Posts by stelen

    Ich hatte ja versprochen auch mit größeren Kalibern noch Tests zu machen. Leider ließ das Wetter am Wochenende immer noch zu wünschen übrig und der Mond war auch schon wieder ziemlich präsent, aber ich wollte dann trotzdem wissen was geht. Also habe ich mein derzeit dickstes Ding, das VMC 200 aufgesattelt.


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    Das Teleskop mit der Kamera und dem Sucher wog komplett ziemlich glatt 7 kg. Ausbalanciert habe ich es mit einem der 3,4 kg Gewichte aus dem Lieferumfang sowie einem bereits vorhandenen 1,5 kg Gewicht. Da wie bereits schon erwähnt an Deepsky-Fotografie nicht zu denken war habe ich es einfach mal mit dem Mond versucht. Das Ergebnis einer Einzelaufnahme mit 1/30 Sekunde Belichtungszeit seht ihr angefügt.


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    Dass Seeing war alles andere als perfekt und dafür finde ich das Ergebnis gar nicht mal so schlecht. Anbei noch ein ungeschärfter 100 % Crop aus obiger Aufnahme.


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    Bei diesem ersten Versuch trug sie die 7 kg problemlos und machte einen recht stabilen Eindruck. Ich bin schon gespannt wie sie sich bei mit dieser Kombi bei Langzeitbelichtungen schlägt.

    Wenn der Bediener zu blöd ist, kann man wohl die Technik nicht dafür verantwortlich machen. Gestern wollte ich die halbwegs klare Nacht nutzen um ein paar weitere Erfahrungen zu sammeln. Diesmal erstmals in 2-Achskonfiguration. Ich Blödmann habe allerdings falsche Koordinaten in die Synscan gegeben und wunderte mich die ganze Zeit, warum das Alignment völlig schief lief. [xx(]


    Dann zog auch noch eine Wolkenwand durch und ich war vollends gefrustet. Ich blieb aber zum Glück noch etwas wach und die Wolken verpieselten sich (zumindest vorläufig) wieder. Also machte ich einfach mal einen rein technischen Versuch. Vixen ED81S mit der D-SLR hinten dran die dann 300 30s Belichtungen machen sollte. Ein wenig kämpfe ich da noch mit der Balancierung (kommt auch demnächst noch ein Video zu) da die RA-Achse so "stramm" läuft, das sich kaum ein Balancepunkt finden läßt.


    So genug geschrieben, hier mal ein GIF aus dem ersten Foto und Bild Nr. 294 (danach wurden die Wolken wieder zu dicht). Es liegen also knapp 3h ohne jedes Guiding zwischen den Fotos. Einnordung wieder per Polemaster, Stativ per externer Dosenlibelle in Waage gestellt.


    Vielleicht noch ein paar Takte zum eigentlichen Thema. Zur Erläuterung: Auch ich wohne am Rande des Ruhrgebietes, habe aber im Gegensatz zu wambo -hoffentlich werde ich nun nicht gelyncht- mit "richtiger" Astronomie gar nichts am Hut. Als ich vor 10 Jahren mit der Knipserei anfing habe ich mir zwar auch ein paar Okulare gekauft, die stauben aber seitdem im Köfferchen vor sich hin.


    Mich interessiert einzig und allein bunte Bildchen zu "erzeugen". Dabei ging es mir wohl ganuso wie vielen anderen hier auch. Die Anfänge waren schon richtig klasse, man investierte viel Geld in neues Equipment und Zeit in den Nächten, aber so viel besser wie gewünscht wurden die neuen Fotos nicht.


    Ich habe vor lauter Frust dann auch ein paar Jahre fast gar nichts mehr gemacht. Inzwischen bin ich 50+ und sehe das viel entspannter. Ich werde meine Bildchen aus unserer Großregionsglocke niemals mit solchen aus der Atacama-Wüste vergleichen können. Ich habe einmal in einer sternklaren Nacht auf dem Grimselpaß übernachtet und bin dann etwas rausgegangen. Da fiel mir glatt die Kinnlade runter, wieviel Milchstrasse schon mit freiem Auge erkennbar waren.


    Inzwischen mache ich wieder etwas mehr in der Astrofotografie, allerdings ist der "Leistungsdruck" höchstens ein selbstgemachter, da ich meine eigenen Ergebnisse gern übertreffen möchte. Das ich mich mit den Könnern nicht messen kann ist mir bewußt, läßt mich aber auch -da hilft dann das fortgeschrittene Alter- völlig kalt.


