Posts by CorCaroli

    Hallo,


    Es ist aber tatsächlich immer schön entspannend und mit Glücksgefühl verbunden wenn man seine 100 Einzelteile erfolgreich aufgebaut und zusammengestöpselt hat😁

    Das ist so wie visuell ohne Goto wo man sich freut ein Objekt gefu den zu haben, das bei näherer Betrachtung vieleicht nur ein schwächer kleiner Matsch Fleck ist.


    Darum geht es (mir) im Kern nicht.

    Jeder (!) soll doch in diesem Hobby das tun, was er möchte. Ob visuell mit einer Sternkarte in der Hand oder per GoTo. Ob fotografisch noch sonst irgendwie.

    Mir geht es darum, wie seit geraumer Zeit die Smartteleskope von meinem Namensvetter dargestellt werden, als sind diese das einzig Wahre um EAA zu betreiben. Eigene Ideen die hier verschieden Leute umsetzen werden ins lächerliche Verworfen. Das finde ich nicht gut. Dagegen werde ich anschreiben und mich in Konflikt mit Gerd-2 begeben.


    Wir sollten hier auch keinen Glaubenskrieg etablieren, in dem es darum geht, das nur das nur die aktive Beschäftigung mit dem Himmel eine "echte" Hobby-Astronomie ist. Auch eine Beschäftigung mit dem Smartteleskpen oder den Eigenbauten ist für mich "echte" Hobby-Astronomie. Mehr als ein Hobby ist es für den größten Teil hier nicht. Fachastronomen bekommen vor ihren Bildschirmen nicht einmal den realen Himmel zu Gesicht.


    Ich für meinem Teil setze in der Nacht ein Teleskop auf dem Acker zusammen, betreibe einen großen Newton auf parallaktischer Montierung, was hier von manchen Forenmeistern als die unsinnigste Art zu beobachten verpönt wird. Und ich nehme auch einen Stuhl mit hinaus um einfach mal so in den Himmel zu sehen.

    Andere beschäftigen sich mit ihren Smartteleskopen und setzen sich in den Wohnzimmersessel. Warum auch nicht. Es ist ein Hobby, das jeder so tun kann wie er möchte, ob mit einer fertigen automatischen Lösung oder einen Kofferraum voller Einzelteile mitten in der Nacht auf dem Acker.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Gerd,

    Genau so würde ich dann auch mit einem Smart Teleskop verfahren.

    Mal ganz ehrlich, nur unter uns zwei:

    Dein gesamtes beschönigendes Geschreibe zu den Smart-Teleskopen ist sicher authentischer wenn du selbst welches benutzt. So ist es eben nur ein (nach)geplappere von Teleskopen und Methoden von denen du selbst keine Erfahrung hast. Es sind eigentlich Informationen ohne großen Wert.

    Die Beiträge von Leuten die selbst solche Teleskope nutzen oder die sich selbst aktiv mit dieser Materie auseinandersetzen sind weitaus authentischer und vor allem informativer.


    So wie es aussieht beherrschen einige Leute hier im Forum diese Technik ohne viele Kabel und Akkus anstöpseln zu müssen. Die Berichte von diesen Leuten sind deutlich informativer als deine Einlassungen zu den Smart-Teleskopen, die du scheinbar durch eine rosarote Brille siehst.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    Da kann man mal sehen wie lange so ein Smart Teleskop auf der Höhe der Zeit ist wenn Andere erst etliche Jahre später mit einer Funktion kommen die das eVscope schon von Anfang an konnte.

    Von wegen schnell veraltet.

    Das mag für die Software gelten, jedoch nicht für die Hardware. Die Frage, ob sich bei diesem Teleskopen z.B. ein neuerer Kamerachip einbauen lässt ist nicht hinreichend genug beantwortet. Kommen neue Generationen von Kamerachips auf dem Markt, hinkt ein geschlossenes System hinterher und gilt dann als veraltet.


