Posts by CVn

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    <i>Original erstellt von: Armstrong</i>
    <br />Hallo


    Ich höre gerne Musik in Verbindung mit dem Weltraum. Vielleicht kann jeder von euch seine Lieblingsmusik hier reinstellen, damit dieser Thread ebenso lang wird wie der vom witzigen Katzenschnappschuß[:D].


    [...]


    Hallo,


    ich weiß nicht, ob es schon genannt wurde: Wie ich finde immer ganz nett und momentan läuft es auch bei mir im Hintergrund - O-Töne der Apollo-Missionen mit Ambient-Musik gemixt:


    http://somafm.com/missioncontrol/


    Grüße,


    Bernhard


    P.S.: Ansonsten sind halt die Klassiker aus den 60ern und 70ern nach wie vor zu empfehlen - Pink Floyd, Tangerine Dream, Klaus Schulze usw.

    Hallo Peter,


    WOW, was für ein bombastischer Bericht! Das ist ja fast schon ein lexikalisches Projekt, das da in der Mache ist?!


    Zitat:
    "Verglichen zu den besten Nächten die ich hatte, ist es heute nacht leider nicht wirklich optimal am KABR, der Himmel ist doch relativ hell (meist bis 21.2mag/sas - mir ist klar dass das für viele Kollegen aus den Ballungsgebieten schon ziemlich gute Verhältnisse sind, ja OK)."


    Okay, damit bin ja wohl auch ich gemeint. Gibt es eine Seite, die die Funktionsweise und das Prinzip der HQ-Messkästchen erklärt? Was geht denn in gaaaaanz guten Nächten dort oben? Für mich war es jedenfalls eine wahre Augenweide. Habe die Cygnus-Wolke in D selten zuvor so satt-weiß und breit im Zenit stehen sehen.


    Grüße und cs


    Bernhard

    Hallo Homey,


    Zitat:
    "Konnte gestern leider nur 2 Stunden mit meiner Suche verbringen."
    Du Armer! Aber zur Aufmunterung: Wenn du den Nebel erst einmal gefunden hast, wirst du zukünftig keine 20 Sekunden mehr benötigen, um ihn zu finden. Auch unter mäßigen Bedingungen. Das garantiere ich dir!
    B.

    Hallo Gerald,


    die schemenhaften Außenbereiche sind wirklich schön zu sehen. Der Kernbereich der Galaxie wirkt fast wie eingewickelt. Erinnert mich auch ein wenig an Mischas (inzwischen fast schon berühmte) Mixer-Aufnahme! Schön auch, dass man durch den feinen Nebelschleier hindurch offenbar noch einige Hintergrund-Galaxien erkennen kann. Die bläuliche Region 'oberhalb' des Kerns (dazwischen ist noch ein markantes Dunkelband) muss ein gewaltiger Haufen/ Sternwolke junger Sterne sein? Weiß man darüber genaueres?
    Tolles Bild!


    CS
    Bernhard

    Hallo Homey,


    Stellarium könnte klappen (kenne das Programm nicht so gut) - aber wenn du damit eine erste Orientierung an den Sternbildern erreichst, findest du damit auch M31. M.E. besser (und ebenfalls Freeware) geeignet ist Cartes du Ciel (kannste googeln) - aber versuchs ruhig erst mal mit Stellarium.
    Noch etwas zur Erwartungshaltung (der ich hier jetzt einen kleinen Dämpfer verpassen muss): Das was dich erwartet wird keinesfalls den bekannten Fotografien von M31 auch nur annähernd entsprechen - stell dich darauf schon mal ein. Dies gilt insbesondere für Beobachtungen bei aufgehelltem Himmel (s.o.). Aber berichte doch einfach mal, wie dein erstes Seh-Erlebnis war!


    CS
    Bernhard

    Hallo Homey,


    das sollte bei den gängigen Gläsern (also 7x50, 8x30 usw.) kein Problem darstellen. In guten (=dunklen, mondlosen Nächten fernab von Kunstlichtquellen) kannst du ihn schon mit dem bloßen Auge sehen - bei den 'alten' Chinesen hieß er deshalb wohl auch 'kleine Wolke'. Im Fernglas wirst du jedoch nicht mehr als eben einen länglichen Nebelhauch sehen, evtl. noch die beiden kleineren Begleitgalaxien anbei. Hast du denn eine geeignete Aufsuchkarte?


    B.

    Hallo Immo,


    eine Garantie auf 6.5 mag? Dann bin ich dabei! Melde mich mal bei der nächsten Neumondphase. Dann geht neben der "Darkside of the moon" vielleicht auch ein Intersetllar Overdrive!


    CS
    Bernhard

    Hallo Immo,


    der Randen - wie hoch? Liegt der über der Nebelgrenze? Kenne einige Plätze im nahen Hegau, denke aber, dass sie für die Nebelsuppe hier noch zu niedrig sind. Schade. Wäre schön, hier in der Nähe einen winterlichen Inversions-Standort zu haben.


