Posts by stelen

    Moin Ulrich,


    warum sollte ich Dir Schmackes geben? Ganz im Gegenteil, ich freue mich das sich jemand die Mühe macht, die Fehler an dem Bild aufzuzeigen, nur so kann ich es schließlich lernen.


    Der goldene Schnitt war bei der Aufnahme definitv nicht im Spiel, bei der ersten Serie seit Ewigkeiten wollte ich einfach auf Nr. sicher gehen, das was verwertbares drauf ist [:o)]


    Deneb war dann eher zufällig, ich hab mir den großen Kosmos Himmelsatlas geschnappt und dann geknobelt, ob ich Deneb oder Sadir nehme, bei beiden war sicher, das ich mit 135mm an der Crop-Kamera auch schön was draufbekomme.


    Mit den Lila Sternen hast Du völlig recht. Ich hatte mich so sehr drauf konzentriert die blauen Ränder meines Farbwerfer-Objektivs wegzubekommen, das mir das gar nicht richtig aufgefallen war. Hinzu kommt, das ich eine Rot-Grün-Schwäche habe. Bei der terrestrischen Fotografie macht das nix, denn wenn ich die Bilder so einstelle, wie ich sie gesehen habe paßt es wieder. Bei den Astroaufnahmen fehlt mir der "Realitätsbezug", von daher muß ich mich da an die Bearbeitung erstmal rantasten. Hier mal ein 2. Versuch mit dem anderen Datensatz, aber reduziertem Blau und Rotanteil


    Lang lang ists her, das ich zuletzt in diesem Thread schrieb und das hat auch seinen Grund. Nach meinem Anfängerglück wollte sich auch weiterhin kein Bilderfolg mehr einstellen.


    Entweder war kein Wetter, oder ich hatte keine Zeit, wenn beides mal paßte, dann hab ich mit dem Equipment gekämpft. Mehrfach habe ich es geschafft bei Wolkenlücken rauszugehen, wenn denn alles eingerichtet war, war der Himmel wieder zu.


    Toll auch, das sowohl beim VMC, als auch beim Foto-Newton der Focusweg nicht für den 9mm OAG in Verbindung mit dem Nikon-Bajonett ausreicht.


    Für eine demnächst anstehende Auslandreise habe ich dann noch eine AstroTrac gekauft, natürlich war seitdem schlechtes Wetter. Aber gestern Abend paßte mal alles und da ich ja inzwischen Demut gelernt hatte hing nur das 135er an der Kamera und ich wollte mal Versuchen in Richtung Milchstrasse zu knipsen.


    Nachdem ich eine gute Stunde (die AT hat ja kein GoTo) brauchte, bis ich endlich den Schwan gefunden hatte, -ja ich weiß ist peinlich, ich übe aber wirklich fleissig- konnte ich dann doch eine kleine Aufnahmeserie starten und will Euch auch gleich mit dem Ergebnis quälen:



    Der helle Stern ist Deneb, die Bearbeitung finde ich aber um einige Klassen anspruchsvoller als so einen M42. Bin ich da wenigstens so halbwegs auf dem richtigen Weg, oder ists für die Tonne?

    Robin, meine finanziellen Möglichkeiten waren in jungen Jahren auch eher eingeschränkt. Trotzdem glaub mir: Lieber etwas sparen für ein vernünftiges Objektiv, als schnell und billig alten Krempel zu kaufen.

    Laß die Finger davon, der Linsen-Adapter senkt die Abbildungsqualität nochmals deutlich.


    Schau lieber mal bei eBay nach den alten Nikon MF Festbrennern, da bekommt man für ein paar hundert Eumels richtig gute Optiken. AF braucht man bei der Astroknipserei ja eh nicht

    Das ist IMHO den Aufwand nicht wert, da es nur wenig wirklich gute M42 Objektive gab. Bei den Gebrauchtpreisen der alten Nikon AI und AIS braucht man sich eigentlich gar nirgends umzusehen.