    Es macht für mich schon einen Unterschied ob ich vor jeder Beobachtung diverse Einzelkomponenten rumschleppen muss und die dann erst zusammenbauen muss, diverse Kabel an stöpseln muss, die Stromversorgung bereitstellen muss, den Laptop sowie Tisch und Stuhl dafür extra noch mit rumschleppen muss, den Laptop erst hochfahren muss, Programme starten muss usw.

    Das sind für mich an den Haaren herbeigezogenen Argumente.

    Die kleinen Zusammenstellungen von einzelnen Komponenten, wie z.B. im Beitrag #6 gezeigten können durchaus so zusammengebaut stehen gelassen werden. Es müssen dann auch nicht viele Kabel angeklemmt werden. Weiter oben wurden Zeiten von wenigen Minuten bis zum erreichen einer vollständigen Einsatzbereitschaft genannt, bis das Bild auf einem großen Bildschirm ankommt...

    Und Tisch und Stuhl? Wirst du auch beim Vespera benötigen, außer du möchtest die Zeit in der Beobachtung im stehen verbringen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    Es ist ein TS optics 254/1270 geworden

    Auf welcher Montierung wird dein Newton aufgebaut?


    Erste Frage: sind diese wirklich so toll wie gesagt wird?

    Ich habe die 82° Serie von EXPLORE SCIENTIFIC.

    Diese Okulare setze ich am 12"/f4 Newton und zum Teil am 10"/f12 Cassegrain ein. Die Okulare haben einen entspannten Einblick und sie liefern ein helles und scharfes Bild. Ich kann diese Okulare uneingeschränkt empfehlen.


    Ich würde in der Deep-Sky Beobachtung nicht unbedingt unter die 82° Eigengesichtsfeld gehen wollen, auch nicht am nachgeführten Teleskop. Es ist einfach schön, ausgedehnte Objekte als Ganzes ins Feld vom Okular zu bekommen oder bei kleinen Objekten noch viel von der Umgebung im Blick zu haben. Je weniger Eigengesichtsfeld die Okulare haben, um so weniger Feld siehst du auf einmal am Himmel. Das ist einfach eine ganz andere Ästhetik beim Beobachten mit großen Feld am Himmel als wie mit kleinem Feld.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Den Bildern bei Bresser.de nach ist es nicht so einfach, an diesem Teleskop einen Motorfokus anzubringen. Für mich sieht es nicht so aus, das der verlinkte Motorfokus für dem Refraktorauszug so ohne weiteres an der Rückwand vom Teleskop anzubringen ist.

    Auf diesem Bild sieht es auch nicht danach aus, das der Fokusknopf abgenommen werden kann. Könnte der abgenommen werden und der Durchmesser der Welle passt, dann käme eventuell ein SC Motorfokus in Frage. Eventuell einer wie dieser oder einer von Zwo mit der SC Option. Es gibt dabei aber keine Garantie ob es funktioniert und ob du für das Teleskop selbst etwas bauen musst.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Was mir an den Smart-Teleskopen nicht gefällt, ist der Umstand das diese ein geschlossenes System sind und damit eigentlich keine Komponenten getauscht werden können, auch wenn Gerd-2 vernehmend dagegen argumentiert.

    Ich bin ebenfalls der Meinung, das diese Teleskope nach ein paar Jahren veraltet sind und den technischen Möglichkeiten hinterherhinken. Die "offenen" Systeme, wie sie z.B. MünchenBeiNacht benutzt und die vor allem selbst zusammengestellt werden können erscheinen mir deutlich sinnvoller.

    Durch diese geschlossene Systeme sehe ich der Möglichkeit beraubt, mit weiter zu entwickeln. Habe ich mir so ein Gerät wie das eVScope, Stellina oder Vespera zugelegt, so bin ich an den Möglichkeiten dieser Geräte und auch der Software gebunden und kann nichts neues ausprobieren.


    Das hier von Gerd-2 immer wieder angebrachte "könnte", "müsste", "sollte" usw. erscheint mit zu vage. Wenn der Hersteller verlässlich die Information teilt, das z.B. unkompliziert auf einem moderneren Chip oder eine bessere Steuerung nachgerüstet werden kann, dann wäre man auch nach Jahren mit diesem Geräten nicht auf veraltete Technik eingeschränkt.

