehr gut. Gibt’s gute und preiswerte rote Lämpchen?


    Liebe Grüße


    Martin und Familie


    <font color="limegreen"><font size="1">Verschoben vom Einsteigerforum. Stathis</font id="size1"></font id="limegreen">

    Quote
    <i>Original erstellt von: diedoro</i>
    <br />Meine Tochter ist 6 Jahre alt. Sie fragt und fragt und fragt. Warum leuchtet der Mond und was sind das für "funkeldinger" am Himmel. Diese Fragerei geht schon seit fast 2 Jahren.


    Mein Mann macht sich gerade über die Sogenannte Rockerbox schlau.


    Das find ich Klasse, die Fragerei kenn ich zu gut ... bei mir ist es der Sohn der fragt und fragt und fragt.


    Newton-Teleskop auf Rockerboxen – daran erkennt man die Dobson-Teleskope, dann hättest du in der Sprechweise hier ein 5-Zoll-Dobson glaub ich. Ich hab den Eindruck die sind ganz gut für Kinder. Der einzige eventuelle Nachteil den ich ausmachen konnte sind Astrophotos mit laaaaanger Belichtungszeit – die Kameras müssen ja automatisch nachgeführt werden und da sind parallaktische Montierungen besser.


    Aber da frag mal den Photoprofis hier die Löcher in den Bauch [:)]

    Das was du bei der Sonnefinsternis mit dem Blatt Papier gesehen hast ist die Projektionsmethode: Man wirft das Bild auf eine weiße Fläche und guckt nicht direkt ins Okular. Das ist dann garantiert augenschonend. Dafür gibt’s so Halterungen. Nachteil: Das Teleskop wird sehr heiß und es soll schon Kinder gegeben haben, die dann doch das Originalbild im Okular sehen wollten...


    http://www.strickling.net/sonneanf.htm
    http://www.oliverrieck.de/ausruest/sonnenbe.html


    ... und auch Wiki weiß was:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenbeobachtung


    und viele weiter Seiten.


    ;)


    Der Krebsnebel ist ein Supernovarest soviel ich weiß. Es gibt bestimmt noch ein paar.


    Wie alt ist denn deine Tochter?




    Ups Michi156 war schneller... :)

    Dieses Bresser hab ich mir auch angeguckt, ist wohl auch seinen Preis wert.


    Stellarium ist super. Ich guck mir das Objekt am Schirm an und knipse dann die Strenbildlinien aus und präge mir das Muster ein damit ich das Sternbild auch am Himmel finden – da hab ich nämlich noch nie Linien gesehen :D zusätzlich druck ich mir die Karte des Himmelsabschnitts aus. Trotzdem kriege ich Kepheus und Leo+Saturn durcheinander *schäm* ...


    Sternatlas muss sein, ob ausgedruckt oder gebunden ist ja egal. Ich hab son Programm auf dem Handy, PocketStars, noch in der Testphase aber das fliegt wider runter – gute Idee aber wegen dem kleinen Display für mich nicht übersichtlich genug. Aber vielleicht magst du es, es läuft sehr gut. Ansonsten mach ich das mit den Kindern so: Wir suchen uns gemeinsam ein oder höchstens zwei Objekte aus, dann wird nachgelesen wo die Dinger sind, was es genau ist und dann hangeln wir uns von Stern zu Stern. Dann wird ganz ganz genau geguckt und gemalt und gezeichnet. Gestern waren es die Plejaden und zum ausprobieren Lulin wobei wir wussten dass Lulin sehr schwer zu sehen ist – prompt haben wir ihn nicht gefunden. Saturn war ja ein Zufallstreffer.


    Ach ja, Sonne: Davon habe ich erstmal Abstand genommen, selbst die Projektionsmethode ist weder Kinder- noch Teleskopfreundlich.


    Grüsse


    Martin

    Hallo Doro,


    mir geht’s ähnlich wie dir:


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=84325


    Ich hab mich dann tatsächlich zu dem von allen empfohlenen Dobson 8-Zoll durchgerungen und bisher ist das Ding optimal. Noch ein Vorteil ist mir gestern aufgefallen: Beim Schubsen können die Kinder die Erdbewegung „anfassen“. Das hat bei meiner Tochter ein paar Aha-Erlebnisse ausgelöst. (Wie alt ist deine Tochter denn? Meine ist 8 und geht über die Sagen an die Sterne. Komischer Zugang aber bitte... und sie findet inzwischen auch spannend sich die Gebirgslandschaften auf dem Mond anzusehen.)


