Posts by Timm

    Hallo Marcus,


    deine iPad-Zeichnungn werden immer besser!
    Die Siamesischen Zwillinge finde ich sehr gut gelungen. [:)]


    Mit meinem Lichteimer kann ich natürlich viel mehr Details sehen, aber leider nicht zeichnen.
    Die besseren Details werde ich auch gleich überprüfen!
    Denn heute Nacht wird das Wetter im Schwarzwald sehr gut sein.
    Ich bin dann auf 1100m Höhe und dann geht die Post ab... hoffentlich [:p]


    cs
    Timm

    Danke, lieber Rene,

    die Liste habe ich gleich ausgedruckt.
    Viele der Galaxien hatte ich schon mehrmals gesehen, aber jetzt lohnt es sich mal alle zu versuchen.
    Von den schwereren Galaxien habe ich immerhin Holmber IX schon drei, viermal gesehen.
    Zuletzt vorige Woche, natürlich mit 28".
    Die NGC2976 kenne ich gut. Sie ist ja recht hell und groß, aber ein Staubband kann ich nicht erkennen.
    Sie erscheint mir nur etwas gemottelt.


    cs
    Timm

    Hallo Christian,


    schade dass wir uns nicht getroffen haben. Ich war ja recht früh da und der gesamte Parkplatz war leer.
    Da habe ich mir die andere Seite ausgesucht, weil etwas mehr Platz ist.
    Aber beim nächsten Mal schicke ich dir vorher eine WhatsApp!
    Nächste Woche Dienstag und Mittwoch soll es wieder gut werden.
    Wenn man trotz der Straßenarbeiten hochfahren kann, werde ich es nochmal versuchen.


    cs
    Timm

    Hallo Ben,


    der Doppelquasar ist nicht einfach zu trennen.
    Ein 16m5 und ein 16m7 Lichtpünktchen stehen nur 6“ auseinander.
    Das ist nicht trivial und braucht sehr gutes seeing.
    Selbst mit Kais 33-Zöller bei nur mittelmäßigem seeing nicht zu trennen. Das sagt alles!
    Die linsende Galaxis hat übrigens 21m...
    cs
    Timm

    Halle Freunde,


    Dienstag Nacht konnte ich endlich wieder beobachten.
    Ort: Hohloh, 945m über NN, Seeing und Durchsicht normal, also nicht außergewöhnlich,
    Etwas Wind, der aber nicht störte.
    Temperatur anfangs 5°, stark fallend. Mein Kapitulationspunkt: -5°
    Instrumente: 28“ Dobson ohne Leiter und Canon 15x50 mit Stabi.


    Der Aufbau dauerte leider seine Zeit… den Dobson hätte ich deutlich besser konstruieren müssen,
    damit das so schell geht wie bei meinen bisherigen Dobsons.
    Also gute 20 Minuten incl, Justage gingen da drauf. Schon krass für einen Klosedobson!
    Dabei war ich schon zum Sonnenuntergang dort, damit ich die vielen Teile noch gut sehen kann.


    Als er dann aufgebaut war, kam gleich die Venus dran. Die waberte aber so vor sich hin, dass ich keine Freude hatte.
    Bis zum Einsetzen der Dunkelheit blieb mir genug Zeit, den Spiegel auskühlen zu lassen und mich wieder mit dem BDSC zu beschäftigen.
    So ein Mist…das SkySafari Pro auf meinem Samsung-Handy wollte nicht so wie ich gerne wollte.
    Bei der Zeiteinstellung auf „Jetzt“ gestellt, war es immer 9.11.2019 um 9 Uhr 33. Die Uhr im Handy zeigte aber die richtige Zeit.
    Also habe ich manuell berichtigt. Eine halbe Stunde lang versuchte ich vergeblich, das Alignment zu machen.


