Posts by elektrosalome

    Hi, konnte jetzt nochmal testen und bin etwas näher rangekommen. Gut ist es in den Ecken noch nicht, aber da die Artefakte rotationssymmetrisch sind, würde ich eine Verkippung ausschließen. Kollimation kann ich nicht sagen, da ich mich da nicht gut auskenne. Das würde aber glaube ich auch anders ausschauen.

    Ich denke eher an irgendwelche Reflexionen oder Beugungseffekte. Da die 1600MM ja zwei Kabel benötigt, habe ich sie ggü. drapiert. Das hat das Phänomen schon gleich etwas abgemildert.


    Interessanterweise hat ein Wechsel zu 2xBinning auch eine Verbesserung gebracht.



    Hallo zusammen,


    ich konnte jetzt einige Tests mit verschiedenen Filtern machen und es sieht doch schon deutlich besser aus. Noch nicht gut, aber zumindest was den Farbsaum angeht, besser.

    Auch der Spike durch den Stecker konnte ich etwas minimieren, da Winkelstecker.


    Ralf: Ja, das Teil fokussiert mit dem Hauptspiegel. Vorne sitzt eine Korrekturplatte und im Anschlussstutzen für die Kamera sitzt auch noch eine Korrekturlinse.


    Wegen des Backfokus: Ich habe jetzt alles nochmal auf Originalzustand zurückgebaut und war beim Anschlag des Focusers bei einem monitorfüllenden Donut - mehr ging nicht. Daher habe ich für die folgenden Bilder den Abstand wieder verlängert. Man sieht aber teilweise in den Ecken, dass das Feld nicht eben ist. Ich folgere daraus, dass der Abstand nicht korrekt ist. Ist ja auch nur eine wilde Probiererei im Moment. Vielleicht muss ich aber doch nochmal Kontakt zu TS aufnehmen, denn irgendwas stimmt da ja nicht. Für die Fotos habe ich den Starizona Filterhalter verwendet (2``), der ja aber genau für diesen Abstand gerechnet sein sollte.


    Hier nochmal Bilder mit der ASI585MC:

    Die Baaderfilter sind die Highspeed.


    Mit Astronomik IR-Block:


    Hier mit Baader HAlpha:


    Hier dasselbe mit Bahtinov:




    Hier mit dem Baader LUM:




    Und jetzt nochmal mit der ASI1600MM:


    mit Baader HAlpha:




    ...und nochmal dasselbe defokussiert:




    Und Baader LUM defokussiert:





    ...und dasselbe mal 10sec:





    ...und 30sec:




    Ich konnte mit der Maske und der 1600MM nicht mehr fokussieren, da die Kamera vorne aus der Taukappe rausragt. Da müsste man sich dann was überlegen.


    LG Markus

    Hallo Ralf,


    vielen Dank für die ausführliche Antwort.


    Ich werde heute Abend dann mal einige Bilder mit IR cut machen. Da sollte ein Luminanzfilter doch auch gehen, oder? Ich hätte den Baader Highspeed, wegen der steileren Flanken.

    Was da so reinragt ist der monströse usb Stecker, der bei den kleinen ASI Kameras ja seitlich eingesteckt wird. Ich teste aber dann auch nochmal mit einer 1600MM, da geht der Stecker hinten rein. Mache dann auch Bilder mit Schmalband und Grün.


    Verstehe aber das mit der Fokuslage nicht. Soweit ich das trotz des gewaltigen Farbsaums sehen konnte, war die Sternabbildung kleiner mit dem weiteren Abstand. Und ich konnte beidseitig ranfokussieren, während ich mit den originalen Adaptern am Anschlag war. Bei TS hatte man mir daraufhin auch zu einem weiteren Abstand geraten. So kam das Ganze.

    Mal sehen, was heute Abend rauskommt.


    LG Markus

    Hallo zusammen,


    Ich habe mir vor einigen Wochen o.g. Optik zugelegt - die Wenns und Abers zum HAC125DX habe ich vielfach gelesen.


    Nun hatte ich folgende Fragen/Probleme und hoffe auf den einen oder anderen Ratschlag. Evtl. hat ja jemand Erfahrung mit diesem nicht Gang gängigen Gerät.

    Anfangs hatte ich echt Schwierigkeiten in den Fokus zu kommen, da der Fokusweg kurz vor Erreichen des Fokus am Anschlag war (mit den Angaben, die SW bzgl. Backfokus in der Bedienungsanleitung macht. Es schien, dass mit der ASI585MC (nicht Pro) und den mitgelieferten Adaptern der Abstand zu kurz war. Also habe ich mit T2-Hülsen rumexperimentiert, so dass ich jetzt deutlich mehr Abstand habe, der Fokuspunkt aber auch vor dem Anschlag erreicht wird.