    Meiner Meinung nach wird es aber nicht so leicht möglich sein, auf bessere Sensoren umzubauen, da dann das gesamte Layout der Smartteleskope angepasst werden muss, sowohl die elektronischen und auch die mechanischen Komponenten.


    Ich befürchte, sobald diese Geräte nach ein paar Jahren veraltet sind und dem technischen Möglichkeiten hinterherhinken, das diese wie viele andere Konsumerprodukte einfach im Schrott landen, oder in Kellern, Dachböden oder Regalen verstauben.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Ich habe den Mond abermals mit meiner Panasonic LUMIX G70 am 10" Cassegrain aufgenommen.


    Das erste Bild zeigt die Gegend um um das Mare Humorum mit dem Krater Gassendi:





    Verwendet habe ich 2x 30% von 300 Bildern.


    • 254/3048mm Cassegrain.
    • Panasonic LUMIX G70.
    • Belichtungszeit: 1/2500 Sekunde.
    • ISO: 8.000.
    • Weißabgleich: Klarer Himmel.


    Im zweiten Bild sind der Krater Schiller und die Kraterkette Zucchius, Bettinus und Kircher zu sehen:





    Auch hier habe ich 30% von 300 Bildern verwendet.


    • 254/3048mm Cassegrain.
    • 2x Teleextender.
    • Panasonic LUMIX G70.
    • Belichtungszeit: 1/800 Sekunde.
    • ISO: 10.000.
    • Weißabgleich: Klarer Himmel.


    Ich habe beide Bilder verkleinert eingestellt. In größeren Versionen habe ich sie auf meiner Webseite veröffentlicht.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Horst-Dieter,


    Deine Bilder gefallen mir gut. Mir gefällt auch, das du nicht mal so viele Bilder aufgenommen hast, um auf diese Ergebnisse zu kommen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    200x Vergrößerung

    Das würde ich nicht tun.


    Es gibt in der Beobachtung mit Teleskopen ein paar Kennwerte, nach denen man sich richten kann. Eine davon ist die Austrittspupille (AP). Diese berechnet sich:


    $AP=\tfrac{Durchmesser\ der\ Optik}{Vergrößerung}$

    Für normale Optiken kommen Austrittspupillen von 1 bis 0,7mm für hohe Vergrößerungen in Betracht. Für noch kleinere Austrittspupillen müssen:


    • Die Bedingungen bei der Beobachtung wie die Luftruhe (das Seeing) passen.
    • Es wird eine gute und auch eine gut justierte Optik benötigt.
    • Auch sollte der Beobachter etwas Erfahrung haben.


    Wird die Vergrößerung zu hoch angesetzt, dann lässt sich diese zu selten gewinnbringend einsetzen. Abstriche gibt es dann entweder weil das Bild im Okular nur noch schwer zu fokussieren ist. Oder weil die Luftruhe zu ungünstig ist, um überhaupt noch ein scharfes Bild zu erhalten.

    Bei zu hoher Vergrößerung wird das Bild auch dunkel. Dazu kommt noch, das bei jeder Berührung vom Teleskop das Bild im Okular lange benötigt, bis es sich wieder beruhigt.


    In deinem Fall würde ich eine Austrittspupille von einem Millimeter bis allerhöchsten 0,7mm nicht unterschreiten. Das entspricht einer Vergrößerung von 100 bis 143x. Das entspricht Okulare mit Brennweiten von 14 bis circa 10mm.


    Die Vergrößerung (Vx) wird errechnet:


    $V\mathrm{x}=\tfrac{Brennweite\ Teleskop}{Brennweite\ Okular}$


    Mein Fazit:

    Die Vergrößerung nicht zu hoch ansetzten. Diese lässt sich zu selten oder überhaupt gewinnbringend einsetzen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Das ist eine Spiegelung oder ein Reflex. Nichts anderes oder ungewöhnliches.


    Orange müsste das überbelichtete Bild der Sonne sein.

