Posts by Timm

    Hallo Freunde,


    jetzt sind wir schon über eine Woche auf La Palma und hatten viele gute Nächte.

    Die Nacht auf Sonntag war dann aber eine so unglaublich gute Nacht, wie man sie nur ganz selten erlebt.

    Nach zwei durchwachsenen Nächten, getrübt durch Kalima, die gehörig viel Saharastaub in die Atmosphäre blies, war der Himmel wieder frei und wolkenlos.

    Unsere „Sternwarte“ war auf der Dachterrasse hergerichtet.




    Die einzig störende Straßenlaterne wurde abgehängt.

    Vorher:

    Nachher:




    Wir hatten perfekt am Stern justiert und begannen, wie schon öfter, unsere Galaxienjagd mit M104, die um 22 Uhr 30 gegen Ende der Dämmerung 50° hoch im Süden stand.

    Mit dem 10mm Ethos bei 220 fach zeigte sie ihre wahre Pracht. Wie gestanzt stand sie im Okular mit ihrer scharfen dunklen Kante. Das fing ja gut an und es sollte noch viel besser werden!

    Das SQM zeigte um 22 Uhr 46 sagenhafte 21,80 an... noch vor Ende der Dämmerung.




    Um 22 Uhr 57 waren es dann schon 21,93!



    Diese guten Werte habe ich dann mehrfach fotografisch festgehalten. Es wurden meist drei Messungen senkrecht nach oben gemacht, die immer nahe beieinander lagen.

    Hier einmal die gesamte Messreihe.




    Das Seeing war ungewöhnlich gut und das zeigte sich am Antares: er war recht einfach zu trennen. Dicht am rötlichen Antares konnten wir ein bläuliches Sternchen sehen, das sogar etwas türkisfarben erschien.


    Es ging weiter mit den beiden großen Galaxien M51 und M101.

    Zuerst M51... boah, so ein Kontrast im 13er Ethos, dass man sogar die Brücke zwischen beiden direkt sehen konnte.

    Die Spiralarme waren sehr gut sichtbar und konnten sehr weit verfolgt werden. Wir probierten viele Vergrößerungen aus und fanden beide, dass derAnblick im 13er mit 170fach am besten war.

    Bei M101 stockte uns beiden der Atem! Diese riesige Spirale zeigte unglaublich Details, angefangen bei den drei oder sogar vier Spiralarmen bis hin zu zahlreichen Verdichtungen und Knötchen. So gut hatte ich M101 bisher nur im 28-Zöller gesehen.

    Ähnlich perfekt waren auch M81 und M82.

    Bei M81 zeigten sich die beiden dünnen Spiralarme und bei genauem Hinsehen sahen wir etwas außerhalb einen ganz zarten Schimmer zwischen 4 Sternchen: Holmerg IX.

    Zugegeben an der Grenze, aber immer wieder zu erhaschen.

    Das war mir anfangs nur einmal mit dem 20-Zöller und später sogar mehrmals mit dem 28er gelungen.


    M82 war ebenfalls eine Wucht!

    So viel Kontrast und so viele Details sieht man nicht alle Tage, besser gesagt alle Nächte.

    Mit dem 8mm bei 275fach ist M82 fast bildfüllend und sieht aus wie ein Foto.


    Unser eigentliches Beobachtungsziel waren aber alle Galaxien von Phecda im Uma bis Chara in den Jagdhunden.

    Genauer gesagt von M109 bis NGC4490, der Cocoon-Galaxie.

    M109 war einfach zu finden, hat sie doch mit Phecda einen perfekten Leitstern.

    Sie zeigte einen länglichen Kern, umgeben von einem spiralartigen Halo.

    Gleich daneben stand NGC3953, eine längliche Galaxie mit hellem Kern. Von dort war es nicht weit zu NGC3917, einer lang gestreckten schwachen Galaxie, die immerhin noch 12,5mag hell ist.

    Es sind nur einige Gesichtsfelder zur 11,2 mag hellen NGC4102. Das ist eine längliche Galaxie mit hellem Kern.

    Im Gesichtsfeld fanden wir auch noch die NGC4068, ein lichtschwaches unscheinbares Fleckchen ohne Struktur.

    Etwas weiter weg fanden wir dann vier ähnliche aussehende Galaxien: NGC4026, NGC4085, NGC4088 und NGC4100.

    Alle sind linsenförmig oder länglich und alle um die 11mag hell.

