Hallo, ich bin nue hier und habe mit astronomie eigentlich nichts zu tun. ich bin elektrotechnikstudent und schreibe gerade eine seminararbeit zum thema nordsuche. unter anderem soll ich das verfahren der astronomischen nordsuche erklären. ich habe ein dokotarbeit aus dem 1960 die sich mit dem thema befasst, allerdings steige ich nicht ganz durch, andere quellen finde ich leider nicht.
folgende frage habe ich. wenn man einen zirkumpolarstern nimmt, dessen deklination kleiner als die von polaris ist, weil dieser z.b. nicht sichtbar ist, kann ich mir ja ein nautisches dreick vorstellen. meridian vom beobachter, meridian pol-stern und der verbindungskreis zwischen beobachter und stern. ich kenne meine geographische breite, die deklination des sterns. in meiner theorie brauche ich jetzt nur noch die zenitdistanz vom beobachtungsort zum stern, und kann mit hilfe der sphärischen geometrie den winkel zwischen pol-meridian und stern bestimmen, den azimut. ich habe das ganze aber nicht verifizieren können, ich lese immer noch etwas von zeitmessung usw. aber brauche ich die nicht nur, um mit hilfe des stundenwinkels des sterns den azimut zu berechnen? ich bin etwas ratlos. kann mir das evtl jmd erklären?
vielen vielen dank für die (hoffentlich) hilfe
viele grüße
Oli