Posts by Timm

    Hallo Helmut,


    ja, z.B. G1 ( Mayall II ) kann man auch mit 18 Zoll sehen.

    Nicht besonders schwer, zwar echt winzig und doch flächig zu sehen.

    Er ist 13,8mag hell und ein paar Bogensekunden groß.

    SkySafari schreibt sogar 0,6 Bogenminuten, aber so erscheint er nicht.

    Den hatten wir aber nicht im Programm 🙃

    Von den anderen Kugelhaufen habe ich noch keinen gesehen.

    Ich kenne noch G74, aber der ist nur sternförmig.


    cs

    Timm

    Hallo Freunde,


    alle Wetterberichte aller unserer Apps sagten tagsüber geschlossene Bewölkung für den Abend voraus.

    So machten wir den durch Lavaasche eingestaubten 18“Dobson sauber und reinigten auch den Spiegel, um am nächsten Tag alles zurück zum Einlagern zu bringen.

    Nach Einbruch der Dämmerung schauten wir noch einmal zum Himmel und konnten plötzlich die schmale Mondsichel und die Venus sehen.

    Alle Viertelstunde wurde vorsichtshalber der Himmel gecheckt und gegen halb neun Uhr war es völlig wolkenlos!

    Dazu war es windstill und immer noch 18° warm.

    Nix wie raus mit dem Dobson und alles wieder fürs Beobachten hergerichtet. Also erst die Rockerbox auf die drei flachen Steine gestellt, den Tubus reingehoben, alle Anbauteile wie Sucher, Rigel und Paracorr angebracht, dann den Spiegel eingesetzt und gleich justiert, die Sucher am Jupiter ausgerichtet und als erstes Objekt Carolines Rose NGC7789 eingestellt. Prächtig, wunderschön und nadelscharfe Sternchen waren zu sehen.

    Gleich danach konnten wir M52 mit dem 31er Nagler zusammen mit dem Bubblenebel sehen. Da hatten wir vor einigen Tagen Schwierigkeiten, den Bubblenebel überhaupt zu erkennen.


    Die Durchsicht und das seeing waren also gut und ausreichend für eine unerwartete schöne Beobachtungsnacht.


    Wir wollten später eine Linie von Galaxien durch Cetus und Sculptor verfolgen, wenn dieser im Süden stehen.

    Zuvor wurden viele Objekte der letzten Session nochmal aufgesucht - einfach weil sie so schön sind.

    Bevor er in die tiefer liegenden Passatwolken eintaucht, war das der kleine Kugelhaufen NGC6229. Die Position hat nun auch der Dietmar verinnerlicht, so dass er schnell gefunden wurde. Ebenso M92 und M13, die aber doch schon recht tief standen und nicht mehr so spektakulär waren.

    Hoch oben stand der Schwan und deshalb gleich etwas Schwaches: NGC6888 - halt - von schwach kann keine Rede sein! Im 17er Ethos ein geschlossenes Oval, recht kontrastreich und fast das ganze Gesichtsfeld füllend.

    Dann der Sturmvogel, Pikerings Triangel und der Cirrus.

    Prächtig mit dem OIII-Filter, in dem man unglaublich viele Details erkennen konnte.


    Jetzt kamen noch ein paar Planetaries dran, über dich ich ja schon in den anderen Berichten schrieb.

    Zuerst der Fötusnebel NGC7008, den Dietmar in Sekunden einstellte. Mit dem 8mm Ethos konnten wir sehr gut die Form erkennen und drei Sternchen im Inneren sehen.

    Der Blinking Planetary NGC6826 wollte nicht blinken, sah aber mit seinem eingebetteten hellen Zentralstern interessant aus.

    Dann folgte der Flying Carpet NGC7027, der mit dem 6mm Ethos seine eckige Form sehen ließ.

    Bevor Jupiter hinter dem Haus verschwinden konnte, schnell noch ein Blick draufgeworfen… aber bitte mit dem schlechteren Auge, um nicht die Adaption zu versauen.

    Dann kam der Neptun dran und mit SkiSafari war er schnell gefunden. Ein winziges blaues Scheibchen, aber leider ohne Triton, der nur 10“ entfernt war.

    SkySafari wies uns auch den Weg zu Uranus, der schnell gefunden war. SkySafari zeigte uns auch, dass drei Monde hell genug und in der richtigen Entfernung waren. Titania und Oberon waren erkennbar, aber Ariel war sehr schwierig.

    Die Entfernung zum Planeten war nur 12“, deshalb waren wir nicht sicher, ihn auch gesehen zu haben.

    Schnell noch den Helix eingestellt… keine 10 Sekunden und Dietmar rief: hab ihn! Gefunden mit dem UHC-Filter.

    Endlich ging es zu unserer vorbereiteten Galaxientour.

    Angefangen mit der Skulptor Galaxis NGC253, im 13mm Ethos diagonal fast das ganze Gesichtsfeld füllend.