    Über die unscheinbaren NGC4218 und 4220 ging es weiter zu M106.

    Das ist jetzt eine meiner Lieblingsgalaxien, denn sie ist mit dem Telrad oder Rigel leicht anzupeilen.

    Sie liegt fast mittig zwischen Phecda und Chara!

    Sie zeigte uns ihren schräg gestellten Balken und Andeutungen von Spiralarmen. Wunderschön anzusehen.

    Von dort ging es weiter zu NGC4449, dem Rectangel.

    Hier sahen wir eine längliche 9,4mag helle Galaxie, die leider nichts mit dem bekannten Hubble-Foto zu tun hat.

    Immerhin wirkte die eine Seite etwas abgeschnitten.

    Ein letzter großer Schubs und wir landeten bei der Cocoon-Galaxie NGC4490 und ihrem Anhang NGC4485.

    Ein interessantes Pärchen, das durch die Nähe von Chara leicht zu finden ist.

    Das waren jetzt viele helle Galaxien verteilt auf 14°, eine wahrlich schöne Deepsky Wanderung.

    Jetzt versuchte Dietmar auch noch die Box, ein Haufen schwacher Galaxien im Mel111, dem Comahaufen.

    Nach eingehender Analyse der Sternkarte und Vergleich mit dem Sucherbild war die 12,2mag helle Hauptgalaxie NGC4169 nach kurzer Zeit gefunden. Die drei anderen schälten sich mit einiger Mühe auch noch heraus, kein Wunder, sind sie doch nur 13,6 bis 14,3mag hell.

    Nach einer kurzen Pause, die wenige Schritte entfernt im warmen Wohnzimmer mit einem Gläschen Rotwein stattfand,

    ging es weiter mit vielen bekannten Objekten des Sommerhimmels. Die zähle ich jetzt nicht alle auf, denn die kennt eh‘ jeder.



    Hervorheben möchte ich trotzdem die hellen Objekte in der hellen Milchstraße: M8 und M20, dann M16 und M20. Das sind bei solch gutem Himmel absolute Kracher 🧨.

    Ein gutes Dutzend Kugelhaufen und einige Planetaries kamen noch dazu.

    Gegen 3 Uhr waren wir satt!

    Alles Equipment war schnell aufgeräumt und mit einem weitern Glas (nicht Gläschen) Rotwein beendeten wir unsere ereignisreiche Supernacht.

    cs

    Timm


    P.S. La Palma im Sommer ist absolut empfehlenswert!

    Hallo Klaus,


    dein Bild gefällt mir ausgezeichnet! Und das vom Balkon mitten aus der Stadt!

    Eigentlich wollte ich schreiben „Angeber“, aber weil es so genial ist, habe ich mich dann aber nicht getraut :)


    Gestern hatte ich ausgiebige M8-Beobachtungen mit 18 Zoll.

    Ich bin gerade auf La Palma mit Superbedingungen bei perfekter Durchsicht, Hammerseeing und superlangen Nächten.

    M8 ist mit dem OIII Filter ein unglaublicher, detailreicher Anblick, zumal die Lagune über 20° höher steht als in Deutschland.

    Aber solch ein Bild toppt das noch um Längen.


    cs

    Timm

    Hallo Walter,


    diese Reise war eigentlich für April geplant, musste coronabedingt aber verschoben werden.

    Das Flugticket konnten wir umschreiben lassen.

    Unsere übliche Ferienwohnung war im Juni schon belegt, so dass wir uns eine andere suchen mussten.

    Wir haben es sehr gut getroffen, denn die Villa La Ermita in Tinizara ist für Astronomie sehr gut geeignet.

    Außerdem ist es hier unglaublich schön mit herrlicher Fernsicht bis zur Insel El Hierro im Süden.

    Leider geht die Sonne hinter dem Berg unter, aber die Südsicht ist schon genial. Man kann 3 Sterne im Kreuz des Südens sehen.





    Der Alfredo hat mit seiner kleinen mechanischen Montierung schöne Astrfotos gemacht.

    Alles von der Terrasse aus.



    Jetzt noch eine Woche... mit guten Wettervorhersagen!


    Nein, den 18-Zöller habe ich vor vielen Jahren gebaut. Er gehört jetzt dem Dietmar und ist auf La Palma stationiert.


    cs

    Timm

    Erster Einsatz des 18-Zöllers, 3.Juni 2021


    Der Erste Tag in Tinizara war regnerisch, sehr regnerisch sogar.

