Posts by Mustrum

    Ja, ich werde mich bei Dir beschweren, allerdings deutet alles darauf hin, daß das sehr wahrscheinlich nie geschehen wird :)


    Porta nicht mehr; ich hab' so viel Kohle rausgehauen für den Borg, daß es mir dann auch nicht mehr drauf ankam und ich 'ne Vamo Trav. genommen habe. Man will ja auch mal ein schweres Okular dranstecken. Das Stativ habe ich dann selbst gebaut.


    Also danke nochmal für den guten Rat!

    [...] der 90er Borg [...]

    Ich bin's nochmal, der ursprüngliche Fragesteller. Dank dieses Forums habe ich nun nach langer Überlegung vor kurzem keinen der ursprünglich angedachten Apos, sondern tatsächlich den Borg 90FL gekauft. Da ich den anfangs gar nicht auf dem Schirm hatte, möchte ich mich hiermit für den guten Hinweis bei Cleo bedanken. Das Teil hat insgesamt zwar deutlich mehr gekostet als die urpsrünglich avisierten Apos, aber sowas hat man schließlich für sehr viele Jahre, außerdem ist er deutlich leichter, was auf Reisen auch von Vorteil ist.


    Es gab leider noch nicht wirklich guten Himmel, um die Leistungsfähigkeit endgültig beurteilen zu können, außerdem fehlt mir persönlich die Erfahrung mit anderen hochwertigen Apos. Verglichen mit meinem alten ED 72/432 und verschiedenen katadioptrischen Teleskopen gibt es aber schon deutlich bemerkbare Unterschiede. Ich denke, ich werde mit dem Borg glücklich und freue mich schon auf den Urlaub damit. Diesen Herbst zum Glück nicht auf La Palma.


    Also, danke für die wirklich hilfreiche Hilfe bei so einer schwierigen Entscheidung!

    Oh, stimmt auffallend. Ich Dödel hatte bloß bei TS die Carbon-Foto-Varianten für >5k€ gesehen. So allerdings habe ich 'nen dritten Kandidaten (was die Entscheidung nicht wirklich erleichtert!).


    Danke für den Hinweis!

    Borg 90FL oder 107FL

    Schöne Teile, mit dem ganz unerheblichen Nachteil, mehr als dreimal so teuer wie die o.g. Apos zu sein. Wenn man rechnet, daß 14 Tage auf La Palma inklusive Flug, Finca. Mietwagen, Essen und Bier deutlich weniger als 2000 Euro kosten (und wenn man zu zweit ist, pro Nase noch viel weniger), könnte ich mit der Differenz zwei nette Urlaube bezahlen und hätte noch was übrig! :/

    Ja, nimm den Apo

    Will ich ja, aber ich weiß halt nicht welchen! ;(


    Egal, vielen Dank jedenfalls allen. Falls ich den Omegon nehme, werde ich nach ein paar Beobachtungstagen mal meine Erfahrungen hier teilen.


    Grüße

    Mustrum

    Hmnja, danke für die Beiträge, auch wenn noch nix zu den konkreten Teleskopen dabei war. Der CF-APO taucht immerhin in einigen Beiträgen hier im Forum auf, aber den Omegon scheint keiner zu haben. Wahrscheinlich ist es wurscht, und ich würde mit beiden zufrieden und glücklich.


    Ja, die Porta II käme damit an ihre Grenzen, allerdings ist es meist eh der Tripod, der zuerst schwächelt bzw. schwingt, und wenn man den nicht so weit ausfährt, geht das schon.


    Die Frage, ob's tatsächlich ein Apo sein muß, ist interessant, allerdings hatte ich sie mir schon gestellt und positiv beantwortet. Gewicht unterscheidet sich kaum, Übergepäck muß ich eh buchen, Auskühlzeit spielt im Urlaub keine Rolle, ich stelle das Teil einfach auf die Terrasse, sobald die Sonne untergegangen ist. Es geht fast immer um eine Finca auf den Kanaren, meist La Palma. Natürlich geht es eher um geringe Vergrößerung, es macht Spaß, unter solchem Himmel einfach rumzuwandern mit dem Teleskop, und die mit der Öffnung erreichbaren Deep-Sky-Objekte sind klar der Hauptanwendungsfall, aber gelegentlich möchte oder muß ich doch höher vergrößern. Und falls eine Mondsichel an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit am Himmel hängt, will ich da ja auch mal hingucken. f/6 ist schon noch schnell genug, um einen Apo sinnvoll auch visuell einzusetzen, denke ich.


    Grüße

    Mustrum

    Hallo,


    ich bin dabei, mir ein Reiseteleskop auszusuchen. In der engeren Wahl sind folgende beiden Geräte:

    Omegon 85/560 ED Triplet Apo (https://www.astroshop.de/teles…/p,52026#tab_bar_0_select)

    CF-APO 90 mm f/6 FPL55 Triplet (https://www.teleskop-express.d…aktor-mit-Zertifikat.html)


    Preislich nehmen sie sich nicht viel, und signifikant dicker oder schwerer als ein 80-mm-Apo sind sie auch kaum. Betreiben würde ich die auf einer Vixen Porta II, die das noch einigermaßen hinkriegen sollte.


