Posts by phil9998

    Ihr Lieben,

    sorry für die späte Antwort - hier noch ein paar Bilder (Fangspiegel hab ich für die Fotos nicht drangemacht). Es ist ein Erstlingswerk und nicht so bequem, wie ich es gerne hätte. Bzw gibt es allerhand Verbesserungsmöglichkeiten:

    1) Der Aufbau ist zwar werkzeuglos, jedoch mit allerhand Schräubchen verbunden, die in der Dunkelheit verloren gehen können.

    2) 6" ist klein und F5.3 gibt ein schönes Bild. Jedoch ist der Hebel recht lang und ich musste ein fettes Gegengewicht in die Spiegelbox bauen.

    3) Die Hörner brauchen vorne eine Stange, damit sie sich nicht auseinanderbiegen und der Dobby horizontnah nicht entgleist. Ein Gummiband zwischen den Hörnchen hilft einigermaßen.

    4) Ich habe meine Bequemlichkeit unterschätzt - Aufbau dauert 10min und die Einblickhöhe ist sportlich. Für Grab-and-Go nehme ich daher Anderes.


    Ich benutze ihn aktuell eigentlich nur bei längeren Beobachtungsnächten. Vermutlich werde ich mir irgendwann einen leichten 8" F4.5 OTA à la Kasai Zingaro bauen, den ich auf einen guten Videoneiger mit Fotostativ packen kann.



    Ihr Lieben,

    vor Jahren schrieb ich hier mal davon einen Handtaschendob zu bauen: 6" F5.3 Handtaschendob Das Projekt schlief dann ein, wachte wieder auf und schlief wieder ein. Letztes Jahr habe ich ihn dann allerdings fertig gemacht, und so sieht er aus in freier Wildbahn. Dreimal dürft Ihr raten welcher der Dobs es ist. ca. 20x20x20 ist nicht ganz Handtaschenformat, aber rucksackfähig. Spiegelzelle, Spiegel, Spinne, OAZ sind gekauft, Holzteile wurden mit LibreCAD geplant und gelasert.


    Lieber Gruß, Philipp

    Ihr Lieben,

    bisher war ich v.a. visuell unterwegs, seit einiger Zeit habe ich jedoch einen Seestar und finde Gefallen an der Astrofotographie. Ich brauche allerdings maximal transportable Lösungen, weil ich kein Auto habe und ein Setup für Rucksack und Wochenenden in den Bergen toll wäre.

    Würde sich ein FS-60CB (mit Reducer FL 255mm) auf einer Polarie U ohne Gegengewicht ausgehen? Hat jemand Erfahrung mit ähnlichen Setups? Voraussetzung ist natürlich das Polar Scope für exakte Einnordung.

    Als Kamera würde ich eine ZWO Asi (676 oder 533) mit AsiAir Mini und Powerbank verwenden wollen.


    Lieber Gruß, Philipp

    Ihr Lieben!

    Während ich spare und mit dem Seestar spiele plane ich mein erstes fotografisches Setup. Es soll mangels Auto klein, leicht (z.B. FS-60CB auf iOptron HEM15), aber mit gekühlter Kamera (IMX533) und natürlich Guidescope per Powerbank laufen. Stativ habe ich grundsätzlich schon ein Carbonstativ von Feisol bzw das Seestar Stativ.

    Als astrofotografischer Neuling denke ich mir so - warum nicht maximal Gewicht sparen und ein Tischstativ wie dieses https://www.photospecialist.at/sunwayfoto-tischstativ-t1a12- mit einer Nivellierbasis verwenden? Könnte man die HEM15 mit nicht sozusagen direkt auf den Boden pflanzen? Welche Gründe sprächen dagegen? Um den Tau dürfte sich die Tauheizung kümmern und man müsste natürlich aufpassen nicht draufzusteigen. Schnappsidee?