    Die Insulaner freut es, den Astronomen aber geht die Muffe, ob es sich vielleicht einregnet und nie mehr aufhört. So etwas kennt man ja aus Deutschland und im Hinterkopf hat man so seine Befürchtungen.

    Aber zum Abend tauchten die ersten Wolkenlücken auf und unsere Stimmung hellte sich auch auf.

    Besonders, weil wir in der Cerveceria Isla Verde hervorragend Tapas essen konnten... und ein hervorragendes Bier serviert bekamen.



    In unserem Ferienhaus La Ermita wartete schon der perfekt justierte und temperierte 18-Zoll Lowrider auf seinen Einsatz.

    Die helle Venus und später der Mars wurden mit der Ferngläsern aufgesucht, bis die Dämmung endete und eine traumhafte Nacht begann.

    Das erste Objekt gleich ein Kracher: M 51 stand über 70° hoch in idealer Höhe für den Dobson. Im 10mm Ethos ein unglaublicher Anblick, mit kontrastreichen Spiralarmen und vielen Details, dazu noch eingebettet 4 oder 5 Sternchen im Vordergrund.

    Alfredo war sprachlos... aber nur einige Sekunden, denn dann kam der Ausruf: ja leck mich am Arsch!

    Das SQM zeigte da 21,70 an, obwohl der Himmel scheinbar noch etwas hell war. Das war aber das Zodiakallicht im Westen.

    Schnell noch zwischendurch: unser Ferienhaus liegt 825m hoch an einem Hang mit freier Sicht auf das Meer und genau im Süden sieht man die Insel El Hierro.

    Man kann direkt auf der Terrasse beobachten, etwa 4m vom Eingang entfernt.

    Das ist sehr bequem und praktisch, auch wenn die Sicht durch Palmen etwas eingeschränkt ist.

    Man kann sich aber auch auf die Dachterrasse stellen und hat eine unglaubliche Aussicht von Osten, über Süden bis nach Westen. Nur nach Norden fehlen 30°... aber da schaut man eh‘ nicht hin.

    Kein Fremdlicht, bis auf eine einzelne Straßenlaterne, die durch die Bäume blinzelt.

    Die wird heute noch von uns entschärft und mit einer kleinen Blende versehen, so dass direktes Licht nicht mehr durchkommt.

    Jetzt geht es richtig los.

    Das Objekt der Begierde war nun der mit bloßem Auge sichtbare Omega Centauri.

    Er stand mit 13° zwar etwas niedrig, war aber im Sitzen gut zu erreichen.

    Unglaublich viele, gestochen scharfe Sternchen ohne Ende!

    Riesig groß und auch genauso beeindruckend wie bei Hottie in Südafrika.

    Nur 4° davon entfernt kam nun die NGC5128 dran, auch bekannt als Centaurus A.

    Das Dunkelband war sehr gut erkennbar, auch die etwas helleren Strukturen im Band.

    Diese wunderschöne und helle Galaxie war Alfredo unbekannt, also eine Erstsichtung.

    Der nächste Kracher stand ja nur ein paar Grad höher, von Deutschland aus nur in Horizontnähe zu sehen, hier aber schon richtig hoch stehend: M83, eine schöne dreiarmige Spirale. Auch hier waren unglaubliche Details sichtbar, besonders wenn man etwas höher vergrößert.

    Jetzt folgte wieder eine SQM-Messung, die unglaubliche Werte zeigte:

    21,90 und nochmal 21,90. Eine halbe Stunde später dann mehrere Messungen um 22,0.



    Der Regen am Nachmittag hatte die Luft noch sauberer gewaschen als ohnehin auf der Insel La Palma üblich ist.

    So konnten wir richtig gut die Spiralarme von M101 sehen, das Dunkelband in M104, der Sombrerogalaxie, das Auge in M64 und die dünne Nadel NGC4565.

    Dazu kamen die üblichen Verdächtigen, wie M3, M5, M97 und M108.

    Zwischendurch machten wir ein Viertelstündchen Pause und tauten den Fangspiegel mit dem Fön auf. Das war einfach, denn wir brauchten nur den ultraleichten Dobson aus der Rockerbox zu heben und im Wohnzimmer abzustellen. Eine Steckdose, der Fön und eine Minute warme Luft... schon war der Dobson wieder zu gebrauchen.