    B.

    Hallo Immo,


    bin auch ein Seenebelgeplagter und, wenn ich es deinem Link recht ansehe, auch ein 'Uni-Astronom' (neuerdings Ex-Uni-Astronom). Wo knipst du denn solche Bilder auf dem Bodanrück? D.h.: Wo taut denn das Guckloch als letztes zu?


    CS Bernhard

    Hmm,


    da fällt mir gerade ein, dass, wenn ich nicht irre, NGC 40 sogar ein Caldwell-Objekt ist. Werde es also mal auf meinen erweiterten Beobachtungsplan setzen...


    CS
    Bernhard

    Hallo,


    "Im Übrigen find ich das Bild nicht nur relativ, sondern auch absolut herzeigbar! Respekt."


    Da kann ich Markus nur beipflichten! Weiß jemand, ab welcher Öffnung man dieses Objekt visuell als flächig wahrnehmen kann?


    CS
    Bernhard

    Hallo Kay,


    bin wieder spät dran mit meinem Posting, aber die letzten Tage war einfach wettermäßig mit Beobachtungen nichts zu machen hier am See.
    Gestern Abend aber hat's geklappt. Und, was soll ich sagen, du hast wieder mal mir ganz unbekannte OH rausgesucht. Zitat:


    "NGC 6709 und 6738 sind in ihrer Erscheinungsweise als deutliche Nebelschimmer mit einzelnen herausblitzenden Sternen sehr ähnlich. NGC 6755 erscheint insgesamt größer, aber schwächer, hier blinken nur beim indirekten Sehen Einzelsterne auf. Alle drei Haufen zeigten sich auch im 10x50."


    Bisher war für mich der Adler, sieht man mal von der bekannten Dunkelwolke ab, mit meinem kleinen 8x40 eine 'no-go-area' - es schien schlicht nichts für die vergrösserung und öffnung zu geben.
    Ich hab mich jetzt aber mal drangehängt und kann berichten, dass ich die ersten beiden OH (NGC 6709 und 6738) mit dem 8x40 (aufgestützt) sehr gut schon direkt als kleine sternknötchen sehen konnte. NGC 6709 war deutlich größer und indirekt beinahe schon auffällig. Ein hellerer Stern schien am östlichen Ende des OH zu stehen. Bei NGC 6755 ging dagegen gar nichts, der OH war einfach unsichtbar.
    Werde nun versuchen, ob bei 15x60 mehr zu sehen ist.


    Lange rede kurzer Sinn: Danke für die Bino-Tipps!


    Grüße und CS,


    Bernhard

    Hallo Volkmar,


    Zitat:


    Für M6 und M7 standen also die Karten noch schlechter. Obwohl der auf gleicher Deklination befindliche Kaus Australis im Schützen mit seinen 1m8 ohne weiteres mit bloßem Auge im Horizontdunst sichtbar war, blieben M6 und M7 im Feldstecher unsichtbar, mit dem Dobson habe ich es dann gar nicht erst versucht.


    Und:


    M6 und M7 werden halt auf den nächsten Urlaub verschoben.


    So weit musst du gar nicht fahren, um die beiden benachbarten OH zumindest sehen zu können. Hier in Süddeutschland kommen sie bereits gut über den Horizont. Bei mir stehen sie immer knapp über dem Wald. M7 ist dabei schon so hell, dass er, wenn die Bedingungen gaaaaanz gut sind, schon mit bloßem Auge sichtbar wird. Für die große Sgr-Wolke auf dem Ausgießer des Teapots gilt das eigentlich fast immer (sieht man die bei euch mit bloßem Auge, rein höhenmässig?). M6 fasziniert schon im Fernglas vor allem mit seinem hellsten orangefarbenen Stern, der schön mit den anderen Haufenmitgliedern kontrastiert. Absolut Schluss ist hier erst mit den beiden Sco-Schwanzsternen.
    Zu M10/ M12: Fast schon zwei Geheimtipps, wie ich finde. Vor lauter M4, M5 oder M22 werden die oft links liegen gelassen. Hab selber viele Jahre nicht danach Ausschau gehalten. M12 kann ich bereits mit meinem 4,5er-Newton deutlich zum Bröckeln bringen und selbst in meinem 15x60er Bino erscheint er außen phasenweise mit einem Ansatz von Granulation, wenn ich länger indirekt schaue! Die "unregelmäßige Form" konnte ich im Newton auch erkennen; sah M11 nicht unähnlich.


    Bernhard

    Hallo Kay,


    bin momentan nicht sehr flüssig - Fernglas(ab)kauf scheidet also aus. Hätte irgendwann mal gerne durch ein 20x80 geschaut (das 20x90 wird ja wohl von TS nicht mehr angeboten, wenn ich nicht irre). Und: Es bleibt halt immer noch die Sache mit dem Geradeauseinblick.


