Posts by Jan Hattenbach

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: terraman</i>



    Ich erklärte Achim, dass ich ein wenig enttäuscht von dem niedrigen OAZ bin, gerade, wenn es sich um Objekte am 15° Horizont handelt (z.B. aktuell M42). Nur knieend kann ich mit meinen 1,88m anvisieren und beobachten. Achim hatte den Tipp einfach den OAZ oben auf den Hut zu benutzen, sprich 90° versetzt. Ich löse das Gestänge an der Rockerbox und setzte seine Empfehlung direkt um. Der Stuhl dazu macht das Beobachten dann auch noch komfortabler – perfekt!<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hm, wenn dein 12" ES II so gebaut ist wie mein 16", dann hast du am Hut zusätzliche Bohrlöcher, so dass du die Halter für die Stangen um 45° versetzen kannst und somit auch den OAZ. So habe ich das bei mir gemacht.
    cs, Jan

    Ein Nachtrag: Am Samstag wird es in einer Youtube-Sendung des Grantecan-Teleskops auf La Palma auch um dieses Objekt gehen (das hier nun "Luminous RED Nova genannt wird...):

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    cs,
    Jan

    Hallo Harry,


    für mich sieht das nicht nach einem Seeingeffekt aus. Der blaue Fleck rechts über dem fraglichen Objekt ist ja auch in der oberen Aufnahme zu sehen. Ich habe gerade auch mal auf die Schnelle mit einem älteren Bild (Hubble) verglichen, da finde ich nichts an der Stelle.
    Es könnte tatsächlich eine Supernova oder ein anderer Transient sein. Es könnte sich lohnen, das der AAVSO zu melden: https://www.aavso.org/how-repo…variable-star-discoveries


    Wenns nichts ist, Pech gehabt. Aber wenn doch, würdest du den Profis sicher helfen!
    CS,
    Jan

    Ein Nachtrag,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: NormanG</i>
    ja, es ist praktisch egal wo der Filter sitzt.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Das stimmt, aber nur, wenn man von einer perfekten optischen Qualität des Filters ausgeht. Ist der nicht planpoliert, kann es zu Astigmatismus kommen, der auffällt, je weiter der Filter vom Okular entfernt ist. Habe ich auch erst vor kurzem lernen müssen: https://www.cloudynights.com/t…atism-with-filter-drawer/


    Ich habe sehr unterschiedliche Filter, mit unterschiedlichen Erfahrungen:


    Baader ND 0,6 Graufilter: Perfekt, gleiche Abbildung wie ohne Filter
    Lumicon OIII (alte Version): ok, aber schon Astigmatismus wenn im Filterschieber
    KSON UHC: Im Schieber völlig unbrauchbar, wenn man nicht auf strichförmige Sterne steht.


    Wichtig: Das betrifft die Nutzung im Filterschieber, direkt im Okular funktionieren alle Filter gut.


    Ist vielleicht wichtig zu wissen. Ich bestelle mir einen Baader UHC als Ersatz für den KSON.


    CS, Jan

    Hallo Uli,


    Glückwunsch zur Sichtung!


    Beide PNs standen auch auf meiner Liste. Gestern Nacht habe ich wieder den 25" f/3,3 Dobson von ATHOS okkupiert. Die Transparenz war noch besser als in der Vornacht, das SQM zeigte am morgen reproduzierbar Werte um 21,94 mag/arcsec^2. So eine Transparenz hat man auch auf La Palma nicht immer. Leider spielte das Seeing nicht ganz mit, noch unter 200x war Schluss.


    Teutsch 1 (Den PN gibt es nach meiner Info tatsächlich, mit anderen Koordinaten als Kn 15. Die Info stammt aus dem Paper von Jacoby. et al 2009, s.u.) habe ich trotz großer Mühe nicht gesehen. War aber mein erster Versuch und vielleicht war ich noch nicht in der Übung.


    Kronberger 15: Im ersten Versuch gar nichts. Im zweiten dann, der PN stand schon relativ tief, das Seeing aber wurde besser, mit 13mm Ethos und OIII (162x) blickweise ein relativ großer Blob an der entsprechenden Position. Keine Details, nur indirekt wahrnehmbar. Grenzobjekt! Ohne Filter oder mit UHC gar nichts. Ohne Filter war dafür der 16,2mag Zentralstern indirekt erahnbar.


