Posts by mstadler

    Hi Gert,


    mit SSD`s ist das so eine Sache...


    Das große Problem bei dieser Technik ist, dass eine SSD-Platte umso schneller den Geist aufgibt, je mehr/öfter Lese- und Schreibzugriffe darauf erfolgen (wobei sich das mittlerweile etwas relativiert hat) -> SSD Platten sollten bei sehr vielen I/O Zugriffen eigentlich nicht die erste Wahl sein!


    Den Hinweis von Martin bzgl. der Indizierung möchte ich noch erweitern -> in jedem fall abschalten, da dies unnötige I/O´s erzeugen würde und der Vorteil einer Indizierung bei SSD Platten obsolet ist.
    Ebenso sollte die Defragmentierung für die Platte deaktiviert werden, da dies nur auf magnetischen Datenträgern sinnvoll ist und ebenfalls sehr viele I/O`s verursacht.


    Die Frage sollte eher sein: Welche Datenmengen werden in welcher Zeit erzeugt und auf Platte geschrieben. Über welchen Anschluss die Daten kommen ist dabei eher nebensächlich, da am Ende so oder so alles über die Southbridge auf dem Board geht und somit diese der limitiernee Faktor ist.


    Den Einsatz einer kleinen SSD fürs OS kann ich jedoch nur wärmstens empfehlen, das System wird spürbar schneller (je älter das Notebook ist, desto spürbarer wird der Unterschied).


    Gruß Markus

    Hi Walter,


    Jep - definitiv Rollenlager.
    bzgl. Verlängerungshülse -> korrekt - nicht notwendig.
    Ich hab noch ein an sich unsinniges 42mm 2" ERFLE, das ich rein zum Aufsuchen für mich noch neuer Objekte nutze und dafür brauch ich keine Verlängerung. Beim 28mm 2" ebenfalls nicht.
    Meine 1,25" Okulare werden auch ganz normal über die Reduzierung eingesteckt.


    Die 1:10 Untersetzung ist so eine Sache. An meinem Refraktor möchste ich sie nicht mehr missen, allerdings wird der auch hauptsächlich zum fotografieren genutzt und da ist der fürs Fokussieren schon sehr hilfreich.
    Am Dobson würd ich sagen: "Nice to have", aber kein "Must Have"...mir fehlt er da jetzt nicht sonderlich!


    Zu dem Mehrwert der Friktionslager in der Höhenverstellung kann ich nix sagen. Dennoch würde ich die 120€ Mehrpreis zum Deluxe eher in ein gutes Übersichtsokular investieren.


    Ich hab den damals auch noch für 250€ weniger gekauft beim Wolfi und hab den Kauf bis heute nicht bereut!


    Gruß Markus

    Hi zusammen,


    ich hab seit einiger Zeit den GSO300C und bin absolut zufrieden damit.
    Der Volltubus lässt sich m.E. nach noch eingermaßen gut tragen (ca 18Kg), allerdings muss man im Winter mit Eisschicht drauf schon höllisch aufpassen, dass er einem beim reintragen nicht "entgleitet".


    Sicher, es gibt bestimmt bessere Optiken, aber auch sehr viele schlechtere. Ich bin damit jedenfalls absolut zufrieden und hat m.E. nach ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis für knapp 800€.
    Es gilt ja noch zu Bedenken: man braucht noch passable Okulare. Die beste Optik is fürn Popo, wenn die Okulare Mist sind. Mit den mitgelieferten wird man nicht lange glücklich und nen 100er pro Okular darf man schon rechnen, wenn man was einigermaßen brauchbares will (es gibt zwar günstigere Ausnahmen, aber die sind selten).


    @Walter: bei meinem GSO300C war das Rollenlager (KEIN Kugellager) dabei UND Teflonpads. Das Lager hab ich bald wieder ins Regal gelegt, da mitm Rollenlager das Ding durch stärkeres Anpusten schon die Stellung geändert hat. Mit den Teflonpads funktioniert die Schubserei tadellos.


    viele Grüße
    Markus

    Hallo Stern123,


    auch ich kann dir von einem parallaktisch montierten Newton für die viduelle Beobachtung nur dringend abraten!