    Zudem teilt in meinem Freundes- und Bekanntenkreis niemand dieses Hobby und das ist in dem Moment ziemlich praktisch, denn zeige ich dort eines meiner -stümperhaften- Bilderchen sind die immer alle hellauf begeistert was ich da wieder "gezaubert" hätte.



    Allerdings muß ich auch zugeben, daß ich in meiner Kreisliga F niemals in die Nähe eines IOT kommen werde und daher auch 0 Versuchung für ein "Doping" besteht.



    Im Radsport gibts inzwischen übrigens auch ein rein technisches Doping die neuesten E-Motoren lassen sich komplett versteckt einbauen und bei größeren Rennen werden die Räder mit Wärmebildkameras untersucht, um die Motoren und Akkus zu suchen.

    Ja ich weiß das olle 100er hat einen fürchterlichen Koma-Fehler


    Für den Newton würde ich dann aber auf die 2-Achs-Variante gehen. Mal schaun wie das WE wird. Unter der Woche kann ich mir derzeit leider keine durchwachten Nächte leisten.


    Ich hätte aber noch einen kleinen Versuch mit etwas mehr Brennweite [;)]


    Leider hatte ich vergessen nach dem Fotoobjekitv die ISO wieder hochzudrehen, deswegen nicht wirklich bearbeitet sondern den Leo nur schnell in DSS gestackt und in PS gestretcht



    und wieder ein 100% Crop daraus



    TS 60F6 APO mit TS-Flattener, EQM35 PRO im 1-Achsbetrieb, Nikon D5100mod, 20 x 120s, keine Darks, keine Flats

    Södele, gestern Nacht war es hinreichend wolkenfrei und ich konnte sie mal ein wenig ausprobieren.


    Zuerst mal eine ganz einfache Übung:


    - 100mm Foto-Objektiv an Crop-D-SLR.
    - 1-Achs-Aufbau.
    - Stativ-Aufbau mit externer Dosen-Libelle
    - Einnordung per Polemaster.
    - Zustand Out of the Box, kein PEC-Training oder Guiding, einfach nur eingeschaltet und Siderales Tracking aktiviert.


    Eigentlich wollte ich auf die Orion-Region halten, dafür müßte ich aber diverse Bäume fällen, was wohl Ärger mit der OHL nach sich ziehen würde. Ich wollte aber ein möglichst tief stehendes Objekt aufnehmen, denn am Zenit nachführen geht ja eh immer. Ich nahm also Alphard ins Visier, keine spannenden Objekte, dafür aber gerade noch so tief, das mir die Großstadtlichter (Essen/Bochum) nicht alles überstrahlen.


    Die Bilder wurden nicht richtig entwickelt, nur in Fitswork geöffnet und als Graustufen-Tif an Photoshop übergeben, dort das erste verkleinert und die übrigen als 100% Crops gespeichert.


    Zuerst eine Übersicht mit 1min Belichtungszeit



    Nun die 100% Crops


    2min



    3min



    4min



    5min


    Ich habe sie seit Kurzem, allerdings noch nicht am Nachthimmel nutzen können, daher kann ich zu 1 + 2 noch nichts sagen.


    Die Lager sind einfache Gleitlager mit reichlich Fett. Ich habe gerade ein Video mit meinen Ersteindrücken gedreht, muss es aber noch zusammenschneiden.

    Quote
    <i>Original erstellt von: xtrix</i>Wieso rauscht das nicht bei ISO 3200? Oder ist das nur der Effekt der bikubischen Verkleinerung




    Moderner Vollformat-Chip bei ISO 3200 in Webauflösung skaliert: Kein Rauschen mehr sichtbar [:)]

    Bei mir sind überall Mignon-Eneloops drin. Die D200/S5 schluckt 6 davon die D300/D700 gar 8. Im AT Koffer habe ich meistens 12 Reserveakkus, im Auto das Mignon-Ladegerät.


    Akkus sind definitiv kein Thema, von daher gehe ich mit Dir konform, das eine Uhrwerksnachführung eher für "die Visuellen" und "die Nostalgiker" interessant sein könnte.


    Mal schaun, ob sich noch potentielle Fans für das Teilchen finden

    Quote
    <i>Original erstellt von: Kerste</i>
    <br />Und ob ich jetzt nur die Akkus von Kamera und Timer lade oder noch ein paar Mignon für die Montierung einpacke, ist grad egal.



    Muß man z. T. noch nichtmal, in der AT stecken die gleichen Akkus wie im Handgriff der Kamera, dafür sind sowieso immer Ersatzzellen dabei.