    Damit sieht meine Liste der extremen PNs jetzt so aus:


    mit 25" gesichtet:
    Kronberger 15
    Kronberger 23
    Kronberger 26
    Teutsch 8


    mit 25" unsicher:
    Teutsch 4


    mit 25" nicht gesehen:
    Teutsch 1
    Kronberger 10
    Kronberger 24
    Kronberger 19
    Patchick 7
    Patchick 8


    mit 16" nicht gesehen:
    KTC 1
    Kronberger 30
    Kronberger 31
    Kronberger 45


    Als nächstes will ich mit dem Kai von ATHOS versuchen, die gesichteten PNs zu fotografieren. Auch wenn es nur eine Handvoll Photonen auf der Netzhaut waren, eine spannende Sache!


    Link zum erwähnten Paper: https://www.cambridge.org/core…365C0594B3EDEA48F654F9EC3


    CS, Jan


    PS: Ich verschiebe die Diskussion von hier (http://www.astrotreff.de/topic…228075&whichpage=1#809020) mal hier rüeber, da es ja hier um visuelle Beobachtungen geht!

    Hallo Sascha,


    dein Bild hat mich motiviert, mich etwas intensiver mit den exotischen PNs zu beschäftigen. In den letzten beiden Nächsten habe ich einige von ihnen mit dem 25" f/3,3 Dobson des ATHOS Centro Astronómico auf La Palma aufgesucht. Speziell die letzte Nacht zeigte eine exzellente Transparenz, das SQM zeigte am Morgen Werte um 21,87.


    Der von dir gezeigte Kronberger 45 liegt außerhalb meiner Reichweite, wie es scheint.


    Mehr Glück hatte ich dagegen mit Teutsch 8, Kronberger 26 und Kronberger 23. Letzterer war sogar relativ einfach sichtbar. "Einfach" heißt hier: Blickweise direkt im 25". Bei Teutsch 4 bin ich mir unsicher, ob ich den Nebel oder nur den 15,5mag Stern direkt daneben sah. Leider ließ das Seeing keine Vergrößerungen über 200x zu.


    Mich würde interessieren, welche visuellen Beobachter mit ähnlichen Optiken sich schon an diesen Objekten versucht haben (Uli?). Ein Austausch von Ergebnisse wäre spannend!


    Viele Grüße und Dank noch mal an den Threadstarter für die Inspiration!
    Jan

    Hallo Dieter,


    den von dir verlinkten Reiseveranstalter kenne ich nicht. Eclipse-Reisen.de wird wohl im Februar ein Angebot einstellen, vielleicht ist das ja bezahlbarer (galube ich aber jetzt nicht so richtig).


    Generell gilt: Wer die Rundumversorgung will und sich außer ums bezahlen um nichts kümmern will, für den wird's halt teurer. Wer auf eigene Faust los zieht, spart Geld, muss sich aber um alles selbst kümmern. Flüge in die Finsterniszone (Santiago-&gt;La Serena oder Santiago od. Buenos Aires-&gt;Mendoza, von dort aus mit Mietwagen oder Bus nach San Juan) kann man selbst buchen, Mietauto auch. Um Unterkünfte sollte man sich aber schon sehr bald kümmern. So weit ich weiss, ist es in der Finsterniszone in Chile für 2019 schon ziemlich ausgebucht. Wem es im sudamerikanischen Winter (v.a. in der argentinischen Zone nachts schon mal sehr kalt)kann auch für die entscheidenden Tage aufs Zelt ausweichen. Ein bisschen Abenteuerlust ist gefragt.


    Die 2020er-Finsternis ist eine echte Alternative: weiter südlich zwar, wo das Wetter instabiler ist, dafür aber im dortigen Sommer, und außerdem bei hohem Sonnenstand (im Gegensatz zu 2019). Alles-Inklusive-Reisen werden 2020 aber nicht billiger sein, eher teuerer. Patagonien ist hochpreisiger als der Norden Chiles und Argentiniens.


    Diese Seite enthält eine Menge guter Infos für die beiden Finsternisse: http://eclipsophile.com/total-solar-eclipse-july-2-2019/ bzw. http://eclipsophile.com/tse2020/


    Viel Erfolg uns viele Grüße,
    Jan

    Hallo,


    mehr als die Störung von Amateuren ging es mir um den Widerspruch zwischen dem Einsatz von Lasern und der Starlight-Declaration. Dort heißt es unter Punkt 5:


    "The negative effects of emissions and of the increased intrusion of artificial light on the atmospheric quality of <b>nocturnal skies in protected areas</b> have an impact on several species, habitats, and ecosystems. Control of obtrusive light must be a basic element of nature conservation policies and <b>should be implemented in the management plans</b> of the different types of protected areas to fulfil their mission in protecting nature and biological diversity."