    So viele Details, unglaublich. Mit dem UHC konnten wir ein halbes Dutzend HII-Regionen herausarbeiten.

    Nördlich davon stand NGC247, die nur eine geringe Flächenhelligkeit hat. Da haben wir uns nicht lange aufgehalten, weil auch von der Burbidge Chain nichts zu sehen war.


    Viel spannender ist die NGC255, eine runde 2’x2‘ große Galaxie mit 11,7mag, weil sie zusammen mit dem Skull-Nebel im Gesichtsfeld steht.


    Keine 5 Grad nordwestlich davon besuchten wir dann die NGC157, bei der mir sofort ein Spiralarm auffiel, der sich mit dem Uhrzeigersinn auf zwei kleine Sternchen zu drehte.

    Die NGC157 sieht echt gut aus und wäre am Nordhimmel eine häufig beobachtete Galaxie.


    Weiter ging es zu einer kleinen 4° östlich liegenden Gruppe mit der Doppelgalaxie NGC274/275 und daneben NGC273 nahe an einem Stern.

    Absolut sehenswert!

    Noch eine schöne Gruppe etwa 13° östlich mit NGC584 mit winziger NGC586 direkt daneben und in gleicher Richtung NGC596, die recht hell erscheint. Gleich daneben noch die ovale Galaxie NGC615.

    Damit war die mehr als Hälfte unserer Planung geschafft.

    Leider stieg die Luftfeuchtigkeit an, was sich zuerst an den beschlagenen Okularen bemerkbar machte.

    Also zum Abschluss um Mitternacht schnell noch ein paar Kracher.

    Zuerst stellten wir die mit freiem Auge sichtbare M33 ein!

    Im 31er Nagler unglaublich kontrastreich, kein Wunder, sie stand ja fast im Zenit. Die Strukturen waren so deutlich sichtbar, dass der Wunsch nach Zeichnen hochkam.

    Schade, dass ich sowas nicht kann… aber M33 wäre ein perfektes Objekt gewesen.


    Die nächste Herausforderung wäre M31 gewesen, wenn wir Zeichner wären. Unfassbar wie weit sich unsere Nachbarin ausdehnte. Die Staubbänder dunkel und weit nach außen zu verfolgen. NGC206, die Sternwolke, richtig auffällig und der restliche Spiralarm hörte fast nicht mehr auf.

    Der Begleiter M110 wurde nun auf die schwachen dunklen Stellen abgesucht, die aber nur schwer festzumachen waren.

    M32 mit hoher Vergrößerung betrachtet zeigte einen sehr hellen Kern und erschien uns viel größer als erwartet.


    Weil wir gerade die M31-Begleiter hatten, durften natürlich NGC147 und 185 nicht fehlen. Beide passten eben so ins 31er Nagler Gesichtsfeld. Wir hatten sie aber auch einzeln beobachtet.

    Beide haben eine geringe Flächenhelligkeit, aber der 18-Zöller zeigte sie recht leicht.


    Da er ganz in der Nähe stand, folgte noch der Blue snowball, der mit dem 6mm Ethos eine Schalenstruktur erkennen ließ.

    Den Zentralsten, schon im 20-Zöller gesehen, konnten wir aber nicht sehen.

    Dietmar fiel noch Jones 1 ein und im 31er Nagler mit OIII war er schnell gefunden. Noch besser sah er aber im 17mm Ethos aus.

    Man konnte deutlich den unterbrochenen Ring erkennen.


    Jetzt wollte ich noch auf der anderen Seite des Pegasusquadrats die schöne NGC7479 ansehen, bei der ich mich an den sich um ein Sternchen windenden Spiralarm erinnerte. Leider suchte ich vergeblich danach, denn ich suchte bei dem falschen Sternchen. Das kommt in den besten Familien vor.


    Jetzt aber der wirkliche Höhepunkt und zugleich der Abschluss. Ich stellte Dietmar etwas ein und er musste sagen, was er da sehen konnte. Erschwerend kam hinzu, dass er seitlich an den Okularauszug gehen musste und so nicht sehen konnte, wohin genau der Tubus zeigte.

    Ich hatte M1 eingestellt und etwas höher vergrößert. M1 füllte das halbe Gesichtsfeld aus und erschien Dietmar wie eine große, diffuse Galaxie. Erst als er über den Dobson schaute, meinte er, dass er M1 noch nie so groß und kontrastreich gesehen hätte.


    Der letzte Kracher folgte zugleich: der Flammennebel. Ohne Filter ein kontrastreiches Objekt mit vielen Details, wenn man Alnitak aus dem Gesichtsfeld hielt.


    Der allerletzte Kracher noch: der Pferdekopf im H-Beta-Filter.

    So deutlich hatten wir ihn zuletzt im 20-Zöller in Südafrika gesehen und ich ihn im letzten Winter im 28-Zöller.

    Das ist ja auch eine ganz andere Nummer.


