Posts by NGC224

    AOM Cassegrain, 10" f15, elektr. Fangspiegelfokussierung + 2"-Feather Touch OAZ, Sitalspiegel, drei regelbare Lüfter, Rohrschellen mit Griff, 50mm Sucher, Losmandyschiene, Interferogramm ( Strehl > 95% ), geringe Gebrauchsspuren, Spiegel unberührt, Gewicht 18 kg, inklusive stabiler Transportkiste mit Rollen.


    NP komplett über 5000 €.


    Nur Selbstabholer!


    Vorteile des AOM-Cassegrain gegenüber einem SC:


    - voll justierbar
    - weit bessere Abbildung abseits der Achse
    - geringere Obstruktion ( 28% )
    - offener Tubus + drei Lüfter = schnelle Auskühlung
    - eingebaute Lüfter verringern das Tubusseeing enorm
    - kein Zutauen der Schmidtplatte
    - Zertifikat für die optische Qualität
    - Sitalspiegel ( hält die Form auch bei schwankenden Temperaturen )
    - Tubus innen mit Velours ausgekleidet
    - edler Feather-Touch-Fokussierer


    VB: 2750 €, Standort des Geräts ist Neuss ( NRW )


    Kontakt: djangobert@t-online.de

    AOM Cassegrain, 10" f15, elektr. Fangspiegelfokussierung + 2"-Feather Touch OAZ, Sitalspiegel, drei regelbare Lüfter, Rohrschellen mit Griff, 50mm Sucher, Losmandyschiene, Interferogramm ( Strehl > 95% ), geringe Gebrauchsspuren, Spiegel unberührt, Gewicht 18 kg, inklusive stabiler Transportkiste mit Rollen.


    NP komplett über 5000 €.


    Nur Selbstabholer!


    Vorteile des AOM-Cassegrain gegenüber einem SC:


    - voll justierbar
    - weit bessere Abbildung abseits der Achse
    - geringere Obstruktion ( 28% )
    - offener Tubus + drei Lüfter = schnelle Auskühlung
    - eingebaute Lüfter verringern das Tubusseeing enorm
    - kein Zutauen der Schmidtplatte
    - Zertifikat für die optische Qualität
    - Sitalspiegel ( hält die Form auch bei schwankenden Temperaturen )
    - Tubus innen mit Velours ausgekleidet
    - edler Feather-Touch-Fokussierer


    VB: 2750 €, Standort des Geräts ist Neuss ( NRW )


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    AOM Cassegrain, 10" f15, elektr. Fangspiegelfokussierung + 2"-Feather Touch OAZ, Sitalspiegel, drei regelbare Lüfter, Rohrschellen mit Griff, Sucher, Losmandyschiene, Interferogramm ( Strehl > 95% ), geringe Gebrauchsspuren, Spiegel unberührt, Gewicht 18 kg, inklusive stabile Transportkiste mit Rollen. NP komplett 5000 €. Nur Selbstabholer!


    Vorteile des AOM-Cassegrain gegenüber einem SC:


    - voll justierbar
    - weit bessere Abbildung abseits der Achse
    - geringere Obstruktion ( 28% )
    - offener Tubus + drei Lüfter = schnelle Auskühlung
    - eingebaute Lüfter verringern das Tubusseeing enorm
    - kein Zutauen der Schmidtplatte
    - Zertifikat für die optische Qualität
    - Sitalspiegel ( hält die Form auch bei schwankenden Temperaturen )
    - Tubus innen mit Velours ausgekleidet
    - edler Feather-Touch-Fokussierer


    VB: 2800 €, Standort des Geräts ist Neuss ( NRW )


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    Hallo Peter,


    für eine Entschuldigung gibt es keinen Grund, ich war nur über Deine Formulierung etwas verwundert.


    Quote
    Das die 3 Ölgefügten so dicht beieinander liegen ist schon sehr bemerkenswert, alleine schon dadurch, dass ich den 4" als besser erwartet hätte, da die Herstellung einer sehr guten 4" Linse einen Bruchteil der Arbeit wie eine gleich gute 6" Linse erfordert.


    Natürlich ist es schwieriger, eine gute 6"-Linse zu fertigen als eine 4"-Linse vergleichbarer Qualität. Aber selbst wenn man alle Möglichkeiten, die Fertigungsqualität zu optimieren, ausschöpft, kann man die Grenzen der Optik-Designs nicht überschreiten. Ein 4" f6 ED-Apo mit ölgefügtem Dreilinser kann niemals einen Polystrehl von 0,99 erreichen, das ist bei diesem Objektivtyp einfach nicht machbar. Ich denke, dass TEC und AP schon ziemlich nahe am Optimum liegen, wenn man mehr will, muss man das Design ändern. Ein Fluorit-Dreilinser wäre sicher noch etwas besser, ist aber viel teurer, ein Luftspalt-Objektiv hat mehr Freiheitsgrade und kann daher eine bessere Farbkorrektur bieten, hat aber wiederum auch Nachteile: längere Auskühlzeit und schlechtere Transmission. Man kann leider nicht alles haben.