    Hervorhebung von mir. Nachzulesen unter: http://www.starlight2007.net/i…&id=185&Itemid=80&lang=en


    Management plans für AO Laser gibt es nur bezüglich anderer Observatorien. Von "species, habitats, and ecosystems" ist keine Rede mehr. Da kann man schon das Gefühl bekommen, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird.


    VG, Jan

    Hallo Freunde der Dunkelheit,


    bei allen meinen Aufenthalten auf dem Roque habe ich bis jetzt noch keinen Laser gesehen. Ausnahme war mal der Strahl eines dieser "Quantenverschränkungsexperimente", der Laser lag horizontal Richtung Teneriffa und war dementsprechend auch nuch in größerem Abstand zum Observatorium gut zu sehen.


    Wenn in ein paar Jahren allerdings das TMT auf den Roque kommt, wird es mit den Lasern wohl stressiger werden. Die Astronomen untereinander können sich abstimmen. Amateure, Fotogarfen und andere, die den Himmel dort obern genießen wollen, werden sich wohl mit einer Extrashow abfinden müssen. Meiner Meinung nach tut sich da ein gewisser Widerspruch auf zur "Starlight-Erklärung", die ja einen unverschmutzten Himmel für alle fordert. Bis jetzt scheint das aber noch niemand als Problem zu sehen.


    Habe am Wochenende dazu gebloggt: https://himmelslichter.net/la-palma-und-die-laser/


    CS, Jan

    Hallo zusammen,


    zum Thema Hubble lese ich gerade in comets-ml:


    "Hal Weaver just told me that he made estimate of what sensitivity he expects to have with the HST search for remnants of ISON on the upcoming Dec. 18 run: atr best 50m for a inert body and the magnitude of a 100m body would be 26 to 25 at the end of the month when the phase angle gets more favorable.


    But the other issue is where to look for as HST only has a field of view less than 3'... and ephemeris uncertainty is now large, likely due to the approximate effect of non gravtitational accelerations that the comet and its pieces must have undergone around Nov. 14 to 28.


    Otherwise, I would keep the last chance to see something for around January 16.0 UT when we cross the orbital plane and if there is a remnant of dust (especially the larger ones that trailed behind the comet), the edge on view of the cloud/sheet would enhance its visibility - but the moon might interfere..."


    s. http://groups.yahoo.com/neo/gr…versations/messages/22987


    Also sinngemäß: Hubble soll am 18.12. loslegen, und kann maximal 50m große Bruchstücke erhaschen, 100m-Teile hätten Ende Dez. schon nur noch 25-26 mag. Viel zu wenig für Amateure. (ISON wird nie, nie wieder für den normalen Sterngucker sichtbar werden...) Ende Dez übrigens, weil dass der Phasenwinkel günstiger ist. Hubbles Blickfeld von &lt;3' ist ein Problem, weil die genaue Position dieser möglichen Bruchstücke unbekannt ist, sie können beim Auseinanderbrechen von der ursprünglichen Bahn abgewichen sein. Außerdem kreuzen wir am 16.1. die Bahnebene des Kometen, was evtl. eine Chance ergeben könnte, da wir die Staubwolke dann von der Kante sehen (man erinnere sich an Panstarrs...)


    VG und CS,


    Jan (stiller Leser dieses Forums, der sich wundert, wie man sich selbst bei einem eigentlich so interessanten Thema in die Haare kriegen kann)

    Meine liebe Caro (sorry für die belehrende Anrede),


    Du bringst es auf den Punkt: "Verbringt noch weniger Zeit vor dem Computer und dafür mehr am Teleskop." Sowasvonunterschreib. Am Wetter kann es zur Zeit ja eher nicht liegen.


    Mein lieber Ralf: Das HTT war wieder Spitze. War mein zweites und sicher nicht mein letztes! Wobei ich bei deinen Überzeugungskünsten eh keine Chance habe, nicht zu kommen :)


    CS, Jan

    Hallo HTT-Freunde,


    Wer aus dem tiefen Westen (Raum Köln-Bonn-Aachen-Eifel) hat vor, zum HTT zu fahren und hätte evtl. noch ein Plätzchen frei? (gegen Fahrtkostenbeteiligung, versteht sich!)


    Bitte melden!


    Jan (aus Aachen)

    Hallo Robert,


    ich habe mal ein halbes Jahr im Süden Perus gearbeitet und habe beide Länder ausgiebig bereist. In der Trockenzeit (April-November) bietet das Andenhochland traumhafte Bedingungen. Die Küste Perus ist dagegen zu dieser Zeit oft in Neben gehüllt. Sehr gute Bedingungen herrschen in der Gegend der Stadt Arequipa (da war ich) aber auch im Hochland um den Titicacasee. Dort habe ich allerdings sehr häufig auch Wolken und Gewitter erlebt.