    Nun das aller, allerletzte Objekt… und das kann sich jeder denken:

    der Orionnebel (mit 3 Ausrufezeichen !!! ) Puh! Sogar zarte Farbe war zu sehen.

    Wir waren jetzt so zufrieden wie lange nicht mehr.


    Eine unvermutete Beobachtungsnacht, genau richtig für unsere letzte Nacht auf der Vulkaninsel La Palma.

    Danke an Petrus für das gute Astrowetter.

    Morgen früh geht es via Madrid zurück nach Frankfurt.


    cs

    Timm

    Hallo Helmut,


    Puntagorda selbst liegt meist über 750m und damit auch schon über den Passatwolken.

    In der Stadt selbst ist es zwar ziemlich dunkel, aber es gibt halt Straßenlampen.

    Besser ist es, wenn man um 900m hoch geht und die Straßenlaternen fehlen, so wie bei unserm Ferienhaus.

    Nachdem beim Vulkanausbruch 2500 Häuser verloren gegangen sind, wird es in der nächsten Zeit eine rege Nachfrage danach geben.

    Die momentan obdachlosen und in Notunterkünften untergebrachten Menschen brauchen ja neue Unterkünfte.

    Das gilt auch bei Mietwohnungen. Also keine gute Gelegenheit, etwas zu finden.


    cs

    Timm

    Hallo Helmut,


    unser Beobachtungsplatz liegt etwas versetzt hinter einer Mauer.

    Da sieht man nichts von den schwachen, tiefer liegenden Lampen.

    Das Foto zeigt viel mehr Lichter und Aufhellungen als das Auges es sieht.


    cs

    Timm

    Hallo Thomas,


    nein, CA und PV waten belegt und deshalb sind wir nach ET (El Topo).

    Siehe oben im Bericht, denn dort kann man auch gut beobachten ohne große Lichtverschmutzung.

    Nur die Südsicht ist etwas eingeschränkt.


    cs

    Timm

    Hallo Freunde,


    im ersten Bericht hatte ich mehr über die Umstände während des Vulkanausbruchs geschrieben, jetzt kommt es umgedreht mit mehr von der Astronomie.

    Zuerst aber muss man an den Körper denken – bei einem wunderbaren Essen im Restaurante Ascona.




    Dann holten wir den 18-Zöller unter der Überdachung hervor und bauten ihn auf dem Beobachtungsplatz auf.




    Die Bedingungen dort sind recht gut, denn man kann etwa 80% des Himmels überblicken. Lediglich im Süden fehlt ein handspannengroßes Stück Himmel.

    Man kann aber trotzdem bis -45° sehen, so dass neben NGC55 auch noch Ankaa, der Hauptstern im Phönix sichtbar ist. Im Westen fehlt auch ein großer Teil des Himmels, aber das ist ja nicht schlimm, denn die Objekte der Begierde kommen früher oder später sowieso vorbei.

    Das 150m tiefer gelegene Städtchen Puntagorda bringt wenig Aufhellung, denn 1988 wurde zum Schutz La Palmas vor Lichtverschmutzung das erste einschlägige Gesetz erlassen. 2012 wurde La Palma als weltweit erstes UNESCO-Starlight Reserve zertifiziert.

    Das merkt man deutlich, denn nur 1000m entfernt vom Zentrum Puntagordas ist der Himmel perfekt.


    Nach Überprüfung der Kollimation (auch perfekt) wurde als erstes Objekt Struves Zwilling 2470/4 eingestellt.

    Ein wunderschönes Zwillingspärchen, bei dem zwei Doppelsterne 10‘ voneinander entfernt stehen. Das Besondere: Sternchen in jeweils etwa 15“ Abstand bei gleicher Helligkeit und gleichem Positionswinkel – Epsilon Lyrae im Großformat. In dem üblichen Chaos am Himmel sieht diese Symmetrie richtig gut aus.

    Der gleich nebenan stehende Ringnebel M57 war das nächste Objekt. Vom Zentralstern war nichts zu sehen, da ganz zarte Wolkenschleier es verhinderten.

    Ganz so schlimm konnten die Zirren aber nicht sein, denn der folgende NGC6229 war gut erkennbar. Dieser Kugelhaufen ist etwa 100 000 Lichtjahre entfernt und erschien uns deutlich körnig.

    M13 und M92 folgten und über diesen Anblick muss man eigentlich nichts sagen! Höchstens: einfach genial…



    Es ging weiter mit den gestern „übersehenen“ Planetaries im Adler und Delfin. Der erste war NGC6781, der zuerst zwischen den falschen Sternen gesucht wurde. Zum Glück gibt es ja den Deep Sky Reiseatlas, der uns auf die richtige Spur brachte. Der Snowglobe Nebular ist ein 120“ großes Scheibchen mit zarter Ringstruktur, zeigt aber keinen Zentralstern.

    Nicht weit von Atair findet man den kleinen NGC6804, der nur ein Drittel so groß ist wie sein Nachbar aber gleich hell. Mit UHC-Filter erkennt man eine schwach angedeutete Ringform.

