Posts by Gerhard_S

    Hallo,


    ich habe ein Dobson, dessen Hauptspiegel ich nicht hermetisch abdecken kann. Es kann sich also immer irgendwie Staub und Dreck auch beim Nichtbeobachten darauf absetzen (Typisch: Teleskoptreffen, wenn das Geräte 1 Woche im Freien steht etc.). Erst nach 3 Jahren habe ich den Spiegel mal sauber gemacht. Weils echt übel ausgesehen hat. Effekt am Himmel aber totzdem praktisch null.


    Gerhard

    Hallo Timm und Harry,


    zu den Halterungen folgendes: Ich empfehle bei dünnwandigen Alurohren statt Stahl, Messing zu nehmen. Statt einem Fensterhaken verwende ich regelmäßig einen 4mm Messing Rundstab, der gegen das Alurohr drückt. (Aber wenn’s bei dir „funzt“ dann „funzts“;-)).
    Die Befestigung der Halterung, ist i.O., sofern die Stangen genau auf die Halterungen am OT „zielen“ weil das Gerät so gebaut ist. Wie auch immer. Häufig hat der OT andere Abmessungen als das UT, so dass die Stangen auch ein wenig nach innen (Richtung optische Achse) geneigt sind.
    Damit die Halterungen nun dreh- und kippbar auf der Spiegelbox angebracht werden können, geht man folgendermaßen vor:
    Die M6 Schraube, mit der die Halterung an die Spiegelkiste, befestigt werden wird nicht durch die ganze Halterung geführt, sondern nur durch die erste Wand des 4 Kant-Hohlprofils. Zwischen der Spiegelkiste und der Halterung wird ein Stück Hartgummi befestigt. Ideal ist hier ein simpler runder Dichtgummi (Sanitärbereich/Baumarkt) mit etwa 5mm Dicke der schon ein 6mm Loch mitbringt. Anschließend die Schraube gut festziehen. Jetzt kann sich die Halterung leicht nach innen neigen und ggf. etwas drehen und die Stangen werden nicht mehr auf Biegung beansprucht. Die bei Holzhalterungen häufig komplizierte Anpassung auf den richtigen Winkel entfällt. Habe das System für meinen Dob (20F5 – Leider noch immer kein Lowrider ;-), seit 2002 im Einsatz. Wichtig ist jedoch, am oberen Bereich die Stangen dann (dreh/kippbar)paarweise zusammenzufassen. Am oberen Ende laufen bei mir je zwei Stangen, durch eine Spange aus Hartgummi, alternativ geht auch Moosgummi (Baumarkt, Malerbedarf).


    Clear Skies


    Gerhard

    Hallo Werner,


    ein fabelhaftes Teleskop. Ich bin immer ganz neidisch, wenn ich lese welch große Spiegel da geschliffen werden. Wieviel Arbeitsstunden stecken in Deinem Spiegel? Ich habe mal gehört, das große Spiegel häufig nicht viel länger brauchen wie deutlich kleiner. Ist da was dran?


    Viele Grüße


    Gerhard

    Hallo,


    ich war noch nie auf einem Teleskoptreffen doch möchte ich nun auch einmal daran teilnehmen, um mich mit anderen auszutauschen. In meinem Hobby untersuche ich das sog. Mikrolensing in kompakten Kugelsternhaufen. Mein Untersuchungsprogramm verlangt von daher möglichst gutes Seeing und es kommen nur Beobachtungen in Richtung Süden in Frage. Grundsätzlich sollte ich nun wissen, wie sich eine größere Wasserfläche auf das lokale Seeing auswirkt. Sollte der See nun besser vor oder hinter ober vielleicht sogar seitlich (Wind) vom Teleskop liegen? Wo sollte ich mich konkret positionieren auf dem ITV positionieren um von dort möglichst viele wissenschaftlich auswertbare Ergebnisse mit nach Hause nehmen zu können?


    Viele Grüße[:)]
    Gerhard

    Hallo,


    Planetarische Nebel werden in CdC als kleiner Kringel in der Karte dargestellt und sind damit kleinen Galaxien sehr ähnlich. Gibt es eine Möglichkeit in CDC das Symbol für PNs zu ändern?