    In Bolivien ist die Gegend um Uyuni (die große Salzwüste) einfach traumhaft - tags und nachts. Ein Trip dorthin sollte eigentlich bei jedem Bolivienreisenden auf der Liste stehen. Generell wirst du dort drüber weit bessere Wetterstatistiken finden, als hierzuland, was nicht heißt, dass es nicht auch mal bewölkt sein kann. Anfang März ist der altiplane Winter noch nicht ganz vorbei, da kann es im Hochland von Peru, Bolivien und Chile immer mal Wolken geben.


    Die Städte sind alle grandios lichtverseucht, dafür ist das Land sehr dünn besiedelt und damit knackdunkel. Das bringt mich auch gleich zum Hauptproblem: Wie rauskommen? Einfach ein Auto mieten, ist (in Peru jedenfalls, in Bolivien habe ich mich gar nicht danach umgeguckt) zwar prinzipiell möglich, aber als weißer Ausländer nicht zu empfehlen. Insbesondere sollte man nachts nicht alleine draußen rumfahren, diese Länder sind zwar nicht extrem gefährlich, aber sehr arm. Mit allem, was dazugehört.


    Wir sind vor 2 Jahren zu zweit vier Monate mit einem 9"-Dobson hauptsächlich durch Chile und Argentinien gereist und haben dort immer wieder beobachtet, z.B. in Nationalparks. In Peru und Bolivien war mir das ehrlich gesagt etwas riskant, ich sag dir gleich, warum...


    Meine Tipps:


    -Wenn du im Süden von Pe/Bol unterwegs bist: Mach einen Abstecher nach Chile. Dort kann man ganz problemlos ein Auto mieten. Die Straßen sind sehr gut und die Fahrweise ist zivilisiert-europäisch. Eine sehr gute Möglichkeit wäre der Nationalpark Lauca ganz im Norden. Man kann dort direkt am Lago Chungará auf 4500m campen (Nationalpark mit Ranger) oder in einem Dorf namens Putre (3500m) übernachten (hat allerdings Lampen). 4500 m ü.nN sind kein Pappenstil, evtl brauchst du ein paar Tage zur Akklimatisation. Auch ist sehr gute Bekleidung (Daunenjacke etc) wichtig. Es wird *sehr* kalt!


    -Wenn du weiter nach Chile reinwillst, fahr nach San Pedro de Atacama (2500m). Ist ein Touridorf, hat aber alles, was man braucht. Inkl. spärliche (und abgeschirmte!) Beleuchtung. Dort kann man bei Alain Maury auch Astrotouren buchen (17€/Tour 2008).


    -Wenn es Peru oder Bolivien sein soll, mein Geheimtipp: Fahr nach Puno am Titicacasee und von dort per Minibus auf die Halbinsel Capachica. Miete dich dort in einer Lehmhütte ein. Die werden von einigen Leuten dort extra für Touristen bewirtet. Dort bist du auf 3800m und es gibt nur sehr wenig Licht. Dort unter der Landbevölkerung habe ich mich im Gegensatz zu den Städten nie unsicher gefühlt, auch nachts nicht. Ein paar Spanischbrocken sind sehr zu empfehlen.


    Nun zur angekündigten Warnung: Pass auf dein teures Zeug auf! Diebstähle an Touristen sind in Peru und Bolivien an der Tagesordnung. Klar, alle passen wir auf, uns passiert das schon nicht. Hab ich mir auch gedacht. Dann haben sie uns den Dobson mitsamt Okularen und allem in Bolivien am Busbahnhof geklaut. Ganz klassisch. Der Spiegel ist bestimmt inzwischen als Rasierspiegel im Einsatz [B)] (Ich würds trotzdem wieder machen[:)])


    Viel Spaß!


    Jan

    Moin Lutz,


    öhm, schade, dass du darüber nichts im Forum gepostet hast, oder habe ich das nur übersehen? Hab mich schön ein bisschen geärgert, dass ich ne halbe Stunde zu spät nach draußen bin... Soll kein Vorwurf sein, eher eine Anregung fürs nächste Mal :)


    Kann man sich in diese Mailingliste eintragen? Wobei mich das meiste wohl nicht interessiert, aber vll. gibt es in Zukunft ja noch ähnlich Experimente?


    CS, Jan