    Gelb ist ein Reflex oder Lensflare

    Grün ist ein weiterer Reflex oder Lensflare.


    Dein Bekannter hat nichts ungewöhnliches Aufgenommen. Solche Reflexe entstehen sehr oft oder eigentlich immer bei der Aufnahme von sehr hellen Objekten wie der Sonne oder dem Mond.





    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    ich hatte zu meiner Anfangszeit auch diesen 114/900mm Newton auf parallaktischer Montierung. Ich hatte das damals aus dem Neckermann Katalog bestellt.


    Bei meinem Teleskop hatte ich ebenfalls den Okularauszug getauscht. Den Okularauszug hatte ich beim Mario Constantino gekauft (wer kennt ihn noch?) und dieser passte perfekt zum Teleskop, ich musste nicht einmal Löcher bohren.

    Den Fangspiegel hatte ich so gelassen. Ich habe allerdings nur 1,25" Okulare eingesetzt, die 4000er Serie von Meade (UWA/SWA). Das funktionierte sehr gut. Einen anderen, richtigen Sucher habe ich ebenfalls angebracht. Der originale Sucher war sprichwörtlich ein Sucher: mit diesem konnte man suchen aber nichts finden.


    Mit diesem Teleskop hatte ich viel beobachtet, ich hatte das einige Jahre und viel Freude damit.



    Viele Grüße

    Gerd

    Die schmale Mondsichel und Begegnungen der Planeten im Februar 2022.


    Hallo,

    Die schmale Mondsichel am Abendhimmel.


    Am 2. Februar 2022 kann die schmale Mondsichel wieder am Abendhimmel gesehen werden.
    Die Ekliptik steht im Februar am Abendhimmel schon wieder sehr steil am Himmel, der Mond befindet sich Anfangs Februar aber unterhalb der Ekliptik. Die Mondsichel steht deshalb zu Beginn der Dunkelheit nicht sehr hoch über dem Abendhorizont und ist entsprechend schwierig zu beobachten.

    Nach Sonnenuntergang sollte mit dem Aufsuchen der Mondsichel begonnen werden, denn diese geht bereits eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang unter.
    Die zu drei Prozent beleuchtete Mondsichel steht am 2. Februar 2022 6°45' unterhalb von Jupiter, der am diesem Abend eine scheinbare Helligkeit von -2m0 hat.





    Einen Tag später steht dann die zu acht Prozent beleuchtete Mondsichel knapp 10° Nord-westlich von Jupiter.


    Die Mondsichel bei Neptun.



    Am 3. Februar 2022 steht die zu acht Prozent beleuchtete Mondsichel südlich von Neptun. Es ist sicher eine Herausforderung den Mond und den Neptun am Abendhimmel zusammen auf ein Bild zu bringen. Neptun ist am diesem Abend nur 7m9 hell. Da Neptun am Abendhimmel 6° nördlich vom Mond steht, kann Neptun eventuell doch leicht gefunden werden.





    Venus, Mars und die schmale Mondsichel am Morgenhimmel.



    Am 27. Februar 2022 kommt es zu einer Begegnung der schmalen Mondsichel mit den beiden Planeten Venus und Mars. Durch ihre Nähe zum Horizont, besonders der Mondsichel kann diese Begegnung sehr grenzwertig werden.


    Ende Februar liegt die Mondsichel wie schon Anfang Februar unterhalb der Ekliptik. Da die Ekliptik im Frühjahr am Morgenhimmel schon sehr flach verläuft, entfernt sich die Mondsichel nicht sehr weit von der Sonne, was eine Beobachtung erschwert.


    Am besten wird mit dem Beobachten begonnen, wenn die Venus zu sehen ist. Zusammen mit der Venus und dem Mars bildet die zu 15% beleuchtete Mondsichel ein flaches Dreieck am Süd-Ost Horizont. Bald danach, gegen sieben Uhr geht auch schon die Sonne auf.





    Viel Erfolg und Spaß beim Beobachten
    Gerd


    Datenquellen:

    Eigene Recherchen.

    Stellarium.

    Cartes du Ciel.