    Etwa 10° südlich davon steht der jupitergroße NGC6778, ein länglicher kleiner PN. Leicht zu finden, weil er etwas versetzt zwischen zwei hellen Sternen steht.

    Weiter ging es in den Delfin zu NGC6891. Mit Filterblinken war der winzige, 10mag helle Planetary gut zu identifizieren.

    Genau so fanden wir auch den Winzling IC4997.

    All diese Planetarischen Nebel hätten wir schon in der letzten Beobachtungsnacht aufsuchen können, aber schlichtweg vergessen.

    Im Delfin findet man zwei Kugelsternhaufen, NGC7006, den wir schon letztens gesehen hatten und NGC6934.

    Der ist deutlich heller, größer und viel näher als NGC7006.

    Mit den großen Kugelhaufen aber sind beide nicht zu vergleichen, was man an den folgenden Kugelhaufen M2 und M15 gut sehen konnte. Der 18-Zöller zeigte nadelscharfe Sternchen, dicht gedrängt und bis zu Mitte hin aufgelöst.

    Noch einige Planetaries wurden wieder beobachtet, einfach weil sie so schön sind. Das waren der Helixnebel, der Hantelnebel, der Fötusnebel und der Flying Carpet, NGC7027.

    Bei dem Scull-Nebel NGC246 wollten wir auch die Galaxis NGC255 ansehen, weil sie beide gleichzeitig im 17er Ethos stehen.

    Noch besser sieht es im 31er Nagler aus, auch wenn die 255 mit 11,8mag ein bisschen schwach auf der Brust ist.

    Einige schöne Doppelobjekte müssen immer sein. Neben dem Scull-Nebel auch H und Chi oder M52 und der Bubble-Nebel.


    Ich werde mir mal eine Liste machen mit all den Doppelobjekten unterschiedlicher Natur. Ein Paradebeispiel ist Abell 70, bei dem eine Galaxis im Hintergrund steht.

    Oder NGC6440 und 6445, einem Pärchen aus Kugelhaufen und Planetary, beide nur 21‘ auseinander.


    Weiter mit gestern Nacht: ein absolutes Muss war wieder der Cirruskomplex, aber es war alles ein bisschen schwächer. Auch der NGC6888, der Crescentnebel waren nicht so gut,

    weil die Kontraste deutlich schlechter waren.

    Ein Grund, um Mitternacht noch schnell ein paar Kracher zum Ausstieg mitzunehmen. Das waren Carolines Rose NGC7789 und M31 mit Begleitern.

    Der Dobson wurde wieder unter dem Dach abgestellt und mit einem Glas Rotwein endete diese schöne, wenn auch kurze Nacht.


    cs

    Timm

    Hallo Thomas,


    ja, erstaunlicherweise konnten wir richtig gut beobachten.

    Die Bewohner der Insel haben es wirklich schwer und viele, viele haben alles verloren.

    Die Leute in Los Llanos müssen jeden Tag zentimeterdicke Ascheschichten von ihren Grundstücken beseitigen.

    Das kann echt zur Plage werden.


    Heute Abend waren wir am Mirador el Time, der Luftlinie 8 oder 9 km vom Lavastrom entfernt liegt.

    Ein lautes Donnern und Rumoren begleitet den Ausbruch und den hellen Lavastrom.

    Der Himmel ist voll von rot beleuchten Wolken, die aussehen, als sei ein Inferno ausgebrochen.

    Das ist echt bedrückend, wie nahe die Lava an der Stadt Los Llanos vorbeifließt.

    cs

    Timm

    Hallo Freunde,


    wir, Dietmar und ich, hatten schon im Juni eine Reise nach La Palma gebucht und wollten sie nach dem Ausbruch des Cumbre Vieja nicht einfach verfallen lassen.

    Also sind wir letzten Donnerstag hingeflogen, aber nicht als Vulkantouristen, sondern als visuelle Astronomen.



    Beim Anflug sah man rechts oben nur eine Wolkendecke über dem Vulkan, die war aber unspektakulär.



    Die Landung war sanft und von der Vulkanasche und dem Staub war nichts zu sehen.



    Das sah auf der Westseite der Insel bei El Paso schon ganz anders aus! Die hoch aufragenden Wolken und der Ascheauswurf wirkten bedrohlich. Also schnell weitergefahren, bevor uns der Vulkan um die Ohren fliegt!


    Dietmar hat in Puntagorda seinen 18-Zöller stationiert, was eine im wahrsten Sinn des Wortes unbeschwerte Reise bedeutet.

    Etwas oberhalb von Puntagorda bezogen wir unser kleines Ferienhaus mit Blick von Südwesten nach Nordosten auf den Atlantik.

    Der liegt fast einen Kilometer tiefer und ebenso die üblichen Passatwolken.

    Für uns Visuelle eine traumhafte Unterkunft, weil man hier hervorragend beobachten kann.