    Das klappte irgendwie nicht und begleitet von vielen Flüchen (x6§ #% $X) landete das Handy im Wohnmobil.
    Eine ganze Stunde verschenkt, wie grausam!
    Also Beobachten wie sonst immer. Oh Schreck, mein 9x50 Sucher lag noch zuhause im Keller! Grrrrr! (x6§5XgrrrßÄ $X und x6§ de 5XgrrrßÄ$X)
    Immerhin hatte ich ja den Telrad schon angebaut. Damit komme ich ja gut zurecht.


    Jetzt ging es los. Zuerst M51. Mannomann, welch eine Pracht, wenn sie im fast Zenith steht und man dabei nicht auf einer Leiter stehen muss.
    Im 10mm Ethos unglaublich kontrastreich und detailreich. Im 6er Ethos dann fast bildfüllend.
    Die Nacht ging astronomisch gesehen gut los!


    Dann ging es Schlag auf Schlag: M108 und M97. Beide knackig mit vielen Details.
    Bei M97 sehr leicht der Zentralstern und die Augen, besonders gut mit OIII-Filter.


    Weiter zu M101. Rekord: Mit dem Telrad angepeilt und gleich im Okular! So musses!
    Gut erkennbare Spiralarme und einige hellere Knoten waren ein Augenschmaus.


    Weiter zu M81 und M82. Das sind wie immer echte Kracher.
    Diesmal waren bei M81 die äußeren Spiralarme gut zu sehen ! Super!
    Deshalb versuchte ich mit dem 10mm Ethos bei 250fach die kleine Holmberg IX zu finden.
    Wenn man weiß, wo sie steht, ist es recht leicht, den zarten Schimmer zu erahnen.


    Weiter zu der NGC3079. Mit dem 8mm Ethos sah ich eine langgestreckte 10mag Galaxie mit einem schwachen versetztem Staubband.
    Diese Galaxis war aber nicht der Grund meiner Begierde, sondern der Doppelquasar neben dran.
    Sehr einfach zu finden, aber das seeing war nicht gut genug, um ihn zu trennen.
    Jetzt weg vom UMA.


    Die Zwillinge waren noch gut zu sehen, bevor eine Tanne sie verdeckte. Zuerst der Sternhaufen M35.
    Ich bin ja eher ein Sternhaufenmuffel, aber der hat es mir schon immer angetan.
    Im 17mm Ethos fast bildfüllend mit Unmengen heller Sterne, umgeben von hunderten schwächeren.
    Das sieht einfach geil aus. Der kleine NGC2158 daneben ist auch ein toller Haufen, der im 28er aussieht wie M 35 im 6-Zöller.


    Das nächste Objekt war der Eskimonebel NGC2392.
    Schon in der Aufsuchvergrößerung sah ich den Eskimonebel als Scheibchen mit deutlichem Zentralstern.
    Im 6mm Ethos bei 415fach konnte ich schön die Schalenstruktur, die Parka, erkennen.


    In der Nähe vom Castor suchte ich dann NGC2371, den Erdnuss-Nebel.
    Der war einfach zu finden, weil ich den schon oft gesehen habe.
    Der doppelte Nebel war gut mit etwas Struktur erkennbar, dazu der schwache Zentralstern.


    Das nächste Sternbild war Coma Berenices, vor allem meine Lieblings-Edgeon Galaxis NGC 4565.
    Im 13mm Ethos fast bildfüllend, schön kontrastreich mit Dunkelband. Die Begleitgalaxis NGC4562 war auch gut erkennbar.
    Man findet sie leicht am Ende einer Vierer-Sternenkette.


    Wenn schon Nadeln, dann gleich auch die extrem dünne PGC39432, auch bekannt unter UGC7321.
    Sie war zart aber direkt sichtbar im 8mm Ethos. Da hilft Öffnung ungemein!