    Lieber Gruß,

    Philipp

    Ihr Lieben,

    ich denke intensiv über den Einstieg in EAA und Astrofotographie nach - was angesichts der Kosten jedoch noch eine Weile dauern mag ;-).


    Dabei finde ich folgende APOs:

    1) TSAPO805C: https://www.teleskop-express.d…us---2-5--RAP-Auszug.html

    2) Lacerta 80/500: https://lacerta-optics.com/La8…-Octo-Auszug-im-Alukoffer


    Ich vermute, beide basieren auf dem Long Perng 80/500 und sind sich sehr ähnlich. In Foren finde ich grundsätzlich positive Kommentare zu beiden.


    Dennoch die Frage: Gibt es dennoch irgendwelche relevanten Unterschiede, die ich berücksichtigen sollte? Der TS hat einen Carbontubus, scheint rotierbar zu sein, ist allerdings auch teurer. ist die Optik ist ansonsten gleich? Ich würde die Reducer (TS oder Lacerta) verwenden wollen um auf ~400mm Brennweite zu kommen - gibt es damit Erfahrungen/Einschätzungen?


    Ich plane mit einer iOptron HEM15 Montierung und ungekühlter IMX294 Kamera auf einem leichten, stabilen, niedrigbauenden Stativ. Da ich ein ohne Auto transportables Reisesetup benötige, will ich das Gewicht einigermaßen gering halten.


    Lieber Gruß, Philipp

    Ein Nachtrag: Ich habe bei Kowa nachgefragt bzgl Adaptierung einer Astrokamera. Hier die Antwort:

    "Diese kleinen Adapter auf 1,25" (TSN-AS 1.25 G oder K) funktionieren nicht. Damit kommt eine Kamera nicht in den Fokus.

    Die Adaption über den TSN-PZ funktioniert. Je nachdem welche CMOS Kamera verwendet wird, muß Ihr Kunde die 55mm vom T2 Außengewinde des TSN-PZ über T2-Verlängerungshülsen einstellen. Die ASI Kameras haben 17,5mm Backfocus, das heißt für das optimale Bild braucht man die beiden Hülsen."

    Mittlerweile habe ich mich dennoch für den Systemumstieg und zwei Teleskope (ein Reisedobson für visuell, ein kleiner Foto-Apo für EAA) entschieden.

    Danke für die Antwort! Wenn ich also das Spektiv auf eine Omegon MiniTrack LX Quattro mit Polhöhenwiege setze und eine gute CMOS, sollte ich ein funktionales Reisesetup haben. Oder besteht die Gefahr, dass die MiniTrack LX Quattro keine Subs schafft bei einem 2kg Spektiv?

    Lg, Philipp

    Eine Frage an die Expert*innen: Kann ich mein Kowa TSN-883 Spektiv, was ich visuell auf einem Feisol Carbonstativ mit Gitzo Fluidkopf 2180 und Leuchtpunktsucher betreibe, für EAA adaptieren? D.h. könnte ich es auf eine leichte(!) nachgeführte Reisemontierung setzen und über den 1,25" Astroadapter z.B. eine ZWO294 anschließen? Das Spektiv ist im Grunde ein 88mm APO, ich bin sehr zufrieden mit der optischen Qualität. Gewicht von Spektiv plus Kamera wäre knapp 2kg.

    Meine Rahmenbedingungen: Transportierbarkeit (Rucksack, Familienurlaub ohne Auto), geringes Gewicht (aka leichte Montierung). Ziel sind keine professionellen Astrofotos, sondern dass mir das Gerät mehr von den Objekten zeigt und dass ich mit Stacking einigermaßen oke Souvenierfotos mitnehmen kann.

    Ich mag die Objekte selber finden mit Leuchtpunkt und Starhopping, aber gegen eine Nachführung hätte ich nichts. Klar gibt es mittlerweile sehr transportierbare Roboterteleskope, da würde mir aber vermutlich der Spaß am Naturerlebnis etwas flöten gehen, wenn GoTo alles für mich macht und ich kein Okular mehr verwenden kann... Ich stelle mir das also so vor - Objekt per Okular finden, auf Kamera wechseln (idealerweise mit Adapterring parfokal gemacht) und eine für die Montierung machbare Zahl an Stacks in angemessener Belichtungszeit schießen.