    Der Dobson wurde auf einer ebenen Fläche aufgebaut und war nur 20m vom Eingang entfernt. Nur 5m weiter war eine Außenküche mit Grill und einem großen Dach, unter dem der Dobson bei Nichtgebrauch geschützt untergestellt werden konnte. Ein Segen, denn nach zwei mäßigen Beobachtungsnächten mit ungewohnter Feuchtigkeit räumten wir alles unter das Dach und gingen schlafen.

    Wir wurden am Samstag Morgen um halb acht von zwei Erdbeben geweckt, eines mit Stärke 5.0! Ein Blick nach draußen:

    ein Chaos ohnegleichen.



    Überall lag zentimetertiefer Vulkanstaub… auf der Terrasse, den Gartenmöbeln, den Dächern und auf allen Pflanzen.



    Der Tag war gelaufen! Jetzt war Fegen angesagt und Dobson reinigen.

    Der hatte zum Glück unter dem Dach nur wenig Vulkanasche abbekommen und der gut abgedeckte Spiegel war noch sauber.

    Weil der Himmel aber immer noch mit schwarzer Vulkanasche geschwängert war, durfte der Dobson ins Wohnzimmer umziehen.

    Montag drehte endlich der Wind aus Süden etwas, so dass nur noch östlich von uns gelegene Gebiete den Staub fressen mussten…

    Pech für die großen Teleskope auf dem Roque, Glück für uns.

    Nach einem Besuch im Restaurant Camu Camu bauten wir den 18er und das Stativ mit dem 16x70 Bino auf.

    Es sah zuerst ziemlich schlecht aus, denn es waren noch Staubreste am Himmel, die sich aber bei zunehmender Dunkelheit verzogen… oder einfach nicht mehr zu sehen waren.



    Dann konnten wir endlich mit dem Beobachten beginnen.

    Zuerst kamen die Planeten Jupiter und Saturn dran und das Seeing war gut genug um schöne Details zu sehen. Etwa der Schatten von Europa oder die Cassiniteilung.

    Planeten waren aber nicht unsere erste Wahl sondern Planetaries und andere Deepsky-Objekte.

    Am Ende waren es 13 Planetaries, aber ich denke, deshalb gibt es kein Unglück:

    Ringnebel, Hantelnebel, kleiner Hantelnebel, Blue snowball, Blue flash, Blinking Planetary, Fötusnebel NGC7008, Flying Carpet NGC7027, Helixnebel, Eskimonebel, Skullnebel NGC248, NGC40 und M1. Halt, da fällt mir ein, dass wir auch IC5148/50, den Little Ghost Nebel gesehen haben. Den findet man im Kranich.

    Also keine Bange wegen der 13 :)

    Wir wechselten uns beim Aufsuchen ab und versuchten auch mit dem Fernglas die Objekte zu finden, was oft bei den größeren Nebeln auch klappte.

    Zwischen durch besuchten wir auch die üblichen hellen und ein paar schwierigere Galaxien:

    M31 und die Begleiter, M33 mit kräftiger Spiralstruktur, NGC891 mit deutlichem Staubband, NGC404 bei Mirach,

    im Cetus waren das NGC247, 253 und die südlichste davon bei fast bei -40° Süd, NGC55.

    Ein Dutzend offenen Haufen waren auch dabei:

    M52 mit dem vergeblichen Versuch, den Bubble-Nebel zu sehen, daneben den Pfeilspitzen ähnlichen NGC7510, sehr schön auch Carolins Rose, NGC7789, dann M37, M38 mit NGC1907, M36, im Fuhrmann, M35 mit 2158 in den Zwillingen und natürlich Ha und Chi.

    Im Schwan waren die hellen NGC6888, Crescentnebel, dann der Sturmvogel, NGC6960, und der Cirrusnebel NGC6992 und zuletzt NGC7000, der Nordamerikanebel dran.

    Bei den guten Bedingungen und trotz der Staubreste am Himmel waren alle sehr gut mit vielen Strukturen zu sehen.

    Natürlich durften auch die Kugelhaufen nicht fehlen, waren aber gestern nicht so wichtig. Der hellste und schönste war M2, besonders mit hoher Vergrößerung bei 280fach eine Augenweide.

    Die intergalaktischen Wanderer, der 130 000 Lichtjahre entfernte NGC7006 und der 250 000 Lichtjahre entfernte NGC2419 wurden schnell gefunden und auch der viel näher stehende NGC288 im Bildhauer in der Nähe von NGC253, der Sculptor-Galaxy, war gut zu sehen.



    Gegen Mitternacht stand der Orion über dem Hang hinter unserem Platz und endlich konnten wir in die Vollen gehen.

    Zuerst kam der Flammennebel NGC2024 dran, der schön strukturiert sichtbar war, wenn man Alnitak aus dem Gesichtsfeld hielt.