    Nicht weit weg kam dann die Blackeye-Galaxis M 64 dran. Das schwarze Auge starrte mich an…. einfach schön!
    Meine dünnen Handschuhe gaben so langsam ihre Kälteschutzfunktion auf und auch meine Hose wollte mich nicht mehr wärmen.
    Ein Blick auf mein Thermometer zeigte mit warum: -4,4°


    Also dann noch zwei, drei Objekte, die ich lange nicht mehr gesehen hatte: Die Box.
    Das sind vier Galaxien als Viereck angeordnet. Mit dem 10er Ethos sehr schön zu erkennen. Es sind alles längliche Galaxien.
    Dann schwenkte ich zurück Richtung Großer Bär.


    Auf dem Weg dorthin kamen die Heringsgalaxis und die Fishhook Galaxis dran… wie immer eine Pracht!
    Im 26er Nagler passten sie gerade so ins Gesichtsfeld. Nur 8° entfernt stellte ich noch die bekannte Nadel NGC4244 ein.
    In der großen Tüte sehr gut zu sehen, auch wenn es kaum Details gibt, außer einer etwas aufgehellten Mitte.
    Zum Abschluss noch M 106: eine prächtige und detailreiche Balkenspirale schräg von der Seite.
    Da konnte ich immer mehr Details sehen, je länger ich schaute und auch mit höheren Vergrößerungen kamen neue Details dazu.


    Mist, jetzt wollte ich auch noch schnell in den Löwen! Hickson 44 kam als erstes dran.
    Alle vier Galaxien konnte ich gut erkennen, was ja nicht schwer ist mit so einer Öffnung.


    Die Finger wurden klamm und klämmer! Das Thermometer zeigte nun -5°.
    Der krönende Abschluss war dann NGC3521, eine wunderschöne Spiralgalaxis.
    Ich sah eine gemottelte Galaxis mit einen zarten Staubband und hellem fast sternförmigen Kern.
    Warum habe ich die so selten angeschaut?
    Das Allerallerletzte: das Leo Triplett. Super, viele Details und der schöne Staubstreifen in der NGC3628.


    Punkt, Schluss und aus. Die Kälte kroch nun durch die gesamte Kleidung, die eher für 5° Plus als für 5° Minus geeignet war.
    Es war noch nicht einmal Mitternacht, als ich aufgab und unbedingt wieder in die Wärme wollte.


    Das Abbauen dauerte nur knappe 10 Minuten, bis alles im Wohnmobil verstaut war.
    Zum Glück hatte ich gegen 22 Uhr die Heizung angeschmissen, so dass ich mich etwas aufwärmen konnte.
    Gegen ½ 2 Uhr war ich dann wieder in Gengenbach... und die Heimfahrt war super!
    Kaum jemand auf der Autobahn. Ein kleiner Vorteil des Coronavirus.


    cs
    Timm

    Hallo Norman,


    ich habe alles gelesen! Ganz!! [:p]
    Jetzt habe ich alles ausgedruckt zum Stöbern.
    Es sind sehr viele unbekannte Objekte dabei, die ich noch nie versucht habe, aber nun mit 28" angehen werde.
    Danke für die Anregungen [:)]


    cs und bleib gesund!
    Timm

    Hallo Roland,


    jetzt muss ich dich mal wieder loben! [;)]
    Du nützt ja wirklich jede Gelegenheit und dann hast du auch noch Lust, deine Beobachtungen zu posten. Das beeindruckt mich wirklich!
    So habe ich das früher auch gemacht, bin aber in der letzten Zeit zu faul geworden, etwas über die "üblichen" Objekte zu schreiben.


    Mein schon öfter geposteter Tipp, beim Sirius B sich vorher Rigel anzuschauen, konnte ich nun auch bei dir sehen.
    Es hilft ungemein, sich den Abstand vorher einzuprägen.
    Rigel B ist 6 Mag schwächer und knapp 10" entfernt.
    Sirius B ist 10 mag schwächer und etwa 11" entfernt.
    So kann ma sich eine Vorstellung machen, wie der Abstand aussieht.
    Sirius ist halt ultrahell und meist zu unruhig, um schnell mal nach Sirius B zu schauen.
    Wenn es aber passt, so wie bei dir, ist der weiße Zwerg erkennbar.