    Scharf scheint das Ganze aber dennoch nicht zu sein. Und da frage ich mich, ob folgende Faktoren eine Rolle spielen:


    - Schlecht kollimiert

    - USB3-Stecker seitlich an der 585mc zu massiv/dick

    - Halobildung aufgrund f/2 viel extremer

    - …


    Ich hänge mal einige Bilder an:astrotreff.de/index.php?attachment/135736/  



    Ich musste die Auflösung für das Forum etwas reduzieren, daher etwas unscharf. Aber die ProblematiK sieht man trotzdem. Das erste Bild habe ich bei Tageslicht gemacht (Teil eines Krans).


    Was meinen die Fachleute hier im Forum dazu? Wenn es eine Frage mangelnder Kollimation ist, welches Messwerkzeug zum Kollimieren wäre denn am ehesten für f/2 geeignet? Ein normaler Laser-Colli wohl nicht, oder? Könnte man auch den Easycol o.ä. Verwenden?


    Danke und LG


    Markus

    Hallo zusammen,


    ich wälze nun schon einige Tage die Foren und finde keine Lösung zu meinem Problem. Ich habe mit meiner neuen ASI585MC einige Aufnahmesequenzen von Jupiter gemacht (Sharpcap), dann mit AS gestackt. Das Summenbild in Registax geöffnet ist schwarzweiß. Ich habe alle Möglichkeiten des Debayerings in AS ausprobiert (inkl. AutoDetect). Die 585 soll ja RGGB haben - aber alles bringt mit nur ein sw-Bild. Als Ausgabeformate habe ich FITS, TIFF und PNG ausprobiert. Das Aufnahmeformat ist RAW8. Evtl. habe ich auch in SC was falsch eingestellt? Bin noch nicht so firm mit der SW.


    LG Markus

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die weiteren Tipps. Ich bin jetzt noch nicht (wie empfohlen) ganz zurückgegangen, sondern habe lediglich im L die Sterne wieder hinzugefügt und dann wahlweise mit LRGBCombination, Blend und Imageblend das Ha mit RGB und dann das Ergebnis mit L verheiratet. Egal mit welcher Methode ich es mache, ich bekomme das gleiche farbarme Bild:




    Das reine RGB-Bild seht ihr ja oben - da steckt viel mehr Farbe drin. Wenn ich die Farben versuche über die Kurven weiter zu boosten, wird das Bild relativ schnell unschön. Das scheint also ausgereizt zu sein.

    Jetzt meine Frage, ob das vielleicht speziell bei M33 einfach so ist, oder ob die Galaxien speziell bei LRGB etwas blasser sind...

    Wenn nicht, scheint doch bei der Kombination von HaRGB und L etwas schief zu laufen.


    LG Markus

    Hallo Andreas,


    ich habe mit DSS gezwungenermaßen gearbeitet, weil das Stacking in PI mir eine Überkorrektur mit den Flats verursacht hat. Ich war dann froh, dass die Ergebnisse in DSS besser waren, sonst wäre die ganze Bilderserie vielleicht nicht brauchbar gewesen.


    Mittlerweile habe ich mich entschlossen, die Sterne im RGB-Bild wieder hinzuzufügen, ebenso im L-Bild (da aber nur zu 20%). Somit funktioniert das Alignment und L ist auf RGB registriert. Allerdings macht mir bei der Kombination von RGB und L das Blendskript teilweise komische Ergebnisse. Welchen Overlay-Mode verwendet ihr denn in diesem Fall? Wenn ich Normal nehme, schneidet es mir die Farben weg. Bei Add wird das ganze Bild wahnsinnig überbelichtet...




    Wenn ich LRGBCombination verwende, stimmen die Farben, aber es schneidet mir die Sterne aus dem RGB ab.


    Hallo zusammen,


    ich habe die letzten beiden Nächte M33 in LRGB aufgenommen. RGB und L wurden getrennt bearbeitet, gestretcht, etc.

    Gestackt habe ich teilweise mit PI, teilweise mit DSS.



    Laut der gängigen Anleitungen im Netz wird das Entfernen der Sterne empfohlen.

    Da ich aber beim Blaukanal unerwartete Probleme mit der Montierung hatte, sind die RGB-Stacks in der Kombination nicht ganz kongruent.



    Da ich die Sterne entfernt habe, bekomme ich in PI mit Star Alignment die Bilder nicht mehr übereinander. Gecropt sind sie bereits mit den gleichen Parametern - aber ich bekomme immer eine Fehlermeldung.

    Muss ich jetzt den ganzen Weg wieder zurück oder soll ich die Sterne wieder hinzufügen? Normalerweise arbeitet man ja nur mit den L-Sternen weiter, oder?