    Ich habe eine Astro5 Montierung (Nachbau der EQ5), die theoretisch bis 12kg Tragkraft hat. Darauf hatte ich ursprünglich einen 120/1000er Refraktor, der deutlich weniger wiegt als dein avisierter Newton und damit wars schon absolut grenzwertig zu beobachten! Fokussieren war - wie meine Vorredner schon geschrieben haben - ein Graus, weils extrem gezittert hat und jedesmal mehrere Sekunden gedauert hat, bis das Bild wieder ruhig war.


    Bei einem parallaktisch montierten Newton hast du zusätzlich noch ein anderes viel gravierenderes Problem:
    Sobald die Ausrichtung verändert wird auf ein anderes Beobachtungsobjekt, dreht sich die Lage des Okularauszuges mit -> beim 1. Objekt ist der Auszug noch angenehm einsehbar, schwenkst du das teleskop, steht er vielleicht gerade nach oben und ist nicht mehr erreichbar und du musst den Tubus in den Rohrschellen drehen, damit du wieder beobachten kannst. Hab ich alles schon live miterlebt bei anderen Kollegen, die es nicht glauben wollten, dass diese Kombination nicht empfehlenswert ist. -> Teleskop/Montierung wurde nach wenigen "Einsätzen" wieder verkauft bzw teuer umgerüstet.
    Un selbst wenn du dir teure drehbar gelagerte Rohrschellen kaufst -> Bei einem 200/1000er Newton auf einer parallaktischen Montierung dürfte der Okularauszug recht hoch liegen. Wenn du also kein Riese bist, brauchst du immer auch eine kleine Trittleiter o.ä. (mal abgesehen davon, dass du davon ausgehen kannst, dass dann meist die Stativbeine im Weg sind [xx(]).



    viele Grüße
    Markus


    PS: >Den Winkelsucher würde ich ebenfalls ersetzen durch einen brauchbaren Leutpunktsucher oder Telrad...mit beidem lassen sich Objekte für meinen Geschmack zig mal einfacher auffinden als mit dem Winkelsucher

    Hi Andy,


    super Idee![:)]


    kleine Anmerkung: die Seitenanzahl der gefundenen Treffer könnte man erweitern um "...", wenn es noch mehrere Seiten als angezeigt gibt.


    Beim Suchbegriff "Supernova" zeigt es mit gesamt 4 Seiten an, klickt man auf die 4 wird anschließend erst die 5 angezeigt..



    Gruß Markus

    Hi Wolfgang,


    dass die EOS-Utilities nicht frei zum Download bereitsstehen dürfte darin liegen, dass du die dazu notwendige Lizenz mit dem regulären Kauf der Kamera miterwirbst...


    Wenn du die SW für die Kamerasteuerung am Teleskop via Rechner benötigst, würde ich dir als deutlich bessere und vor allem freie Alternative z.B. die Astrojan-Tools empfehlen, die neben den wichtigsten Kameraoptionen noch div. weitere Funktionen mitbringt wie zum Beispiel Liveview/Fokuskalibrierung/automatische Belichtigsreihen mit gesondert einstellbaren ISO-Zahlen und Belichtugsdauer uvm.


    Ich nutze sie selbst und kann nicht klagen.


    Viele grüße
    Markus

    Hi Ludwig,


    da wär ich vorsichtig. Meine damalige 2-Achsen-Steuerung sollte original mit 9V betrieben werden (entsprechender Akkupack bereits vom Hersteller mitgeliefert) -> nach wenigen Einsätzen ging das Teil über den Jordan, ebenso die Austausch-Steuerbox.
    Grund war hier schlicht, dass die 9V zu viel waren -> in die 3. Steuerbox hab ich dann den neuen Spannungsstabilisator auf 7,5V eingebaut und die funktioniert seitdem einwandfrei.


