Posts by Roman D.

    Ich kann auch nichts sehen. Da ich aber bei den meisten Beiträgen hier im Forum keine Fotos sehen kann, dachte es läge an meinen Explorer - Sicherheitseinstellungen. Habe noch mal alles geprüft und drei mal die Upload Anleitung gelesen und habe auch das Bild frei geschaltet. Ist jetzt besser?

    Hallo Michael,


    bin mal beruflich wegen einem ähnlichen Einsatzgebiet längers durch das Netz gesurft und habe mir das eine oder andere gemerkt oder gespeichert. Einfach mal (nano-)komposit, nanotubes, MWNT, nanoröhrchen etc. ins Google eingeben. Ist aber müßig, die langen PDF´s runter zu laden um an wenige Infos zu kommen.


    Gruß,


    Roman

    Hallo Michael,


    das Vehältnis von Durchmesser zu Länge liegt etwa bei 1:100. Nanotubes sind so viel fester,härter,steifer als Kunststoff. Als Gedankenexpreiment kann man Styropor nehmen: Der Kunstoff des Styropors ist so unendlich viel fester,härter,steifer als das Gasblasen im Styropor, das es wenig juckt aus welchem Gas nun eigendlich die Gasblasen wirklich bestehen.


    Nanokomposit ist physikalisch ein NEUES Material und keine Mischung aus Materialen wie z.b beim GFK. Selbst der Schmelzpunk des Kunstoffes wird durch nanotubes extrem beeinflusst. Schon 0,02% Nanotubes können Kunststoffe und andere perfekte Isolatoren elekrisch leitend machen.


    Wie gesagt - so liest man es - letzt endlich muß man es probieren.


    Gruß,


    Roman

    Hallo Michael,


    > im Prinzip kann man jeden x-beliebigen Gießharz nehemen.


    Man kann deshalb jeden Kunststoff nehmen, da der Kunststoff bei den Nanotubes in seinen Materialeigenschaften praktisch gar nicht zum Tragen kommt. Da nanotubes tausende male härter, steifer und fester als Kunststoff sind, hat der Kunststoff fast kein Einfluss auf die Materialeigenschaften. Daher bracht man auch ganze 70 Volumenprozent Kunststoff mit einer thermischen Dehung von etwa + 70 ppm/°C um die thermische Dehnung der Nanotubes von -0,25 ppm/°C auf Null zu kompensieren. Nanokomposite verhalten sich physikalisch komplett anders als ihre Bestandteile.


    So zumindest war es in verlässlichen Quellen zu lesen.


    Gruß,


    Roman

    Hallo Kurt,


    im Prinzip kann man jeden x-beliebigen Gießharz nehemen. Das Problem ist eher, die Tubes in den Harz zu bringen. Am besten gelingt das wohl mit einer Kugelmühle oder einer Ultraschall-Sonde mit etwa 750 Watt. Momentan experimentiere ich mit kleinen Mengen, etwas Dispergiermittel und einem normalen Ultraschallreiniger. Manchmal klappt es ganz gut, manchmal gar nicht.


    Gruß,


    Roman

    Heute habe ich das Forum gefunden und mich gleich angemeldet. Bei dieser Gelegenheit möchte ich einen Eigenbau vorstellen:



    Bei Markus Ludes gab es mal für unter 400 DM vor langer Zeit einen Optiksatz für das Intes MK65. Eine große Drehmaschine stand zur Verfügung. Also habe ich einen Klotz aus 160 kg Alu genommen (bitte NICHT lachen!) und daraus die Teile für den Tubes gedreht. Wog danach nur noch etwa 10-20 kg - also gerade zu federleicht [:)].


    Das Teleskop hat einen Canon FD Foto Anschluß, für die Objektive wurde im passenden Fokus Adapter gemacht, so daß diese wie eine Kamera an das Telskop oder meine Canon Teleobjektive angeschlossen werden können. Ein Einstellen der Schärfe ist so praktisch nicht mehr nötig.


    Die Montierung gab es mal Jahre später für 50 DM in einer Gebrauchtzeitung und passte wie vorherbestimmt.


    Letztes Jahr kam ich dann noch zufällig für 25 EUR an eines der bekannten gelb-roten Vermessungstative. - Siehe da - es passte perfekt unter die Montierung. Etwas umlackiert sieht es richtig professionell aus. (Man bekommt beim Anfassen immer noch silberne Finger, da der Alu - Lack irgendwie nicht richtig ausgehärtet ist. Villeicht hätte ich doch keinen Lack speziell für Ofenrohre nehmen sollen....)


    Das Händling ist sch..., der Speigel shiftet prächtig - aber was solls, trotzdem bin ich stolz drauf. In der Summe auf jedem Fall viel Arbeit, Irrungen, Spaß und Frust gehabt.


    Gruß,


    Roman

    Eigendlich wollte ich es als Geschäftsidee verfolgen, aber dazu fehlt mir momentan einfach die Zeit. Deswegen stelle ich es mal hier ins Forum. Ggf. will es ja jemand oder die Forum - Gemeinde weiterverfolgen.


    Seit kurzem gibt es auf dem Markt grammweise Nanotubes zu kaufen, der Preis fällt dramitisch, diese Jahr soll schon in tausdenden von Tonnen produziert werden. Nanotubes haben haben subergeile Eigenschaften: 10 x fester als Stahl, 20 mal steifer als Glas, super leicht und leicht negative thermische Dehnung. Momentan kostet 1 gr. Nanotubes noch 1 bis 0,25 EUR.


    Mann könnte ein mit nanotubes verstärkten Gießharz oder anderen Kunststoff zusammenrühren, der keinerlei thermische Dehnung hat, Temperatur leitet wie Metall und fest wie Glas ist. Die NASA ist dran, so etwas für ihre zukünftigen Weltraumteleskope zu prüfen. Durch das drastisch verbesserte Verhältnis von Gewicht zu Steifigkeit könnte man damit Spiegel im Bereich von einem Meter bei Raumtemperatur gießen, die weniger als 10 kg wiegen. Waben und Bohrung natürlich kein Problem.


    Aber nur zur Warnung - so nebenbei geht das nicht! Es gibt einige handfeste Hürden (Die Nanotubes lassen sich nur mit roher Gewalt in Lösung bringen, wie schleift man den Spiegel?). Einige Tausender für Material/Ausrüstung so wie ordentlich Zeit solte man schon bereit sein zu investieren. Und das Risiko zum Scheitern liegt nach meiner Schätzung bei mindestens 50 Prozent.


    Aber: No Risk - no 40" Reise-Dobson.


    Gruß,


    Roman