Posts by TGM

    Hallo Mathias,


    etwas verspätet, ich bin ziemlich beeindruckt von deinen Zeichnungen und über die Details die du mit 10" in M99 gesehen hast.


    Ich dachte bisher, dass man für Spiralstruktur in Virgo-Galaxien mehr Öffnung/ höhere Vergrößerung benötigt. Zum Vergleich, M99 ist ziemlich genau doppelt so weit weg wie M51, erscheint halb so groß und entsprechend lichtschwächer. Mit einem entsprechend kleineren Gerät ( 4,5 " Refraktor ?) und 62x Vergrößerung in M51 Spiralstruktur zu sehen, selbst bei 100x finde ich das ausgesprochen schwierig.


    beste Grüße


    Thomas

    Halllo Gerd,


    danke für den interessanten, stimmungsvollen Bericht, da hat sich der Umbau und das kleine Wägelchen gelohnt. Ja. abgelegene, ehemalige Miltärplätze sind attraktiv, besonders natürlich möglichst weit im Inneren, nur dann kann der Weg auch auch mit dem Wagen ziemlich mühsam werden. Beim Anblick des Aussichtsturms habe ich mich gefragt ob dort oben das Seeing wohl besser ist, ob es sich lohnt ein entsprechend großes Teleskop hinauf zutragen, das dann von der ruhigeren Luft profitiert.


    Mir gefällt auch die Auswahl der Objekt und die Zeichnungen, besonders NGC 4645 mit Staubband. M99 will ich demnächst auch mal wieder ansteuern, mal sehen was ich da mit deutlich kleinerer Öffnung sehen kann.


    beste Grüße und viel Spaß weiterhin mit der hübschen Kombination.


    Thomas

    Hallo Gerd,


    ich bin auch auf das HTT sehr gespannt, seit dem letzten sind dann drei Jahre vergangen, viele neue Ideen ausprobiert und Teleskope gebaut, ich plane auch zu kommen und dich zu treffen .


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo Gerd,


    leider sind Teleskoptreffen in letzter Zeit rar geworden. Es liegt nun schon einige Jahre zurück, wir haben uns schon mal in Herzberg auf dem HTT getroffen, du hast mich durch den Backnanger 30" Dobson blicken lassen, M33 oder Stephens Quintett, für mich der este Blick durch so ein großes Teleskop. :) Später hast du dann in einer Pause - vor dem 30 Zöller stand oft eine Schlange - durch mein damaliges Bino, ein 115 mm Binoptic M13 angeschaut.


    Ich denke die Zeit der Teleskoptreffen kommt wieder zurück :) der Austausch ist schon klasse.


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo Gerd,


    vielen Dank für die Infos, ich hatte es mir fast gedacht als ich das Foto sah, dass der Sucher mit einem Widescan versehen ist, eine schöne Weitwinkel-Kombination, leider sind die Widescan heute schwer zu bekommen. Zum Wägelchen, manche Wege zu ungestörten dunklen Ecken sind für Ottonormalverbraucher nicht gestattet, doch 1 km ist dann schon knapp, bin auf deine Lösung gespannt.


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo zusammen,


    inzwischen ist auch die Halterung zum größeren Bino im Wesentlichen fertig. Die beiden Binos sind durch eine Brücke aus einem Carbon 20x20 Vierkantprofil mit diversen Aussparungen ummantelt von einem Sandwich aus dünnem Edelstahlblech und dünnem Carbon verbunden. Durch die Edelstahleinlage wird die Brücke etwas elastisch und ermöglicht kleine Biegeradien wie sie für die Verbindung mit dem großen Bino notwendig sind. Um das große Bino läuft ein breiter Streifen aus dünnem Carbon, durch Schrauben kann die Brücke gespannt und mit weiteren Schrauben fixiert werden, so dass sie starr mit dem großen Bino verbunden ist.




    Mit den beiden Rändelschrauben an der Seite des kleinen Binos kann es am Großen fixiert werden. Der Wechsel von und zum Stativ geht dadurch praktisch im Handumdrehen.