    Was würdet ihr empfehlen? Oder gibt es eine Alternative zur Registrierung der Aufnahmen zum Star Alignment?


    Danke und CS

    Markus

    Hallo zusammen,

    ich habe immer das Problem, dass im Guiding mit NINA nach dem Flippen immer die Korrektur der RA Achse verabschiedet. Ich muss dann neu kalibrieren, dann geht es wieder.

    Ist das ein bekanntes Phänomen?

    Ist ja an sich kein Ding, nur etwas nervig.


    LG Markus

    Hallo Ralf,


    danke für den Tipp - habe ich gleich versucht. Das ist dabei rausgekommen:



    Da habe ich nun wieder die Überkorrektur. Ich habe Kappa-Sigma bei Flats und Darks eingestellt (Bias hatte ich keine). Ist das korrekt?

    Ich habe sonst noch gar keine Bearbeitung vorgenommen, auch keine Farbkalibrierung o.ä.. Daher das Grün.


    LG

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Serie von Bildern von IC1396 gemacht (kalibriert mit Flat, Dark, Bias).

    Wenn ich nun die Bilder in PI stacke, kommt ein schlechtes Ergebnis bzgl. der Flats heraus:


    Wenn ich die Bilder in DSS stacke erscheint folgendes Ergebnis:


    Die obere Version hat (so lese ich es in vielen Threads) vermutlich überkorrigiert.

    Die Version vom DSS hat aber jetzt seltsame Artefakte, dafür keine Überkorrektur.


    Kann ich der Sache irgendwie Herr werden?


    Danke und CS


    Markus

    ...vielleicht komme ich auch ganz ohne Getriebe aus. Bin gerade auf folgende Tabelle gestoßen :

    motoren

    Der SECM8 scheint vergleichbar mit Nema 23 und wäre ohne Getriebe genauso geeignet, hätte ein größeres Drehmoment von 1,12Nm und vor allem größere Goto-Geschwindigkeiten. Da schleicht sie aktuell ziemlich.

    LG Markus

    Hallo zusammen,


    ich bräuchte mal eine kurze Kaufberatung, da ich an meiner Selbstbaumontierung die Schrittmotoren (wahrscheinlich auch die Planetengetriebe) erneuern möchte.

    In beiden Achsen habe ich Gierlinger-Schneckenräder (die genaue Zähneanzahl habe ich gerade nicht parat, aber die Gesamtuntersetzung mit angeflanschtem Planetengetriebe in RA ist 2592 und in DEC 1530). Die bisherigen Schrittmotoren wurden mir komplett mit Getrieben und Schneckenrädern und damals einer FS2 geliefert: Nanotec SH5618M2608-A. Leider ist zu den Motoren fast keine Dokumentation mehr im Netz zu finden. Gesteuert wird das Ganze über eine Teenastro.

    Nun ist die Frage:

    - Ist Stepperonline in punkto Präzision zu empfehlen?

    - Ich vermute mal, dass man die Getriebe mit erneuern muss. Ich habe die Monti vor einiger Zeit mal auseinandergenommen und gewartet und meine mich zu erinnern, dass die Motoren ein Stirnzahnrad hatten (was der Nanotec-Motor eigentlich nicht hat...naja)


    Konkret: Ich möchte gerne auf einen Nema 23 umsteigen. Wäre beispielsweise dieser hier geeignet:

    https://www.omc-stepperonline.com/de/p-serie-nema-23-bipolar-1-8grad-2-0nm-283-22oz-in-2-8a-57x57x76mm-4-draehte-23hp30-2804s

    Die Daten scheinen ja zu passen und 2,8 A vertragen die TMC5160 und die Steuerung.


    Dann habe ich diese Getriebe gefunden: https://www.omc-stepperonline.…fp=300-passende-motorgr-e[Nema%2023%20Schrittmotor]

    Allerdings haben die alle eine ausgehende Welle von 14mm wenn ich richtig gelesen habe. Soweit ich mich erinnere, brauche ich da aber auch die 6,35mm.


    Ich weiß, ich muss die Monti nochmal komplett zerlegen und messen, bevor ich bestelle. Aber die Sternwarte ist nicht um die Ecke und bis ich nochmal hinkomme wollte ich mich mal erkundigen, ob jemand sich schonmal dort Stepper und Getriebe bestellt hat, bzw. über die Qualität berichten kann.


    LG und Danke


    Markus

    Hallo zusammen und sorry wegen der späten Antwort.


