Posts by selste

    Hallo,
    die Aufnahmen machst Du ja vermutlich/hoffentlich im RAW Format, oder?!
    Dann ist es - auch bei Tageslichtaufnahmen - grad egal was in der Kamera eingestellt ist. Der Farbabgleich wird dann immer durch die Bildverarbeitung übernommen, Programme wie Theli z.B.
    können das anhand von Sternkatalogen automatisch machen.
    Gruß,


    Steffen

    Hallo Ivo,
    da ich bis vor wenigen Monaten selbst auch eine 60Da (also das Original von Canon) hatte mal meine 5 Cent dazu ...


    Für den Preis eines guten neuen Filters um die Farbbalance halbwegs in den Griff zu bekommen kannst Du (fast) schon gebrauchte Kameras in der Bucht schiessen.
    Trotz Filter hast Du immer noch zusätzliche Nachbearbeitung am Rechner (zumindest wenn Du RAWs machst), die JPEGs direkt aus der Kamera fand ich - trotz Weissabgleich und Co. - nicht sonderlich natürlich.


    Dann sind da noch die Unterschiede im Setup der Kamera ... Spiegelvorauslösung ist aktiv, kommt Dir aber bei Tageslicht in die Quere, Vorschau ist vielleicht deaktiviert, um die Dunkeladaption nicht zu stören, willst Du am Tag aber sicherlich haben, manche Leute machen zu den RAWs auch gleich Darks in der Kamera, willst Du tagsüber ganz sicher nicht, etc.
    Ich hatte keine Lust jedes Mal das halbe Menü durchzuwühlen um die Einstellungen anzupassen ... im Zweifel hab ich dann auch prompt was vergessen, und mitten in der Nacht gemerkt :(


    Kauf ein zweites Gehäuse - in deinem Fall für die Tageslichtphotographie - und gut is!
    Gruß,


    Steffen

    Ah,
    stimmt, ist zu sehen - sind halt keine anderen Aktionen bis zum Abschluss zu sehen, das hat mich verwirrt ;)


    Soweit ich mich erinnere gibts - mindestens zwei - unterschiedliche Cross-Compiler-Pakete für Ubuntu, eines davon kommt über so ein PPA-Dingens via Launchpad, ist nicht in den Standard-Quellen mit drin, funktioniert aber korrekt ... falls Du Bedarf hast kann ich gern mal in meinen Konfigurationen wühlen!


    Steffen

    Mahlzeit,
    läuft das mit dem Board von Phidget so ähnlich wie bei den Trinamics, dass Du ggf.Rampen definierst und dann dem Board nur Schrittzahl und Richtung hinwirfst und anschließend auf das Ergebnis wartest (Polling oder Callback)?


    Steffen

    Hallo Wolfgang,
    die große Endstufe von Phidgets ist schon eine Ansage mit 4A pro Wicklung ... die kleine Variante ist aber etwas schwach auf der Brust, hohe Revs fürs Schwenken sind damit eher nicht drin, oder?!
    Mir persönlich gefällt auch, dass die Python als 'Core Language' mit dabei haben, damit kannst einen Haufen interessanter Sachen anstellen, viele Bibliotheken gibts auch und der RasPi ist leistungsfähig genug dafür.
    Wenn der Touchscreen über SPI angesteuert werden kann sollte es eigentlich noch nicht zu GPIO-Mangel führen - bist halt in der Datenrate eingeschränkt, aber willst ja auch keinen Ego-Shooter in FullHD mit 60fps laufen lassen?
    ST4 braucht es, da führt kein Weg vorbei, Bluetooth bzw. WiFi wäre vielleicht in Kombination mit INDI eine Möglichkeit?
    Gruß,


    Steffen

    Hallo,
    biete mein Ende November 2014 gekauftes Objektiv - ein 85mm f/1.8 USM - zum Kauf an.
    Originalverpackung ist vorhanden, mitgeliefertes Zubehör: Deckel, Gegenlichtblende ET-65III und der Beutel LP1014.


    Die Optik ist frei von Staubeinschlüssen oder Kratzern, Abnutzungsspuren, Schrammen o.ä. sind keine vorhanden.