    Abschließend wird zwischen die Binos zur Verstärkung eine kleine Platte mir kreisförmigen Ausschnitt geklemmt:




    Ein Möglichkeit beide Binos exakt parallel auszurichten fehlt noch, dies möchte ich noch ergänzen.


    Ein erster Beobachtungsbericht findet sich hier:


    TGM


    Durch die seitliche Halterung ist das große Bino etwas breiter geworden, sodass es nicht mehr in seine Transporttasche passte. Ich hatte es daher für die erste Beobachtung für die Autofahrt provisorisch in eine Wolldecke eingewickelt hinten auf die Rücksitze gelegt und jetzt die Tasche angepasst.



    Viel Spaß bei Lesen,


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo Gerd,


    herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Teleskop, besonders gefällt mir auch die Farbgebung. Mich interessiert ein kleines Details, was für einen Sucher hast du nebem dem Telrad montiert? Er sieht aus als wenn er mit einem 2" Okular ausgestattet ist. Ein faltbarer Transportwagen klingt spannend , für wie lange Wegstrecke ist er gedacht?


    Beste Grüße und viel Spaß beim Beobachten


    Thomas

    Hallo Kurt,


    diese schwarze Farbe ist in der Tat für Astroanwendungen interessant, bei CN gibt ebenso wie hier immer wieder Diskussionen zu dem Thema. Für Astroanwendungen ist es besonders wichtig, wie dunkel eine Farbe bei streifendem Lichteinfall, bis hin zu wenigen Grad ist, da wird es nämlich schwierig mit Streulichblenden zu arbeite, z.B. im Okularauszug. Viele besonders schwarze Farben versagen hier, weil sie zu glatt sind. Wie gesagt, bei CN gibt es eine aktuelle Diskussion,


    An effective black paint for telescopes


    ganz am Ende schreibt jemand genau über dieses Schwarz, Museou Black, er hat eine Flasche erworben und er wird vermutlich die Farbe auch bei streifendem Einfall testen. Die Farbe ist sicherlich berührungsempfindlich, ich denke dies ist prinzipbedingt, denn eine wirklich bei vielen Einfallswinkeln schwarz scheinende Farbe muss sehr porös sein.


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo Josef,


    mir gefällt das Foto, eine bemerkenswerte Aufnahme und auch deine ausführliche Beschreibung der Sternentstehungsprozesse. Zum Teleskop, wozu der Baader Fring Killer, ist es ein großer Achromat?


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo Roland,


    die Grenzgröße würde ich an Hand der Himmelshelligkeit von ~ 21 mag/arcsec^2 auf ca. 6.5 mag schätzen, häufig werden kleine Optiken unterschätzt, siehe auch die aktuelle Diskussion über die Sichtbarkeit des OdM NGC 4449. Das kleine Bino hat nur 10 mm mehr Öffnung als klassische 10x50 Ferngläser und optisch sind viele vermutlich besser. Mal unabhängig von Gewicht und Kompaktheit, ich finde es wird besonders durch die Wechselokulare mit großem Gesichtsfeld interessant, z.B. mit 100 Grad Okularen und 19x, bei fast doppelter Vergrößerung aber gar nicht sehr viel kleinerem Gesichtsfeld. Da ist bei vielen Objekten der Unterschied enorm. In sofern ist es fast ein kleines Großfernglas. Ich bin auf die Sommermilchstrasse gespannt, da wäre sogar noch größeres Gesichsfeld lohnend.


    beste Grüße


    Thomas

    Vielen Dank für die netten Reaktionen und Kommentare,


    Roland,


    in der Tat, im Vergleich mit den Okularen könnte man denken, die freie Öffnung des kleine Binos beträgt keine 60 mm, doch ich hab es nochmal nachgemessen, die Irritation rührt ermutlich daher, dass der Durchmesser der Tuben weil eine echte Linsenfassung fehlt nur 2 mm größer ist.