    Beste Grüße


    Manfred

    Hallo Peter,


    Quote
    1. die Ölgefügten sind fast identisch, gibt es doch gar nicht. Mein TEC ist auch fast gleich. Alle sind visuell sehr gut, ohne Frage. Im Blauen sind sie alle aber auch recht schwach. Sind wahrscheinlich bei der Herstellung geclont worden.


    den letzten Satz verstehe ich nicht. Ich bin zwar kein Optikexperte, aber dies sollte doch klar sein: wenn drei Apos nach dem gleichen Prinzip gebaut werden - kurzbrennweitige, ölgefügte Dreilinser mit ED-Element - und die Hersteller bei der Fertigung große Sorgfalt walten lassen, dann ist es nur logisch, wenn die Messwerte sehr ähnlich ausfallen.


    Ansonsten möchte auch ich Kurt für seine Mühe danken, dieser Apo-Bericht hatte ebenso wie seine Vorgänger Hand und Fuß.


    Beste Grüße


    Manfred

    Hallo Winfried,


    ich habe gerade mal ein älters "Himmelsjahr" aufgeschlagen. In der Ausgabe von 1990 ist auf den Seiten 134/135 u. a. zu lesen:


    " Der September gilt schlechthin als der Monat mit der klarsten Luft und der besten Fernsicht.....die mittlere Sonnenscheindauer liegt bei 170 Stunden. Nur 52% der Nächte sind bewölkt, somit ist der September der günstigste Monat des Jahres für Sternbobachtungen."


    Dies stimmt mit meiner Erfahrung ( siehe meinen Beitrag weiter oben ) überein, der September ist <b>der</b> Astromonat, wobei dies natürlich nicht in jedem Jahr gelten muss.


    Beste Grüße


    Manfred

    Hallo,


    der Winter ist nach meiner Erfahrung mit Abstand die ungünstigste Jahreszeit zum Sternegucken: Selbst wenn einmal eine stabile Hochdruckwetterlage vorliegt, bedeutet dies nur im Ausnahmefall, dass der Himmel klar ist. Meist sorgt dann zäher Hochnebel dafür, dass nichts zu sehen ist, der aktuelle Winter ist ein gutes Beispiel dafür.


    In der Zeit der kürzesten Nächte mag es zwar öfters mal klar werden, aber wer hat schon Lust, um Mitternacht herum mit dem Beobachten zu beginnen? Davon einmal abgesehen, wird es im Norden Deutschlands zu dieser Zeit überhaupt nicht mehr richtig dunkel, die Abenddämmerung geht in die Morgendämmerung über.


    Der Frühling kann zum Beobachten manchmal ganz günstig sein, leider sind zu dieser Zeit stabile Hochdruckwetterlagen eher selten.


    Die mit Abstand beste Zeit zum Sternegucken ist im langjährigen Mittel der Spätsommer/Frühherbst, Schönwetterphasen sind nicht selten, die Hochnebelneigung ist noch gering, das Seeing meist besser als im Winter und früh genug dunkel wird es auch.


    Beste Grüße


    Manfred

    Quote
    <i>Original erstellt von: hasebergen</i>
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    <i>Original erstellt von: NGC224</i>




    Hallo Hannes,


    wie Du Dich vielleicht erinnerst, haben wir zusammen vor einigen Jahren in Meerbusch-Büderich den Mond beobachtet. Du hattest Deinen "gepimpten" 8"-GSO-Dobson dabei und wolltest mich schon damals vom Sinn der Übervergrößerung überzeugen. Sorry, aber ich fand die Kraterlandschaft bei ca. 800x einfach scheußlich: dunkel, unscharf und ohne jeden Kontrast.


    Bei Leuten, die den Mond oder die Planeten mit weniger als 0,6mm AP beobachten, kommt mir der Vergleich mit einem sehschwachen Fernsehgucker in den Sinn, der glaubt, mehr zu sehen, wenn er sich 20cm nah vor die Glotze setzt. Er sieht aber nur die Bildpünktchen des Bildschirms, analog den Beugungserscheinungen des Lichts.


    Um es überspitzt zu formulieren: Wer deutlich übervergrößert ( Doppelsterne ausgenommen ) und das Bild "knackscharf" findet, braucht einen Blindenhund.