    Alles in allem habe ich – inklusive einem Stapel Bücher und Sternkarten (Genial: Sternbeobachtung in der Stadt von Denis Berthier. Tipp: Der Fernrohr-Führerschein – das war Pflichtlektüre für die Kinder vorm Anfassen aber jetzt dürfen sie alleine) und Okularen und allem drum und dran – glatt 400 Euronen bezahlt und bereue es nicht, obwohl ich auch zuerst an unter 200 dachte. Das Teleskop nackig macht davon nur etwa 60% aus, aber das langt ja nicht.


    Sogar meiner Frau macht es plötzlich Spaß. Beim Kinder-ins-Bett-scheuchen hat sie das Teleskop vorm wegpacken aus Gaudi auf so nen komischen hellen Stern gerichtet, ich Depp dachte dass sei Alvahet im Sternbild Kepheus, und dann meinte sie sie holt jetzt ihre Lesebrille oder da sei was im Okular ... so ein komischer Strich ... wir haben dann noch geschlagene weitere zwei Stunden die (schwarzweißen) Sturnringe und –monde bestaunt.


    Zum Glück sind Osterferien ;)


    Grüße aus der Pfalz


    Martin



    P.S.:


    Quote

    Ich habe mich heute auch geärgert. Warum ist dieses billig Teleskop von der Seite eigentlich so ein müll? Das frustriert doch nur den Forschergeist der Kinder.


    Deswegen bin ich so sauer auf Kosmos und Co: nett gemachter teurer Plastikmüll, der den Eltern das Gefühl gibt für die Kinder was gemacht zu haben aber die Kinder schnell total frustriert.

    Sorry Martin, ist zwar der falsch Thread...


    Stimmt, der Mond spaziert Richtung Plejaden, aber wir hatten nicht so feuchte Luft wie auf dem Foto. Mit den Nebeln war wirklich nix oder genauer sehr wenig – so ein bisschen diffuses um den hellsten Stern rum, man konnte fast meinen es seit Dreck am Okular der komischerweise immer an einem Stern klebt egal wo der hinwandert. Wegen der Größe dieses Haufens und dem Mond hat man fast mit einem Handfernrohr mehr gesehen. Ich brauch wirklich noch ein schwaches aber lichtstarkes Weitwinkelokular. Trotzdem toll so ein Sternenkinderzimmer ;) Wir werden es später noch mal versuchen.


    Als Ausgleich haben wir dann zufällig den Saturn gefunden... das war zwar ungeplant (meine Frau hat beim einpacken das Teleskop zum ausprobieren auf den Planten gerichtet) aber ne Wucht.


    Ein paar der Sternhaufen kommen in den nächsten Tagen dran denke ich, danke für den Tipp.



    Martin

    Hi Martin,


    Quote
    <i>Original erstellt von: moda</i>
    <br />
    3) präsaepe, genauso wie das sternbild cnc, existiert nicht


    5) Oben ist unten und links ist rechts beim schubsen



    Ich bin ja Widereinsteiger nach 15 – ach was 25 – Jahren Pause und gucke mit meinem 10jährigen Sohn und meiner 8jährigen Tochter in den Himmel - das mit dem Falschrumschubsen und dem Okularwechsel hatte der Bub sofort raus, das Mädel fast sofort und ich hab einen ganzen Abend gebraucht. Also Übungssache und auch alte Esel lernen es irgendwann.


    Wir suchen uns an guten Beobachtungsabenden (= gute Sicht und keine Schule am nächsten Tag) vorher ein Objekt aus und das wird dann studiert, gemalt, gezeichnet und ganz ganz genau angeguckt. Für heute stehen die Plejaden auf dem Programm, da wollen wir die blauen Nebel um die Sterne sehen und mal gucken ob sich nicht doch irgendwo Mer#335;pe vesteckelt (meine Tochter hat’s gerade passenderweise mit griechischen „Märchen“, daher ;) ) und der Haufen ist leicht zu finden, und wenn wir erfolgreich und übermütig sind wollen wir versuchen Lulin nachzuwinken, wohl wissend, dass das schwer sein wird. Das frustriert weniger als wildes gehopse am Himmel.


    Gruß von noch einem Martin

    Hi,


    war gar nicht so einfach die Kinder ins Bett zu kriegen – plötzlich interessiert sich auch meine 8jährige Tochter für die Sterne ;)


    Wolken sind zwar auch hier in der Nähe von Speyer vorbeigezogen aber für den ersten Abend hat’s gereicht. Wir haben uns den Mond angeguckt (lass ma auch ran – Waaahnsinn die vielen Krater ... und die Sterne dahinter ... und ... was der Mond ist ja schon ausgewandert??? ) und mein Sohn war stinksauer dass er ins Bett musste bevor er die Plejaden begucken konnte – mein Argument die stünden da schon seit mindestens der Steinzeit und morgen sähen wir die besser hat irgendwie nicht recht gezogen. Morgen müssen wir aber wirklich mit dem Sternenatlas ran und diesen ulkigen Haufen genauer angucken.