    Ich bin mit dem kleinen Bino sehr zufrieden, und es erfüllt im Wesentlichen meine Erwartung, obwohl die in der Bauphase gestiegen sind, gerade in Hinblick darauf das Bino auch separat und tagsüber zu verwenden. Was ich mir besser gewünscht hätte, ich aber befürchtet hatte, unter dunklem Himmel bei der niedrigsten Vergrößerung, 10x, mangelt es im Panoptic 24 mm an Randschärfe, tagsüber oder auch unter Großstadthimmel fällt dies nicht so auf, doch bei dunklem Himmel fehlen am Rand die vielen schwachen Sterne. Bereits bei 14x im Morpheus 17,5 mm ist dies kaum noch ein Problem, die kritische Randzone ist sehr viel kleiner, und liegt auch ganz im periphären Bereich. Positiv überrascht war ich davon, was es bei 30x leistet, sicher nicht der Schwerpunkt, doch ich hätte nicht erwartet schwächere Galaxien wie die Begleiter von M81/82 sehen zu können. Damit wird das kleine Bino ein nettes Solo-Gerät, z.B für eine Reise mit wenig Gepäck.


    Momentan ist das kleine Bino fest, wenn auch leicht abnehmbar mit dem großen verbunden. Horizontal stimmt die Richtung, vertikal soll es justierbar werden, denn es liegt gegenwärtig knapp 2 Grad zu tief. Natürlich gibt es auch sonst mechanisch noch Einiges zu verbessern.


    Jörg,


    wie du schreibst, zwei Geräte auf verschiedenen Stativen sind sehr umständlich, ich zumindest habe mich nur ganz selten dazu aufraffen können, und dann muss man obendrein auch zweimal jedes Objekt einstellen. Das 160 mm Bino mit ölgefügten Triplet-Apos, 1050 mm Brennweite und 2“ Okularen ist ein Unikat, gerade auch die Optik, sie ist nämlich deutlich leichter als die der Standard CFF Apos. Als echten Eigenbau würde ich es nicht bezeichnen, auch wenn ich die ersten Konstruktionszeichnungen gemacht habe, denn Steffen Noack von Great Star hat nicht nur die zentralen Verbindungsteile CNC-gefräst, er hat auch die Konstruktion an vielen Punkten stark überarbeitet, und mit originellen Ideen verbessert. Die Montierung ist eine Einarmgabel auf einem Carbon-Profilstativ, alles ist auf extremes Leichtgewicht getrimmt, alles zusammen 17 kg. Hier findet sich ein sich ziemlich in die Länge ziehender Baubericht Doppelrefraktor komplett der fast aktuellen Version, bei Cloudy Nights gibt eine kompaktere Fassung A 160 mm binocular telescope.


    Die Optik des kleinen Bino spielt trotz ED-Glas ganz klar nicht in der Liga der CFF-Triplets, Bildfeldwölbung, chromatische Aberration und weitere Bildfehler muss man bei einem so lichtstarken verkitteten Zweilinser in Kauf nehmen, das ist der Preis der Kompaktheit.


    Holger,


    dein Lob als großer Bino-Experte freut mich natürlich besonders. Mir ging es bei dem kleinen Bino in erster Linie um große Gesichtsfelder, gerade auch für die Strukturen in der Milchstraße. Der Aspekt der gleich großen Ausstrittspupille bei verschiedenen Vergrößerung war und ist mir gar nicht so klar, vielleicht meinen wir auch dasselbe. Ich möchte jetzt die verschiedenen Möglichkeiten der Kombination ausloten, denkbar wäre, dass ich im kleinen Bino erst mal konstant bei 14x oder 20x bleibe.