    Gruß


    Manfred


    Moin Manfred,


    neenee, den Blindenhnd ... lass mal.
    Du schriebst ja selbst ... "GSO-Dobson". Der war zwar gut gepimpt und hatte auch eine Optik, die ... etwa analog zu Karstens ... in der oberen Mittelklasse anzusiedeln war. Den habe ich - bei gutem Seeing - bis 350/max 400 fach getrieben, dann ging ihm schärfemässig die Luft aus. Das Bild wurde langsam flau. Ich entsinne mich an diese "Sitzung", nun da war auch das Seeing eher durchschnittlich.
    Das da dann ein solcher Eindruck entstanden ist, mag sein.
    Ich habe nur für mich die Erfahrung gemacht, das - wenn Du eine Spitzenoptik hast und das Seeing stimmt (das wird von offensichtlich von einigen Mitdiskutierenden ausser acht gelassen, so macht es zumindest den Eindruck) - die bei sehr hohen Vergrößerungen immer noch vorhandene Schärfe die nachlassende Helligkeit des Bilder (zumindest am Mond und den helleren Planeten) scheinbar wett macht. Ergo man hat immer noch ein Bild, wo man jede Menge erkennen kann.
    Das ein GSO-Standarddobson bei durchschnittlichem Seeing dies so nicht zu leisten im Stande ist, ich denke, das versteht sich.
    Hoffe, dass wir mal einen Abend mit gutem Seeing hinbekommen und Du Dir dann selbst Dein Bild am langen f8.8er Dobson machen kannst. Und das macht bei 503fach richtig Spass. Bei 1006fach ist dann für meinen Geschmack die die Grenze erreicht (weil einfach das Nachführen sauschwer wird und auch da das Restseeing einfach störend beginnt zu wirken).
    Daher suche ich im übrigen das 2.5er Nagler für die 754fache Vergrößerung, um diesen großen V-Sprung von 503 auf gleich 1006 fach zu unterbrechen.


    Bist willkommen fürs Testen und Gucken ;-), bzw. wenn das Seeing stimmt, komme ich gerne mal mit dem langen Lulatsch in Deinen schönen Garten.


    Besten Gruss Hannes



    Hallo Hannes,


    ok, der "Blindenhund" war etwas krass, den nehme ich zurück[;)] .


    Worauf es mir ankommt: Es gibt Regeln ( wie Michael so schön schreibt ) und es gibt die Physik der Lichtwellen, das ist exakte Wissenschaft. Aufgrund der Eigenschaften des Lichts ist es physikalisch unmöglich, dass ein geübter Beobachter mit guten Augen ( Visus &gt; 1,0 ) mit einem optisch hervorragenden Fernrohr bei einer AP von 0,3mm mehr Details am Mond oder den Planeten erkennen kann, als mit mit der üblichen Maximalvergrößerung ( 2xD = 0,5mm AP ). Regeln kann man übertreten, die Gesetze der Lichtausbreitung aber sind unabänderlich und die muss man akzeptieren. Es kommt doch auch keiner daher und behauptet, er hätte mit seinem 80mm Teleskop einen Doppelstern mit 0,5" Distanz sauber getrennt, das geht ebensowenig wie knackscharfe Bilder bei 0,3mm AP.


    Ich habe, wie Du weißt, schon mit etlichen Teleskopen, auch solchen der obersten Qualitätsstufe, beobachtet. Bei einer AP von weniger als 0,5mm habe ich noch niemals ein brauchbares Bild gehabt, meist lag bei gutem Seeing die Grenze bei etwa 0,7mm.


    Trotzdem bist Du natürlich herzlich eingeladen ( Bierchen inklusive[;)] ), mir in meinem Garten Deinen Supernewton zu präsentieren, vielleicht hebelt der ja die Naturgesetze aus[:D] .


    Beste Grüße


    Manfred

    Quote
    <i>Original erstellt von: hasebergen</i>
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    <i>Original erstellt von: Andreas72202</i>
    <br />Hallo Leuts,


    ich denke z.Zt. mal wieder über das für mich optimale Planeten-Teleskop nach und bräuchte mal ein wenig Input. Wichtiges Kriterium ist hierbei neben einer hohen Kontrastleistung auch die maximal sinnvoll nutzbare Vergrößerung (300x sollte auf jedenfall machbar sein). Klar gibt es Faustregeln á la 2x Objektivdurchmesser. Aber bei Achromaten stimmt das ja z.B. nicht. Wie sieht es da bei EDs bzw. (Mak-)Newtons oder (Mak-)Cassegrains aus? Wäre bei den Spieglern die Formel Vmax = (D(HS)-D(FS))*2 richtiger? Und wie kann man das bei 2 bzw. 3-linsigen EDs abschätzen?
    Faktoren wie Beherrschung des Tubusseeings, Streulichtschutz etc. sollen hier einmal bewußt ausgeklammert und als optimal angenommen werden.


    Grüßle
    Andreas



    Moin Andreas,


    klar gibts die ganzen schönen Formeln und Mathematik. Haben sicher auch als grobe Orientierung eine gewisse Berechtigung.
    Aber ich sage ... ausprobieren! Denn alle schnuckelige Theorie lässt das subjektiven Empfinden ausser acht. Und vor lauter Theoriegläubigkeit lassen sich viele sicher wunderbare Blicke entgehen.
    Ich gehe da von einer anderen Perspektive ran:
    a) die Qualität Deiner Primäroptik (und auch Mechanik) und
    b) Seeing.