    Bernhard

    hallo retro,


    ich war mitte mai auf la palma und hatte dort an einem abend, ich kann jetzt aus dem stehgreif nicht genau sagen, welcher es war, ein ähnlich seltsames objekt in meinem fernglas. es sah etwa so aus wie in der von dir nachgereichten vergrößerung: orange, flächig, massiv wabernd, dabei strukturiert - als ob sich einzelne, ineinander befindliche kugelsphären ständig übereinander drehten.
    habe zuvor so etwas noch nie gesehen. es hat sich dann nach einem blick in die sternkarte herausgestellt, dass es sich hierbei um gamma crucis (den nördlichen cru-stern) gehandelt hat. position also tief über dem südhorizont.
    ich habe mir das so erklärt, dass sich das objekt am rande einer luftmassengrenze befinden muss. wäre es möglich, dass du richtung süden geschaut hast? auf deinem vermutl. venus-bild könnte ich zwar venus erkennen, wo aber sind bspw. kastor, pollux usw. (gemini wäre ja westen). welche brennweite hat den dieses bild?


    bernhard

    Hallo Kay,


    schöner BB! Auch bei mir sind in den letzten Tagen/ Wochen die Beobachtungsprojekte wegen der ständigen feuchtwarmen, gewitterschwangeren SW-Strömung mehr oder weniger in den Dunst gefallen. Zwei Punkte interessieren mich:


    1. Dein 20x80 - was für eines isses denn? Ein TS? Ein Vixen?
    2. Hast du damit mal auf M22, M4 oder M55 (evtl. noch M2 und M10/ 12) gehalten (OK, die sind jetzt nicht soooo abseitig, und OH's ja schon gar nicht ;) )
    Was ist damit an Granulation, evtl. gar an Einzelsternen herauszuholen bei diesen KH?


    Zum KH NGC 7006 (Del). Wenn ich mich recht erinnere, ist das der KH in der Verlängerung des Delfin-Schwanzes? Den habe ich mit meinem 15x60 vor ca. 2 Jahren auch mal erfolglos versucht. Ich denke inzwischen, dass der mit 60mm bei 15fach nicht machbar ist.
    Schließlich: Habe lange nicht mehr so geschmunzelt:


    "bis hinunter zu Nachbars Kirschbaum mit dem dahinter liegenden Schild"


    Jaja, das sind so die bitteren Momente, die viele von uns kennen dürften. Wildentenhaufen vs Kirschholzstamm 0:1.


    Bernhard

    Hallo notoxp,


    meine jüngsten Dia-Astro-Aufnahmen kamen zwar als gerahmte Dias zurück, aber die CD, die ich zwecks Nachbearbeitung auch bestellt hatte, enthielt nur eine (meine einzige) Tagaufnahme. Damit konnte ich mir die Nachbearbeitung abschminken.
    Ich war daraufhin einigermaßen verzweifelt in einem kleinen Fotofachgeschäft, die vermieteten mir einen Diascanner. Das sei günstiger, als es bei ihnen einscannen zu lassen, hieß es.
    Mit den Ergebnissen war ich (nach meinen Maßstäben) sehr zufrieden, zumal ich bei den Aufnahmen nur älteste Technik und keine Nachführung eingesetzt habe.
    Ein Ergebnis (Milchstrassen-Mosaik) ist auf der Astro-Bilder-Seite unter 'Sternfelder' zu sehen.
    Grüße,


    Bernhard

    Hallo,


    dies ist mein erster Beitrag hier in diesem Forum und ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Ein sehr schöner, lebendiger Bericht!
    Als begeisterter Bino-Viewer hat es mich überrascht, wieviel in den ansonsten recht objektarmen Sternbildern Herkules und Bootes usw. eigentlich mit solchen Geräten doch machbar ist. Eigentlich waren die bei mir schon 'abgehakt'. NGC 5466 muss ich mit meinem 15x60 unbedingt mal ausprobieren; NGC 5053 hatte ich vor Jahren schon mal mit einem TAL 110-Newton versucht, war aber bei unterdurchschnittlichen Bedingungnen gescheitert. Von den genannten DoDz-Haufen bei M 13/ im Herkules wusste ich bisher überhaupt nichts - auch die wandern jetzt auf meinen Beobachtungszettel! In den Antworten klingt etwas von falschen bzw. ungenauen Karten-Positionen dieser Haufen durch. Welche Karte ist denn in diesem Fall die zuverlässigste?
    Danke also für die netten Beobachtungshinweise. Sobald der Neumond sich wieder nähert, das Wetter mitspielt und sich meine durch einen La Palma-Urlaub heraufgeschraubten Ansprüche wieder etwas abgesenkt haben bin ich wieder auf der Platte.
    Grüße & Clear Skies,


    Bernhard