Posts by SteffenTuete

    Das Kraterexperiment:


    Lieber Jonny und auch die anderen, die dieses Experiment schon gemacht haben,


    welche Erfahrungen habt denn Ihr schon damit gemacht? Wir haben im Verein das schon mal gemacht, oder zumindest versucht. Es gab aber leider kein Ergebnis, dass in etwa mit den zu beobachtenden Kratern auf dem Mond zu vergleichen wäre.
    Also, wir hatten das erstens: mit Mehl gemacht und verschiedene Impaktkörper genommen (Glasmurmel, Tischtennisball, was uns in die Finger kam) Naja, das hat zwar Löcher gemacht, aber nicht vergleichbar. (kein Zentralberg, kein Ringwall, eben nur eine Vertiefung) Bzw. sind die Glasmurmeln einfach im Mehl verschwunden und das Loch verschloss sich gleich wieder.
    Dann, zweitens: feuchte Gipsmasse, hier gibt es zumindest einen Ringwall. Insgesamt das beste Ergebnis, allerdings Gips wird schnell trocken, also wenig Zeit. Da der Impaktkörper sich nicht auflöst und das Gemenge nicht schnell genug trocknet, fehlt aber auch hier der Zentralberg.
    Drittens: ein zweischichtiges Experiment, oben Mehl und unten Kakao, sieht interessant aus, weil hier etwas Auswurfmaterial zum Vorschein kommt. Alles in Allem ein interessante Experiment, vor allem deshalb, weil man erfährt, dass es ganz bestimmte Bdingungen brauch, um einen ordentlichen Krater zu bekommen.
    Ansonsten kann ich diesen inzwischen archivierten Thread empfehlen: http://www.astrotreff.de/topic…1&SearchTerms=werner,mehl

    Hallo Silke,


    schau mal hier: https://astrolinos.wordpress.com/arbeitsmaterial/ ob du was ergänzendes findest.


    Ansonsten fällt mir noch das "NASA-Problem" ein: http://de.wikipedia.org/wiki/NASA-Weltraumspiel


    (Andere Version: http://arbeitsblaetter.stangl-…UNIKATION/NASASpiel.shtml)


    Das ist ein Spiel, bei dem Kommunikation geübt wird, und die Kids den Unterschied zwischen Einzel- und Gruppenproblemlösungsstrategien erfahren.


    Ansonsten ein Buchtipp, aber eher was für Grundschule: http://www.amazon.de/Hallo-Kin…3%A4glichen/dp/340756094X
    Da gibt es ein Gruppenspiel drin, bei dem die Apollo-Havarie mehr oder weniger nachgespielt wird. (Ist auch ein Kommunikationsspiel)
    Zwei Gruppen, eine simuliert die Besatzung, eine die Bodencrew. Beide haben die berühmten Materialien zur Verfügung und müssen den CO2-Filter bauen. Wobei die Bodencrew sich die Bauanleitung ausdenken muss und ohne Blickkontakt an die Besatzung durchgibt. Also rein akustisch. Die Besatzung muss den Filter bauen und der muss am Ende genauso aussehen, wie der von der Bodencrew. Das ist anspruchsvoll. sollte aber von 10-14jährigen gelöst werden können.


    Steffen

    Ganz ehrlich, das ist das bisher beste Ergebnis, das ich hier mit dieser Webcam gesehen habe! Ich bin echt erstaunt wie fein die Details im 12"er abgebildet werden können. (Mit dieser Kamera)
    Dein Ergebnis muss den Vergleich mit besseren Cams eigentlich nicht scheuen. Glückwunsch!


    CS Steffen

    Hallo an Alle, hallo an Etamin,


    in der Nähe von Leipzig? Vllt. in Schkeuditz?


    Ich schreibe diesen Beitrag hier für einen Astroverein in Halle (die GAB). Wir haben eine AG für Kinder- und Jugendarbeit: die ASTROlinos


    https://astrolinos.wordpress.com/ und


    https://www.facebook.com/astrolinos


    Die Arbeit dort wird so oft wie möglich mit anschaulichen Mitteln umgesetzt. Außerdem legen die Betreuer Wert darauf, die Fragen der Kinder zu beantworten, statt alle Inhalte vorzugeben. In den Antworten ist dann natürlich auch viel Grundlegendes zur Astronomie enthalten.
    Der hohe Zulauf zu dieser AG zeigt ja, dass es großen Bedarf gibt.
    Meine persönliche Erfahrung ist, dass viele Kitas und Schulen danach fragen, ob unsere Stadt wieder ein Planetarium bauen wird. (Das Alte ist im Saalehochwasser 2013 ertrunken) Das Interesse an der Astronomie ist ungebrochen, vor allem bei Kindern so etwa ab dem Grundschulalter, manchmal schon eher. Ich möchte fast behaupten, dass ein Schulfach Astronomie schon in den unteren Klassen angeboten werden kann.


    CS Steffen

    Ihr Lieben,


    ich danke Euch erstmal für die Antworten. Ich habe die Anregungen schon weitergetragen und es wird beraten. Dabei kamen noch weitere Kameramodelle zur Sprache:


    http://www.teleskop-express.de…ag--und-Nachthimmels.html


    oder:


    http://www.teleskop-express.de…ag--und-Nachthimmels.html


    oder:


    http://www.teleskop-express.de…Kamera---Komplettset.html


    Mal sehen, wie wir uns entscheiden. Diese Kameras sind zumindest genau für den Zweck gebaut und nicht, wie die Erste die hier genannt wurde aus der computerbild.