    Es ist nix zu teures was wir uns gekauft haben, ein Sky-Watcher mit Normalglas mit 25 mm (mitgeliefert), 10 mm (mitgeliefert), UWA 6 mm(„Goldrand“) und 3,6 mm Okularen. Also eine große Bandbreite.
    Als Suchhilfe ist ein kleines Peilfernrohr dabei, als Karte hab ich eine alte Kosmos Drehkarte für Dummies von Hahn und Weiland, dazu den Schurig/Götz, allerdings Äquinoktium 1950 (aber Sterne sind ja nicht so arg hibbelig) und den Star-Guide von Szabó. Die rote Lampe fehlt noch.


    Zu dem Flextube: Sooooo viel kleiner ist das Ding auch nicht und kaum leichter, dafür hat’s Schrauben die runterfallen können und Dejustiermöglichkeiten. Deswegen hab ich davon Abstand genommen.


    Also liebe Grüße


    M+B



    Ach ja: Vorderpfalz – Speyer – Rhein Neckar – gibt’s da Treffen?

    Hallo,


    nachdem mir hier alle zu einem 8'' Dobson geraten haben hab ich dann mal die Astrohändler des deutschsprachigen Raums telefonisch genervt – keiner hat einen inkompetenten Eindruck gemacht, falls das ein Händler hier liest: Lob an alle. Auch da war ich immer schnell beim Dobson. Am Samstag bin ich dann mit meinem Sohn in Schwabenland zwischen Rottenburg und Hechingen gefahren. Ich wollte das Gerät halt unbedingt anfassen bevor ich’s kaufe. Und das war auch gut so. Ich war in kürzester Zeit komplett überzeugt. Und von dem einschiebbaren Felxtube war ich auch sofort weg.


    Also noch das Bücherregal leergekauft, die zwei Pakete ins Auto gepackt, zwei zusätzliche Okulare (eines mit einem Goldrand, insgesamt jetzt also vier Okulare, die beiden beiliegenden und zwei zusätzliche – sollte dicke langen) zusammen zu einem wie ich finde fairen Preis und wieder Heim. Bernhard musste es noch unbedingt an dem Abend zusammenbauen aber wir sind ja IKEA-gestählt. Und natürlich mussten wir trotz Wolken das Teil auf die hinter dem Hochnebel schemenhat sichtbare Mondsichel richten, einfach um zu sehen ob man überhaupt was sieht.


    Und waren alle beide total geplätte wie viel man trotz Hochnebel und Wolken sieht.


    Das offizielle First Light wird dann bei gutem Wetter heute sein.


    Danke an alle M+B

    Hallo,


    is ja Wahnsinn – ich hab gedacht ich schau am Abend mal nach den ein, zwei Antworten ... ihr seid ja richtig aktiv! Danke jedenfalls für die vielen Tipps!


    Was das Teleskop und das Kind angeht – klar dass ein Kleiner so ein Gerät nicht alleine schleppen und aufbauen kann, rein von der Kraft und weil Jungs in dem Alter ein Dauerproblem mit der Schwerkraft haben. Aber er sollte es, wenn es mal aufgebaut ist, bedienen können – also ausrichten, nachführen, beobachten und zwar ohne das spaßbremsende „ach du kannst das noch nicht, lass ma Papa ran“. Noch ist er motiviert, meine alten Sternenkarten gibt er im Moment nicht her und er geht dem Optiker um die Ecke auf den Wecker weil er alte Linsen von Weitsichtbrillen haben will um eine Miniteleskop zu bauen ...
    Zwei Geräte hab ich mir auch überlegt, einen kleinen Refraktor und einen Spiegel, aber ich will nicht zu schnell zu viel kaufen. Zum einen wird’s teuer, zum anderen sollen die Kinder da reinwachsen – sonst kommt zu viel auf einmal, dann sind sie überfordert, lassen es liegen und dann mache ich es alleine. Das wäre schade.


    Schade dass das Teleskop meines Onkels nicht mehr im Familienbesitz ist, das war wirklich ein super Teil, halt aus den 50er/60er Jahren und sehr solide.