    Bei mir war das zuletzt Freitag vor einer Woche.
    Mit dem 28-Zöller war es easy, weil das seeing endlich mal gut war!
    BTW: im Trapez konnte ich locker alle 6 Komponenten sehen und zum zweiten Mal auch blickweise Stern G.
    Der steht gemeinerweise innerhalb des Trapezes und den konnte ich zum ersten Mal in Namibia mit Martins 24-Zöller sehen.
    Am Freitag war der Doppelquasar bei NGC 3072 auch trennbar und dazu einige andere spektakuläre Objekte.
    M106 z.B. war extrem gut und auch die äußeren Spiralarme von M81 waren deutlich. Gelegenheit, mal wieder Holmberg IX zu sehen.


    In den letzten Nächten war ich zweimal am Tochtermannsberg, aber der Wind war mir zu stark.
    Den Dobson immer festzuhalten, wenn der Wind ihn vor sich hertreibt, mach keinen Spass!


    cs
    Timm

    Hallo Roland,


    bis jetzt hat keiner was geschrieben... dann tu ich es!
    Kompliment, die Zeichnungen finde ich wirklich gelungen!
    Leider zeichne ich nicht, da mir das zu aufwändig ist und mir die Geduld fehlt.


    Bei M1 habe ich zuletzt mit 28" irre viele Details sehen können.
    Sogar der Pulsar war mal wieder erkennbar.
    Das wäre etwas für dich gewesen [8D]


    cs
    Timm

    Ja, ja, das werden leider noch viel mehr!


    Heute früh habe ich mindestens 50 Stück um 6 Uhr früh gesehen... ununterbrochen, meist im gleichen Abstand, auch mal zwei nebeneinander.
    Zum Glück sind sie nicht die ganze Nacht sichtbar, sondern nur einige Zeit nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang.


    Als Visueller ist man jedenfalls nicht so sehr gestört wie die Fotografen.
    cs
    Timm

    Hallo Rene,


    dein Bericht gefällt mir wieder sehr gut!
    Mit Doppelsternen habe ich nämlich besondere Erfahrungen.
    Die im Orion kenne ich natürlich alle und schaue öfter mal nach, ob sie nicht schon zusammengekracht sind.
    Meine Favoriten sind aber ganz wo anders: Alamak, Porrima und Sirius.
    Alle habe ich getrennt und bei Porrima konnte ich sogar das Perihel verfolgen.
    Das ging, bei besten Bedingungen, aber nur mit 20 Zoll.
    Schön, wenn man innerhalb eines Jahres das Vorbeisausen am Hauptstern sehen kann.
    Der geringste Abstand war 0,3 Bogensekunden.
    Sirius B konnte ich einen ganzen Umlauf erleben.
    Das erste Mal 1973 mit 6 Zoll, zusammen mit dem Rainer B. am Sudelfeld
    und dann einen knappen Umlauf später 2008 in Namibia mit 24 Zoll.
    Die letzten Jahre bestimmt schon zwei Dutzend Mal, zuletzt auf der Hohloh mit 28 Zoll.
    Er ist ja bald am Aphel und wird immer leichter.
    Alamak klappte mit 20 Zoll vor einigen Jahren beim ITV, was mehrere Leute betätigten.
    Abstand etwa 0,4“. Alamak B und C, wohlbemerkt!