    Ich gehe nicht davon aus, dass das so schonmal jemand ausprobiert hat, aber vielleicht hat der ein oder andere Experte eine Perspektive dazu ;-).

    Lg, Philipp

    Lieber AlexK,
    der Offset läuft durch die Höhenräder, die daher auch 12mm dick sind. Die sind ja innen 185mm breit - also Spiegelbox 165 plus 2x 10mm Aluprofil = Hutring Außendurchmesser. Das Aluprofil wird schlicht angeschraubt, die Carbonstangen höchstwarscheinlich durch einen einfachen Kanal in den Rädern geführt und an zwei Stellen geklemmt. Die Klemmung übernehmen vielleicht gummigepufferte Schrauben, damit das Carbon nicht bricht, in die Carbonrohrenden klebe ich Balsaholzstopfen zur Stabilisierung. Genau diese Befestigung muss ich mir jedoch noch praktisch anschauen, da bin ich mir eben noch nicht ganz sicher...
    Die Carbonstangen gehen nur bis max zur Mitte der Höhenräder.
    Lieber Gruß, Philipp
    ps: Ein hübsches Zollstock-Döbschen hast Du Dir da gebaut :-)!

    Lieber Alex,
    penetrant ist hier gut, weil es doof ist wenn mir Fehler zu spät auffallen - immerhin hat mir Deine Penetranz schon 2 Gramm Gewicht am Hut erspart, dank Schraubentipp ;-)! Nein, die Rockerbox wird aus 9mm Birke Multiplex. 6,5mm würden vielleicht auch gehen, aber ich will die Stabilität nicht gefährden. Das Ganze soll ja auch robust sein.
    Die Rockerbox muss sowieso eine gewisse Größe haben, da ja der Hut hereinpassen soll und der eine gewisse Mindestgröße hat inkl. OAZ. Außerdem können die Stangen ja nur in die Spiegelbox, wenn die Höhenräder außen an der Box befestigt sind, was bei 153/800 Riesenhöhenräder erfordern würde, die dann wiederum nicht mehr in die Rockerbox passen und neben längeren Stangen zusätzlich transportiert werden müssen - könnte man machen, entspricht aber nicht meinem geringen Packmaßkonzept.


    Lieber Gruß,
    Philipp

    Lieber Alex,
    der Hut kommt auf, nicht in die Spiegelbox und beides dann in die Rockerbox, gemeinsam mit den Höhenrädern - das vertikale Packmaß ist unkritischer als die Breite/Tiefe. Der Hut hat 178mm Innenmaß, das dürfte laut Newt passen zwecks Vignettierung. Die Laterallagerung des Spiegels sind dünne Gummistreifen, die mit etwas Spiel in die vier Eckradien in der Box geklebt sind, erkennt man im Bild nicht gut.
    Die Box ist in der Tat sehr knapp, aber es klemmt nichts - alles was zu klemmen drohte wurde weggeschliffen.
    Die Box besteht aus Alu, da eine breitere Box auch eine breitere Rockerbox und damit breitere Außenmaße bedingt hätte. Da es in der Breite immer zwei Seiten gibt, wirken sich 3mm mehr oder weniger Wanddicke doppelt aus und an den Rockerboxwänden wollte ich zwecks Stabilität nicht sparen. Das höhere Gewicht von Alu ist ein gewisser Bonus am richtigen Ende.
    In den Spiegelboxwänden sitzen Microbarb Gewindeeinsätze für dünnwandige Materialien, die auch schon als Stangenbefestigung am Hut sitzen und echt praktisch sind: Sie ersparen das Gewindeschneiden und erlauben sehr "flache" Anschlüsse. Daran werden die Aluprofile befestigt, d.h. die Höhe der anderen Schraubenköpfe an der Box ist ziemlich egal, da die Profile mit 10mm eh nochmal dicker sind.
    Lieber Gruß, Philipp