    8V würde ich daran also nicht anlegen, wenn lt. Hersteller die Box nur für 6V ausgelegt ist.


    Gruß Markus

    Hi mike,


    wenn du "portabel" bleiben willst und luft nach oben haben willst bleibt da m.E. nur eine Monti über (Preis/Leistung): EQ6
    an der führt eigentlich kein Weg vorbei, wenn man Preis und deren Leistung + Gewicht in Relation setzt.
    Alles darunter kostet viel und führt letztendlich doch zu ihr ;)
    Die Advanced VX kostet im Vergleich auch zu viel (die angegebenen 14kg TRagkraft...naja..Visuell vielleicht und das wär schon zu viel), hat aber deutlich weniger Reserven (die EQ6 ist halt DIE Standard Volks-Monti! Wenn du aber für die nächsten...sagen wir 10 Jahre...keine Montierungssorgen mehr haben willst und Geld über hast, hol dir ne G11....


    Wie du siehst...nach oben keine Grenzen[:D]


    aber zurück zum Teleskop...
    Ein Newton ist insofern unschlagbar, was € je Zoll Öffnung angeht, erfordert aber auch bei mobilem Einsatz regelmäßige Justierung (eigentlich vor fast jedem Einsatz, wenn er "bewegt" wird) -> du brauchst:
    a) nen guten Justier-Laser
    b) die Zeit, in vor jedem Einsatz zu prüfen/justieren
    c) die Nerven dazu [:D]


    --> Nen ED oder APO holst du da einfach nur ausm Koffer und schnallst ihn auf die Monti...fertig.
    Wenn es dir um Portabilität und möglichst wenig Aufwand geht, empfehle ich dir nen guten ED oder APO, weil unkomplizierter.


    gruss Markus


    PS: und wenn das fotografische Setup mal passt und läuft, hol dir einen 12"er Dobson als Zweitteleskop [:p][:D]
    PPs:...und du WIRST spätr ein etwas größeres Teleskop benutzen wollen! [:D][:D][:D]

    Hi Mike,


    eine Frage hätte ich noch:
    Wie hoch liegt denn überhaupt dein Gesamtbudget?
    insbesondere für:
    - Montierung
    - Teleskop
    - Guiding
    Das Budget fürs Teleskop hast du ja beriets auf 600€ limitiert.
    Dafür bekommt man schon ordentliches Gerät, aber man sollte bedenken, dass hier noch weiteres Zubehör zwingend benötigt, wenn das Aufnahme Ergebnis auch nach was aussehen soll:
    -> Flattener bei Refraktoren
    -> Komakorrektor für Newtons
    Das schränkt dann das Budget rein fürs Teleskop selbst schonmal auf ca 400€ ein (plus minus 50€)


    Mehr oder weniger "frustfreies" (falls es das überhaupt gibt) Guiden setzt aus meiner Sicht nen MGEN oder ne Lodestar voraus.
    Wobei der MGEN den Vorteil hätte, dass er deine DSLR gleich mitsteuern könnte und dir somit ein extra Notebook erspart bleiben würde...zumindest wenn das Setup mal komplett reproduzierbar läuft.


    Ich kann dir nur empfehlen, lieber alles noch 10mal durchdenken/kalkulieren vor dem Kauf, sonst wirst du SICHER doppelt kaufen (Ich hab da schon so meine Erfahrungswerte gemacht ;)!


    Gruß Markus


    PS: Fängst du eigentlich komplett neu an in der Astronomie oder hast du da bereits Erfahrungen sammeln können?

    Hi Mike,


    wie genau definierst du "portabel" und mit welchem kameratyp willst du arbeiten?


    Mit der NEQ3 und Guiding über Off Axis Guider oder MGEN an nem Sucher würde ich hier z.B. einen kleinen 70/480er ED (z.B. den INED70 vom TS mit Carbontubus + Flattener + kleiner Canon DSLR in den Raum werfen.
    Das sollte Gewichtstechnisch problemlos klappen.
    Auch wenn du mit normalen Objektiven an der DSLR arbeiten möchtest, reicht die Monti m.E. nach völlig aus.