    Es kristallisiert sich also ein Dobson 8’’ heraus, die Preise bei Teleskop-Express nehm ich mal als Anhaltspunkt, die sind im Limit – taugen die Zusammenschiebbaren was? Im Prospekt sehen sie interessant aus, aber ich könnte mir Probleme mit der Genauigkeit vorstellen. Oder?


    Wie isses denn mit meiner Überlegung zum hellen Himmel: In Agglomerationen wie hier eher viel Lichtsammeln und wenig Vergrößerung oder eher große Vergrößerung und etwas Lichtschwächer? DeepSky oder Planten spielt bei uns nämlich (noch) nicht die große Rolle.


    Gibt es eine Übersicht über Teleskoptreffen damit man mal probeschubsen kann?


    @ Greenhorn: Wer ist Wolfy?
    Das find ich Klasse: http://www.astrotreff.de/topic…OPIC_ID=83467&whichpage=1

    Martin

    Hallo Leute,


    der übliche Hilferuf: Auch ich möchte wissen welches Teleskop das richtige für mich ist und blicke nicht durch ...


    Ich bin Wiedereinsteiger, als Schüler und Abiturient hatte ich einige Jahre lang einen Newton-Spiegel mit Deutscher Montierung von meinem Onkel geliehen – und der hat grundsätzlich das Allerbeste gekauft. Das Ding war sehr groß und bleischwer, 1,3m Tubus, wenn ich mich recht erinnere ein 25cm-Spiegel, von Carl Zeiss (zumindest die Okulare), hatte eine mechanische Nachführung (mit Federwerk) und und und. Ich hab mit dem Trumm viele Nächte in den Himmel geguckt, ferne Nebel, Saturnringe und Jupitermonde bewundert ohne mich viel um die Technik zu scheren. Irgendwann hatte ich im Studium anderes im Kopf, mein Onkel wollte es verkaufen und mir war’s dann als Student schlicht zu teuer.


    Inzwischen habe ich einen 10jährigen Sohn der mit einem Handfernglas auf ISS- und Sternenlauer liegt. Klar, Kinder sind schnell begeistert aber lassen auch schnell wieder nach ... dennoch möchte ich uns ein Teleskop kaufen.


    Wir wohnen im Rhein-Neckar Raum - Lichtverschmutzung haben wir also reichlich und durch die dichte Bebauung ist nur etwa ein Viertel des Himmels vom Garten aus zu sehen.


    Eine Neuauflage des Teleskops meines Onkels ist also bei der Beobachtungssituation Unsinn (und auch zu teuer).


    Also sollte das Teleskop:


    • Auch bei relativ hellem Himmel vernünftig sein – ich vermute mal da ist dann ein Spiegel mit viel Lichtstärke aber nicht so arger Vergrößerung sinnvoll (oder denk ich jetzt falsch rum?)


    • Gut transportabel sein (um es auch mal auf dem Feld aufbauen zu können)


    • Nach dem Aufbau schnell justierbar sein (sonst sind die Kinder müde und durchfroren bevor das erste Sternchen funkelt)


    • Eine gute Optik und ein sicheres Stativ haben (klar eigentlich aber wenn ich mir die Spielzeuge ansehe die so in machen Läden rumstehen muss man das wohl leider betonen)


    • Gut und preiswert zu warten sein (bei dem alten Teleskop meines Onkel konnte man z.B. den Hauptspiegel zum Reinigen herausdrehen ohne ihn zu dejustieren, das war in einer Minute erledigt)


    • Auch von einem Kind bedienbar sein (Okularhöhe, Bedienkomfort)


    • Mit parallaktischer Montierung (da kenn ich mich aus, also ist die der Favorit)


    • Es sollte eine motorische Nachführung haben, ein GoTo ist aber nicht notwendig.


    Foto brauchen wir vorerst nicht. Das können andere besser und so eine Zeichnung hat einen gewissen Lerneffekt.


    Ich bin total erschlagen von den Massen im Internet feilgebotenen Wunderteleskopen die angeblich alle alles können und nix kosten. Das glaub ich nicht. Zumal ich bei den wenigen Geräten die ich mir ansehen konnte das Grausen bekommen habe mit wackeligen Stativen, ruckenden Schneckengetrieben und Baumarktschrauben als Spiegelhalterungen, die dann auch noch schief ins Plastik (!) gerammt waren.


    Ach ja, zum Thema GoTo: Ich werde mir auf alle Fälle den Celestron Skyfinder besorgen, will ich nämlich schon lange, aber den kann man ja offenbar nicht an ein Teleskop klemmen – muss man auch nicht denke ich. Wenn ich weiß wo ich suchen muss finde ich die Objekte meistens auch.


    Grüße


    Martin (mit Bernhard)