    Alle Grafiken sind erstellt mit Stellarium

    Hallo,


    Meiner Meinung nach ist dieser Thread um das Stellina sehr interessant und überaus informativ. Wir können doch froh sein, das es jemanden von den Hobbyastronomen gibt, der sich so ein Teleskop zulegt, und das ist das wichtigste: darüber detailliert berichtet. In welchem deutschsprachigen Forum finden sich solche informativen Threads wie dieser?


    Dass das Stellina ein Grenzgänger ist, und das diese Technik auch mit herkömmlichen Komponenten erreicht werden kann, das steht außer Frage. Dennoch finde ich gerade solche Threads wie diesem hier sehr wichtig.

    Gerne dürfen hier auch noch mehr Bilder und vor allem die Bearbeitungsschritte veröffentlicht werden.


    Ich kann an Jochen nur appellieren, hier im diesem Thread weiter zu machen, und sich nicht von Aussagen wie "kann man damit fotografisch ähnliches wie mit jedem x-beliebigem anderem 80/400-Apo produzieren und umgekehrt!" beirren lassen. Diese wurden schon zur genüge in diversen Threads durchgekaut.


    Jochen, mach bitte hier weiter und veröffentliche weitere Ergebnisse mit dem Stellina.

    Eventuell legt sich ja noch irgendwer so ein System zu um mit seinen Erfahrungen hier im Forum beizutragen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    Man kann mit einem (noch zu beschafendem) Adapter auf 2" Okulare "aufrüsten". Bin noch am grübeln wie ichs am besten mache.

    Wie schon geschrieben, habe ich das bei meinem Vixen Refraktor so gelöst:



    Das ist eine Baader Klemme, die auf das 60mm Gewinde passt. Dieses 60mm Gewinde sollte auch bei deinem Teleskop vorhanden sein. Bei Baader wäre das die Klemme "Baader 2" ClickLock M60a Klemme (Vixen)".

    An der kommt dann der Zenitspiegel.

    Was ich allerdings bei deinem Teleskop nicht beurteilen kann, wie nahe dann der Zenitspiegel am rückseitigen Tubus wäre.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Peter,


    Ich finde es nicht gut das dieser Thread, in dem es um eine Einsteigerberatung für die Visuelle Beobachtung geht, so derart wegen deinem festhalten an einem fotografischen Reducer abgleitet.

    Deiner Empfehlung in der Visuellen Beobachtung ein zusätzliches optisches Element einzubringen, das zu Einbusen in der Abbildung führt, kann nicht nur ich folgen. Noch weniger kann ich deinem starren festhalten daran folgen.

    Du könntest dich jetzt ganz einfach erhobenen Hauptes aus diesem Thread zurückziehen, oder du wendest deine derzeitige Signatur auf dich selbst an:


    "Never argue with stupid people, they will drag you down to their level and then beat you with experience.

    -- Mark Twain"


    "Streite nie mit dummen Leuten, sie werden dich auf ihr Niveau herunter ziehen und dich dann mit Erfahrung schlagen."



    Viele Grüße

    Gerd


    PS:

    Was ist eigentlich mit Silvia? Ich habe sie vor 4 oder 5 Jahren das letzte mal gesehen. Auch in den Foren ist sie nicht mehr aktiv.

    Hallo Bianka,


    Meinem Glückwunsch zur ersten Beobachtung mit deinem neuem Teleskop. Mit diesem wirst du sicher viel zu sehen bekommen. Ich würde mich sehr über Beobachtungsberichte oder Fotos mit die du mit deinem Teleskop gewonnen hast freuen, denn ich beobachte mit einem vergleichbaren Teleskop.


    Es ist sehr anzuraten, ein Okular zuzulegen, mit dem eine geringere Vergrößerung erreicht wird. Ich habe so ein Teleskop wie deines nur ein einziges mal live gesehen. Die Klappspiegeleinheit sollte doch abnehmbar sein und der Okularanschluss müsste 60mm mit einer kurzen Reduzierung auf 50,8mm (2") haben.