    Ihr D40/D40x Nutzer habt sogar den Vorteil Non AI nutzen zu können, da der Kleinen der Blendenmitnehmer fehlt ist sie die einzige Nikin D-SLR an der man die ganz alten und ganz billigen Schätzchen gefahrlos nutzen kann

    Patric,


    mir ist kein sinnvoller Umbau von M42 Objektiven auf Nikon-Tauglichkeit bekannt. Die Geschichte mit der Madenschraube bezieht sich normalerweise auf Mak-Cas (Russentonne) da geht das so.

    Auflagemaß ist der Abstand von der Auflagefläche des Kamerabajonatts zum Sensor oder Film.


    Bei Nikon sind das 46,5mm. Ein M42-Objektiv ist auf einen Abstand von 45,5mm gerechnet. Damit ist das M42-Objektiv 1mm zu weit vom Sensor entfernt und es gibt mit den meisten Objektiven Problemen mit dem Focus. Meine alten M42er gehen jedenfalls an keiner meiner Nikons auf große Entfernung

    Moinsen,


    ich möchte meinem VorVorSchreiber wiedersprechen. Zum Lernen, der allerwichtigsten Sternbilder hat mir der Stadthimmel sehr geholfen. Hätte ich sofort unter dem Himmel, der sich mir dann auf der schwäbischen Alb bot angefangen wäre ich vmtl. verzweifelt.


    Unter einem "schönen" Ruhrgebietshimmel sieht man besonders in der Dämmerung im Zenit nix als den Großen Wagen und Polaris. Auf die Art kann man sich prima auf die Achsverlängerung zur Polaris-Suche konzentrieren, ich weiß nicht, ob ich den ohne diese Erfahrung dann unter einem "richtigen" Himmel überhaupt gefunden hätte.


    Ähnlich gings mir mit Orion, Plejaden, Aldebaran und Sirius. Die hatte ich "drauf" und konnte darauf basierend weitersuchen.

    Keine Sorge Gerd,


    man kann dort arm werden, muß aber nicht.


    Tip:
    Illusion (er war nach eigenem Bekunden der "Erfinder" der Blank de Noir)
    Us de lameng
    ein paar us de kap haben wir auch noch im Keller liegen


    Ein letztes noch im OT: Zum Essen kann ich den Hofgarten empfehlen, da gibts dann auch die M-N-Weine als offene zur Verkostung.

    Moin,


    ich war zum Ersten Mal da, aber da ich fast in Essen wohne ging ich da kein großes Risiko ein. Der Trubel dort erinnerte mich fast an die Reptilienbörse in Hamm (dort ist es nur noch wärmer, da für die Tiere extra noch geheizt wird).


    Prima für mich als Anfänger war, das ich mir die noch in Frage kommenden Teile (Kleiner APO) mal aus der Nähe anschauen konnte. In der Händlerhalle war ziemlich die Hölle los und ich war heilfroh, das ich bei TS vorbestellt hatte.


    Besonders nett sind die Zeitgenossen, die mit Riesenrucksäcken und ohne Rücksicht auf Verluste durch die Stände drängeln [:(!]


    Prinzipiell war es so wie ich es erwartet (befürchtet) hatte. Der Hauptgrund warum ich doch hinfuhr war der Stand von ASA. Das hat sich wirklich gelohnt, sämtliche G11/CGE Überlegungen sind raus aus dem Kopf eine DDM60 muß her, alles andere ist nur Spielkram. [:p]


    Gut gefiel mir auch der Vortrag von Stefan Seip, recht locker erzählt und für manchen bestimmt eine Motivation sich auch mal an der D-SLR-Fotografie zu versuchen.

    Moin Jürgen,


    am simpelsten geht es mit einem dieser "USB-Sursticks" angeboten werden die von allen Mobildfunkbetreibern. E-Plus und Base gehen nur bis Standard UMTS (384kb/s) die anderen bei entsprechender Verbindung bis auf DSL-Speed.