    Die mit schönsten Beobachtungen meiner etwas über 30jährigen Beobachter"laufbahn" habe ich - entgegen aller Theorie - mit einem 8" f8.8er Dobson bei bis kurz über 1000 facher Vergrößerung am Mond gemacht; Mars und Saturn bei über 500 fach. Hammer! Jedem Theorie-Dogmatiker rollen sich da die Fussnägel auf (ich habs in Diskussionen schon oft genug mitbekommen ...), aber, wenn man Terrassenstrukturen in den Kraterwänden von Kopernikus sehen kann (das funzt so mit 280 fach ("optimale AP") wegen zu geringer V einfach nicht) dann hinterlässt das schon Eindruck.
    Voraussetzung: ruhige Luft und hochqualitative Optik


    Hast Du beides ... ruhig mal "Vollgas geben", solange bis es DIR nicht mehr gefällt.


    Grüsse Hannes



    Hallo Hannes,


    wie Du Dich vielleicht erinnerst, haben wir zusammen vor einigen Jahren in Meerbusch-Büderich den Mond beobachtet. Du hattest Deinen "gepimpten" 8"-GSO-Dobson dabei und wolltest mich schon damals vom Sinn der Übervergrößerung überzeugen. Sorry, aber ich fand die Kraterlandschaft bei ca. 800x einfach scheußlich: dunkel, unscharf und ohne jeden Kontrast.


    Bei Leuten, die den Mond oder die Planeten mit weniger als 0,6mm AP beobachten, kommt mir der Vergleich mit einem sehschwachen Fernsehgucker in den Sinn, der glaubt, mehr zu sehen, wenn er sich 20cm nah vor die Glotze setzt. Er sieht aber nur die Bildpünktchen des Bildschirms, analog den Beugungserscheinungen des Lichts.


    Um es überspitzt zu formulieren: Wer deutlich übervergrößert ( Doppelsterne ausgenommen ) und das Bild "knackscharf" findet, braucht einen Blindenhund.


    Gruß


    Manfred

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    <i>Original erstellt von: CCCN</i>
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    <i>Original erstellt von: NGC224</i>
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    <i>Original erstellt von: CCCN</i>
    <br />TEC 140 und TV NP 127 sind nicht ganz farbrein; weder visuell und schon gar nicht bei CCD. Der TEC 140 ist visuell bereits minimal gelbstichig. Wäre ein Argument gegen diese beiden.
    Der TMB 130 f/6 ist fast nie gebraucht zu bekommen, der TOA 130 schon öfters mal. Aus dem Bauch heraus würde ich dann letztlich zu einem gebrauchten TOA 130 raten, auch wegen des relativ niedrigen Preises gebraucht. Auch ist beim TOA der optische Qualitätsmaßstab beim Hersteller höher angesetzt; beim TMB gibt es nicht allzu hohe Mindestanforderungen für PTV und RMS. Man kann hier aber auch einen sehr guten Ausreißer nach oben erwischen oder mit viel Wartezeit neu ordern.



    Hallo Cord,


    was Du da schreibst, stimmt einfach nicht. Ich hatte über viele Jahre einen TEC 140, gelbstichig war der überhaupt nicht. Mit den Ausdrücken "Farbstich" und "Farbfehler" wirfst Du außerdem zwei Dinge in einen Topf, die völlig verschieden sind und absolut nichts miteinander zu tun haben.


    Der Farbstich ( also wenn das Teleskop eine reinweiße Fläche in eine bestimmte Richtung verfärbt ) entsteht, wenn z.B. die Transmission der verwendeten Glassorten im sichtbaren Bereich nicht gleichmäßig über alle Wellenlängen ist. Verschluckt das Objektiv mehr blaues Licht als rotes, kommt ein Farbstich in Richtung Gelb zum Vorschein. Auch die verwendete Vergütung kann einen Einfluss auf die Farbneutralität haben. Viele ältere Optiken aus Russland sind dafür bekannt, gelbstichig zu sein wie ich aus eigener, leidvoller Erfahrung weiß.


    Der Farbfehler ( = chromatische Aberration ) entsteht dadurch, dass der Brennpunkt der verschiedenen Farben nicht zusammnfällt, deutlich zu sehen ist dies bei kurzbrennweitigen FH-Objektiven. Hier zeigt sich kein Farbstich, sondern es fallen bunte Ränder an kontrastreichen Strukturen ( Mondrand, Antennenmast, helle Sterne ) auf, das Bild wird unscharf. Die Farbreinheit der verschiedenen Apos ist natürlich unterschiedlich, der TEC 140 ist in dieser Hinsicht aber visuell absolut untadelig.


    Der von Dir empfohlene TOA 130 ist ein hervorragend farbreiner Apo, aber für die gebotene Öffnung ist er reichlich schwer und die breiten Luftspalten dieses Dreilinsers führen im Gegensatz zum TEC zu extrem langen Auskühlzeiten.


    Ich kann den TEC 140 als rein visueller Sterngucker ( von CCD verstehe ich nichts ) nur empfehlen, ich habe ihn nur verkauft, weil ich mir etwas Größeres ( auch von TEC ) gegönnt habe.