    Vielen Dank


    Gerhard

    Hallo


    ich zähle auch 27 Punkte. Es scheint, dass alle 9 Dreicke auf ein und der selben Ebene/Rahmen starr zueinander fixiert sind.[xx(] Wenn das so ist, dann ist das hier mangelhaft da statisch überbestimmt. Richtig währe es jeweils 3 der Dreiecke erster Ordnung in einem neuen Dreick 2ter Ordnung zusammenzuführen. Und diese 3 Dreicke 2ter Orndung auf dem Metallramhme zu fixieren. (Justagemöglichkeit müßte man noch beachten, entweder die 3 Dreiecke einzeln oder den ganzen Rahmen insgesamt)


    Viele Grüße


    Gerhard

    Hallo Reiner,


    da hast Du schon recht, wenn man sich ein leichtes Teleskop bauen möchten, sollte man sich keinen für heutige Verhältnisse dicken Spiegel reinlegen. Und das Gewicht ist für ein transportables Gerät ein sehr wichtiger (funktionaler) Aspekt. Der Punkt ist aber der, dass es keinen kommerziellen Anbieter gibt, der 25mm dicke 20 Zoll Astrospiegel verkauft. Jemand der nicht selbst schleift (nicht will, kein Talent, keine Zeit,etc...) was soll der tun?


    Das Gerät ist ein Leichtgewicht für seine Optik die es trägt. Zum Vergleich ein klassischer Obsession 20" ebenfalls ein 2 Zoll dicker Spiegel kommt mit 80 Kg daher.[xx(], und wird ebenfalls als transportables Gerät beworben...


    Viele Grüße


    Gerhard

    Hallo Reiner,


    auf welchese Teleskop beziehst Du Dich hier? Man muß hier zu gute halten dass der Spiegel im dem Teleskop ein Dickenverhältnis von 1:10 hat (APM), also 2 Zoll. Wäre das ein Selbstschliff mit den heute fast schon üblichen 25mm Dicke könnte man nochmal rund 11,5 Kg. abziehen. Mit klassischer Holzkiste um den Spiegel das dann zu toppen stelle ich mir schwierig vor.


    Viele Grüße


    Gerhard

    Hallo Ingmar,


    ich war ja sozusagen "live" dabei, als Du die Bilder auf dem BTM gemacht hast. Jetzt verstehe ich erst wieviel arbeit hinter sowas steckt. Respekt. Die Animation zeigt durch die Bewegung wesentlich mehr als das was ich ursprünglich auf deinem Notebook sehen konnte. Finde ich wirklich spitze, was Du da hinbekommen hast.


    Gerhard

    Hallo Selbstschleifer,


    mich würde mal interessieren, wie Ihr die Obergrenze für selbstgeschliffene Spiegel einschätzt.


    Welche Öffnung würdet Ihre ohne weiters bei eurem nächsten Selbtbau in Angriff nehmen?
    Welche grösste Öffnung würdet Ihr als Fernziel irgendwann einmal schleifen wollen. Bzw. Bei welcher Öffnung wäre für euch definitiv Schluss. (Sei es aus der vielen Arbeit wegen, der Schwierigkeit wegen, der Kosten wegen oder des Gewichts bzw. der Grösse des späteren Teleskops wegen.)


    PS: Was ist der grösste in jüngerer Zeit von einem Amateur geschliffen Newtonspiegel?


    Danke für die Info


    Gerhard

    Hallo Astrokollegen,


    so ganz den Zauber wegen des schlechten Wetters verstehe ich nicht. So ist das halt. Man ist es schon gewohnt, insofern nicht so entäuscht. Der Wetterbericht war eindeutig.
    Es war schön wieder Bekannte zu treffen und neue Bekanntschaften zu schliessen. Trotz oder gerade wegen des schlechten Wetters. Von Di auf Mi hatte man im übrigen mit Einbruch der Dämmerung bis zum Morgengrauen völlig klaren Himmel!!! Manfred Kleisas neuer 24 Zöller wurde von mir belagert, obwohl ich selbst einen 20iger habe....
    Tagsüber sass mann dann im Vereinsheim. Da gab es dann die legendäre ITV-Wurst und die ITV-Gulaschsuppe (Nebst Lauterbacher Pils. Wohlgemerkt nichts für Astronomen unter 16!). Nachts wurden wir mit den wummerden Bässen aus dem MASH (z.B. AC/DC Hells Bells) sanft in den Schlaf befördert...