    Dann folgte mit H-Beta-Filter der Dunkelnebel B33, der Pferdekopfnebel, der sich bei einigem Einsehen langsam aus dem zarten Hintergrund herausschälte.

    Ein Kracher dagegen war der Orionnebel! Unglaublich, was man da sehen konnte. Dieser Detailreichtum haut einen glatt aus den Socken. Man konnte auch wieder zarte Grün- und rotbraune Farbe erkennen, leider nicht so markant wie im 28-Zöller.

    Ein schöner Abschluss gegen 1 Uhr war dann der wunderschöne M78, der für mich das kleine Gespenst heißt.


    Der Kaminofen war noch warm, als wir die tolle Nacht mit einem Glas Vega Norte XX, einer limitierten Edition eines hervorragenden Rotweines, beendeten.


    Das war eine gelungene Beobachtungsnacht… wir hätten gerne noch ein paar mehr davon!


    cs

    Timm

    Hallo Patrice,


    trotz der langen Anreise hat es mehr Spaß gemacht als Frust bereitet.

    Nach der langen Coronapause war das Zusammensitzen mit Gleichgesinnten einfach mal wieder nötig.

    Ein paar Photonen gab es ja doch.

    Viel mehr klare Nächte erwarte ich ab morgen, denn ich fliege heute nach La Palma.

    Den Sternenhimmel oder bei schlechtem Wetter den Vulkan zu beobachten.


    Hallo Gerd,


    mich hat es auch gefreut, dich und deine Backnanger mal wieder zu sehen.

    Wir treffen uns irgendwann wieder am Okular :thumbup:


    cs

    Timm

    Hallo Bernd,


    ein 2“ Okularauszug heißt so, weil er 2“ INNEN-Durchmesser hat.

    Meiner hat 50,1mm innendurchmesser, also kann ich 2" Okulare oder 1,25“ Adapter"stöpsel" einstecken.

    Diese Stöpsel sind Reduzierhülsen.


    cs

    Timm

    Danke für den superschönen Bericht, lieber Norman!


    Es gefällt mir, dass du dir Objekte anschauen willst, die ich nicht mal im 28er finden könnte.

    Ausnahme: UGC 10477, die konnte ich schon mehrfach sehen. Einmal im 24er vom Roland und zweimal im 20er.

    Sie ist aber auch schwächer als 15 mag, was für 12 Zoll schon schwer ist.

    Schwache Objekte zu finden ist auch für mich immer eine Herausforerung... und es macht Spass, wenn man Erfolg hat.


    cs

    Timm

    Ja, Freunde, es hätte wirklich besser sein können... X(


    Ich werde mir beim nächsten ITT überlegen, ob ich mir das wirklich noch einmal antun möchte.

    Es sind exakt 650 km zu fahren! Für vier Tage Regenwetter viel zu weit.

    Immerhin hatte ich viel Spass mit den Gleichgesinnten beim Wolfgang in der guten Stube!

    Ob beim Skat, beim Weinverkosten oder beim Fachsimpeln.

    Aber die wenigen guten Momente am Dobson haben gezeigt, dass man auf der Alm viel Freude haben kann.


    cs

    Timm

    Hallo Freunde,


    vom 5.Oktober bis 10.Oktober war ich nach vielen Jahren mal wieder auf der Emberger Alm zum 26. ITT.

    Mitte der Zweitausender Jahre war ich schon zweimal dort, bin aber wegen Regens und Nebels gleich wieder vom Berg runter gefahren.

    Diesmal sollte es besser werden... meinte ich!

    Leider kam ich bei Regen an und stellte mein Wohnmobil am Parkplatz des Alpenhofs ab.

    Da stand ich dann drei Tage und Nächte und wartete auf besseres Wetter.

    Eines Morgens waren sogar alle Autos mit leichtem Schnee überzogen, aber zum Glück hatte ich eine gute Heizung in meinem Sprinter.

    Zu meiner Freude waren viele bekannte Gesichter in der Gaststube des Fichtenheimes, wo alle auf die Wolkenlücken warteten.

    Da kann man gut essen und trinken und es waren viele gute Gespräche mit netten Astronomen möglich.



    Unter dieser Plane und wassergeschützt versteckte sich meine Rockerbox.



    Irgendwann musste der Regen doch mal aufhören! Meine Lust auf gute Beobachtungen mit dem 28-Zöller war aber ungebrochen. Also warten. warten. warten, warten, usw.



    Endlich wurde es trocken und ich wollte endlich den Dobson aufbauen. Da mein zuerst ausgewählter Platz aber sehr weit vom Finchtenheim war, bin ich mit dem Sprinter umgezogen.

    Das war eine gute Idee! Ich konnte keine 20m vom Eingang entfernt auf einer ebenen Fläche stehen. Danke Wolfgang!

    Wer schon mal in einem schräg aufgestelltem Wohnwagen oder Wohnmobil schlafen musste, weiß ebene Flächen sehr zu schätzen.

    Gleich dahinter konnte ich endlich den 28-Zöller auf der Wiese aufbauen.