    Gegen halb zwei Uhr war für Dietmar und mich Schluss, nur Alfredo blieb noch stundenlang wach um noch mehr Fotos zu machen. Er testete seine Minitrack LX3.

    Das ist eine winzige, mit einem Federwerk angetriebene Montierung.

    Hier ein paar Ergebnisse.





    cs

    Timm

    Hallo Gitti, hallo Hajü,


    echt, ich vermisse das DSM!

    Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall dabei, wenn mein uralter Körper das noch mitmacht!

    Bitte nicht noch einmal absagen, denn ich werde 2022 schon 80 Jahre alt. :(

    Ich halte auf jeden Fall noch meinen schon für 2020 vorgesehenen Vortrag über Alfredos Astroeinlauf. :)

    Und da drauf freue mich schon riesig... und Alfredo auch :D

    cs

    Timm

    Hallo Gerhard,


    wenn du schon mal 0.70 Strehl hattest, ist es schrecklich, wenn er wieder runter geht!

    Da hilft nur Geduld... aber Geduld hast du ja, wie man bei deinen selbst gemachten Rohlingen sieht.


    Übrigens: mein 28er hat nur knapp 0,60 Strehl und liefert unglaubliche Bilder.

    Meistens ist sowieso das seeing der Grund, dass die Auflösung schlechter ist.

    Das Lichtsammeln ist viel wichtiger.

    Deinen Thread verfolge ich aufmerksam und hoffe, du hast schnell Erfolg. :thumbup:


    cs

    Timm

    Hallo Guido,


    das hast du sehr gut hinbekommen! Großes Kompliment! :thumbup:


    Das ABS-Kantenmaterial scheint ja wirklich gut zu funktionieren.

    Und billiger als Ebony-Star ist es auch ;)

    Als 10-Zöller mit f/10 ist er wie erwartet lang geworden, als Lowrider aber noch gut zu bedienen.

    Zum Glück stehen die Planeten und der Mond bei uns nie im Zenit, so dass du keine Leiter brauchst.

    Viel Spass damit und hoffentlich darf ich da mal durchschauen!


    cs

    Timm

    Hallo Guido,


    super dokumentiert... ich warte schon auf Teil 2.

    Mir gefällt es, wenn jemand neue Wege geht, um Oldtimer wieder zum Leben zu erwecken.

    Wenn dann was Gutes rauskommt, dabei auch noch funktioniert, macht es richtig Spass 😀

    Ich würde mich freuen, wenn ich mal damit beobachten könnte.


    cs

    Timm

    Hallo Guido,


    sehr interessant, was du da alles machst!

    Pfiffige Ideen sind das Salz in der Selbstbausuppe 8)

    Ich selbst baue auch nicht alles so, wie es üblich ist, sondern versuche hin und wieder neue Wege zu finden.

    Aber man muss ja nicht wirklich alles neu erfinden, wo es schon gute Ideen gibt.

    Bin schon gespannt, ob ich demnächst damit mal beobachten kann.

    Man sieht sich...

    cs

    Timm

    Hallo Patrice,


    nein, eine zentrale Verstärkung ist nicht nötig... alles sehr stabil.

    Das Gesamtgewicht ist jetzt unter 40 Kilo. Ich muss mal wiegen.

    Der Deckel hält mit einem kleinen Bügel.

    Gestern Nacht war ich im Schwarzwald bei Furtwangen zum ersten Test.

    Der Dobson läuft mir zu schwer, da muss ich noch was machen.

    Auch die seitliche Führung mach ich neu, denn die ist etwas zu niedrig... fast wäre er rausgerutscht.


    Leider war es etwas dunstig und nur in Zenithnähe war es brauchbar,

    Immerhin war M51 wieder etwas für die Gänsehaut!

    Auch das schwarze Auge (M64) war sehr schön mit dem 8mm Ethos und 310fach.

    Ich war dort oben mit dem Christian R. und seinem 16“ Spacewalk Dobson.


    cs

    Timm

    Hallo Emil,


    etwas Holz ist noch dabei... dort, wo die Teflonpads sind.

    Horizontlage kommt bei mir nicht vor, da ich lieber ab 30° über Horizont beobachte.

    Aber er schwingt eigentlich nicht. Vielleicht eine halbe Sekunde? Jedenfalls ist er sehr gut zu bewegen.


    cs

    Timm

    Hallo Christian,


    ich habe bei meiner Lochblende keinen Asti feststellen können.

