Posts by stelen

    Guten Morgen werte Wissende,


    jetzt, da sich der Sommer dem Ende neigt komme ich auf die Idee auch mal die Sonne knipsen zu wollen. [:o)]


    Bevor ich jetzt aber schon wieder viel Geld ausgebe zwei Verständnisfragen:


    Die Baader-Folien haben ja ND5 (vis) bzw. ND3.8 (phot). Ist da noch etwas besonderes dran, oder machen die es einfach nur dunkel? Wenn Letzeres der Fall wäre könnte ich nämlich zum Probieren erstmal meinen vorhandenen ND8 Graufilter mit dem 400er Tele einsetzen.


    Wenn meine Canon dann modifiziert (erster Filter raus) ist, brauch ich dann einen UV/IR Block-Filter, oder kann ich auch einen H-Alpha reinsetzen?


    Besten Dank für jegliche Erhellung

    Quote
    <i>Original erstellt von: hallom31</i>Ich hoffe dennoch das dass Stativ das Teleskop einigermaßen gut trägt. Deine Ehrliche Meinung würde mich dazu Interessieren.


    Mit dem 127/1540er MAK war es, ich formulier es mal höflich: Stark grenzwertig. Der hat zwar viel mehr BW, aber auch einen viel kürzeren Hebel.


    Sieh auf jeden Fall zu, das Du sowohl die Mittelsäule, als auch die Beine eingeschoben läßt. Am Besten auf einem Mäuerchen, oder sowas in der Art.

    Moin Heinz,


    ich ziehe den Videoneiger allerdings dem Getriebeneiger deutlich vor (Beides probiert und den GN für sehr umständlich zu handeln empfunden)


    Theoretisch gehts auch mit einem schweren Kugelkopf alá Markins M20 oder Novoflex CB5, da sprechen wir dann aber auch wieder über "interessante" Preise [B)]

    Das hatte ich mir schon so gedacht. Wirklich Freude wird damit nicht aufkommen, der Volksapo hat einen zu langen Hebel für das kleine Stativ. Besonders problematisch ist die viel zu labile Mittelsäule. Die kannst Du zwar durch einen Umbau entfernen, aber trotzdem wäre es mir nicht stabil genug.


    Ich habe es mal mit der Astrotrac und einem 400er Tele versucht, da ging fotografisch gar nix.

    Moin Henry,


    ich habe hier einen ganzen Berg von Gitzos, Manfrottos, Velbons usw. stehen und Zugriff auf verschiedene Berlebachs.


    Die M055er Serie sind sehr gute Einsteigerstative, die bis ungefähr 200mm Brennweite auch sehr gut funktionieren, bei mehr merkt man im direkten Vergleich die Unterschiede sehr stark.


    Meinen 127/1540er MAK hatte ich anfänglich auf besagtem Gitzo mit schwerem Neiger, das ging völlig problemlos.

    N'abend,


    über die Definition was ein gutes Foto-Stativ ist gehen die Meinungen ja auch weit auseinander. Mein großes Gitzo mit dem Videoneiger drauf würde einen 8"SC ganz locker tragen ...



    ... allerdings überschreiten die Kosten für beiden die vom TE gerade anzusparende HEQ5 im Preis dann recht dtl.



    Nur so am Rande bemerkt: Die Manfrottos in der 200-300 € Liga sind untere Mittelklasse, was die Stative angeht. [;)]

    Moinsen,


    nur mal so interessehalber: Wie kommt man auf die Idee sich einen schweren Tubus zu kaufen, wenn man sich die passende Montierung nicht leisten kann (mal davon abgesehen, das ich eine HEQ5 für einen 8"SC recht grenzwertig finde) [?][?][?]

    Moin Sascha,


    ich bin mal auf Ergebisse gespannt. Theoretisch, mit einer superstabilen und genauen Montierung mit der man lange Zeiten bei niedrigen ISO's fahren kann, könnte die Qly aufgrund ihres Mini-Chips sogar Vorteile bringen, da die Vignettierung geringer ausfallen sollte und manche ED's keinen Korrektor mehr brauchen

    Moinsen,


    ich schliesse mich da Heinz an. Wie in dem anderen Thread schon geschrieben habe ich nun zu diversen Nikons auch noch eine klene Canon, da die für Astro einfach besser ist.


    Das sinnigste ist allerdings in einen Laden zu gehen und verschiedene Kameras in die Hand zu nehmen und auszuprobieren. Für mich ist z. B. die Bedieung der 450d reichlich unlogisch und ich würde sie in der Tageslichtfotografie nicht einsetzen wollen.


    Bei Sony wäre ich etwas unsicher, was in ein paar Jahren wohl passiert, wenn die letzten Minolta-Leute im Ruhestand sind. Nach allen Tests, die man so findet sind die Sonys ihren jeweiligen Canon/Nikon Pendants wohl unterlegen. Die Olympussen nehmen mit ihrem 2x Crop noch einen Sonderstatus ein, der sorgt leider für recht viel Rauschen. Die Pentaxe haben eine kleine aber sehr eingeschworene Fangemeinde, allerdings gilt für die wirklich ein Objektivversorgungsproblem.