    Laut Wetterbericht sollte die nächste Nacht ab 4 Uhr früh klar werden. Alles wurde vorbereitet und um Punkt 4 Uhr rüttelte der Gerd an meiner Tür und weckte mich aus dem Tiefschlaf.

    So dauerte es eine Weile, bis ich mich angezogen hatte, die Okulare tastend zum Dobson getragen hatte weil mir nicht mehr eingefallen war, wo das verdammte Rotlicht geblieben war.

    Als endlich auch der Streulichtschutz im Blindflug angebracht war, stellte ich als erstes den Orionnebel ein. Sofort waren drei, vier Leute am Dobson und konnten die zarten Farben bewundern.

    So hatte ich dann Zeit, die Rotlichtlampe zu suchen. Als ich dann wieder zum Dobson ging, war keiner mehr am Okular... denn Nebel kam lautlos den Berg hoch und machte alles dicht.


    Am Samstag war besseres Wetter angesagt und für den Abend sogar klarer Himmel.

    Alles wurde vorbereitet. um endlich einmal richtig zu Spechteln.



    Und es wurde klar!!!




    Die Mondsichel zusammen mit Venus und dem großen Dobson deueten eine gute Beobachtungsnacht an.



    Ich stellte als erstes den Ringnebel ein und gleich waren wieder viele Mitbeobachter am Dobson.

    Es kamen dann die hellen Kugelhaufen M13 und M92 dran und jeder war von der Brillianz der Objekte im 28-Zöller begeistert.

    Es folgten Mirachs Ghost NGC 404, um gleich weiterzugehen zu M110 mit dem Hinweis, bitte den nicht mit M31 zu verwechseln und erst mal hochzuschwenken zu M31.

    Die M33 wurde gleich mit UHC-Filter gezeigt, um die HII-Regionen besser zu erkennen.

    Es folgten M51 mit wunderschönen Spiralarmen, dann M101, ebenfalls mit Spirale, aber nicht so kontrastreich wie die Whirlpool-Galaxis.


    Die unglaublichen Details im Cirrus und in der Knochenhand im OIII-Filter erzeugten ein lautes Schnaufen bei den Beobachtern.

    Meine ernsthafte Bitte: NICHT AUF DEN SPIEGEL SABBERN!

    Auch NGC6888, der Crescentnebel war mit dem OIII-Filter hervorragend zu sehen.

    Auf dem Weg zum Horizont wurden schnell noch der Lagunennebel mit dem darüberstehenden Trifidnebel beobachtet um gleich zu M16 und M17 weiterzugehen.

    Der Schwan zog majestätisch durch das Gesichtsfeld, zeigte unglaubliche Details und deutlich konnte man im UHC-Filter die riesigen Außenbereiche erklennen.

    Im Adlernebel waren einige dunkle Strukturen sichtbar: die Säulen der Schöpfung.

    Schnell noch NGC7008, den Fötusnebel eingestellt, um festzustellen. dass plötzlich wieder teuflischer Nebel den Berg hochraste und dem Fötus das Licht ausknipste.

    Biltzschnell war der Himmel dicht und nur ab und zu blitzten noch einige Sterne durch die Suppe. So ein Mist aber auch...


    Die so hoffnungsvoll gestartete Nacht endete im Gastraum des Fichtenheims bei einem/zwei Gläschen Rotwein und einem vom Wirt Wolfgang gespendeten Stamperl Schnaps.

    Prost!

    Fazit: nicht immer hat geduldiges Warten den gewünschten Erfolg.


    cs

    Timm

    Hallo Rene,


    ein schöner Bericht mit schönen Fotos. Die Heide ist beeindruckend!

    Schön, dass du mal wieder meinen Eiffelturm erwähnst, denn er ist ja eigentlich nicht sehr spektakulär.

    Ich hatte ihn letzte Woche öfters aufgesucht, damit ich ihn wieder "drauf habe".

    Letzte Woche in Stumpertenrod: geniale 7 Nächte mit SQM oft über 21,30.

    Das hat mal wieder Spass gemacht!


    cs

    Timm

    Hallo Sven,


    wie der Markus schon geschrieben hat, ist es absolut verboten, mit Taschenlampen auf den Spiegel zu leuchten!

    Dein Spiegel ist noch lange nicht dran! Erst wenn er richtig staubig ist, oder wenn im Frühling Pollen draufgefallen sind, vorsichtig reinigen.

    So schlimm, wie auf dem Foto, sollte er aber nicht aussehen ;)


    cs

    Timm

    Hallo,


    das motorische Justieren mit Getriebemotoren mache ich seit 3 Jahren am 28“ f/3,1.

    Das ist so einfach und schnell am Stern gemacht, dass man keine Angst mehr vor der Justage hat.

    Justieren mit dem Auge am Okular ist so easy 😎

    Das Grobe, wenn überhaupt nötig, mache ich im Hellen mit der Filmdose.