    Theoretisch denkbar wäre, dort auf lange Sicht eine entsprechende ClickLock Klemme anzubringen, um dann mit einem 2" Zenitspiegel auch 2" Okulare anzuschließen um größere Felder am Himmel zu haben.


    Mein 80mm Vixen Refraktor hatte auch die Klappspiegeleinheit an der kurzen Reduzierung von 60mm auf 50,8mm. Den habe ich mit einer ClickLock Klemme ersetzt und mit einem 2" Zenitspiegel ersetzt um mit 2" Okulare beobachten zu können.


    Ich habe ein unbenutztes Hyperion-Aspheric 36mm, 2" Okular Zuhause. Das verkaufe ist nicht, würde es aber verleihen wenn damit pfleglich umgegangen wird. Zum testen einer geringer Okularbrennweite und damit einem größeren Feld am Himmel.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Was hilft es aber, wenn das theoretisch überblickbare Feld größer wird, dieses aber wegen der Randabschattung und der deutlich schlechteren Abbildung nicht genutzt werden kann. Das gilt es zu erläutern, weshalb wegen dieser Argumente die in der Praxis zu sehen sind, trotzdem unbedingt ein Reducer für die Visuelle Beobachtung empfohlen wird. Aus Trotz?


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Christina,


    Ich nutze zum erstellen von Karten das Programm Cartes du Ciel.

    Hier im Forum hat Christoph Lucifugus einen schönen Artikel über frei erhältliche Sternkarten geschrieben: "Himmelsatlanten / Sternkarten kostenlos online". Ein lesenswerter und informativer Artikel.


    Für Ideen und Ziele in der Nacht eignet sich der "BAfK - Beobachter-Atlas für Kurzentschlossene" sehr gut. Dieser Atlas ist sehr zu empfehlen.

    Eventuell findest du im Artikel von Christoph Anregungen für Karten.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Christina,


    Es ist zumindest schon mal der richtige Filter. Die TS Nummer "8h0045" führt zum Visuellen Filter.

    Ich sehe später mal nach, was für Ziele es am Winterhimmel für dem [OIII] Filter gibt.


    Zum Flammennebel:

    Der ist eben sehr anspruchsvoll. Ich konnte diesen ohne Filter besser sehen als mit. Zum Beobachten vom Flammennebel würde ich mich nicht auf eine Vergrößerung versteifen, sondern diesen mit mittleren bis höheren Vergrößerungen beobachten.

    Der Nebel ist eben eine zarte Aufhellung die schwierig zu erfassen ist.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Christina,


    Jetzt wird es per Ferndiagnose eine Herausforderung...


    Gut, es ist der visuelle Filter von Astronomik, nicht der fotografische?

    Ich habe jetzt ebenfalls schon lange nicht mehr durch meinem [OIII] geschaut, vor allem nicht den Orionnebel. Ich hatte diesem Eindruck wie bei dir oben geschildert, als ich diesem Nebel von der Stadt aus beobachtete. Es war dann ebenfalls nur der Zentralteil zu sehen. Aus meinem Aufzeichnungen geht hervor, das dieser Filter eine Verbesserung an dem Emissionsnebel bringt. Ich beobachte aber meist unter dunklen stadtnahen Himmel. Es sollte aber schon ein deutlicher Unterschied zu sehen sein, wenn du mit oder ohne Filter beobachtest.

    Wie sind deine Bedingungen am deinem Standort?


    Zum Flammennebel:

    Den konnte ich mit 8" sehen, aber nur als schwache Aufhellung. Nach meinem Aufzeichnungen nach, war dieser Nebel ohne Filter besser zu sehen als mit. Wichtig ist eben ein dunkler und transparenter Standort und die Anpassung der Augen an die Dunkelheit.

    Ich habe eine Karte angehängt, an der ich das Gesichtsfeld vom 31mm Okular eingetragen habe.

    Wenn du bei Alnitak angekommen bist, mit der Vergrößerung hoch gehen und versuchen Alnitak aus dem Gesichtsfeld zu halten. Dann sollte der Nebel zu sehen sein.


    Viele Grüße

    Gerd