    Und der Matsch... Einfach wunderbar...


    Das ITV 2006 - Nichts für Frühheimfahrer und Dorfschläfer :)


    Viele Grüsse und grossen Dank an den Walter und Martin


    Gerhard

    Hallo,


    Uli, Roland, Max und Reiner, vielen Dank für eure Anregungen. Ich hätte nicht gedacht, dass soviele LR's mittlerweile in der Mache sind.


    Ich bin mir noch etwas unschlüssig. Für A spricht lediglich, dass ich sowas noch nie gebaut habe. Das reizt mich was Neues auszuprobieren, auch wenn es nicht ganz optimal wäre. Reiner. "Was anecken kann, eckt auch an". Dem kann ich nur zustimmen; und das kann ich bei einem recht grossen Planspiegel nicht brauchen. Bei näher Überlegung ist mir auch nicht klar, wie eine so hoch aufbauenende Spinne (vgl 28 Zoll Stringscope" wirklich parallel zum Stahlengang ausgerichtet wird.
    B und C scheinen mir am sinnvollsten zu sein. Bautechnisch (z.b. Spinne) und von der Streulichtabschirmung scheinen B und C gleichwertig, da ja nur das "obere" Ende des Hutes zur Abschirmung beiträgt ?! Bei B hätte ich kürzere Gitterstangen, damit bessere Steifigkeit und einfacheren Aufbau. Aber mein LR wird eine Kippwinkel von 23 Grad haben (Aus F5 mach F3,8). Bei B würde mein Hut immens breit. Wahrscheinlich werde ich also C machen.


    Hallo Roland ich musste es zweimal lesen. Du transportierst Dein Gerät mit komplett aufgebautem Tubus?


    Viele Grüsse und Frohe Ostern.


    Gerhard

    Hallo Kollegen,


    nachdem der Timm und Roland sich eine LR gebaut haben, möchte ich meinen 20" F5 Rosedob auch tieferlegen. Ich bau mir jetzt aber nur mal einen neuen Hut. Der Rest des Teleskopes bleibt gleich. Sonst läuft das auf eine kompletten Neubau raus (Höhräder nach hinten bringen, flachere Rockerbox etc...[:p]). Ausdem hab ich ja dann eine Art Binoskope. Klassisch für sehr sehr ernste Plantentenbeobachtung mit maximale Kletterfreudigkeit bei höchtsmöglicher Obstruktionsphobie, die Lowrider-Variante zum Bequemspechteln...[;)]


    Ok. Genug der Vorrede.


    Variante A: Hut alla van Gestl oder Greg Babcock, bzw. wie Ruediger es dann an seinem 24 machte: Pyramidenförmige Spinne nach oben.


    Ist für diese Konfiguration überhaupt ein extentrischer Spinnenkörper zweckmässig. Wie bekomme ich "Zug" auf die Spinnenbeine. Oder hält die Spinne aufgrund ihrer Eigensteifigkeit, der dann wohl etwas dicken Arme.
    Nachteil ist auch, dass das nicht beliebig ausbaubar ist, für noch grössere Teleskope bzw. extreme Auslegung des Lowrider.
    Negativ: Transport; die exponierte Spinnenhalterung eckt überall an?!
    Postiv: Sieht irgendwie gut aus?!
    Postiv: Schwerpunkt kommt weiter nach unten!
    Postiv: Aufbau einfacher, da die Gitterrohrstangen kürzer ausfallen werden, kann der Hut einfacher aufgesetzt werden.
    Negativ: Hut als Blende kann nicht genutzt werden. Da man deutlich darüber hinweg schaut!


    Variante B: Klassischer, sehr breiter Hut alla Roland. Scheint recht zweckmässig zu sein. Aber hohe Windangriffsfläche?!, Grosses Transport Volumen?!