    Beim Justieren sollte man auf einen Laser verzichten. Der ist überempfindlich bei der Lage im OAZ.

    Ich mache die Justage ganz einfach: durch Filmdose schauen, ob im Fangspiegel der gesamte Hauptspiegel sichtbar ist.

    Wenn ja, stimmt sogar der Offset. Dann das Loch in der Filmdose mit dem Mittelring zur Deckung bringen. Fertig.

    Die restlichen Millimeter mache ich am Stern.


    cs

    Timm


    Auf meiner Webseite kann man die Konstruktion sehen: http://www.klosevideo.de/32694.html

    Etwas nach unten scrollen.

    Hallo Leute,


    ich habe in meinem Leben immer die besten Okulare gekauft, die gerade angesagt waren... oder die ich mir gerade noch leisten konnte.

    Vor 50 Jahren waren das Spectros-Okulare. Super gut und super teuer...

    Mann waren die schlecht. Das waren Blicke durch ein Ofenrohr, wenn man sie mit meinen Naglern verglich!

    Ich hatte die ganze Nagler-Serie, bis auf das 3-6mm und das 31er.

    Mann waren die schlecht, wenn man sie mit meinen Ethossen verglich!

    Ich bekam nämlich mein erstes Ethos-Okular: das 13mm.

    Eine neue Welt eröffnete sich mir. Das war, als schwebte ich durch den Weltraum... :)

    Jetzt habe ich meine "Lebensend-Okulare". Ich brauche nie mehr etwas anderes.

    Meine Okularreihe heute:

    30mm ES 82°

    17mm Ethos 100°

    13mm Ethos 100 °

    10mm Ethos 100°

    8mm Ethos 100°

    6mm Ethos 100°

    4,7mm 110°

    3,5 Nagler 82°

    Damit bin ich echt zufrieden und gönne jedem alle anderen Okulare!


    cs

    Timm

    Sehr gut, lieber Oliver,


    das Triangel ist bei mir immer auf der Liste, wenn ich den Cirrus anschaue.

    Leider sehe ich es nicht so bunt, obwohl ich mit 28" schaue.

    Aber jetzt kann ich mir die Farbe hineindenken :)


    cs

    Timm

    Hi Mimo,


    dann wollen wir mal hoffen, dass die Corona Welle Nr. 4 nicht einen Strich durch das HTT macht.


    Ich komme jedenfalls sehr gerne und freue mich schon drauf, alle mal wiederzusehen.


    cs

    Timm

    Danke, lieber Rene,


    für den schönen Bericht!

    Ja, die weißen Nächte im hohen Norden sind fürchterlich kurz, aber etwas geht ja immer!

    Um so mehr freue ich mich, dass du so viele Objekte finden konntest.

    12 PN sind schon eine Ansage, ein Stückchen näher zu deinen gewünschten 200 PNs. :)


    Meine letzten Beobachtungen Ende Juni stammen aus Tinizara, das auf 28° 44´ liegt und deshalb keine weißen Nächte kennt.

    Die Beobachtungszeit dauert da 7 Stunden und alles steht sehr viel höher.


    Mink 1-58 haben wir zwar nicht aufgesucht, aber den kenne ich aus Südafrika, wo er sehr hoch steht, aber selbst im 20-Zöller nur als ein winziges Scheibchen sichtbar ist.

    Leider ist der PN nicht nur winzig, sondern auch sehr schwach. Gefunden nur mit Filterblinken!

    Das wäre sogar für dich mit dem Ninja 12,5-Zöller eine Herausforderung gewesen.


    cs

    Timm

    Hallo Stathis,


    danke für den interessanten Bericht von deinen Anfängen!


    Klein angefangen habe ich auch mal.

    Anfang der Siebziger Jahre fiel mir auch das Buch von Hans Rohr in die Hände.

    Es hieß "Das Fernrohr für Jedermann". Ich war sofort Feuer und Flamme!

    Damals bekam man die Rohlinge noch von der Schweizer Materialzentrale.

    So entstand mein erster 6 Zöller, mit dem ich sehr zufrieden war,

    Auch, wenn ich nach dem Verspiegeln bei Befort den Hinweis bekam, dass er am Rand nicht ganz auspoliert war... :(

    Das Buch halte ich immer noch in Ehren, auch mit Pechflecken drauf!



    Aber wir haben ja noch mächig aufgerüstet!



    cs

    Timm

    Ich habe was Neues und deshalb verkaufe ich mein 26 mm Nagler.

    Es war mein Lieblingsokular für großflächige Objekte.

    Deshalb sieht es äußerlich auch wie häufig gebraucht aus.

    Das sieht man in der Nacht aber nicht. Wichtiger sind die Linsen.

    Die optischen Flächen sind ohne Kratzer und alles ohne Fungus.

    Es wiegt etwa 720 gr und hat einen Bildwinkel von 82°

    Wird geliefert mit Deckeln.





    250 € incl. versicherter Versand.


    cs

    Timm