    cs
    Timm

    Hallo Marcus,


    wer im Winter nicht jede Lücke ausnützt, ist arm dran!
    Da hast du alles richtig gemacht.
    Bei mir ist es nicht mehr möglich, denn bis ich mein Gerödel aufgebaut habe, ist jedes Wolkenloch schon wieder geschlossen..
    Das ist der Nachteil von übergroßen Dobsons. Man macht es nur noch bei garantierten langen Nächten.
    Jetzt warte ich einfach bis April, bis es wieder zu Hottie geht. Dann ist aber wieder volles Programm angesagt [8D]


    cs
    Timm

    Hallo Norman,


    mal wieder ein Superbericht von dir!
    Es macht mir Spass, deine Ausführungen zu lesen, weil ich es gut nach vollziehen kann.
    Holmberg IX ist nicht schwer... hab ihn letzte Woche gesehen[:p]
    Aber mit dem 28-Zöller!
    Wenn ich die äußeren Spiralen sehen kann, geht auch Holmberg IX.


    cs
    Timm

    Hallo Bernd,


    ArgoNavis und Servocat am 32-Zöller ist high-end... was fehlt ist ein guter Himmel!
    Auch mit 32 Zoll bleibt man in den Wolken stecken!
    Trotzdem viel Spass mit deinem Riesen und hoffentlich viel klaren Himmel.
    Wenn, dann schau mal beim intergalaktischem Wanderer NGC2419 vorbei und erzähl was über die Einzelsterne.


    cs
    Timm

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Uwe65</i>
    <br />Hallo zusammen,


    ja, digitale Teilkreise sind was feines! Ich möchte hier aber doch eine Lanze für ArgoNavis brechen, die am Dobson nutze. Das es dabei keine ergänzende Technik braucht (handy, laptop) empfinde ich als sehr angenehm.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">



    Hallo Uwe,


    nein, keine andere ergänzende Technik.
    Beim ArgoNavis bist du mit Kabel verbunden und hast ein großes Teil in der Hand oder am Dobson verbaut.
    Beim BDSC hast du die Kabel in der Rockerbox versteckt und das Handy ist bei mir jetzt am Hut angebaut.
    Beim ArgoNavis dauert es etwas länger, die gewünschten Objekte einzugeben.
    Beim BDSC ist es ein Fingertip auf dem Display und du siehst, wo du hinschwenkst.


    Mich hat das überzeugt und Christian schrieb mir, als er gehört hat, dass ich umgestiegen bin: willkommen in der Zukunft.


    cs
    Timm

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: ReneM</i>


    Eine Ergänzung zum intergalaktischen Wanderer <font color="orange">NGC 2419</font id="orange">, Entfernung 283.000 Lichtjahre - Text stammt aus dem BAfK:
    <i>Intergalactic Wanderer - der poetische Beiname erklärt sich aus der enormen Entfernung, NGC 2419 liegt im Außenbereich des galaktischen Halos und ist gut 1,7-mal so weit entfernt wie die Magellansche Wolke - durch seine schiere Größe und hohe Leuchtkraft (nur Omega Centauri, NGC 6388 und M 54 liegen vor ihm) ist es trotzdem möglich, ihn schon mit kleinen Teleskopen zu sehen - <font color="yellow">die hellsten Einzelsterne sind allerdings nur 17 mag hell, daher erscheint der KS vollständig als Nebel und selbst in großen Teleskopen ist keine Auflösung möglich</font id="yellow"> - in Wirklichkeit ist NGC 2419 gut 3-mal so groß wie M 13</i>
    Gelber Text =&gt; Das wars dann wohl, Du hast den Beweis angetreten, dass doch Sterne aufzulösen sind. Sterne welcher Größenklasse sind mit 28" gewöhnlich möglich? Vielleicht stimmen ja die 17 mag nicht. Ich werde die Macher vom BAfK mal anschreiben ...


    Viele Grüße


    Rene
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo Rene,


    ich habe mit Christian einige Zeit am intergalaktischen Wanderer NGC2419 verbracht. Weil er so gut aussah!
    Am besten war er mit 413fach. Die Grenzgröße bei diesen Bedingungen dürfte schon fast an 18mag gegangen sein.
    Unter besten Bedingungen kann man mit 28" auch schwächere Sterne als 18mag erkennen... theoretisch.