    Beste Grüße


    Thomas

    Hallo zusammen,


    bei der Beobachtung von sternreichen Regionen und weit ausgedehnten Objekten, besonders in der Milchstraße habe ich mir häufig auch binokular ein großes Gesichtsfeld gewünscht. Im letzten Herbst hatte ich begonnen mein nunmehr 10 Jahre altes 160 mm Bino durch ein möglichst leichtes 60 mm Bino


    Ein minimalistisches Bino


    zu ergänzen, so dass sich daraus ein Doppelbino ergibt. Gestern war der Bau immerhin soweit abgeschlossen, dass ich unter einem halbwegs dunklem Himmel (20.8-21.0 mag/arcsec^2) im Havelland nun erste Eindrücke sammeln konnte.




    Wenn man etwas Neues zum ersten Mal bei Nacht aufbaut ist eine Rotlichtlampe besonders nützlich, aber leider hatte ich sie zu Hause vergessen, doch der Aufbau lief unproblematisch und kurz nach der Ankunft konnte ich die Schwertregion im Orion mit der neuen Kombination bewundern, im 160 mm Bino bei 40x Vergrößerung , im kleinen mit 17,5 mm Morpheus Okularen bei 14x. Bei 14x passt dann das ganze Schwert ins Gesichtsfeld, man erkennt schön die Schwingen von M42, bei höherer Vergrößerung das Trapez gut aufgelöst. Dann ging es zu den Hyaden und Plejaden und ein Okularwechsel auf 13 mm 100 Grad Okulare stand an, ich denke die perfekte Kombination, 19x , 3 mm Austrittspupille und 5,2 Grad absolutes Gesichtsfeld, da sind die Hyaden und Plejaden sehr eindrucksvoll, die Plejaden von viel Raum umgeben. Im 160 mm Bino bei 40x sieht man natürlich mehr Sterne, doch der Haufencharakter geht fast verloren.


    Besonders schön fand ich die 'Wanderung' von dem Alpha-Perseus-Haufen, Melotte 20, mit vielen hellen Sterne durch den Rand der Milchstraße bis hin zum Doppelsternhaufen hi und chi, der stand schon so tief, dass er nur durch die lichten Zweige einer Birke im Vordergrund zu sehen sehen war. Etwas weiter nach Norden schimmert der sehr lockere Sternhaufen Stock 2 ( Muskelmänchen-Haufen) zwischen den sich bewegenden Ästen durch. Bei hi und hi habe ich dann beim 160 mm Bino auch auf 100 Grad Okulare (62x) gewechselt, beide Ansichten haben ihren großen Reiz, im großen Bino sieht man besonders schön die Farbkontraste.


    Bei der Planung des kleinen Binos ging es mir in erster Linie um die Beobachtung der Milchstraße, doch mit 60 mm liegen auch helle Galaxien in der Reichweite. M81 und M82 sind bei 14x im großen Gesichtsfeld sehr plastisch, bei 28x und 35 x sind die Begleiter NGC 2976 und NGC 3077 sichtbar, letzterer nur indirekt und es half, dass ich die gleiche Region mit 160 mm bei 40x praktisch parallel betrachtet habe, da ist der Unterschied natürlich enorm.


    Die Beobachtung vieler anderer Sternhaufen im Gebiet Fuhrmann/Zwilling und Galaxien im Großen Bären (u.a. NGC 4449 OdM März), den Jagdhunden fügen sich zu einem sehr positiven Bild zusammen. In den ersten drei Stunden habe ich - vermutlich nicht überraschend - länger durch das neue, kleine Bino geschaut. Die Kombination der beiden Geräte erschließt mir vielleicht eine etwas andere Art zu beobachten, Himmelsregionen mehr
    zu erkunden statt schnell von einem Objekt zum Nächsten zu wechseln.


    Die seitliche Verbindung zwischen den Binos lässt sich leicht lösen, für sich alleine ist das kleine Bino dann ein nettes Grab-and-Go-Gerät, auch für tagsüber.