    Ich mache keine Fotos, das Teil würde ausschließlich visuell genutzt.


    Nun kann ich mich nicht zwischen den beiden entscheiden und hoffe daher darauf, daß es Erfahrungen mit den Geräten gibt, die mir helfen könnten.


    Herzlichen Dank schon mal!


    PS: Mein altes, inzwischen verkauftes Reiseteleskop war ein Omegon 72/432 ED, der war für einen Dublet ziemlich gut, allerdings durch die Innenfokussierung und die nicht einschiebbare Taukappe auch relativ lang. Und wenn schon neu, dann mit mehr Öffnung, dachte ich mir :saint:

    Ei, endlich kann ich mal ein bißchen mitreden, weil ich etliche der hier angesprochenen Okulare habe, hatte oder durchgucken durfte.


    Vorab muß man natürlich erwähnen, daß es ziemlich was ausmacht, in was für ein Teleskop man so ein Oku reinstopfen will. Aber dazu weiter unten mehr.


    Fangen wir klein an, mit den Antares W70-Teilen. Ich habe davon eins gehabt, das 5.7 mm, an einem f/10-Mak, und das Ding war der Hammer. Ich habe gehört, daß die W70 an schnelleren Teleskopen nicht so gut sein sollen, bei f/10 aber kann ich sie allerwärmstens empfehlen, superscharf, super Kontrast. Das 5.7 ging dann irgendwann, um einem SW-Zoom Platz zu machen, als Übersichts-Oku habe ich mir dann aber das 1,25'' mit der längsten sinnvollen Brennweite, 25 mm, wieder als Antares W70 zugelegt, und bin wieder extrem zufrieden damit. Die W70 sind klein, leicht und rattenscharf. Am f/10.


    Ok, eine Nummer größer, rein von den Ausmaßen, ist das Hyperion Zoom, ein viel gelobtes Teil, von dem ich gleichwohl nicht überzeugt bin. Über den Tunnelblick bei längerer Brennweite ist schon alles gesagt worden, aber auch Schärfe und Kontrast können lange nicht mithalten mit den W70 oder Speers Walers. Zudem scheint mir das Bild leicht gelbstichig darin. Man sollte auch erwähnen, daß das Teil keinesfalls homofokal ist, sondern man bei jeder Zoomung nachfokussieren muß. Es ist ein gutes Teil zum Gucken, Suchen, Finden und sinnvolle Vergrößerung ermitteln, aber danach stecke ich immer eine Festbrennweite rein. /Immer/! Auch nur an f/10 getestet.


    Als nächstes kommen wir zu meinen beiden schnuckeligen kleinen Lieblingen, zwei Speers Waler Serie 1 mit 10 und 14 mm, die ich schon in alle möglichen Scopes gestopft habe, vom f/20-Kutter bis f/5-Newton. Die haben immer eine sehr gute Figur gemacht und waren jedem beliebigen teureren Okular (zumm Beispiel Pentaxen, deren exakte Bezeichnung ich vergessen habe) absolut ebenbürtig, nicht nur meiner Meinung nach, sondern auch der der Sterngucker, die sonst dabei waren.


    Als Letztes möchte ich ein paar Worte zum SW-Zoom 5-8 verlieren. Man muß sich klar darüber sein, daß das ein tierischer Kloppek ist. Wenn ich den in meinen kleinen Mak (auf AZ3) stecke, sieht das so aus, als habe man einer Passat-Limousine einen Smart auf den Kofferraum geklebt. Mechanisch dreht man da nix dran, sondern zieht es auseinander, wodurch es noch viel länger wird. Nicht selten, daß ich am Anfang die Monti ein wenig absenken mußte, um da noch bequem durchgucken zu können.


    Optisch ist es natürlich der Thrill und steht den festbrennweitigen SWs in keiner Weise nach. Das einzige Okular, das ein geringfügig besseres Bild brachte, war ein Nagler 3-6-Zoom (Shit, wie kriegen die das so klein hin?), und auch nur am f/5-Newton und an keinem anderen Teleskop. Ich würde es mir vielleicht nicht nochmal (für dieses Teleskop) kaufen, weil es so unpraktisch ist; für einen f/10 wäre ich mit einer Hand voll W70 vermutlich besser dran. Aber für meinen prospektiven schnellen Dobs taugt es natürlich besser. Es ist eins dieser endgültigen Okulare, die man nie wieder weggibt.


    Und noch ein paar Worte zu Weitwinkel im allgemeinen: angeblich braucht man für Mond und Planeten sowas ja gar nicht. Beim Mond ist das offensichtlicher Quatsch, denn der Anblick in einem 82-Grad-Oku ist fantastisch und absolut nicht mit einem Plössl- oder Ortho-Tunnelblick zu vergleichen. Aber es ist auch am Planeten nett, wenn man wie ich oder viele Dobsonauten gerade nicht möchte, daß der Planet nach ein paar Augenblicken aus dem Gesichtsfeld verschwindet.


    Hoffe geholfen zu haben ...
    gtx
    Mustrum