    Lieber AlexK,
    das passt schon mit dem Feedback - da kommt dann sicher mehr, wenn es mehr zu sehen gibt :-)! Die 12mm Höhenräder gibt es schon im "Rohformat". An die Spiegelbox schrauben geht nicht ganz, dafür wird der Schwerpunkt etwas zu hoch liegen, zumal die Räder auch klein genug sein sollen um gerade noch in die Box zu passen. Sie sind auf den größten Radius gerechnet, der gerade noch in die Box passt, wenn man einen Kreisausschnitt von ~160Grad annimmt. Es sind also etwas abgeschnittene Halbkreise, da sie sich ja nur 90Grad drehen können müssen. Die Räder werden über die Aluprofile mit der Spiegelbox verbunden, von oben kommen dann besagte Carbonstangen, deren Befestigung ich noch klären muss - da habe ich bisher noch mehrere Ideen. Das Ganze habe ich so noch nicht gebaut gesehen und ob es dann auch Balance-mäßig klappt, werde ich mir dann einfach am Ende anschauen...
    Lieber Gruß, Philipp

    Ihr Lieben,
    danke für den Tipp mit den umgedrehten Schrauben - manchmal liegt das Einfachste so fern :-)! Kleinerer FS will ich nicht, meiner ist 37,5mm, das reicht mir. Der 7cm hohe Hut ist so konzipiert, dass er mit eingefahrenem OAZ und Fangspiegel noch so gerade knapp in die Rockerbox passt. Er ist ja nur 185mm im Außendurchmesser plus OAZ, der in die Kistenecke guckt. Da die Spiegelbox auch nur ca. 7cm hoch ist, dürfte ich in den 22x22x22cm Maßen bleiben, wobei die Höhe vermutlich etwas weniger als 22cm sein wird. Ich bleibe bei zwei Stangen, wobei es ein gewagtes noch ungesehenes geteilte Stangen Konzept gibt mit zwei recht fetten Aluprofilen bis zu den Höhenrädern und ab da zwei 22mm Carbonstangen. Das könnte in die Hose gehen, die Befestigung von Profilen und Stangen an den Höhenrädern wird der Trick sein, das kommt dann bald dran...
    Ich brauche grundsätzlich immer handwerklich einfache Lösungen, da ich nicht so tolles Werkzeug habe, daher sieht manches etwas großschlächtig aus. Es soll vor allem kompakt sein und funktionieren.
    Die Spiegelbox mache ich am WE fertig, dann gibt's wieder ein Bild...
    Lg, Philipp

    Lieber Alex,
    der Ring ist ein Doppelring aus 2,5x10x180mm Carbonringen, in die zur Verbindung 1mm gebogenes Flugsperrholz mit Epoxy geklebt wurde. Ich bin zwar ein ziemliches Grünhorn, der Hut wirkt aber stabil - auch die zwar nicht schöne, aber (hoffe ich) funktionale Spinne. Der Ring wiegt 205g ohne Okular, ohne Fangspiegel oder Streulichtschutz, der bei Bedarf dann noch kommt.
    Foto folgt.
    Leider muss ich alles immer mindestens dreimal bauen - einmal zum Ausprobieren, einmal zum Üben und dann noch bis es einigermaßen passt.
    Ja, Du hast sicher Recht mit der Spiegellagerung - zumal ich eh noch einen alten Korken herumfliegen habe.
    Lieber Gruß, Philipp

    Liebe Leute,
    mein Handtaschendob-Projekt kommt mit Trippelschritten voran. Der Hut ist erstmal fertig, die Spiegelbox weit fortgeschritten. Eine Frage zur Spiegellagerung: Müssen es eigentlich drei Punkte sein, oder kann ich einen 150mm 22mm dicken Spiegel auch einfach auf eine Birke Multiplexplatte drauflegen ohne Punktlagerung? Seitlich und oben wird der Spiegel von mit gummierten Halterungen gestützt.
    Frohes Neues,
    Philipp