    Vielen Dank für die Tipps - ich habe das Teleskop (Sharpstar edph 94) vor einigen Jahren auf Risiko in China direkt bestellt und war mir der möglichen Probleme bewusst. Mechanische Probleme mit dem OAZ habe ich damals schon bemerkt, insbesondere mit dem Rotationsmechanismus (drei dickere Madenschrauben, die anscheinend in ein umlaufendes V-Profil greifen. Da ich die Rotation nicht wirlich brauche, habe ich damals die Schrauben einfach ziemlich fest angezogen, hatte aber nicht eine Verkippung des ganzen Auszuges geprüft. Naja, danach war es bereits viel besser. Ich hatte natürlich viel über die China-Variante dieses Teleskops gelesen, so auch über den schlechten Flattener, der bei der kürzeren Brennweite (f/5,5 auf 4,4) mit dazu gehört. Aufgrund eines weiteren Threads hatte ich mit dann einen Apex angeschafft, der die Brennweite weiter auf sportliche f/3,5 verkürzt. Insofern wirkt sich jede kleine Ungenauigkeit sofort auf das Bildfeld aus.


    Wie auch immer: Die Bilder sind nicht schlecht, die Sterne nur eben in manchen Ecken etwas unrund, aber nicht massiv. Da es nicht in allen vier Ecken auftritt, gehe ich nicht von einem Abstandsproblem aus. Ich messe den nötigen Kameraabstand auch immer peinlich genau. So kam ich auf die Verkippung.


    Was habe ich nun gemacht: Ich habe mit dem Laser und einer Mittenschablone den OAZ überprüft und (soweit ich das mittels Drehung der Schablone verifizieren konnte) eine Abweichung des Lasers von der Mitte um etwa 1mm feststellen können. Ich kann nicht einschätzen, ob sich das gemäß des Problems auswirkt, bei dem genannten Öffnungsverhältnis aber vermutlich schon.

    Ich konnte die Abweichung durch Drehung am Rotationsmechanismus des OAZ beheben - vermutlich war es wieder eine Ungenauigkeit genau dort. Der Laser ist jetzt mittig und die Schrauben wieder fest zu.


    Mit dem Cheshire und dem künstlichen Stern (aber ohne 3D-Adapter und Kamera) konnte ich auf den ersten (unvergrößerten) Blick keine Fehler wie hier https://www.sternfreunde-muens…pdf/sterntestTeleskop.pdf unter Punkt 4 beschrieben feststellen: Das Bild sieht ganz ok aus.


    Ich dachte (im Fall einer Verkippung) an die Verwendung eines entsprechenden Neigeflansches. Vielleicht brauche ich aber auch längerfristig einen besseren OAZ. Bekanntlich liegen hier ja die Schwachpunkte.


    LG Markus

    Hallo zusammen,


    ich bräuchte mal einen kleinen Rat bezüglich des Vorgehens bei einer möglicherweise etwas verkippten Optik bei einem Refraktor.

    Möglicherweise deshalb, weil ich Eiersterne in manchen (nicht allen) Ecken habe, ich die Vermutung aber verifizieren möchte. Das würde ich aber gerne im Trockentest drinnen machen.

    Frage, da ich noch nie mit dem künstlichen Stern gearbeitet habe: Ist die Methode überhaupt anzuraten, falls es tatsächlich eine leichte Verkippung sein sollte? Nach Recherchen im Netz gibt es dazu symptomatische Fehlerbilder, wonach man die Verkippung erkennen kann. Aber taugt die Methode auch zur Behebung?

    Zur Verfügung hätte ich auch ein Cheshire, welches ich aber auch noch nie benutzen musste. Außerdem würde mir hierzu ein Kameradapter fehlen (falls der nötig wäre). Daher erstmal die Frage nach dem künstlichen Stern.


    Danke und LG


    Markus

    Hallo Peter,


    vielen Dank für den Tipp. Du meinst dieses Skript?

    New Script: PhotometricContinuumSubtraction -- Fully Automatic Subtraction
    Description: I have just released a new script, PhotometricContinuumSubtraction or 'PCS'. This script takes your registered narrowband and broadband…
    pixinsight.com


    Hallo astro-alex,

    doch, Flats sind gemacht. Ich hatte da auch einen Fehler im Verdacht. Vielleicht ist beim Stacken ein Fehler passiert. Komischerweise beim anderen Objekt dasselbe fehlerhafte Bild. Möglicherweise hat der Mond auch gestört...weiß jetzt nicht mehr die Nähe zum 60%igen Mond zu dem Zeitpunkt. Habe aber gelesen, dass dieses miesen Gradienten bei Schmalband durch Reflexion auftreten können. Allerdings hatte ich das bei den OSC-Bildern ohne Filter nicht.

    Hi zusammen,


    danke für die Hilfe - StarAlignment hats dieses Mal gebracht :thumbup: :

    Die Variante beim Stacking werde ich nächstes Mal ausprobieren - scheint mir für diesen speziellen Zweck umständlicher zu sein.




    Zumindest habe ich mal die drei Kanäle übereinander bekommen...jetzt geht es an die Feinarbeit:)


    LG Markus