    Wir sehen uns beim DSM. Ich freue mich drauf.


    cs
    Timm

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: MartinB</i>


    (==&gt;)Timm: Welches BDSC-System verwendest Du?
    Ich komme an meinem Fünfling ganz gut mit dem ArgoNavis klar. Das ist natürlich ziemlich teuer und man bekommt für den Preis schon ein einfaches BDSC-System inklusive Smartphone der oberen Mittelklasse, und man vermeidet zusätzlich einen Teil vom den Kabelverhau.


    Ideal fände ich zum Nachrüsten am größeren Gitterdobson mittlerweile zwei separate Encoder mit jeweils eigenem Auslesecontroller, Akku und Funkverbindung. Dann wären gar keine Kabel mehr nötig.


    Gruß,
    Martin


    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo Martin,


    ich verwende das BDSC von Astroleuchten.de.
    Ich habe es umändern lassen, damit ich es mit meiner großen Powerbank mit 5V (20000mAh) betreiben kann. Diese Powerbank liefert Strom für 200 Stunden [:p]
    Auch habe ich bessere Encoder mit 10000 Schritten verwendet.
    Am zweiten USB-Port kann ich zur Not auch mein Samsung aufladen.
    Kabelsalat gibt es kaum, da alles in der Rockerbox verbaut ist.


    cs
    Timm

    Hallo Marcus, Dirk und Christian,


    ja, die Teilkreise sind richtig gut.
    Mein Samsung läßt sich so gut abdunkeln, dass man nicht die Adaption verliert.
    Natürlich muss man die Einstellung in SkySafari auch auf Night umstellen.
    Man sollte nach dem Beobachten die Helligkeit wieder anheben, denn bei Tageslicht ist das Display schwarz.


    Vielen Dank für deine Hilfe, lieber Christian!
    Ohne dich hätte ich mir in der Kälte die Finger abgefroren beim Ausprobieren.
    Ich lege mir jetzt so einen Stift zu, mit dem man die App bedienen kann, ohne die Handschuhe auszuziehen.


    Vielleicht wird es Anfang nächster Woche noch einmal klar.
    Dann komme ich wieder hoch auf den Berg.


    cs
    Timm

    Hallo Freunde,


    gestern konnte ich zum ersten Mal mein neues BDSC ausprobieren.
    Mit dem ArgoNavis hatte ich so meine Probleme und habe es wieder verkauft.
    Das Wetter sollte gut werden und so habe ich mich mit dem Christian auf der Hohloh verabredet. (Christian = Deneb)
    Er hatte sich bereit erklärt, mir eine Einweisung zu geben.
    Danke dafür. [:p]


    Ab 20 Uhr war ich oben am Berg und baute zur ersten Mal den 28er im Dunklen auf.
    Das klappte ganz gut, aber dauerte etwas länger... ich musste zwischendurch öfters nach runtergefallenen Sterngriffmuttern suchen!


    Die Justage am Stern erwies sich als kompoiziert, da der große Spiegel erst mal auskühlen musste.
    Auch wenn er nur 25mm dick ist braucht er seine Zeit um von 20° auf 5° runterzukühlen.
    So war der Polarstern ein krummes, verwaschenes und matschiges Etwas. Nach einer halben Stunde ging es dann doch gut.


    Mein erstes Objekt war der Eskimonebel, der bei 413fach richtig gut aussah.
    Die Schalenstruktur war sehr gut sichtbar und der Zentralstern richtig fett!
    Es folgten, immer noch ohne BDSC, der Orionnebel, natürlich farbig und dann der Flammennebel.
    Der war trotz Alnitak im Gesichtsfeld mit vielen Strukturen zu sehen, weil der H-Beta-Filter das Licht dämpft.
    Ein kleiner Schwenk und schon sah man den Pferdekopf! Und immer noch mit Alnitak im Gesichtsfeld.
    So krass hatte ich ihn noch nie gesehen.