    Beste Grüße


    Manfred


    Der Tec 140 zeigt bei einigen sehr hellen Stern der Spektralklasse B oder A (z. B. Rigel oder Vega) ab AP 0.4mm einen leichten Farbfehler (Blausaum), TOA 130 und TMB 130 f/6 nicht; ist wohl aber akademisch aber ein guter Test für die Farbreinheit, der mit Beobachtungsgenuss oder CCD-Fotografie aber wenig zu tun hat...
    Der Mond ist etwas schneeeweißer im TOA 130, im TEC leicht gelber, deshalb der Terminus "minimaler Gelbstich".


    Rigel ist ein ganz schlechtes Beispiel. Der steht in unseren Breiten so tief am Horizont, dass die atmosphärische Diffraktion einen erheblich größeren Einfluss auf die Abbildungsgüte haben dürfte als die minimalen Unterschiede, die hochwertige Apo-Objektive bezüglich der Farbreinheit zeigen.


    Apropos "schneeweiß": Ich habe drei IM-Maksutov-Cassegrains ( 2x IM 500, 1x IM 715 ) ausgiebig testen können. Was mir bei diesen Fernrohren unangenehm auffiel, war die Farblosigkeit der Abbildung. Egal ob ich mir den Mond, den Jupiter oder einen farblich interessanten Doppelstern anschaute, im Vergleich zu allen anderen Teleskopen ( SC, Newton, Apo, Mewlon ) schien mir das Bild im Russen-Mak seltsam leblos und farblos, fast wie schwarz/weiß.

    Beste Grüße


    Manfred

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    <i>Original erstellt von: CCCN</i>
    <br />TEC 140 und TV NP 127 sind nicht ganz farbrein; weder visuell und schon gar nicht bei CCD. Der TEC 140 ist visuell bereits minimal gelbstichig. Wäre ein Argument gegen diese beiden.
    Der TMB 130 f/6 ist fast nie gebraucht zu bekommen, der TOA 130 schon öfters mal. Aus dem Bauch heraus würde ich dann letztlich zu einem gebrauchten TOA 130 raten, auch wegen des relativ niedrigen Preises gebraucht. Auch ist beim TOA der optische Qualitätsmaßstab beim Hersteller höher angesetzt; beim TMB gibt es nicht allzu hohe Mindestanforderungen für PTV und RMS. Man kann hier aber auch einen sehr guten Ausreißer nach oben erwischen oder mit viel Wartezeit neu ordern.



    Hallo Cord,


    was Du da schreibst, stimmt einfach nicht. Ich hatte über viele Jahre einen TEC 140, gelbstichig war der überhaupt nicht. Mit den Ausdrücken "Farbstich" und "Farbfehler" wirfst Du außerdem zwei Dinge in einen Topf, die völlig verschieden sind und absolut nichts miteinander zu tun haben.


    Der Farbstich ( also wenn das Teleskop eine reinweiße Fläche in eine bestimmte Richtung verfärbt ) entsteht, wenn z.B. die Transmission der verwendeten Glassorten im sichtbaren Bereich nicht gleichmäßig über alle Wellenlängen ist. Verschluckt das Objektiv mehr blaues Licht als rotes, kommt ein Farbstich in Richtung Gelb zum Vorschein. Auch die verwendete Vergütung kann einen Einfluss auf die Farbneutralität haben. Viele ältere Optiken aus Russland sind dafür bekannt, gelbstichig zu sein wie ich aus eigener, leidvoller Erfahrung weiß.


    Der Farbfehler ( = chromatische Aberration ) entsteht dadurch, dass der Brennpunkt der verschiedenen Farben nicht zusammnfällt, deutlich zu sehen ist dies bei kurzbrennweitigen FH-Objektiven. Hier zeigt sich kein Farbstich, sondern es fallen bunte Ränder an kontrastreichen Strukturen ( Mondrand, Antennenmast, helle Sterne ) auf, das Bild wird unscharf. Die Farbreinheit der verschiedenen Apos ist natürlich unterschiedlich, der TEC 140 ist in dieser Hinsicht aber visuell absolut untadelig.


    Der von Dir empfohlene TOA 130 ist ein hervorragend farbreiner Apo, aber für die gebotene Öffnung ist er reichlich schwer und die breiten Luftspalten dieses Dreilinsers führen im Gegensatz zum TEC zu extrem langen Auskühlzeiten.


    Ich kann den TEC 140 als rein visueller Sterngucker ( von CCD verstehe ich nichts ) nur empfehlen, ich habe ihn nur verkauft, weil ich mir etwas Größeres ( auch von TEC ) gegönnt habe.


    Beste Grüße


    Manfred

    Hallo Stefan,


    es wäre auch ein Staubkorn auf einer Okularlinse denkbar, welches sich in der Brennebene befindet ( ist z. B. bei Hyperion-Okularen möglich ). Die Sonne wandert weiter, es sieht so aus, als wandert ein dunkler Punkt mit gleichmäßiger Geschwindigkeit über die Sonnenoberfläche.