    Viel Spaß beim Lesen und beste Grüße


    Thomas

    Hallo Holger,


    danke, da hast du einen sehr guten Platz. Grenzgrößenbestimmung liegt mir auch nicht, mein SQM möchte ich allerdings nicht missen,wenn ich an einem Beobachtungsort eintreffe mache ich als erstes eine Messung, finde es interessant, wie groß doch die Unterschiede sind und ich kann dann auch mit anderen Plätzen vergleichen, es hilft mir auch wenn ich einen Bericht lese und dort die Helligkeit angegeben wird, konkret, ich finde den Pferdkopfnebel schwierig, da muss der Himmel schon sehr dunkel sein. Meine subjektive Wahrnehmung täuchcht mich häufig, weil auch die Dunkeladaption nicht immer gleich gut ist. Wenn es ein einfaches Messgerät für die Himmelstransparenz gäbe, ich würde es sofort ausprobieren....


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo Rainer,


    vielen Dank für den gelungenen Vorschlag, jetzt konnte ich dies schöne irreguläre Objekt auch sichten. Ich hatte schon Sorge, dass sobald die helle Mondphase vorbei ist, das Wetter nicht mehr mitspielt, doch gestern waren die Bedinungen im Havelland noch halbwegs o.k. ( etwa 20.8 -21.0 mag/arcsec^2). Im 160 mm Bino sieht man bei 40x nicht viel von den Besonderheiten, erst bei 105x und besonders auch 175x fiel die ungewöhnliche Form auf. Bei 175x waren einige Verdickungen zu erkennen, mehr war leider nicht drin, denn der Himmelshintergrund war doch deuchtlich durch Berlin im Osten aufgehellt.


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo Norman,



    da hast du interessante Reigionen herausgesucht, in der Tat sehr spannend! :)


    Im Grunde kann sich jeder jetzt auf die Suche machen. Diese Aufnahme ist mit einem Rotfilter gemacht, man kann jetzt spekulieren, ob nach der Justage nicht das gleiche Feld auch ohne Filter oder mit IR Filter aufgenommen wurde. Dann würde man vielleicht viel tiefer ins All und weiter in die Vergangenheit blicken, die ersten Aufnahmen könnten schon etwas über die Entwicklung von Galaxien aussagen.


    beste Grüße


    Thomas

    Edit: Ich Dödel, hab ja Laptop im Zug mit... also das Crop ist ca. 2 Bogensekunden hoch tatsächlich. Wenn ich mich nicht vertan habe...



    Schöne Grüße

    Norman

    Hallo Norman,


    vielen Dank, wenn sich die 2 Bogensekunden auf die Breite beziehen, dann hätten die feinsten Sterne einen Durchmesser von ~ 0.017 Bogensekunden ( wenn ich mich nicht vertan habe....). Für rotes Licht mit 650 nm und 6,5 m Spiegel würde man ganz grob einen Durchmesser des Beugungsscheibchens von 1.2x 10-7 erwarten, das sind 0,025 Bogensekunden, also ist das Bild beugunsbegrenzt. :) :).


    beste Grüße


    Thomas

    da ham wa uns überschnitten Stathis :)


    Krass, auf dem DSS sieht man die von mir gecroppte Galaxie (siehe oben, editierter Beitrag) praktisch gar nicht, nur als faint fuzzy an der Wahnehmungsgrenze.... Gleicher eingerahmter Crop-Bereich zum Vergleich...


    Hallo Norman,


    vielen Dank für den eindrucksvollen Vergleich, wie viele Bogensekunden ist der gecroppte Bereich groß? Ich musst als ich die Bilder sah spontan an die ersten Bilder von Hubble denken...


    Wenn ich recht gelesen habe ist, die Aufnahme mit einem Rotfilter gemacht, Angaben zur Belichtungszeit habe ich nicht finden können, doch es sieht erstmal so aus, als wenn alles nach Plan läuft. :)


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo Jörg,


    meinen Glückwunsch, dann hast du dein Ziel ereicht.