    Weiter ging es zm NGC2371, dem Erdnussnebel. Schnell mit dem Telrad gefunden.
    Gut zu sehen mit Strukturen und feinem Zentralstern.
    Dann der intergalaktische Wanderer NGC2419, bei dem ich mangels Sternkarte ewtas länger suchen musste. [^]


    Deshalb probierte jetzt ich das BDSC aus. Wenn man das zum ersten Mal macht, scheint es sehr kompliziert zu sein.
    Das Alignment klappte ganz gut, aber irgendwie machte ich einen Fehler. Zum Glück hatte ich ja den Christian.
    Der suchte gerade mit seinem 20-Zöller erfolgreich Einzelsterne in M31 und M33 und kam rüber zu meinem Dobson.
    Mit Engelsgeduld erklärte er mir den Ablauf des Alignments und dann hatte ich es endlich begriffen.
    Es war viel einfacher als gedacht und klappte sehr gut.
    Leider konnte ich als eingefleischter iPhone-Mensch noch nicht so gut mit dem Android-Handy umgehen.
    Mit etwas Übung hatte ich dann alles im Griff.


    Plötzlich eröffnete sich eine neue Welt! Alles ist sehr schnell zu finden und immer im Gesichtsfeld,
    wenn man das Fadenkreuz auf das gewünschte Objekt stellt. Einfach genial!
    Die letzte Stunde war dann Übung mit dem BDSC, wo ich zusammen mit dem Christian ein paar Objekte aufsuchte.


    Ein paar Schmankerln: M1 mit tollen Strukturen im OIII-Filter und mit dem Pulsar, dann ohne Filter.
    Der war nicht einfach zu erkennen, das Sternchen neben dem Pulsar war kaum zu trennen, nur die Richtung war zu erahnen.


    Noch einmal der intergalaktische Wanderer NGC2419. Wir konnten bei 413fach relativ viele Einzesternchen erkennen.
    Dieser Kugelhaufen ist ja extrem weit weg, weit über 200 000 Lichtjahre, sieht für mich aber aus wie M13 im 6-Zöller.


    Dann M106, sehr hell und mit deutlichem hellen, schräg gestellten Balken in der Mitte.
    Hickson 44 sah auch recht hell aus und bei der NGC3190 konnte man das Staubband gut erkennen.


    Dann M82 und M81, beide sehr hell und eindrucksvoll.
    Dass beide mit dem BDSC von Hickson 44 aus sofort gefunden wurden, zeigt, dass ich alles richtig gebaut habe. [8D]


    Ein Highlight war aber der Conusnebel! Hier sahen wir beide eine der beiden hellen Kanten, die sofort ins Auge fiel.
    Schöne Nebenobjekte waren auch NGC 2261, Hubble`s Variable und der übergroße Rosettennebel.
    Tiefstehende Objekte sind oft nicht so leicht zu finden, aber Thors Helm war mit dem BDSC sehr schnell gefunden.
    Ein herrlicher Anbick mit OIII-Filter!


    Nicht weit weg im Dunst kam dann noch M46 dran, mit dem schönen Planetary NGC2438.
    Bei hoher Vergrößerung sieht man ein Sternchen fast im Zentrum, aber das ist nicht der Zentralstern.
    Der liegt auch mit 28" ausserhalb der Reichweite.


    Kurz vor 1 Uhr packten wir unsere Dobsons wieder ein und gegen 2 Uhr war ich wieder zu Hause.
    Es war eine traumhafte Nacht mit vielen positiven Erfahrungen.


    cs
    Timm

    Hallo Haley,


    welch ein schöner und epischer Bericht!
    Ich habe ihn gleich zweimal gelesen... [:)]
    Was mir aufgefallen ist, sind die teilweise extremen sommerlichen Temperaturen im November.
    Im Oktober waren sie doch deutlich angenehmer, aber auch schon über 30 Grad.


    Übrigens heißt Hotties Tochter Linette in Wirklichkeit Laenita. [8D]


    cs
    Timm