    Von einem MAK würde ich auf Grund der langen Brennweiten generell absehen, da steigen die Anforderungen an die Genauigkeit der Montierung exponentiell und du bist auch ziemlich auf die möglichen Objekte beschränkt -> weitläufoge Nebel/Galaxien sind dann nicht so ohne weiteres drin.
    Ein kleiner Refraktor bis max 80er Öffnung 8eher drunter) nebst Flattener bietet sich da an und passt auch ganz gut in dein Budget.
    Ich selbst hab den SW ED80 mit Flattener und ner Canon 60d. Ich denke, dass das schon grenzwertig wäre für die NEQ3.


    Die Frage is aber dennoch, wie portabel es sein sollte im Sinne von "Will ich alles untern Arm klemmen können" oder "Muss in mein Auto passen".


    Bedenke, dass du so oder so dann auch noch einiges Geraffel zusätzlich haben wirst, egal wie klein die montierung is (Stromversorgung, Kabelzeugs, ggf. noch Laptop etc).



    Gruß Markus

    Hi,


    zum Zoomion:
    Ich dachte immer, ich hätte die wohl haarsträubensten Produktbeschreibungen zu Teleskopen bereits mal gesehen - schlimmer kanns ja ned werden....ich irrte[:D]


    Quote
    Zoomion Genesis 200 EQ - Werden Sie mit diesem 200mm Teleskop zum Astroprofi
    Mit dem neuen Zoomion Genesis 200EQ Teleskop steigen Sie direkt in die Profiliga der Teleskope ein. Was noch vor Jahren ein Traum war, ist jetzt Wirklichkeit: ein lichtstarkes 200mm Teleskop zu einem unglaublich günstigen Preis. Erforschen Sie unser Sonnensystem oder reisen Sie direkt hinaus zu den Galaxien in Millionen Lichtjahren Entfernung.



    200mm Optik: Damit reisen Sie in unendliche Weiten
    Der Spiegel dieses Teleskops besitzt einen Durchmesser von 200mm. Das bedeutet: Er sammelt selbst schwächste Details, die Sie ohne dieses Teleskop niemals sehen könnten. Insgesamt bietet der 200mm (8" f/4) Reflektor 816x mehr Licht, als das bloße Auge. Dass dies jede Menge ist, zeigt sich spätestens, wenn Sie die erste Galaxie mit ihren Spiralarmen sehen. Ihre Freunde werden such wundern, wenn Sie Ihnen das erste Mal von Ihren Erlebnissen erzählen.


    Damit behalten Sie die Sterne immer im Visier
    Mit der ultrastabilen Montierung macht die Beobachtung doppelt Spaß. Denn dank der astronomischen Bauweise folgen Sie damit jedem Stern ganz genau - selbst bei hoher Vergrößerung. Sie drehen einfach an den Steuerungen zur Feineinstellung und schon macht das Teleskop exakt das, was Sie wollen. Diese Art den Objekten zu folgen, nutzen selbst die großen Profisternwarten in Spanien oder Chile. Und das Beste dabei: Wenn Ihre Familie wissen will, was ihr neues großes Hobby ist, dann lassen Sie sie einfach durch das Teleskop schauen ...


    unglaublich...besonders Punkt 3 schlägt dem Fass den Boden aus...mehrfach


    @Marco: ich kann meinen Vorrednern nur beistimmen. Kauf sowas nie in Onlineshops OHNE Beratung durch Fachpersonal! Da ist der Frust sonst garantiert und das Geld weg.


    Gruß Markus

    Hallo zusammen,


    ich bin immer noch auf der Suche nach einer "All-in-One" Lösung was Montierung und Nachführung/Guiding angeht.