    Welchen Du nimmst hängt auch etwas von Deinen Surfgewohnheiten ab. Ich habe derzeit einen 250MB Volumenvertrag von ePlus, der kostet 10€ / Monat.


    Für Wenigsurfer gibts auch noch Pre-Paid-Sticks

    Besten Dank Günter,


    die Frage stellte sich mir auch grad brennenst. Dann müßte es theoretisch mit der S5 und dem flachen M42 Adapter doch klappen mit dem TS 9mm OAG in den Focus zu kommen.

    Dann hätte ich ja nie anfengen dürfen, ich fahre mit dem 8er Schrupp höchtens mit 1800 1/min und das geht eine vernünftige AL-Legierung und Schmierung vorausgesetzt herzallerliebst.

    Zur BF-20 hatte ich im schwarzen Forum schon geraten. Ohne zu wissen um was für Teile es sich dreht ist es müßig weiterzuspekulieren, u. U. paßt eine Käsefräse viel besser für ihn.

    Die geforderten Verfahrwege wären noch ganz interessant. Ich täte mich mit meiner Proxxon MF70 oder auch der BF-20 z. B. sehr schwer Spanten für 1:10 Airbusmodelle zu fräsen. Auch wenns nur eine Kleinserie wäre [;)]

    Das gilt aber für alle Hobbybereiche. Es gibt auch genügend D300 oder 50d Besitzer, die da irgend so ein 18-200 TaSiTok (alternativ ein 28-300 TaSiTok an eine D700 oder 5D MK II) vorballern, da Objektivwechseln ja doof ist und außerdem war die Kamera allein schon teuer genug

    Thats the point, solange es Leute gibt, die ein möglichst dickes Rohr möglichst billig haben wollen, wird es auch jemanden geben, der es ihnen liefert.


    Ich finde das -völlig egoistisch gedacht- sogar gut so, denn würden die Händler nur das High-End-Luxus-Zeugs aus Fernost anbieten wäre der Absatz viel geringer und allein schon die Frachtkosten würden die Preise erhöhen. Ja ich weiß, das die Freight Rates grad im freien Fall sind, aber vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus.

    Quote
    <i>Original erstellt von: astromaster</i>
    PS: Wenn man Deinen Worten zu 100% Glauben schenkt, wird die Zukunft alles andere als rosig!


    Moin René


    sie wird nicht nur alles andere als rosig, es werden auch Diverse dabei auf der Strecke bleiben. Wir stecken da grad in einer ganz brutalen Spirale aus der es IMHO kein zurück mehr gibt.


    Ganz viele von uns -da schliesse ich mich durchaus mit ein- kaufen eben den Akkuschrauber bei Aldi/Lidl/Penny/Plus und Co. oder das Teleskop beim billigst möglichen Händler. Das dies dann irgendwann z. B. Bosch dazu zwingt eben auch möglichst billig zu produzieren und hier dafür zu zu machen interessiert den "einfachen" Arbeiter nunmal nicht. "Mein Job ist ja sicher, ich bin in einer ganz anderen Branche"


    Blöd nur, das unsere Wirtschaften so sehr vernetzt sind, das sich Wegbrüche an einer Stelle immer auch auf andere auswirken. Dazu kommt noch eine "Ziellosigkeit" bei den jungen Leuten. Wenn ich mich mit meinen Azubis unterhalte was sie für Ziele im Leben haben, dann kommt sowas wie: Nach der Lehre Geld verdienen, Auto, Haus. Das wird sich nicht halten lassen, das Ziel muß heutzutage lauten: Mich ständig weiterqualifizieren, um meinen Job behalten zu können.


    Bei mir in der Fa. gibt es diverse Arbeitsgänge, die sich einfach anlernen lassen, die gehen alle in die Auslandsfertigung (übrigens deutlichst unter den oben erwähnten 1 €/h) wer da nicht mitzieht und von sich aus versucht sich für das Unternehmen unersetzlich zu machen, wird auf der Verliererseite stehen.