    Ich habe an mehreren hellen und schwächeren Sternen genau hingesehen, aber null Asti bemerkt.

    Bei Castor konnte ich beide Komponenten sauber getrennt sehen, mit voller Öffnung aber waren sie verschmiert.

    Schlechtes seeing halt.

    Schön ist es, in wenigen Sekunden hin und her zu wechseln.

    Morgen fahre ich in den hohen Schwarzwald und probiere weiter.

    cs

    Timm

    Hallo Holger,


    eben komme rein nach dem ersten Test am Stern.

    Das Bild ist scharf und astifrei!

    Das seeing macht weniger aus als bei voller Öffnung, also genau so wie ich es dachte.

    Der Unterschied ist ein dunkleres Bild und geringere Auflösung.

    Am Planeten konnte ich noch nicht testen und der Mond war noch nicht aufgegangen.

    cs

    Timm

    Hallo Freunde,


    wenn man Zeit hat, kommen einem Gedanken!

    Ich hatte schon immer mal nachgedacht, ob man nicht einen Ausschnitt des Hauptspiegels für eien Art Offset-Spiegel benützen kann.

    Bei meinem 71cm-Spiegel ist so ein obstruktionsfreier Ausschnitt recht einfach zu verwirklichen.

    Man legt eine Blende über den Hauptspiegel und schon hat man einen Offsetspiegel.

    Das habe ich so gelöst:



    Man sägt eine passsende Öffnung aus dem Deckel und macht ein Türchen darüber. So kann nichts auf den Spiegel fallen.



    Der Deckel ist hochklappbar.

    Da ich einen Paracorr eingebaut habe, ist das Bild comafrei.


    cs

    Timm

    Hallo Freunde,


    ich hatte viel Zeit während der Corona-Pandemie.

    Seit vielen Monaten sind die neuen Höhenräder fertig, aber ich war zu faul zum Basteln!

    Jetzt hat es mich aber gepackt und habe den Umbau gestartet.

    Keine Bagatelle, wenn man 10 cm größere Sicheln hat und die auch noch zwei Kilo weniger wiegen.

    Der größere Radius und das geringe Gewicht verändern den Schwerpunkt deutlich.

    Deshalb war ich gespannt, ob ich alles richtig kalkuliert hatte.

    Das sieht man am deutlichsten, wenn man den Dobson ausprobiert.



    Es hat mich gefreut, dass alles passt! :)

    Der Dobson läuft ziemlich schwer, aber in beiden Achsen gleichmäßig und lässt sich sehr gut bewegen.

    Er bleibt in jeder Position bombenfest stehen, ob mit schwerem Okular oder ohne.

    Ich überlege, ob ich vielleicht einen Sitz dranbaue... :P

    Neu ist auch der klappbare Deckel.

    Darüber gibt es bald noch einen Bericht.


    cs

    Timm

    Hi Ben,


    mal wieder ein schöner Bericht von dir, den ich gut nachempfinden kann.

    Mein 28er ist erst nächste Woche wieder einsatzbereit, dann wird aber leider der Mond zu sehr stören.

    Also wird es erst zum nächsten Neumond wieder was werden.

    So lese ich einfach die anderen Berichte... besonders gerne deine :)


    cs

    Timm

    Herzlichen Glückwunsch, lieber Robin,


    zum geglückten First Light![:p]


    Mit dem 20er vom Christian Busch hast du das perfektes Instrument zum
    entspannten Beobachten. Einzig die Einblickhöhe wäre für mich nicht optimal.


    Ich wünsche dir viel Vergnügen mit dem Riesen!


    cs
    Timm

    Hallo Helmut,


    ein schöner Bericht, den ich sehr gut nachempfinden kann!
    So „einfache“ astronomische Beobachtungen haben auch bei Eiseskälte ihren Reiz!


    Ich war wie immer um Mitternacht mit meinem Hund nochmal draußen und hatte diesmal mein Canon 15x50 dabei.
    Auf die Schnelle habe ich die schönsten Objekte des Winterhimmels aufgesucht und war heilfroh,
    dass ich nach einer halben Stunde von meinem Hund auf die Kälte draußen und das warme Bett drinnen erinnert wurde... er kläffte eindringlich!
    Schön war es trotzdem.


    Heute wird es wohl wieder klar sein und diesmal gehe ich früher raus, damit ich den Orion hochstehend sehen kann.


    cs
    Timm