    Dabei bin ich auf die LX850 Monti gestoßen:
    http://www.teleskop-express.de…-Starlock---bis-41kg.html


    Hat hier im Forum zufällig jemand bereits praktische Erfahrungen damit, insbsondere mit dem Starlock-System?


    Wenn ich das richtig verstanden hab, erübrigt sich damit ja ein extra Guider und dem damit verbundenen zusätzlichen Aufwand (Kabelgewirr, Software, Extra Notebokk etc), oder lieg ich da komplett falsch?


    Die reinen (beworbenen) technischen Werte wären ja schonmal ganz ordentlich (auch wenn ich den Polblock etwas zu schwach geraten empfinde für 41kg Zuladung).


    Viele Grüße
    Markus


    PS: wenn ich hier im falschen Forum bin mit der Frage, bitte verschieben.

    Hi Marco,


    du willst ja ne Taukappenheizung...
    eine Frage nebenbei: willst du unbedingt selber basteln oder gehts dir um möglichst geringe Kosten?


    Fertige Lösungen kosten bei der benötigten Größe nicht wirklich viel.


    Wenn du selber basteln willst, aber die notwenigen Bauteile nicht hast, zahlst du summa summarum wohl mehr für die Bauteile und Netzteil inkl Versandkosten als für eine fertige Lösung UND hast dann noch den Zeitaufwand.


    Wenn du erst alle Teile brauchst und dir ggf auch noch einen Lötkolben besorgen musst, würde ich auch zur fertigen Lösung raten!


    Benötigte Teile wären:
    - Konstantandraht
    - Netzteilbuchse
    - Netzteil mit ausreichend Leistung
    - Material zum befestigen des Drahtes an der Taukappe und für Aussenisolation (ich hab einfaches Panzertape verwendet)
    - ggf noch entsprechende Teile für einen Regler


    Je nach Aufbau der Heizung (Drahtwiederstand, Anzahl Wicklungen, Netzteilleistung ect) kannst du wie bereits geschrieben die Heizleistung auch "regulieren", indem du die Spannung am Netzteil entsprechend einstellst.
    Oder du kaufst/baust dir eben einen Regler...


    Anleitungen zum Selbstbau spuckt Google zu Hauf aus und Hexenwerk ist es auch keins (auch wenn man keine tiefgreifenden Kenntnisse aus der Elektrotechnik hat).
    Zeitaufwand für die Heizmanschette: ca 30-60 Minuten je nach Ausführung (wobei die meiste Zeit für "schöne" verlegen der Wicklungen drauf geht [:)] )



    Gruß Markus

    Hi Marco,


    kleiner Tipp dazu: hol dir ein verstellbares Netzteil 3v-12V und ausreichender Leistung (1,5A-2A).
    Damit lässt sich wunderbar die Heizleistung auf die jeweiligen Gegebenheiten anpassen, indem man einfach die Spannung umschaltet.


    Funktioniert bei mir wunderbar.


    Gruß Markus

    Hi,


    der TEC160 dürfte um die 12kg wiegen, was die EQ6 schon packen WÜRDE, wäre da nicht die Hebelwirkung. Wenn du gute Okulare hast, wiegen die auch schnell einige hundert Gramm.
    Ich würde da schon was größeres drunterpacken, vor allem da - wie Hans-Werner schon angemerkt hat - irgendwann vermutlich noch mehr Zubehör dran kommt. Bei dem Preis des TECs würd ich an der Montierung nicht mehr sparen [;)]
    -> G11, CGE Pro, GM10000?


    Gruß Markus

    Hi "Rehlein",


    an sich schön abgebildet, aber:
    Warum hast du verschiedene Belichtungsreihen gemacht?


    Bei offenen Sternhaufen macht das m.E. nach wenig Sinn.
    Bei Objekten mit großem Dynamikumfank noch eher denkbar, aber bei offenen Sternhaufen?
    Mit welchem Programm hast du gestackt (DSS?)?


    Ich denk mit 6x300s hättest du da deutlich mehr Tiefe im Bild.

