Posts by Michlll

    ... und sollte sich jetzt jemand denken: "oh Mist, ich habe keinen f/15, sondern nur einen f/10", dann bitte mich kontaktieren :)


    Sorry Hannes, will den Fred nicht entführen, schien mir nur gut zu passen.

    Hallo Marianne,


    ich weiß leider nicht, ob es eine Software dafür gibt. Ich habe das vor Jahren aber mal gemacht, es funktioniert über ein wenig Geometrie.


    Dafür lädt man das Bild in Gimp oder Photoshop und zeichnet in die Sonnenoberfläche eine Linie von zwei beliebigen, aber möglichst weit auseinander liegenden Punkten auf dem Sonnenrand (ich habe immer den Übergang von Chromosphäre zu Photosphäre hergenommen). Das ist geometrisch gesehen die Kreissehne $s$. Mit dem Messwerkzeug misst man dann die Hälfte der Sehne und fällt von dort ein Lot zum Sonnenrand. Das ist die Segmenthöhe $h$.


    wie in dieser Grafik: Kreissegment


    $s$ und $h$ mit dem Messwerkzeug im Bildbearbeitungsprogramm in Pixeln nachmessen.


    Du erhälst den Sonnendurchmesser in Pixeln mit $d_{Sonne}=\frac{4h^2+s^2}{4h}$.


    Das war schon der schwere Teil. Als nächstes bestimmt man, wieviele km je Pixel auf der Aufnahme sind. Sagen wir mal, du hast für $d_{Sonne}$ einen Wert von 2000 [Pixeln]. Die Sonne hat einen Durchmesser von 1.392.700 km. Pro Pixel hat man dann also 1.392.700 / 2000 = 696km. Die Erde hat einen Durchmesser von 12.742 km. Bei 696km pro Pixel hat sie also einen Durchmesser von 12742/696, ca. 18 Pixeln. Oder zusammengefasst:


    Erddurchmesser in Pixeln $d_{Erde}=d_{Sonne}\cdot\frac{12742}{1392700}$


    CS

    Michael

    Ich verstehe Gerd, aber nachdem ich mir die Seiten Mal angeschaut habe, sticht sie meiner Meinung nach doch heraus. Viele gut recherchierte Informationen, nicht allzu abgefahrene Objekte, Beschreibung des visuellen Eindrucks bei kleinen bis mittelgroßen Öffnungen. Mir würden noch Informationen zur Fotografie gefallen, muss aber nicht...


    Ich finde sie sehr gut und werde sie mir immer wieder Mal "reinziehen".

    Hallo Holger,


    0,678 - auch nicht so dolle. Allerdings handelte es sich um das Hineinlegen des Fokus, wenn ich die Quelle richtig verstehe ("Verkürzung das Backfokus um ca. 15 mm").


    Edith: genau in die die Richtung müsste ich auch, aber wahrscheinlich nicht nur um 15mm.


    Je mehr ich darüber nachdenke, desto blöder kommt mir meine Frage vor. Ich habe doch Einiges vergessen in den letzten 10 Jahren! An welchem Ende schaut man da nochmal rein?

    Vielen Dank schonmal für eure Antworten! Ich befürchte, dass es sich um sphärische Unterkorrektur handelt.


    Konkret geht es um ein Klevtsov-Cassegrain (TAL200k). Ich habe gelesen, dass das Teleskop beim Versuch, den Fokus nach aussen zu legen, massiv unterkorrigiert. Welcher Art stand dort nicht.

    Nun dachte ich genau darüber nach, kann aber mit Strehl 0,5 (ums Mal so plakativ auszudrücken) nichts anfangen.


    Zweck: PST-Adaption


    CS Michael

    Hallo Thomas,


    also ich hätte da gar nichts dagegen, wenn du den 80M (und evtl. dein 200k) mal vorstellst. Allzuviel Reaktion darf man nicht erwarten, die TALs waren schon als ich vor 15 Jahren mit dem Spechteln begonnen habe "Klassiker", die aber nie die wirklich große Aufmerksamkeit bekommen haben.


    Ich habe ein 2m (6" f/8 Newton), ein 100R (4" f/10 FH) und ebenfalls ein 200k (8" f/10 KC).

    Das TAL2m war mein Einstiegsteleskop, mein "First Light ever" fand damit auf dem BTM 2004 (?) statt. Jemand hat mir h&chi Perseus eingestellt und da war es um mich geschehen.



    So kleine Teleskope wie das Alkor haben schon etwas. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Astronomie-Unbeleckte wesentlich weniger Hemmschwellen haben, durch so ein Teleskop zu schauen als durch einen 12" Dobson. Ich wünsche Dir viel Freude mit dem Alkor, und natürlich auch mit deiner beachtlichen TAL-Sammlung.