    VHB 230.- Euro inkl. Versand, Photos kann ich auf Anfrage gerne zuschicken.


    Bei Interesse einfach eine PN schicken.


    Privatverkauf, deshalb keine Gewährleistung oder Garantie!

    Hi,
    bin erst vor ein paar Tagen auf Version 5 umgestiegen - auch die 'Pro' Variante - hab gerade mal versucht das Problem nachzustellen.
    Tritt auf meinem Tablet (CyanogenMod 13, also Android 6) aber nicht auf - ich hab die 'Locations.txt' gelöscht, dann SkySafari gestartet und die Settings aufgerufen, aktuelle (GPS-)Koordinaten als Benutzer-definierte Lokation gespeichert ... und die Datei wurde neu angelegt mit entspr. Inhalt (hat auch mit mehreren Einträgen anstandslos funktioniert).
    Da hilft verm. nur mal Mitprotokollieren und eine Anfrage, im Forum, als neues Ticket oder per email.


    Wie ich das den Threads im Forum entnehme hat sich da beim Wechsel von 4 auf 5 doch eine Menge geändert ...
    Gruß,


    Steffen


    Nachtrag: Gibt schon das erste Update für SkySafari 5 ... vielleicht tritt der Fehler dann nicht mehr auf?!

    Hallo Jörg,
    ich kenne AstroArt nicht, arbeite selbst aber mit PI und Theli.


    Für ein sehr ausführliches Tutorial schau Dir mal
    http://dsig.at/html/tutorial%20PI.html
    an, haben österreichische Amateure aufgezeichnet, zu denen u.a. auch Tommy Nawratil gehört ... der ist net so ganz 'unbedarft' in Sachen Astrophotographie :)


    PI würde ich - im gegensatz zu z.B. Deep Sky Stacker - als eine 'Rezeptsammlung' ansehen: Für (fast) jedes Problem der EBV gibt es da eine oder mehrere Lösungen, diese lassen sich auch sehr komfortabel zu komplizierten Abläufen zusammenbauen.
    Was aber fehlt sind Vorlagen - meinetwegen um Bilder von Galaxien zu bearbeiten, die mit einer OSC oder DSLR gemacht wurden, Widefield Aufnahmen von Dunkelnebeln, PN mit CCDs, etc.


    Da ist man dann auf Tutorials im Internet angewiesen ... die Zahl der Prozesse in PI wächst aber recht schnell, und deshalb ist es schwierig zu bewerten, ob ein Ablauf noch sinnvoll ist, oder die einzelnen Schritte schon obsolet sind.


    Viele der Prozesse wurden/werden von Nutzern des Programms beigesteuert (zumindest als Prototyp) - das ist sicherlich kein schlechtes Zeichen :)
    Gruß,


    Steffen


    Nachtrag: Wenn man das Konzept dieser 'Prozess'schritte im Kopf hat ist die Bedienung ziemlich leicht, finde ich.

    Hallo,
    sieht - bei Tag und in gutem Licht - nett aus.


    Ist inzwischen eine Weile her, dass ich das letzte Mal eine gedruckte Sternkarte in der Nacht dabei hatte, aber das war die 'Laminated Field Edition' von Wil Tirions SkyAtlas 2000.0 - weiß auf schwarzem Hintergrund ... meiner Meinung nach unschlagbar, was die Lesbarkeit im (roten) Taschenlampenlicht angeht, beeinträchtigt auch kaum die Dunkeladaption.
    Auf Basis der Vorlage vielleicht mal einen Prototypen oder gar eine Kleinserie der Sternkarte machen?!?
    Gruß,


    Steffen

    Hallo Matthias,
    Andreas und Markus haben ja das Wesentliche schon geschrieben - die preiswerten Zooms sind meist keine gute Wahl.
    Das 85mm f1.8 habe ich selbst auch, finde es net so sonderlich prickelnd, war erst bei f4 auch in den Ecken in Ordnung ... aber die Chancen sind nicht schlecht, die Linse gebraucht zu bekommen, dann ist es nicht verkehrt zuzuschlagen!