    Nochmal zu dem Vergleich der 135iger Objektive, ich wundere mich, dass das Pentacon 2.8 auch beim Abblenden nicht besser wird. 27x und 38x ist für so ein Objetiv allerdings schon einen Menge, aber auch für das Sonnar. Ich habe seinerzeit das 135iger Tessar, es wurde für 9x12 cm Format gerechnet, nicht bis 38x getestet, wenn ich recht erinnere maximal 20x, da wurde das Bild wie zu erwarten etwas weich und chromatische Abberation wurde sichtbar, duch Abblenden auf 5.6 oder gar 6.3 stieg der Kontrast an. Für 11x halte ich es auch für gut, für meine Zwecke reicht dies auch vollkommen, ein direkter Vergleich wäre vielleicht interessant. Bei langen Brennweiten wie 250 mm fallen die Tessare stark ab, ich habe einen kurz ausprobiert, da sind Teleobjektive oder auch einfache Doublets deutlich besser. Mit M42 Gewinde und ohne die Nebenbedingung, dass genügend Platz für eine Umklenkeiheit da sein muss stehen dir viel mehr Objektive zur Verfügung, bei den Tessaren verzichtet man auf optische Leistung zu Gunsten der korrekten Bildorientierung. Wie so häufig, man kann verschiedene Kompromisse eingehen.


    beste Grüße


    Thomas

    Hallo zusammen,


    seit ein paar Tagen sitzt das kleine Bino auf einer leichten Videoneiger- Stativ Kombination, ein Smallrig CH10 auf einem Gitzto GT 1555, zusammen bringen sie gut 1200 g auf die Waage. Bino, Stativ, Okulre und Videoneiger passen in eine Body-Bag, alles zusammen (Bino mit 13 mm Nagler Okularen, Videoneiger, Stativ und Body-Bag) liegt dann bei 2,8 kg und eignet sich auch für die Vogelbeobachtung, und läst sich gut über längere Strecken tragen.



    Sicher ist die Beobachtung am Tage nicht das Hauptziel, doch die Halterung mit der ich das kleine an mein großes Bino ankoppleln will ist noch im Werden, es dauert länger als gehofft, da ich einiges ausprobieren muss.


    In letzter Zeit habe ich ausgiebig das kleine Bino mit dem APM Bino verglichen, das Wichtigste, wie macht es sich unter einem dunklen Himmel, steht leider noch aus. Hier ein kurzes Fazit, später kann ich auch noch ausführlicher werden.


    1. Obwohl die 60 mm Optik von TS ED-Glas verwendet ist die 70 mm Optik vom APM Bino, ein ED Glas Triplet mit Luftspalten klar überlegen, das zeigt sich besonders tagsüber und bei höheren Vergrößerungen.
    2. Nachts dagegen, für Deep Sky ist selbst im direkten Verglich bis 30x kaum ein Unterschied zu sehen, konkret M42 mit Trapez oder auch M45, ich sehe die Sterne praktisch gleich hell ( Vergleich 28x /32x) und gleichermaßen punktförmig, das APM zeigt keine schwächeren Sterne, der Einblick war im APM seltsamerweise oft einfacher und dann hatte ich gelegentlich den Eindruck, schwächste Stern sind etwas einfacher zu sehen. Theoretisch sollte unter einem Großstadthimmel das APM bei gleicher Vergrößerung gut 0,1 mag tiefer gehen, doch der Unterschied ist so gering, dass sich gar nicht immer ein Stern im Gesichtsfeld findet, auf den dies zutrifft.



    Wie gut eine Optik ist zeigt sich besonders im direkten Vergleich. Gestern war auf dem Mond der Hesiodus-Strahl für wenige Stunden sichtbar


    Hesiodus-Strahl


    ich konnte ihn im 60 mm Bino bei 55x sehen, es war schon an der Grenze, das Bild schien noch o.k., die Luft war nicht ruhig. Doch im Vergleich mit dem 70 mm Bino und dann mit 160 mm bei 62x und 80x wurde sofort klar, das die Bildqualität bei hober Vergrößerung deutlich besser sein kann.


    Beste Grüße


    Thomas