    Moin Matss,


    ich sehe sie eher in "Konkurrenz" zur Astrotrac, denn zur Sphinx und da wäre dann mehr als der doppelte Preis schon recht heftig. Auf der AT hatte ich schon 4kg fotografisch, das macht sie recht problemlos.

    Moin zusammen,


    auf die Schnelle ein paar Gedanken meinerseits dazu:


    - Bis auf einige wenige mit vollmanuellen Filmkameras muß man in der Astrofotografie heute eh Akkus laden
    - Die Astrotrac nimmt stinknormale Mignon-Akkus zur Not auch Batterien, die bekommt man auch im tiefsten Asien oder Afrika problemlos
    - Die AT steckt zusammen mit der 450d, einem 400er, Akkupack, Netbook und Kleinkram in einem Spheretec-Koffer, ich wüßte nicht wo da Vorteile einer Uhrwerksmontierung liegen sollten.
    - Mit der Fornax10 ist jetzt noch eine Alternative auf dem Markt


    Ich mag mechanische Uhrwerke und trage auch selber solche Teile, ob sich sowas aber zu einem recht hohen Preis heutzutage wirklich absetzen liesse [?]

    Moin zusammen,


    die D50 hat leider einen sehr kleinen und auch recht dunklen Sucher. Sollte da noch ein Kit-Zoom dazukommen wirds kritisch. Anstatt eines Suchers würde ich versuchen ein 50 1.8 irgendwo gebraucht aufzutreiben, das Teil macht den Sucher schonmal viel heller.

    Na Winfried, da machst es Dir aber etwas sehr einfach.


    Das Nikon Portfolio ist aus meiner Sicht (von der Doppelbelesetzung D90/D5000 mal abgesehen) sehr ausgewogen.


    Vom Pixelmonster D3X (Du solltest Dir mal Gedanken über Focusreihen machen bei F32 gehen alle KB-Optiken schon weit in die Beugung)


    Bis hin zur kleinen D3000 ist für jeden etwas dabei. Einzig die bereits angesprochene Verschmelzung von D90 und D5000 zu einer neuen steht noch aus. Ich tippe eher mal es kommen noch ein paar mehr (D3X-Chip im D700 Body und Neuer DX-Chip im D3-Body)

    Moin zusammen,


    die D2X ist nicht wirklich leiser, es wirkt aber ob der geringeren FPS Geschwindigkeit so. Die D700 ist nochmals ein gutes Stück "satter" als die D300 [:0]

    Moin Alfred,


    deswegen schrieb ich ja bewußt: D300<b>s</b> die hat jetzt ja auch einen Silent-Mode.


    Die Bildbeispiele bei dpreview hauen mich jedenfalls nicht aus den Schuhen.


    Ich habe eine D2X neben D300 und D700 und wüßte nicht was die dicke X besser könnte, außer das sie den BG integriert hat, das hat aber die 7D auch nicht.



    Die 5D MK II fand ich ganz spannend, der 7D kann ich nichts abgewinnen.

    Mach einfach mal einen Selbstversuch [;)]


    Knips den Mond am gleichen Abend einmal mit und einmal ohne Konverter und ziehe aus dem Bild ohne einfach einen Ausschnitt. Genug Pixel sind ja da.


    Die einzigen Optiken, die man mit 2x Konvertern betreiben kann sind die 200 2.0 und 300/400 2.8. Selbst mein 2.5k€ 120-300 2.8 Zoom kann ich mit einem 2x Konverter vergessen, da nehme ich lieber einen Ausschnitt aus dem Bild, das ist immer noch schärfer.

    Quote
    <i>Original erstellt von: TheRealWolf</i>@Einen fotografischen Telekonverter ohne ihn zu kennen als Gurkenglas abzutun spricht eingentlich nur von Ignoranz, schlechtestenfalls von Inkompetenz.


    Wenn ich das Ding nicht selber hätte, hätte ich nichts zu dem Thema geschrieben. Das Teil ist (Eigen-vergleich mit Sigma TC14 und 20 sowie Nikon TC17) einfach nur Müll.


    Eine EQ5 (Meine CAM ist auch nichts anderes) kann den Spiegelschlag einer D-SLR bei 2m BW und 1/20sek nicht halten.


    Du solltest, bevor du Angriffe gegen andere User startest, besser drüber nachdenken, ob sie nicht vielleicht doch recht haben könnten.

    Moin,


    naja Russentonne mit 2x Gurkenglas bei einer Cam ohne LV ist schon eher sagen wirs mal höflich "grenzwertig" Da ich bei einem solchen Equipment nicht von einer 1.ooo € Stativ/Kopf-Kombi ausgehe dürfte da auch ein Fernauslöser nur begrenzt etwas retten.