    Auf dem ITV hast Du auf alle Fälle die Möglichkeit mal mit Leuten ausführlich über das Thema zu reden, v.a. über das gesamte 'Paket' (denn für ein gutes Bild braucht es halt mehr als nur eine gute Optik). Hingehen lohnt - zumal bei den Wetteraussichten - auf alle Fälle.
    Gruß,


    Steffen

    Hallo Matthias,
    also wenn Du Anfänger bist solltest Du die Finger von dem APO lassen ... viel zu große Brennweite für den Einstieg, da kommt nur Frust auf.
    Mach die ersten Fingerübungen mit regulären Photoobjektiven, am Anfang so in der 50-85mm Region.
    Wenn Du nach ein paar Mal mit dem Aufbau & Einnorden gut klar kommst kann es auch schnell Richtung 100-200mm gehen - und da sind es dann eine Menge Sachen in Reichweite.


    Kannst z.B. mal auf Astrobin schauen, welche Objekte mit den entsprechenden Brennweiten so photographiert werden, um auch eine Idee zu bekommen, wie viel Belichtungszeit notwendig ist, um ein Ergebnis zu bekommen, mit dem Du selbst dann zufrieden wärst.
    Gruß,


    Steffen

    Hallo Namenloser,
    die Kamera eignet sich hervorragend für die Photographie des Mondes, keine Bange.
    Die Ursache für die unscharfen Bilder liegen in der verwendeten Okularprojektion.
    Die Bildfeldwölbung allein sorgt schon dafür, dass immer nur ein kleiner Ausschnitt des Bildfeldes gut fokussiert ist. Bei nicht wirklich gut gerechneten (und entsprechend teuren) Okularen kommen dann auch noch Farbsäume & Co. dazu, wie auf den Bildern zu sehen ist.


    Mit einem vernünftigen Telekonverter sind da - denke ich - bessere Ergebnisse zu erzielen, um die Bildfeldwölbung zu kompensieren wäre allerdings ein sog. Flattener notwendig.
    Gruß,


    Steffen

    Hallo Andi,
    für den von Dir genannten Brennweitenbereich ist ein Star Adventurer mehr als ausreichend stabil - und in Sachen Mobilität nur sehr schwer zu schlagen!


    Den packst Du einfach mal eben so mit ein, wenn Du mit dem Dob rausgehst, die Aufstellung ist - ein klein wenig Übung vorausgesetzt - in wenigen Minuten erledigt, und dann
    lässt Du den einfach mitlaufen. Einzelbelichtungen bis 5 Minuten sollten kein Hexenwerk sein, und wenn deine Objektive einigermaßen lichtstark sind kommt da mit der 6D richtig was zusammen.


    Grenzwertig wird es so ab ca. 400mm Brennweite, wenn Du damit schon insgeheim spekulierst bist Du vermutlich mit einer EQ besser bedient, dann solltest Du aber meiner Meinung nach mind. in eine EQ-5 investieren.
    Gruß,


    Steffen

    Hallo Christian,
    der Vorschlag von 2odiac hat auch was für sich - die Kombi 40er und 85er, später dann mit dem 135er und dem 200er ergänzen, wenn es das Budget erlaubt ... das ist eine gute Abstufung der Brennweiten.
    Statt des Sigmas käme noch das Tamron SP 90 mm f/2.8 Di MACRO 1:1 VC USD in Frage, bildet schon bei Offenblende sehr gut ab.
    Montierung sehe ich auch so - Du müsstest mit einer HEQ-5 (oder vergleichbar) rechnen, wenn Du später mal wirklich mit größeren Brennweiten arbeiten willst.
    Gruß,


    Steffen


    Nachtrag: Hatte das ursprünglich so verstanden, dass Du die Kamera schon hast - wenn die auch noch anzuschaffen ist tu Dir einen Gefallen und kauf ein Modell mit Schwenkdisplay,z.B. eine 60D oder 600D ... macht die Arbeit wesentlich einfacher und angenehmer!

