Posts by FrankTheTank

    Hallo,


    ich suche in Berlin noch eine Brille für die SoFi morgen. Wenn jemand noch eine hat, oder auch Folie, dann bitte melden. Ist ja bekanntlich dringend! [8D]



    Gruß
    Stefan


    stefanklingler ätt gmx dot net

    Hat deine Arbeit denn auch einen experimentellen Teil, oder sollst du nur Text zusammenfassen? Ich kann die dieses Buch empfehlen: Astronomie und Astrophysik: Ein Grundkurs von Alfred Weigert , Heinrich J. Wendker und Lutz Wisotzki. MMn steht da alles Grundlegende drin, von den verschiedenen Koordinatensystemen, Hertzsprung-Russeldiagramm und Lebenszyklus der Sterne, sowie Planetenformation, Enstehung von Leben und Exoplanetensuche.


    Zu deiner letzten Frage: Die Sonne IST ein Stern.

    Mit ist schon bewusst, was Gezeitenreibung ist! Mir ist bloß nicht klar, wieso so viele sternnahe Exoplaneten eine so geringe Exzentrizität haben. Und die Frage war ja wie genau die Gezeitenreibung eine Bahn zirkularisiert.

    das hab ich mir beinahe schon gedacht. aber wieso die bahn zirkularisiert wird ist mit nicht so ganz klar...
    vielleicht so:
    im perihel ist die gezeitenreibung groß und durch den drehimpulstransfer laeuft der planet nach aussen. damit wuerde der planet zu spaeterer zeit im aphel auf eine weiter innenliegenden keplerbahn kommen. wenn das spiel immer weiter geht gleichen sich perihel und apheldistanz aneinander an, bis die bahn rund ist.

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: DK279</i>
    <br />Eisen 56 hat die niedrigste Masse pro Nukleon.


    Achtung: _nicht_ wie oft zu lesen ist die größte _Bindungs_energie pro Nukleon
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Aber die Bindungsenergie ergibt sich doch aus dem Massendefekt? Wie ergibt sich dieser Unterschied?

    Hallo,


    ich habe jetzt vermehrt gelesen, dass Gezeitenkräfte eine nahe Planetenbahn (z.B. bei den hot jupiters) zirkularisieren können und auf für gebundene Rotationen verantwortlich sind.
    Wieso das so ist, hab ich aber leider nicht gefunden. Weiß jemand hier genaueres?


    Gruß,

    Letztendlich ist es doch aber so, als würde man jeden Tag die Tag-Nacht-Grenze des Mondes fotografieren und setzt die Bilder am Ende des Monats zusammen. Man hat dann zwar eine korrekte Karte der Mondkraterlandschaft, jedoch ist es ein künstliches Bild, das zu keiner Zeit so von der Erde aus zu sehen ist.


    In der Deepsky - Fotografie werden Photonen gesammelt und Bilder gestackt um das S/N-Verhältnis der Messung zu verändern. Und die Aufnahmedauer ist kurz im Vergleich zu den Prozessen im Universum.


    Wenn sich beim Planetenfilmen aber die Rotation auf den Bildern bemerkbar macht und man rechnet die Rotation raus, dann hat das nichts mehr mit einer Momentaufnahme der Planeten zu tun. Zumal in der Jupiteratmosphaere ständig dynamische Prozesse ablaufen (Rotation des GRF&gt; Wirbelsturm! ) die in Überlagerung ein falsches Bild der Prozesse liefern.


    EDIT: Das Kartieren der Mondkrater ist vergleichsweise zulässig da reproduzierbar.

    Da die Elementhaeufigkeiten bis Eisen im Sonnensystem relativ gut durch die Produkte vom Ende des Siliziumbrennens beschrieben werden können, scheint es, als werden die im Stern fusionierten Elemente bei der Supernova nicht komplett zerstört, sondern weggeschleudert. (Wenn man davon ausgeht, dass das Material des Sonnensystems aus so einer Explosion stammt)
    Da die Fusionsprodukte aber im Kern liegen muss die Explosion auf einem relativ kleinen Raum initiiert werden, da sonst die ganzen Elemente zerstört werden.
    Zumindest denke ich mir das.


    Edit meint: im Wiki Artikel wird vom Kollabieren des Einsenkerns gesprochen.

    Hallo,


    bei der Kernfusion werden ja Elemente bis Eisen hergestellt. Bei massereichen Sternen werden in späten Brennphasen durch die Photodesintegration erst schwere Elemente gespalten, deren Spaltprodukte zur erneuten Fusion zur Verfügung stehen. Die Elementhäufigkeiten- und Verteilungen lassen sich so zum Teil erklären und verstehen.


    Jetzt steht in Büchern, dass "im Kern" die Photodesintegration immer stärker wird, bis sogar He4 wieder gespalten wird. Der Stern kollabiert, "im Kern" bildet sich bspw. ein Neutronenstern und die äußere Hülle wird abgestoßen.


    Meine Frage ist jetzt: Was bedeutet "im Kern". Für mich ist der Kern alles, wo Fusionsprozesse stattfinden, also schließt der Kern die Regionen des Schalenbrennens ein.
    Die fusionierten Elemente werden ja schließlich freigesetzt und gehen ins interstellare Medium über!? Oder hab ich da was falsch verstanden?