    Hi Chris,


    ja klar!
    Ich wär davon ausgegangen, dass du das eh wolltest mit dem "Adapterkabel".
    Das kann man sich aber leicht und schnell selber bauen. Die Kamera kannst dann über einschläige Programme direkt ansteuern (DSLR Focus, AstrojanTools, Guidemaster, Astroart uvm.)


    Da die Kamera nur über ne alte USB1.1 Schnittstelle verfügt, geht Langzeitbelichtung leider nicht direkt über USB (max.30s zumindest bei meiner alten 300er) -&gt; du brauchst <b>zusätzlich</b> ein Verbindungskabel vom Seriellen COM-Port am PC auf 2.5" Klinkenstecker für den Fernauslöseranschluss der Kamera.




    Den "Programmierbaren Fernauslöser" kann man sich dann sparen.


    Gruß Markus

    Hi Chris,


    für 180 Öcken hast du vermutlich keinen Fehlkauf gemacht (insofern die Cam i.O ist und nicht schon 80000 Auslösungen hatte und du sie als reine Astrocam benutzen willst;)


    Welchen Adapter meinst du?
    nen 2,5" Klinke auf Seriell als Auslösekabel über PC?!


    viele Grüße
    Markus

    @Jonas,


    dein Bild, find ich an sich nicht schlecht, aber wie div. Vorredner schon schrieben: das Rauschen ...
    So oder so...du hättest deutlich mehr Lights gebraucht. Die BIAS Bilder waren m.M. nach auch überflüssig, insofern du sie nicht separat von den Darks und und von den Light abgezogen hast und dann erst gestackt hast. (Hätte aber vermutlich bei dem "Rauschverhalten" auf Grund der wenigen Lights auch nicht viel gebracht).


    Gruß
    Markus


    PS: Was mich allerdings echt von den Socken haut ist die Tatsache, dass jemand in einem astronomisch ausgerichtetem Forum ein Astrofoto zur Bewertung zur Verfügung stellt, in das er nicht zuletzt viel Geld/Zeit/Aufwand gesteckt hat, <b>konstruktive</b> Kritik wünscht <b>und der Threadverlauf dazu in einer "Diskussion" über Fremdenhass endet!</b>
    echt...das geht mir nicht in die Birne [:0]

    Hi Manfred,


    kurz gesagt: DSS geht für`s schnelle Stacken, das Ergebnis ist aber kein Vergleich zu dem, was man mit z.B. THELI erziehlen kann. Das ist dann aber auch eine Wissenschaft für sich...


    Die Aufnahme entstand bei mir im Garten (der ringsum von 5! Straßenlaternen ausgeleuchtet wird).
    In einem Stadtgebiet wirds bei der ISO sicherlich schwierig, ich wollte grundsätzlich ja nur testen, wie sich bei der 60d das Rauschverhalten bei hoher ISO auswirkt im direkten Vergleich zu meiner vorherigen Kamera (300d).


    Aber auch im Stadtgebiet sind Objekte wie das Pferd m.E. nach durchaus möglich ohne Modifizierung-&gt; niedrige ISO + lange Belichtungszeit (300s+) + Guiding...aber das geht dann schon wieder in ganz andere Bereiche.


    @Christian:
    die Frage, die noch niemand gestellt hat ist ja: was genau willst du denn ablichten (DeepSky ist da ja recht weitschichtig...)? Eine Modifikation bringt dir ja nur was im roten Bereich, sprich Ha. Bei z.B. Sternhaufen is das (fast) irrelevant. Bei vielen weiteren DeepSky-Objekten ebenso.


    Im Grunde ist die Frage an sich, was mit einer unmodifizierten DSLR möglich ist, recht leicht zu beantworten: alles was du bereit bist, der Kamera "anzutun" [;)]...
    Du schreibst in deinem ersten Comment, dass Nachführung bis 5 Minuten möglich ist -&gt; dann mach das! Nimm ISO 200, mach 32 Bilder + 16 Darks von z.B M45 und schau was dabei rauskommt...


    Gruß Markus