    Hallo Christian,
    wie Stefan schon geschrieben hat ist der StarAdventurer für die angepeilte Brennweite absolut i.O. (da geht mit Übung auch das Doppelte), und er ist wirklich portabel.
    Wenn es das Budget hergeben sollte, würde ich statt des Zooms zwei Festbrennweiten verwenden:
    - Canon EF 100mm F2.8L Macro IS USM
    - Canon EF 200 mm F/2.8 L II USM
    Gebraucht bekommst Du die mit ein wenig Glück (und Geduld) für EUR 500 -600 ... qualitativ ist da nach oben nicht mehr viel Luft, schau Dir z.B. mal die Bilder an, die 'Jonas242' macht, da kann das Zoom einfach nicht mithalten!


    Dazwischen gibts z.B. das Samyang 135mm/f2.0 (wird auch als Rokinon verkauft), das auch ganz hervorragend sein soll (habe damit aber noch nicht selbst photographiert), und nicht viel kostet.
    Das 50er EF-S ist hier im Astrotreff auch schon lobend erwähnt worden, da hat erst vor ein paar Tagen jemand auch Bilder eingestellt - ich persönlich kann mit der Brennweite net viel anfangen, würde stattdessen eher Richtung 35mm tendieren:
    - Canon EF 35 mm f/2 IS USM, ist an APS-C auch schon bei Offenblende ganz gut, liegt allerdings so bei EUR 500.- neu
    - Canon EF 40 mm f/2.8 STM, hat in den Ecken eine deutlich bessere Abbildung als das 50er)


    Wenn das dein Budget so jetzt nicht hergibt würde ich vermutlich das 40er und das 100er für den Einstieg nehmen - damit hast Du was Weitwinkliges (um z.B. auch mal Sternschnuppen einzufangen) und ein leichtes Tele für größere Nebel, auch Galaxienansammlungen ... und die sind bzgl. Nachführung auch nicht kritisch, da wirst Du schnell gute Ergebnisse bekommen.
    Gruß,


    Steffen

    Hallo,
    wie zu erwarten sind die Sterne bis in die Ecken schön rund ... der kleine APO funktioniert scheints wie er soll!
    Was den Focus betrifft - verwende eine Bathinov- oder Cuzdi-Maske (entweder kaufen oder selber machen, Anleitungen gibt es genug im Netz) zum Fokussieren über Liveview - ich würde anhand der Bilder vermuten, dass Du etwas daneben gelegen hast.
    Was Du auch noch bedenken musst bei der Beurteilung der Abbildung - für eine Vergrößerung der Aufnahme würde man mind. 150 DPI ansetzen, d.h. eine Diagonale von etwa 180cm ... überleg mal in welchem Abstand Du das Poster betrachten würdest, und wie klein Dir dann die Sternpunkte vorkämen ;)
    Gruß,


    Steffen

    Hallo Tobi,
    in Stellarium die Konfiguration öffnen, dann den Reiter 'Plugins' auswählen. In der Liste 'Oculars' selektieren, dann rechts den Haken bei 'Load at startup' setzen und neu starten.
    Oben rechts erscheinen nach dem Neustart ein paar Icons, über die Du dann an die Konfiguration kommst.
    Hoffe die Kurzanleitung hilft,


    Steffen

    Hallo,
    besagtes Canon 300mm/f4 habe ich auch - vielleicht ist meines eines der schlechteren Exemplare - und da muss mindestens auf f5.6 abgeblendet werden, sonst schaut es in den Bildecken auch bei APS-C ziemlich gruslig aus ...dann noch ein Konverter drauf und der Vorteil der besseren Anfangsöffnung ist dahin, zumal die Konverter die Bildqualität auch nicht unbedingt verbessern ;)


    Vorteile sehe ich eigentlich nur im Stabi und Autofocus, wenn die Scherbe auch für 'normale' Photographie eingesetzt werden soll.
    Gewichtsunterschied ist da, das Canon ist auch etwas kleiner als der TS 65Q bzw. der Lacerta - aber nicht so gravierend dass das wirklich das KO Kriterium sein kann, denke ich.


    TS 65Q bzw. Lacerta sind im Gegenzug natürlich auch mal zum Schnellspechteln einsetzbar, da wird es mit einem Teleobjektiv schwierig.
    Den Lacerta kannst Du auch mit einem Herschelkeil zur Sonnenbeobachtung/-photographie einsetzen, das geht beim TS 65Q wg. des fest verbauten Korrektors nicht, soweit ich weiß.
    Gruß,


    Steffen