    CS Michael

    Hallo Thomas!


    kenne das TAL Alkor nur vom ICS, da stand eins, wenn ich mich Recht erinnere, im Gang (so vor 15 Jahren etwa). Hat das nicht noch 1" Okulare?


    Habe selbst 3 TAL-Teleskope. Die sind schon übertrieben unverwüstlich (schwer), alle haben einen katastrophalen OAZ, aber die optische Qualität ist immer bombig.


    CS Michael

    Hallo zusammen,


    toller Service, da braucht man ja gar keine eigenen Aufnahmen mehr machen :) Ich habe den schönen Tag einfach genossen und mich in meiner neuen Heimat umgeschaut. Die fränkische Schweiz ist auch im Herbst sehr zu empfehlen!


    (==>)Michael: ist das ein Aufmerksamkeitstest? :) Das Filament mit 150 und 120mm ist identisch (dasselbe Bild verlinkt). Das ist schade, das hätte ich gerne verglichen. Kannst du das nachbessern?


    Grüße,
    Michael

    Hallo K.Heinz,


    Danke für die schöne Zusammenfassung, auch mit Masern :) Corono solltest du echt probieren, damit geht das eigentlich recht einfach.


    Die veränderung von X nach Y habe ich auch gesehen, leider war das Seeing so schlecht, daß ich den Fokus nur grob abschätzen konnte (bekomme mit Firecapture einfach keine Einstellung zusammen, um ordentlich auf der Oberfläche zu fokusieren ... und dann erzeugt es auch noch avis, die AviStack nicht einlesen kann, grrr). Deswegen habe ich nur eine Aufnahme, eben von diesem Y gemacht:



    Hatte auch ne Mordserkältung, aber nach dem Sonnentag geht es wieder viel besser :)


    Gruß,
    Michael

    Hallo Alois,


    ob das wirklich ein Fehler war ... ?


    Also meine DMK31 lief unter Windows XP auf einem steinalten Laptop (Thinkpad T42p) ohne zu murren. Konnte gleichzeitig noch eine Lumenera betreiben und so viele Programme offen haben, wie ich wollte. 30fps durchgehend, mit Pentium M "untertaktet" auf 1,5GHz.


    Unter Windows 10 läuft sie mit einem etwas jüngeren Laptop (Thinkpad T420) einwandfrei - nur nicht mit SharpCap. 0fps bei mir, und der Laptop hat eigentlich nur USB2.0. Aber auch an der USB3-Express-Karte läuft nichts. Im Gegensatz zur QHY174, die an allen Ports läuft.


    Bin recht gefrustet, da nur SharpCap den Mist macht bei mir. Mit Firecapture komme ich an der Sonne überhaupt nicht klar.



    Aber zu deinem Problem: Wenn es ein PC ist, kannst du es vielleicht mal mit einer USB2.0-Karte probieren. Die gibts für Lau, und könnte dein Problem lösen.


    Gruß,
    Michael

    Hallo Eric, Hallo Oliver,


    vielen Dank für eure Antworten! Hab ja schon gar nicht mehr damit gerechnet :)


    Der Filter von Thorlabs (90€+MwSt...) wäre eine Alternative, leider ist er nicht Hard Coated (45% Transmission). Und bei zu hohen Temperaturen kaputt gehen sollten sie natürlich nicht. Wobei ich da erst noch schauen muss, wie sich da der neue ERF verhält. Bei meinem alten 110mm C-ERF kann ich die Hand auch länger in den Brennpunkt halten ohne Erwärmung zu spüren. Ganz so wichtig sollte die Transmission aber eigentlich nicht sein, Licht ist ja doch reichlich vorhanden, oder?


    Wo gibt es denn einen 2nm? Ich konnte so einen bisher in keiner Liste finden. Der wird dann auch leider seinen Preis haben und ich finde 200 Euro für den Edmund Optics schon teuer genug für so eines Filterle ;)


    Aber das wäre grad noch so im Rahmen. Wenns teurer werden würde, müsste ich den ITF von Oliver, den ich noch für H-Alpha benötige, hinten anstellen ;)


    Michael

    Hallo Mike,


    was ist denn mit "Teleskop umbauen" gemeint?


    Kalle beschreibt den Prozess ja schon sehr schön. Sucht ihr ein Programm (Skript) für Matlab, oder meinst du ein beliebiges fertiges Programm (Registax, Avistack, AutoStakkert z.B.)?