    Gruß,
    Stefan

    achso hier gehts um ccd fotografie! hab ich ganz überlesen! entschuldigung. und das limit von 2,5k€ bilde ich mir nur ein, ich depp.
    (==&gt;)TO: da du ja vorwiegend ccd fotografie betreiben willst wuerde ich zu der teuersten montierung greifen und keine ruecksicht aufs budget nehmen.

    Die EQ6 trägt das Teil locker. Auch fotografisch. Die Erfahrung zeigt eindeutig, dass diese Montierung mit dieser Grõsse, dem Gewicht und Hebel bei weitem nicht ausgereizt geschweige denn überlastet ist. Und schon garnicht visuell!
    Die EQ6 ist im Rahmen ihrer Tragfähigkeit mit Teleskopen aller Preiskategorien belastbar. Und ein teurer Apo setzt keine teure Montietung voraus. Jeder der gegenteiliges erzählt, erzählt einfach Quatsch.

    Die Frage ist: in welchen Zustand tunnelt das Proton, wenn es bei dieser Energie keinen gebundenen Zustand gibt.


    Argumentiert man hier (ähnlich wie bei der Ramanspektroskopie) mit virtuellen Energieniveaus (die es also eigentlich garnicht gibt)? Wenn das Proton in ein virtuelles Energieniveau kommt, kann es seine Energie durch Strahlung abgeben und würde dann in einen energetisch tieferliegenden, richtigen Zustand kommen.
    Oder noch einfacher: das Proton überträgt den überschüssigen Teil seiner kinetischen Energie einfach an den Kern.

    Ja, man sieht Peaks bei der Produktionsrate! Insbesondere sind dadurch bestimmte Kernfusionen schon bei geringeren Temperaturen schneller, als man durch die Maxwell-Boltzmann-Verteilung erwarten würde.


    Die Energienievaus des Kerns haben bestimmte Drehimpulse und Parität und diese müssen bei Abgabe eines Photons erhalten bleiben.
    Edit: Wieso sollte ein nicht-Energienievau und ein Energieniveau mit einem elektromag. Übergang verknüpft sein?


    Bsp: Beim Helium-Brennen eines Sterns geschieht folgendes:
    He+He+He -&gt; C12
    Da Drei-Körperstöße allerdings sehr, sehr unwahrscheinlich sind, lässt sich so einfach die Reaktionsrate nicht erklären.
    In Wirklichkeit geschieht folgendes:
    He+He &lt;-&gt; Be8 befindet sich im Gleichgewicht. Be8 zerfällt nach 10^-16s wieder in 2He. Diese Zeit reicht offensichtlich aus für
    Be8 + He -&gt; C12.
    Die Reaktionsrate des Gesamtprozesses kann jetzt nur dadurch erklärt werden, dass das Beryllium und das Helium zusammen einen angeregten C12-Kern bilden und so dieser Prozess wegen der Resonanz "schnell" geschieht.

    Hallo,


    ich habe ein kleines Problem mit den Kernreaktionen in Sternen.


    Bei der nicht-resonanten Kernreaktion ist die Wahrscheinlichkeit, dass bspw. ein Proton in einem Kern verbleibt, gegeben durch das Produkt aus Maxwell-Boltzmann-Verteilung (Wie viele Teilchen haben welche Energie) und Gamow-Faktor (Wahrscheinlichkeit bei gegebener Energie durch den Coulombwall des Kerns zu tunneln). Hat ein Proton jetzt die richtige Energie (bei Gamow-Peak) so kann es irgendwie in den Kern eingebaut werden.


    Bei der resonanten Reaktion ist die Einbauwahrscheinlichkeit wesentlich größer, da dann bei der Energie des Protons ein freies Kernenerie-Nievau liegt und das Proton dort direkt eingebaut werden kann (Das Proton "passt" ins Potential). Das Proton besetzt diesen energietisch höherliegenden Platz und der Kern geht per Gamma-Zerfall in den Grundzustand über.


    Die Frage:
    Was passiert im Vergleich mit dem Proton bei der nicht-resonanten Reaktion? Es wird ja auch in den Kern eingebunden - die Frage ist bloß "wo"? Es kann ja kein Kernniveau besetzen? Was geschieht mit der überflüssigen Energie? Kommt es bei nichtresonanten Reaktionen zu einem Gamma-Kontinuum oder wie muss man sich das vorstellen?

    Also die lange Belichtungszeit hat sich definitiv gelohnt! Diese feinen dunklen Schlieren im süd-osten kommen einfach super rüber!
    Die Staubstrukturen im Süden sind in der Bicolor2 Variante aber teilweise schon mit H-alpha gesättigt. Da sind bei mir auf dem Bildschirm so rote Ränder rum.
    Aber trotzdem ein super Bild! Hut ab!

    Wenn du in Vspec dein Sternenspektrum mit dem Referenzspekrum des selben Spektraltyps vergleichst, dann bekommst du die Responsefunktion deines kompletten Setups!
    Wenn du dann ein anderes Spektrum mit dieser Responsefunktion verwurstest bekommst du ein "richtiges" Spektrum geliefert.

    (==&gt;)HaHo: Klar. Wer von Fotogafie keine Ahnung hat und nicht ein einziges Bild zu zeigen hat, kann natürlich derart qualifizierte Kommentare abgeben. Im übrigen waren Deine Antworten in den meisten fällen eh nichts als leeres Geschwätz, Haho. Also lass es und lerne einfach mal etwas zum Thema zu schreiben oder die Fresse zu halten (frei nach Dieter Nuhr).