    Bei meinem Hyperion-Zoom hatte ich diesen Fall bei der Betrachtung des Mondes.


    Gruß


    Manfred

    Hallo Mike,


    Quote
    Welche Unterschiede gibt es zwischen dem HCF 10x50 und dem FMTR-SX 10x50 neben den unterschiedlichen Prismen und ntürlich dem Preis? Spürt man hier den Qualitätsunterschied?


    diese beiden Gläser sind sehr unterschiedlich. Von der optischen Leistung her ist das FMT-SX weit besser: das Sehfeld ist viel größer, das Bild deutlich heller und auch Schärfe und Kontrast liegen auf klar höherem Niveau. Diese Vorteile werden aber nicht nur durch einen höheren Preis erkauft, das Glas ist auch viel schwerer - 1400 gegenüber 880g - und hat statt des praktischen und schnellen Mitteltriebs die umständliche Einzelokularverstellung.


    Daher mein Rat: Wenn Du mit dem Gewicht und dem Preis klarkommst und vornehmlich ein Astroglas suchst, nimm das FMT-SX. Als Allroundglas zum Wandern und Sternegucken ist es allerdings kaum geeignet.


    Beste Grüße


    Manfred

    Hallo Jürgen,


    wenn Du wirklich das Glas in erster Linie zur Naturbeobachtung einsetzen willst, solltest Du ein leichtes 8x32 ins Auge fassen. Am Tage ist es kein Deut dunkler als ein 8x42, aber es wiegt einige 100g weniger. Wenn es nicht wasserdicht sein muss, wäre das Vixen Ultima 8x32 eine sehr gute Wahl, es liegt noch innerhalb Deines Budgets und ist optisch gleichteuren Dachkantgläsern überlegen.


    Zehnfache Gläser kann nicht jeder ruhig halten, vor allem nach anstrengender Wanderung ist man mit einem achtfachen Fernglas oft besser bedient.


    Ansonsten kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen: Vor dem Kauf ausprobieren!


    Gruß


    Manfred

    Hallo Caro,


    wer würde schon einer Astrophysikerin widersprechen wollen[:)]?


    Also korrigiere ich meine falsche Äußerung und schreibe:


    Es gibt meines Wissens im Amateurbereich keine komakorrigierenden Okulare.


    Beste Grüße


    Manfred

    Quote
    <i>Original erstellt von: Thomas Engl</i>
    <br />Hi Stefan


    bevor man es nicht selbst in den Händen gehalten hat, sollte man sich in Zurückhaltung üben [:D][:D], aber: er schreibt von "sehr wenig Koma" bei f/5. Für mich würde dies aber dann bedeuten, dass bei schnelleren Öffnungsverhältnissen wahrscheinlich sehr schnell der Ofen aus ist[?][?]



    Hi Tom,


    hier schmeißt Du zwei völlig verschiedene Dinge in einen Topf, nämlich die okularbedingte und die hauptspiegelbedingte Randunschärfe.


    Es gibt Okulare ( z. B. Kellner oder Erfle ), die mit schnellen Öffnungsverhältnissen nicht gut klarkommen und dann in der Randschärfe sehr zu wünschen übrig lassen. Hauptursache ist Astigmatismus. Andere Okularkonstruktionen wie die meisten Naglertypen oder auch das Ethos sind hier gutmütiger und zeigen nur wenig Okularasti. Daher sind diese Okulare viel randschärfer als die vorher genannten.


    Ein schneller Newton hat aber prinzipbedingt starke Koma, der beugungbegrenzte Bereich des Bildes ist sehr klein. Wenn dann ein Ethos- oder Naglerokular diese Koma im Randbereich zeigt, stammt sie vom schnellen Hauptspiegel und hat mit dem Okular überhaupt nichts zu tun. Ein Okular kann keine Koma beseitigen, dazu braucht man einen Komakorrektor.


    Gruß


    Manfred

    Quote
    <i>Original erstellt von: sweeper</i>
    <br />
    Quote
    <i>Original erstellt von: Ascan</i>
    <br />Hallo Rolf,
    hmm, das sehe ich anders. H+x Persei und M35 gehen selbst unter nicht allzu gutem Himmel. M45 und M44 sowieso. Und auch noch ein paar andere.


    Viele Grüße, Marius


    Hallo Marius,


    da muss ich mich dir anschliessen. Selbst unter schlechtem Himmel sind z.B. Andromeda (M31), M13 und der Orion-Nebel mit bloßem Auge zu sehen.



    Hallo Sweeper,


    da muß ich aber staunen. M31 und M41 sind auch bei mäßigem Himmel zu sehen, bei M13 sieht das aber schon ganz anders aus. Wenn Du dieses Objekt ( mag 5,7!) mit bloßem Auge sehen kannst, ist entweder Dein Himmel doch nicht so schlecht oder Deine Augen sind außergewöhnlich gut. Immerhin ist das Erreichen der 6. Größenklasse schon ein gutes Ergebnis für ein punktförmiges Objekt ( Stern ), bei M13 verteilt sich das Licht aber auf eine Fläche!