    Liebe Leute,
    ich möchte mir demnächst ein umfassendes astronomisches Kompendium zulegen. Ich habe nun drei Werke gefunden, die sich anbieten:
    - Handbuch Astronomie vom Oculum Verlag
    - Wischnewski's Theorie und Praxis
    - Die kosmische Perspektive vom Pearson Verlag


    Das Buch sollte astronomische Themen tiefgehend, jedoch noch für nicht-Physiker verständlich, beschreiben. Ein gutes Stichwortverzeichnis zum Nachschlagen wäre auch nicht schlecht.


    Welches des drei würdet Ihr empfehlen?


    Lieber Gruß, Philipp

    Liebe Leute,


    @Hans-Jürgen - ja, Deinen Dobson habe ich auch schon gesehen und interessiert bewundert... wie breit ist denn Dein Ring eigentlich? Das Stativ schaut auch gut aus. Ich brauche nur insgesamt eine Konstruktion, die wirklich sehr kompakt ist, da der Dobson in einen Tagesrucksack auf Geschäftsreisen an dunkle Orte (keine dunklen Geschäfte :-)) mit soll.


    @Stathis - hm, danke für die qualifizierte Rückmeldung. Die Stangen werden also eher 40x10x2. Und mit einem Doppelring wird es nun mit dem 500g Limit am Hut knapp (zumal der Qwikfinder bei Eurem Test zuletzt rausgeflogen ist, da muss ich also auch umdenken).


    Was hältst Du von folgenden zwei Doppelring Ideen:
    - Doppelring Birke Flugsperrholz je 10x10mm
    - Doppering Alu Vierkantprofil je 8x8mm
    Distanz gerade so, dass OAZ+Spinne reinpassen...


    Eigentlich ist ein Doppelring zu schwer für meine Pläne (mit 10x10mm kommt man schon locker auf 110g nur für die Ringe), hätte aber natürlich auch praktische Vorteile...


    Was denkst Du denn wie hoch ein Monoring sein müsste um die Stangen gut zu stabilisieren?


    Lieber Gruß,


    Philipp

    Lieber Rudi,
    Ich denke für die 2 Rechteckrohre an 26x8x1,5mm (http://www.aluprofil.at/standardprofile/lieferprogramm/).
    Beim 10x10 Vierkantrohr ging's um den Ring. 10g am Hut durch Bohrungen eingespart würden mich schon zum Nachdenken bringen...
    Gibt's Formeln oder Schätzungen zu den Auswirkungen von Löchern auf Stabilität?


    Lg, Philipp


    PS @Stefan: Da haben wir uns überkreuzt - vom Carbongepansche will ich Abstand nehmen. Ich hatte ursprünglich gedacht ich könnte einfach mit einer Heissluftpistole erhitzte thermoplastische Carbonstreifen in den Tortenring legen und übereinanderkleben, davon ist mir dann ziemlich abgeraten worden (s.o.).

    Lieber Stathis,
    tja, als blutiger Anfänger muss man sich monatelang zunächst mit Kriege&Berry, Konstruktionsrecherchen, Berechnungsprogrammen etc beschäftigen. Eure Webseiten und das Forum hier sind jedenfalls ungeheuer hilfreich :-)!

    Quote
    - Wie groß sollen die 2 parallelen Stangen werden (Länge, Profilquerschnitt)? Wie werden sie stabilisiert? Wie mit Ober- und Unterteil verspannt?
    - Was für einen Okularauszug planst du? Wo soll er bei einem 15 mm hohen Ring befestigt werden?
    - Muss der Ring die Spinne auf Spannung halten können, oder ist die Spinne selbst tragend?
    - Wo landet der Schwerpunkt?