    Im Gegensatz zu Kalle denke ich, dass das nicht den Rahmen einer Projektarbeit sprengt. Du redest von deinem Kommilitionen, es geht also nicht um Schule, sondern um ein Studium. Dafür hat die Aufgabenstellung meiner Meinung nach ein normales Niveau. Matlab kennt Funktionen zur Bildbeurteilung, Registrierung (Ausrichtung), Analyse und mehr, die Toolbox sollte sehr viel Arbeit abnehmen können und hey - es ist ein Studien-, kein Schülerprojekt...


    Es kommt darauf an, wo der Schwerpunkt des Projekts liegt, also ob auf fertige (nicht-Matlab-)Programme zurückgegriffen werden kann oder nicht. Gehört Matlab allgemein zu den Werkzeugen, die in deinem Studienfach "dazu gehören", oder ist hier auch erst Einarbeitung nötig?


    Grüße,
    Michael

    Hallo Ralf,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: 30sec</i>
    <br />Ich gehe jetzt davon aus, dass "Brightness" = Offset ist. Das abgeschnittene Histogramm habe ich bei meinen Tests auch gehabt, konnte es aber mit Brightness auf ein Minimum reduzieren. Es ist wirklich so, dass bei Gain 510 und Brightness "0" ganz schön viel vom Histo fehlt. Gehe ich bei "Brightness" auf Maximum so hält sich der abgeschnittene Bereich in Grenzen, es sind noch ca. 32.000 Pixel.(weniger als in der Grafik oben) Gehe ich jetzt mit dem Gain auf 460 runter, so ist das Histo wieder komplett. Mit anderen Worten: es kann nicht schaden wenn ich in Zukunft das Gain auf 460 stelle und "Br" auf max.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Hmmm. Das hört sich für mich jetzt aber nicht danach an, dass Brightness = Offset ist. Bei der Grafik oben ist beim untersten Histogramm der Brightness-Regler auf 0, auch der Gain nicht weggenommen, es ist nur der Offset angehoben (und bei weitem nicht auf Maximum).
    Wenn ich dich richtig verstehe, musst du für ein ähnliches Ergebnis den Brightness-Regler auf Maximum stellen und den Gain wegnehmen. Das wäre dann nur eine indirekte Einstellmöglichkeit für den Offset, abhängig von der Brightness- und Gain-Einstellung. So ne Art Automatik statt manueller Einstellung.


    Gruß,
    Michael


    P.S.: Hallo Heiko: Ja, so macht das Sinn mit dem Offset, Danke für die Erklärung. Wenn das für CMOS so nötig ist, wundert es mich aber, dass ZWO keine direkte Einstellmöglichkeit anbietet (?)

    Hallo Ralf und Hannes,


    wie gesagt ... CaK-Wetter :-/


    Hier mal Histogramme mit maximum Gain, 1/64000s.
    Oben: ohne Offset oder Brightness
    Mitte: Brightness angehoben
    Unten: Offset angehoben. man beachte auch die Änderung des Maßstabs (linke Skala)


    Müsste bzw. könnte man jetzt mit einer ZWO mal probieren, was der Brightness-Regler wirklich bewirkt.


    Dabei lacht mich die ASI294 eigentlich schon recht an, und den Sensor hat QHY derzeit noch nicht im Programm.


    Gruß,
    Michael

    Hallo Ralf,


    da verwendest du schon den richtigen Treiber :)


    Wenn man danach googelt, scheint es wohl so zu sein, dass für die ZWOs Brightness = Offset angenommen wird. Das ist für mich etwas verwirrend, denn Brightness (in Software, "Image Controls") ist nicht gleichzusetzen mit Offset (in Hardware, zumindest Treiber, "Camera Controls") und das hat dann auch andere Auswirkungen auf das bias-Frame: http://www.astrocmos.com/2016/10/gain-and-offset-daemons/


    Habe das eben mal probiert. Bei einem "links anschlagenden" Histogramm bewirkt ein Anheben der Brightness eine Verschiebung des Histogramm nach rechts, es hat dann links eine abgeschnittene Flanke (Addition eines Wertes in Software). Mit dem Offset verschiebt sich das Histogramm ebenfalls, aber die linke Flanke ist nicht abgeschnitten. Das schaut für mich so aus, als ob Offset tatsächlich den Vorverstärker anspricht. Uff. Heisst das wirklich, dass die ZWO keine Steuerung des Offsets erlaubt?


    Was man nicht alles macht bei so nem Cak-Wetter!


    Gruß,
    Michael

    Hallo Hannes,


    wo kommt diese Formel denn her? Das interessiert mich sehr!