    Die Zeiten, in dem eine Lehre "beim Daimler" bedeutete, das das Leben komplett (inkl. Betriebsrente) abgesichert ist, sind vorbei.



    [Edith] Den Astrohändlern, die einen bestehenden Markt bedienen einen Vorwurf machen zu wollen halte ich aber für grundfalsch

    Guten Morgen wertes Astrovolk,


    ich muß im Juni dienstlich nach Äthiopien und obschon ich vmtl. nicht aus der Hauptstadt rauskommen werde vertraue ich auf einen -dank Stromausfällen- dunklen und reizvollen Himmel.


    Natürlich ist mein Knipszeugs dabei und die Überlegung lag nahe auch was zum Astroknipsen mitzunehmen. Die CAM und die E-Kuh sind mir dann doch etwas zu schwer und sperrig, eine GP2 mit angebastelten Motoren zu unpraktisch, also landete ich fast zwangsläufig beim Photo-Guider oder dem Astrotrac.


    Da ich sowieso Stativ, Kugelkopf und Getriebeneiger mitschleppe läge mir der AT am ehesten. Die Berichte hier im Forum habe ich bereits alle gelesen, es würde mich interessieren, ob es u. U. noch neue Nutzer gibt, insbesondere, die ihn mit einem kleinen Scope (ED-70, Megrez 72 u. ä.) und Kamera betreiben?


    Danke und Gruß

    Afokal heißt üblicherweise die Kamera irgendwie vor dem Okular zu befestigen und durchs Okular zu fotografieren. Sinn macht das nur mit Digi-Cams und ihren sehr kleinen Objektiven.


    Okularprojektion über T2 geht, wenn man entweder eine Okularprojektionshülse mit T2-Adaption nimmt, oder ein Baader-Oku mit anschraubbarem Adapter.


    Ein parallaktisch montiertes Telskop mit der Möglichkeit stundenlang nachzuführen hast Du hoffentlich bereits

    Mal von einem der schrecklichen "Bosse" (60-Mann Familienunternehmen reine Produktion keine Dienstleistung) der gerade dabei ist eine Asulandsproduktion aufzubauen.


    Die Mär von der überlegenen deutschen Qualität mögen manche noch glauben, sie stimmt aber schlicht nicht mehr. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit meinen MA Konkurrenzprodukte aus Ungarn um die Ohren gehauen, die waren schlicht und einfach besser. Sowas bleibt natürlich auch meinen Kunden nicht verborgen, die mir dann ganz klar sagen:
    Nichtmal ungarische Qualität zu deutschen Preisen, was soll denn das?


    Ich bin in einer "klassischen" Branche, bei uns gibt es nicht sonderlich viele Innovationen, da entscheidet nur die Qualität und der Preis. Wir haben lange von der Globalisierung gelebt, da wir mit den "deutschen Tugenden" bessere Produkte zu akzeptablen Preisen anbieten konnten. Dummerweise haben sich andere Länder viel schneller weiterentwickelt als wir und profitieren nun davon.


    Wie sagte ein Ungar mal zu mir: Ihr habt alle Euer 1-Familienhäuschen und den Golf vor der Tür und meint nun Euch nicht mehr anstrengen zu müssen. Wir Ungarn wollen da hin, reissen uns den A... dafür auf und uns ist es völlig egal, ob ihr dafür ein paar Arbeitslose mehr bekommt oder nicht.


    Genauso, wie hier jeder das Recht für sich beansprucht das Gut Teleskop so günstig wie möglich einzukaufen hat der Unternehmer das Recht das Gut Arbeit günstig einzukaufen. Solnage wir hier in D nicht kapieren, das auch die Arbeitsleistung inzwischen ein international vergleichbares Wirtschaftsgut ist und ein Arbeiter, der Faktor X merh verdienen will, als ein Kollege in einem andereeen Land auch Faktor X mehr leisten muß wird es nicht wieder wirklich aufwärts gehen.