    1) Die Stangen werden ~68cm lang, Profilquerschnitt hängt davon ab, ob ich U-Profil, Rechteckrohr oder sogar eine 5x30mm Flachstange nehme. Vorteil von letzterer wäre letztlich eine schmalere Rockerbox, bin mir aber nicht sicher, ob die steif genug ist. Ihr ratet mir hier ja eher zu einem Rechteckrohr. Ich muss mich wenn ich Zeit hab nochmal hinsetzen und Durchbiegung durchrechnen (Formeln aus Berry&Kriege).
    Wozu ich noch keine Formel gefunden habe ist, welche Auswirkungen es auf die Durchbiegung hat Löcher in Stangen/Profile zu bohren. Ein Gedanke war, die Vollprofilstangen oberhalb des Schwerpunkts zu durchbohren um Gewicht zu sparen, unterhalb zu belassen.
    Befestigung unten mit je zwei Rändelschrauben, wobei die Seiten der Profile durch aufgeklebte (oder genietete) Aluplättchen gestützt werden, da runder Tubus.
    Oben hängt es wiederum vom Hutring ab. Am 1,5cmx2mm Tortenring müsste ich sie auch an je zwei Stellen befestigen - von oben und der Seite per Rändelschraube, z.B.. Am Vierkantrohr könnte ich sie in eine Fassung stecken und festklemmen.
    2) OAZ ist Kineoptics HC-1. Er soll an einer OAZ-Platte aus Flugsperrholz, die wiederrum an einem Flugsperrholzadapter am Ring befestigt ist hängen. Position wie bei Albert Highe.
    3) Die Spinne orientiert sich an Deinen Zwillingen, wobei ich ausprobieren will, ob auch 0,3mm Stahlfolie für die Spinnenarme gehen.
    4) Der Schwerpunkt landet natürlich möglichst weit unten - das kann ich erst verlässlich sagen, wenn der Hutring gebaut ist und wenn meine Spiegel da sind. Jedenfalls werden die Höhenräder so groß, wie es das Packmaß zulässt (Tubusaußendurchmesser plus Stangenquerschnitt, also beim 5mm Vollprofil 19,4mm und beim Rechteckrohr 20,4mm). 22cm Rockboxhöhe werden sich aber vermutlich nicht ganz ausgehen, 25cm eher schon.
    Am Hutring hängen nur leichte Okulare bis ca. 180g (Vixen LV und in Zukunft parfokale Siebert Optics Ultra bzw StarSplitter), sowie Televue Qwikpoint finder plus ein leichter Streulichtschutz. Der Hut soll nicht mehr als 500g, besser 450g, inkl. Okular wiegen, die Spiegelbox kommt geschätzt auf +-1200g all inclusive.


    Liebe Grüße,
    Philipp

    Liebe Leute,


    @Martin - ja, die Stathis Zwillinge und der Highe 6" sind nicht auf Kompaktheit maximiert. Ich habe die Hoffnung mit einem sehr leichten Ring den Schwerpunkt tief genug zu bekommen für eine niedrige Rockerbox. Wird sicher knapp.
    Was Du schreibst bringt mich eher ab von Carbon, für Rovings selber legen habe ich nicht das Werkzeug.


    @alle - Alternativ hätte ich ja noch den Alu Tortenring mit 2mm Wandstärke. Den könnte ich auf etwa 1,5cm Höhe kürzen, dann wär's ein recht leichter Hutring. Denkt Ihr 2mm Alu Wanddicke würden reichen für 6"?


    ...oder ich biege mir ein 10x10 Vierkant. Ginge das noch bei dem kleinen Durchmesser (ca. 180mm)?


    Lieber Gruß, Philipp

    Vielen Dank Max und Sven für die Antworten! Dann lass ich das Holz vielleicht besser weg und mach einen reinen Carbonring. Ich melde mich dann mal wieder, wenn es Fortschritte gibt...
    Lg, Philipp