    Bei Canon und Nikon geben sich die Objektivprogramme (zumindest bei den ernsthaften Linsen) nicht viel. Nikon hat mit dem 14-24 2.8 und dem 200-400 VR zwei unerreichte Zooms, dafür gibt es bei Canon ein paar hochlichtstarke FB mehr. Bei beiden Anbietern findet der Profi und engagierte Amateur alles was er zum Fotografieren braucht.

    Jens,


    IMHO ging es nicht wirklich um Gesetzesbrüche. Bisher habe ich noch bei den meisten Veröffentlichungen irgendwo einen Quallennachweis gefunden. Von mir aus mag es da ein paar Urteile geben, das die Angabe im Impressum nicht ausreicht, mir ists wurscht, solang ich meine Kohle bekomme.


    Zudem gibt es heute genügend Leute die ihre Bilder per "Open Source" anbieten nur weil sie "geil" drauf sind ihren Namen irgendwo zu lesen (Bild Leserreporter, Stern View [Soweit zu den 250,- für ein Bild beim Stern], usw, usw.)


    Die Digitaltechnik hat etwas möglich gemacht, was in der freien Industrie schon lange gilt: Wettbewerb. Es entscheidet sich nicht mehr wer das teuerste Laborequipment hat, sondern wer ein Auge für Motive hat.


    Natürlich gibt es dann auch die Kehrseite der Medaille: Du hast doch eine dicke Kamera kannst nicht mal ein paar Fotos meiner Hochzeit machen?


    Entweder er/sie kann es und ist bescheuert wenn er7sie kein Geld dafür nimmt


    Häufiger: er/sie hats nicht drauf und hinterher ist das Geheule groß

    Quote
    <i>Original erstellt von: Winfried Berberich</i>
    Der Qualitätsanspruch in der prof. Fotografie ist dank Digitalkameras rapide zurückgegangen, ein Paradebeispiel hierfür ist die Personenfotografie (Hochzeit, Kommunion, Portrait (ein Bereich, in dem ich selbst nicht arbeite)). Hier sind über 50% der fotografischen Betriebe mittlerweile Konkurs.



    Nee Winfried, so nicht.


    Ich kenne einige sehr sehr gute Hochzeitsfotografen, die inzwischen auch hauptberuflich ihr Geld damit verdienen, die das "Handwerk" nie gelernt haben, aber richtig gut sind.


    Auf der anderen Seite gibt es genügend "Fotografenmeister" die über die Wupper gegangen sind, schlicht weil sie zu schlecht waren.


    Ob es in Digitalien noch der Ausbildung zum Fotografen bedarf wage ich mal stark zu bezweifeln.



    Mal ein Denkanstoß in die andere Richtung:


    Als diese Geschichte mit dem Reiseverlag auf flickr hochkam schrieen alle "Profis" auf einmal: Wenn die damit Geld verdienen, dann müssen die auch löhnen. Blöd nur, das da auch ein paar dabei waren, von denen ich wußte das sie mit dem kostenlosen Gimp arbeiten. Auf die Frage: Warum sie denn nicht eine kostenpflichtige Software wie CS einsetzen, weil sie ja mit ihren Fotos Geld verdienen, sondern die kostenlose fiel ihnen nur der Standard: "Das kann man so nicht vergleichen" ein.

    Es gibt schon den §63, der eine deutliche Quellenangabe fordert. Dort steht aber nirgends, das es am/im Werk sein muß. Von daher ist es rechtlich völlig einwandfrei, wenn dem werk eine Quellenangabe beiliegt, oder die Quellen im Impressum genannt werden.


    Ein Recht unter meinem Bild zu stehen kann ich aus dem Gesetz definitv nicht ableiten

    Winfried,


    die Stelle im Gesetzestext (aktuelle Ausgabe ist übrigens von 2008) wo die explizite Nennung am Werk gefordert wird würde mich mal interessieren. [?]

    Willkommen im 21. Jhr. Winfried [;)]


    Von der Knipserei leben können werden in Zukunft nur noch ein paar wenige, richtig Gute, die mittelmässigen sollten sich schonmal einen neuen Job suchen.


    Schau mal in die einschlägigen Stock-Agencies, dort bekommst Du nahezu alles für kleines bis ganz kleines Geld. Ob mein Name dann an den Publikationen steht weiß ich nicht, denn diese Agenturen sind ja gerade dazu da, damit sich die Käufer nicht selbst mit den Fotografen rumschlagen müssen.


    Die neueste Version ist jetzt, das Verlage durch z. B. flickr ziehen und den Leuten dort anbieten für Ruhm und Ehre (also ohne irgendweine monetäre Vergütung) die Veröffentlichung zu erlauben. Besonders "interessant" ist es, wenn Du nichtmal ein Belegexemplar bekommst, sondern eine Mail, das Dein Bild im Buch ist und Du es Dir jetzt kaufen kannst. Kein Scherz.