    Wenn ich den WDM-Treiber verwende (ich finde die von SharpCap "native WDM" bezeichnete Auswahl unglücklich benannt), habe ich auch keine Auswahl des Offsets. Im Gegensatz zum "echten nativen" Treiber. Das hat mich jetzt dazu angeregt, doch auch den ASCOM-Treiber mal zu installieren. Dort kann ich auch keinen Offset im SharpCap einstellen, sondern nur, indem ich die Kamera mit einem externen Programm wie dem "ASCOM Diagnostics" auswähle und einstelle ("Properties").


    SharpCap warnt bei WDM und ASCOM immer mit "SharpCap can control this camera directly to give maximum performance and flexibility".


    Eigentlich sollte es ja um Ralfs tollen M51 gehen ... :)


    Grüße,
    Michael

    Hallo Hannes,


    das mit den Presets habe ich auch gesehen. Ich ging aber davon aus, dass man das dann auch manuell noch verstellen kann. Ralf findet aber keine Einstellungsmöglichkeit im SharpCap.


    Bei meiner QHY verwende ich keinen ASCOM-Treiber, sie wird ja wie die ZWO nativ von SharpCap unterstützt. Ich habe die Möglichkeit, ein Offset einzustellen. Das ist aber nicht der Gamma in SharpCap (und wäre es nicht eher "Brightness"?), jedenfalls habe ich die Möglichkeit, das getrennt einzustellen:



    Ralf, das kann gut sein, daß das für die Probleme mit den Darks sorgt. Benutzt du den ASCOM-Treiber?


    Grüße,
    Michael

    Hallo Ralf,


    ist ja der Wahnsinn, dein M51. Mit der Aufnahmetechnik muss ich mich in den Wintermonaten unbedingt auch mehr beschäftigen!


    Offset, ja sag bloss, du hast die Anleitung nicht gelesen? ;) "This is an offset value added to the output data to avoid any data negative. You may need to turn it up for DSO imaging." Wobei ich gerne wüsste, wie es ohne Offset zu negativen Werten kommen kann.


    Wenn man den ASCOM-Treiber verwendet, wird der Offset anscheinend automatisch gesetzt (?): Cooled ASI camera setting in ASCOM driver


    Gruß und "immer weiter so!",
    Michael

    Hallöle!


    Nachdem endlich der 3-band-ERF angekommen (aber noch nicht montiert) ist, möchte ich an der Sonne neben H-alpha-Aufnahmen auch G-Band-Aufnahmen machen.


    Bei Edmund Optics gibt es Filter bei 430nm mit 10nm Breite.


    Reicht bei dem Filter die "traditionelle Vergütung" oder muss es "Hard Coated" sein?


    Kennt jemand andere Bezugsquellen? Andover und Omega habe ich schon "durch". Oder hat jemand vielleicht eine Idee für einen Stack? Mein Astrodon U-Venus macht leider schon bei CaK, spätestens CaH, zu :)


    Gruß,
    Michael

    Hallo Markus,


    kurz vorweg, nicht dass ich falsch verstanden werde: die ZWOs sind exzellente Kameras, mit denen du sicherlich glücklich werden würdest/wirst. Ich wollte mir zuerst auch eine ZWO kaufen und will sie in keinster Weise schlecht machen. Ich habe auch (noch?) keine QHY163. Hauptsächlicher Einsatzzweck bei mir ist H-alpha-Sonnenfotografie, Deep Sky ist für mich (derzeit!) nur "Beifang". Daher wurde es eine QHY174. Sonst wäre es wohl eine QHY163 geworden.


    Das immer wieder behauptete niedrigere Rauschen der QHY kann ich nicht beurteilen, und habe das auch nicht als Kaufgrund herangezogen. Das Anti-Ampglow (in Hardware) der QHY funktioniert aber schon ziemlich gut :)


    Vorteile der QHY sehe ich bei der Sensorkammerheizung und im Pufferspeicher (128MB). Ansonsten unterscheiden sich die Kameras nur in Kleinigkeiten, wie die verschraubbare Stromversorgung mit Kupplung und das schon mitgelieferte Netzteil (12V 6A) bei der QHY. Und in meinem Fall der um knapp 200 Euro niedrigere Preis. Man hat ja nichts zu verschenken.


    Praktische Erfahrungen bei Minusgraden (außer den von der Kühlung erzeugten) habe ich nicht, das wird sich dann in den nächsten Monaten erst zeigen. Da kann ich dir leider im Augenblick nicht weiterhelfen. Die Sensorkammerheizung und die Trockenpatrone werden aber ihren Grund haben.


    Vielleicht legt ja ZWO bald eine vierte Version der Kamera auf mit Heizung? Den ersten beiden Versionen hat ja sogar die Trockenpatrone gefehlt.


    Grüße,
    Michael