    Steffen

    Eine öffentliche Veranstaltung im Jahr 2014 in Halle möchte ich hier noch vorstellen.


    Die "SternFrageZeit für Alle" ist eine Veranstaltungsreihe unserer Arbeitsgruppe ASTROlinos.


    Am Freitag 05.12.2014, ab 17:00 Uhr
    Thema wird sein: „Warum ist Pluto kein Planet mehr?“


    Wieder im Großen Hörsaal am Institut für Geologie
    Von-Seckendorff-Platz 3
    06120 Halle (Saale)


    Es wird die Raumsonde New Horizons genauer vorgestellt und es wird darum gehen, warum der Pluto kein Planet mehr ist.
    Mehr dazu auf der ASTROlino-Homepage: https://astrolinos.wordpress.com/


    Wir laden wieder alle Interessierten aus der Umgebung Halle/Leipzig/Merseburg zu dieser Veranstaltung ein.


    Viele Grüße
    Steffen

    Liebe Sternfreunde,


    die Gesellschaft für astronomische Bildung in Halle (Saale) hat für den <b>Freitag 28.11.2014</b>, um <b>19:00 Uhr</b> Herrn <b>Dr. Frank N. Werfel</b> zu Gast. Er wird von den neuesten Entwicklungen aus der Technologie- und Materialforschung im Weltraum berichten, speziell zu "Supraleitern in der Weltraumforschung".


    Siehe: http://www.astroverein-halle.de


    Alle Interessierten aus der Umgebung Halle/ Leipzig sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet im Großen Hörsaal des Geologischen Institutes der Martin-Luther-Universität am Von-Seckendorff-Platz 3-4 statt.


    Viele Grüße
    Steffen

    Hallo Roland,


    ich hatte eigentlich innerlich abgeschlossen (es machte den Anschein, dass nicht mehr zu holen ist), aber dank Deiner Erwartungen bin ich nun doch motiviert nochmal nachzulegen.


    Steffen

    Hallo Robert,


    danke für das Lob.
    Uranus ist im C11 visuell sehr leicht zu identifizieren, da er doch ziemlich hell ist und farblich deutlich hervortritt. Bei Neptun ist das schon eine deutliche Herausforderung. Da hilft nur die Regel, dass er als Planet dem Seeing nicht so unterworfen ist wie ein Stern. Also er flimmert nicht, sondern ist quasi "stillstehend" zu sehen. Aber auch das Bedarf einiger Erfahrung.


    Auf dem Bildschirm war von Neptun nur ein schwacher Hauch von Lichtfleckchen zu erkennen.

    Hallo Markus,


    die Schärfe und der Detailreichtum überzeugen mich sehr. Ich wüsste jetzt nicht was ich dran aussetzen könnte, ausser dass es mir etwas zu dunkel wirkt. Mit ein wenig Histogrammstreckung und Gammaanhebung
    (beides nur um einen kleinen Tick) wirkts, dynamischer.


    Gruß
    Steffen

    Hallo Markus,


    die Schärfe und der Detailreichtum überzeugen mich sehr. Ich wüsste jetzt nicht was ich dran aussetzen könnte, ausser dass es mir etwas zu dunkel wirkt. Mit ein wenig Histogrammstreckung und Gammaanhebung
    (beides nur um einen kleinen Tick) wirkts, dynamischer.


    Gruß
    Steffen

    Hier mal unser kleiner Versuch diese entfernteren Planeten aufzunehmen.
    (am 28.10.2014 gemeinsam mit Sternfreund Frank vom Astroverein)
    Es ist nicht so einfach wie gedacht. Beide Aufnahmen sind am C11 ohne Barlowlinse aufgenommen. Die Verwendung der Barlowlinse gestaltete sich ziemlich schwierig. Windwackelei machte ein Auffinden, geschweige denn eine Fokussierung unmöglich.



    Neptun, gestackt in Registax 5 (Registax 6 hat kein ordentliches Ergebnis geliefert)



    Uranus, gestackt in Registax 6, als G-RGB Komposit


    Aufgenommen mit I-Nova Pla-m und Astronomik RGB-Filtern. Bei jedem Kanal die 500 besten von 2000 Bildern verwendet. Beide Bilder sind mit dem Faktor 1,3 gedrizzelt, deshalb sind sie etwas größer als die Brennweite zulässt.
    Nun, ich muss sagen das ist ne ganz schöne Herausforderung und ich weiss noch nicht, ob mich das Ergebnis entschädigt. Zumindest ist der Größenunterschied und die Farbgebung zu erkennen.


    Steffen

    Oh, oh, Leute man lernt nie aus! Es funktioniert jetzt ohne Absturz. Man muss nur die richtige Reihenfolge einhalten, nämlich erst alles zusammenstöpseln und dann die Montierung anschalten.


    Ein echtes Autoguiding war noch nicht möglich wegen dichten Hochnebels, aber die Handsteuerbox hängt sich zumindest nicht mehr auf.


    Ich danke Euch für die Hilfe!!


    Ich berichte wie es weitergeht und natürlich werde ich bei Erfolg auch die gewonnenen Fotos vorstellen.