    Unter einem dunklen Eifelhimmel habe ich M13 auch schon mit bloßem Auge erahnen können, in der Stadt ( Grenzgröße ca. 5. Größenklasse ) ist dieses Objekt ohne optische Hilfsmittel mit Sicherheit nicht zu sehen.


    Gruß


    Manfred

    Hallo Hartwig,


    klar, die Zugzeit ist voll im Gange, daher wird man momentan häufiger Vögel vor der Mondscheibe beobachten können.


    Vögel bewegen aber ihre Flügel - Thermik zum Segeln gibt es in der Nacht nicht - und sollten somit eindeutig als solche erkennbar sein.


    Gruß


    Manfred

    Hallo Leute,


    seit ihr ganz sicher, dass es sich nicht um ein Staubpartikel auf dem Okular gehandelt hat?


    Gerade das Hyperion Zoom ist dafür bekannt, dass sich eine Linse genau in der Ebene der Feldblende befindet. Wenn dort ein Staubkorn ist, sieht man dieses als dunklen Punkt vor der hellen Mondoberfläche. Da der Mond sich bewegt, wirkt es so, als ob der dunkle Punkt mit gleichmäßiger Geschwindigkeit über die Mondlandschaft wandert.


    Gruß


    Manfred

    Quote
    <i>Original erstellt von: Kurt</i>



    Die 4" APO- gleiche Abbildung kann ich mit dem 12" sehr leicht durch entsprechende Off- Axis Abblendung erreichen. Ich kann daran nix prickelndes empfinden.


    Gruß Kurt



    Hallo Kurt,


    hier ist mir etwas unklar. Wenn Du Deinen 12"-Newton Off-Axis auf 4" abblendest, machst Du aus dem schnellen f4,7-Newton einen f14,1 Newton. Ein solches Gerät zeigt normalerweise kaum noch Koma. Aber: Du hast ja hier kein rotationssymmetrisches Paraboloid mit f14,1, sondern ein außeraxiales Segment eines f4,7-Spiegels, welches außen einen anderen Krümmungsradius hat als innen. Was geschieht in diesem Falle mit der Koma? Ist sie so groß wie beim f4,7-Spiegel oder wird sie durch die Abblendung kleiner? Jedenfalls hat ein primär als f14,1 geschliffener Parabolspiegel eine andere Form als das Spiegelsegment Deines Off-Axis-Newtons.


    Beste Grüße


    Manfred

    Hallo Günther,


    Du schreibst:


    Quote
    Wird die zwecks guter Sichtbarkeit der Auswirkungen in grafischen Darstellungen immer wieder angesetzte Obstruktion von 35% wirklich von Spiegelteleskopen erreicht die zur visuellen Plantenbeobachtung so ernsthaft herangezogen werden wie APOs oder Spiegelteleskope mit weniger als 20% Obstruktion? Sollte da nicht eher von realistischen 20% im Mittel ausgegangen werden?


    Ich finde die Wahl von 35% Obstruktion durchaus plausibel.


    Wenn man Planeten visuell beobachtet, ist es von sehr großem Vorteil, wenn das Gerät parallaktisch montiert ist, ein Dobson ist hier wegen der erforderlichen hohen Vergrößerung zumindest unpraktisch, andere finden ihn sogar für diesen Zweck unbrauchbar. Und einen großen und langen Newton auf eine parallaktische Montierung zu setzen, hat auch seine Tücken. Der OAZ kann je nach Stellung des Objekts an einer fürs Beobachten sehr unbequemen Stelle liegen, drehbare Rohrschellen sind ein Muss. Kurz und gut, der Newton mit 20% Obstruktion mag optisch ein gutes Planetenteleskop sein, ein praktisches und halbwegs kompaktes Gerät ist er jedoch nicht, das gleiche gilt natürlich auch für den Mak-Newton.


    Bleiben die vielen Varianten des Cassegrain. Diese sind kompakt, leicht und haben den OAZ dort, wo es am bequemsten ist, nämlich hinten. Jedoch ist es bei ihnen schlicht und einfach nicht möglich, die Obstruktion auf "realistische" 20% zu drücken, mir ist ein solches Gerät jedenfalls nicht bekannt. Ein f15 Gerät kann mit knapp unter 30% realisiert werden ( IM 715, TEC 200 MC ), ein f10 Gerät ( SC, Mewlon, Mak-Cass ) liegt bei 35%, manchmal sogar noch etwas darüber.


    Daher halte ich es für durchaus in Ordnung, wenn man bei der Obstruktionsdiskussion von 35% ausgeht, die Auswirkungen von 20% Obstruktion kann man ja in etwa extrapolieren.


    Gruß


    Manfred

    Hallo Icey,


    ich wollte nur klarstellen, dass es wissenschaftlich nicht korrekt ist, wenn man zwei verschiedene Teleskoptypen - in diesem Falle den Mak und den Apo - vergleicht und dann die unterschiedliche Bildqualität alleine auf das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein der Obstruktion schiebt.