    Die Astrofotografen scheinen dann noch eine ganz besondere Spezies zu sein, denn mit Wahnsinnsaufwand erstellte Top-Fotos ohne jeden Schutz in voller Auflösung ins Netz zu stellen schret ja förmlich nach: Klau mich.

    Moin René,


    wie gesagt, an einer ASA führt für mich auf Dauer eh kein Weg vorbei.


    Wer jetzt den TDM <b>und</b> einen Stand-Alone Autoguider in seine Steuerung integriert ist mir völlig wumpe. Solang sie eine gescheite Handbox hat (die 80er Jahre Bedienung meiner MTS3 haut mich nicht wirklich um) und wirklich alle Funktionen integriert. Am Liebsten natürlich auch so, das man das Ding nicht noch zusätzlich aufbauen muß. Die Kästen der LittleFoot und der FS2 finde ich viel zu groß und lästig. Im Korpus der E-Kuh sollte locker Platz sein, um die Steuerung unterzubringen, von mir aus auch so ein CGEM-Prinzip, das man die Steuerung in eine Halbsäule packt.


    Manchmal scheint es mir so, als hätten die verschiedenen Marktteilnehmer noch nicht kapiert, daß es neben den "Freaks" -und das meine ich in höchstem Maße respektvoll, denn ich ziehe meinen Hut vor allen, die es geschafft haben sich in mühevoller Kleinarbeit ein wirklich fototaugliches Equipment zuzulegen- Leute gibt, die eben einfach nur fotografieren wollen und einen Lösungsanbieter dafür suchen.


    Die verbleibenden Liederlichkeiten (man kommt z. B. mit einer Nikon an einem VMC mit Reducer und 9mm OAG nicht in den Focus)sind noch groß genug, da will ich mich um den restlichen Kram nicht kümmern müssen.


    Und um den Vorwürfen gleich im Vorfeld zu begegnen: Ja ich werde nie ein "echter" Astrofotograf, mir reicht das derzeitige Frustpotential schon, weshalb ich auch nur selten die E-Kuh, häufiger die CAM und meistens die AstroTrac nehme.


    Bei den visuellen gehts ja auch, die immer ausgefeilteren Softwaren und Alignment Routinen der Nexstars und ETXe zeigt es.

    Moinsen von einem der vmtl. zur potentiellen Zielgruppe von dem Dingen gehört [;)]


    Für mich ist das Thema einfach nicht zu Ende gedacht. Für die stationäre Aufstellung kommt für mich -wenn die Chefin des Gartens endlich nickt- nur eine ASA in Frage.


    Die ist mir aber zu groß und schwer sodaß ich trotzdem noch was für den Acker brauche. Mich interessieren Pretty Pics, sonst nix, ich will keine Kabeltrommeln durch die Pusta schleppen und will nicht tausend verschiedene Böxchen, Schalterchen und sonstigen Krempel an der Monti baumeln haben. Wenn der Weg das Ziel sein soll nehme ich das Mopped, beim Knipsen will ich schnell loslegen können.


    Alle Komponenten sind eigentlich da: TDM, Standalone-Autoguider, gute Steuerungen. Im Grunde müßte sich nur mal jemand hinsetzen und die ganzen Komponenten in ein Gehäuse packen, ein Kabel zur Monti, eines (nur bei Bedarf)zum Rechner, eines für Strom und Thats it. Polar Align über die Steuerung, die Restfehler müssen dann Autoguider und TDM korrigieren, was sie ja auch problemlos können, da ab Werk perfekt aufeinander abgestimmt.


    Das Ganze dann als Komplettpaket mit einer VTSB E-Kuh, oder auch einer Losmady und ich bin mir sicher das liesse sich verkaufen. Riesenstückzahlen würden es wohl nicht, denn die Bastelfraktion würde dafür kein Geld ausgeben, aber dann wäre das Thema durchdacht und für Leute wie mich durchaus auch kaufenswert.

    Einen Intervalltimer habe ich, trotzdem wolllte ich das alles jetzt gern mit einem Kabel uebers Netbook laufen lassen.


    Zudem sind mir meine grossen Cams zu schade, um sie beim Astroknipsen einzusauen. Der Entschluss zu einer kleinen Canon stand schon laenger, der MM hats jetzt nur beschleunigt.

    Moin,


    ich habe eine grosse Nikon-Ausruestung, trotzdem habe ich mir heute noch eine 450D zugelegt, da die Canons fuer Astro einfach grosse Vorteile habewn.


    Fuer die Tageslichtfotografie waere sie nix fuer mich, da ich die Bedienung viel zu unlogisch finde, am Rechner fuer die Langzeitbelichtung (geht bei Nikon z. B. gar nicht) macht sie einen sehr guten Eindruck.


    Fuer einen Anfaenger, der unbelastet ran geht koennte es natuerlich anders aussehen.