    Richtig ist es vielmehr, am gleichen Teleskop ( TMB 115 ) mal mit und mal ohne Obstruktion zu beobachten, nur dann kann man die Auswirkung der Obstruktion richtig einschätzen. Beim Vergleich Apo gegen Mak sind einfach zu viele Parameter ( Öffnung, optische Qualität, Auskühlverhalten usw. ) unterschiedlich. Damit will ich jedoch keineswegs abstreiten, dass die Obstruktion von 35% ein sehr wesentlicher Grund dafür ist, dass der Mak bei mäßigem Seeing soviel schlechter abschneidet als der Apo, das hat mein Versuch ja eindeutig belegt.


    @ Kurt:
    Danke vielmals für die Erläuterungen, man lernt nie aus.


    Beste Grüße


    Manfred

    Hallo Kurt,


    vielen Dank dafür, dass Du die beiden Kontrastübertragungsgraphen hier eingestellt hast. Ich verstehe allerdings nicht, warum die Luftunruhe mit jeweils zwei Kurven dargestellt wird.


    Mit Deinem Schlusswort:


    "Aus diesen Diagrammen kann ich nicht erkennen, dass bei 35% Obsttruktion in Gegenwart von definierten Seeing die MTF relativ mehr abgesenkt wird als ohne Obstruktion. Von empfindlicherer Reaktion auf Seeing als Folge der Obstruktion kann man also nicht sprechen."


    bin ich 100%ig einverstanden. Es ist lediglich so, dass ein obstruiertes Teleskop, wie auf Deinen Graphen schön zu sehen ist, ohnehin schon ein schlechteres Kontrastübertragungsverhalten zeigt als ein unobstruiertes, wenn dann noch schlechtes Seeing dazukommt, kommt man eher in den Bereich, wo von einem guten Bild nicht mehr die Rede sein kann. Ein unobstruiertes Teleskop hat halt mehr "Reserven".


    Übrigens habe ich gestern abend meinem TMB 115 eine abnehmbare 35%ige Obstruktion verpasst und dann die Auswirkung dieser Veränderung bei 160facher Vergrößerung am Doppel-Doppelstern Epsilon Lyrae überprüft. Wie zu erwarten war, zeigte der unobstruierte Apo das ruhigere und definiertere Bild, der hellere, stark fluktuierende Beugungsring beim obstruierten TMB machte die Luftunruhe erheblich auffälliger, der Kontrast zwischen dem Beugungsscheibchen und der Umgebung war deutlich reduziert. Jetzt erinnerte mich das Bild an das, was ich im Spiegelteleskop zu sehen bekomme, es war kein Apo-Bild mehr.


    Ich habe dann noch einen Blick durch den parallel aufgebauten 5"-Mak geworfen. Hier war das Bild gegenüber dem obstruierten Apo nochmals deutlich unruhiger! Somit kann ich meine Behauptung in einem früheren Beitrag dieses Threads, allein die Obstruktion sei für den deutlich schlechtere Bildqualität des Maksutovs verantwortlich, nicht aufrechterhalten. Das beim geschlossenen Maksutov problematische Auskühlverhalten wird vermutlich die Ursache für die schlechte Performance sein.


    Beste Grüße


    Manfred

    Hallo Plössel,


    vielen Dank für die Darstellung, den Einfluss der Obstruktion auf Seeingempfindlichkeit kann man schon bei 20% Obstruktion erkennen.


    Vielleicht wäre es noch möglich, den Einfluß von 35% Obstruktion zu zeigen, dies ist in etwa der Wert, den viele Cassegrain-Geräte ( Mak, Mewlon, SC ) haben, unter anderem auch mein M500.


    Beste Grüße


    Manfred

    Quote
    <i>Original erstellt von: Kurt</i>
    <br />Hallo Hannes,


    Quote
    ....Aber, das beantwortet meine eigentliche Frage nicht ...


    letzter Versuch: Ist es denn theoretisch völlig unverständlich anzunehmen dass z. B. ein 16" Lichteimer ziemlich genau 16x mehr Licht sammelt als ein 4" kab- Apo und dass diese 16x mehr an Licht einfach mehr Sinneszellen in der Nähe des Bildpunktes auf der Netzhaut reizen und somit ein dickeres Sternbild verursachen? Daraus schlußfolgere ich, man hat mit dem 16" kaum eine Chance auf die Wahrnehmung "nadelpunktfeine Sternabbildung". Dazu braucht man nicht einmal die Einflüsse von Seeing, Obstruktion und sonstiges zu berücksichtigen. Der Gegenversuch 4" Reflektor vs. 16" Apo ist leider mangels derartiger Apos nicht möglich[:o)].


    Gruß Kurt




    Hallo Kurt,


    dann erkläre mir doch mal bitte, wieso im TEC 140 die Sternabbildung feiner ist als im 5"-Mak. Der Mak hat doch weniger Öffnung als der TEC, Sterne in "Apo-Qualität" zeigt er trotzdem nicht.


    Beste Grüße


    Manfred