    Variante C: Hut alla Timm: Single Ring oder schmaler doppel Ring mit klassischer Spinne. Der OAZ wird an zwei nach unten gerichtet Schienen befestigt.
    Vorteil: Dieses Bauprinzip scheint auch für extreme Verhältnisse noch machbar, ferner könnte der OAZ auch zwischen die Gitterrohre gebracht werden. Hat hiermit jemand Erfahrung, Durchbiegung etc??. Als Bonus: wer ein guter Mechaniker ist, könnte auf diesen Schienen den OAZ verschiebar machen und so, ohne grössere Umbauten, auch einen Binoansatzadaptieren.


    Streulichtabschattung durch Blenden am Hut: Bei B und C am besten?!


    Gibt es noch andere Hutvarianten? Welche kämen für euch in Betracht, bzw. welche Überlegungen sollte man noch hierzu anstellen.


    Vielen Dank für die Auskunft


    Gerhard

    Hallo Martin,


    das hast Du recht. Die Federn sind nach dem Okularwechsel wieder auszuhängen, damit Du leichter die Objekte nachführen kannst. Zum wechseln aber die Federn wieder rein, sonst verstellt sich Dein Gerät.


    In der Garage kannst Du das stehen lassen. Dann ist es auf die Temperatur angepasst wenn Du beobachtest. Nur die Abgase vom Auto könnten Probleme machen. Nicht dass die Optik eingeräuchert wird. Hier wäre ich vorsichtig. Die Temperatur selbst ist also nicht das Problem.


    Viele Grüsse


    Gerhard

    Hallo Rolf,


    das Gerät gewann auf dem ITV einen Preis und wurde daraufhin von Patrick Woitala in einer Kleinserie hergestellt. Patrick arbeitet bei WR in München und stellt die Geräte meines Wissens nicht mehr kommerziell her. Nachfragen kann aber nicht schaden.
    Mir persönlich hat das Gerät sehr gut gefallen. Es ist gut durchdacht und Handwerklich einwandfrei ausgeführt. Empfehlenswert.
    (Mittlerweile ist jedoch der Gewichtsrekord von damals gefallen und wird von Jörg Peters gehalten, vor allem dank eines extrem dünnen Spiegels von Stathis.)


    Viele Grüsse


    Gerhard

    Hallo Winni,


    beim 30er Meade bin ich immer mit der Nasenwurzel and das Okular angestossen, so dass ma letzlich den Kopf leicht zur Seite drehen muss um richtig hinein sehen zu können. Das finde ich beim Nageler durch das konisch zulaufende Gehäuse besser gelöst.


    Gerhard

    Hallo,


    welchen Abtrag hat man idr. beim polieren ? (vom letzten Feinschliff bis zum auspolierten Spiegel)
    Ausserdem würde ich gern wissen um wieviel tiefer die Mitte eines Parabolspiegels ist im vergleich zur Sphäre. Anders formuliert wieviel muss man in der Mitte wegpolieren. Vielleicht gibt es hierfür eine allgemeine Formel?


    Vielen Dank


    Gerhard

    Hallo Hano,


    wurde wohl schon kurz erwaehnt. Aus Spass habe ich bei meinem Pluto den Kugelfehler durch gezieltes verbiegen etwas mildern koennen. Den einschlaegingen Beitrag hat Alan Adler in S&T Nov 2000 hierzu geschrieben. F4 ist nicht optimal, dennoch is es besser diesen zu flexen als gaenzlich sphaerisch zu lassen. Das ganze ist aber recht aufwendig.


    Viele Gruesse


    Gerhard

    Hallo Roland,


    herzlichen Glueckwunsch zum neuen Teleskop. Habe damals beim Bau meines "Rosedob" die Hoehenraeder aus Aluvierkant mit einer Biegemaschiene gebogen. Beim Hut habe ich aber davon abgesehen. Hier fuehrt man in der Regel nach. Ich wollte hier "warmes" Holz haben. Das ist vor allem im Winter angenehmer anzufassen als naktes Metall.
    (==>) Timm: Bis wieder fleissig? Ich weiss gar nicht was man mit sovielen Teleskopen macht. Vielleicht baust Du Dir mal ein Interferometer um die ganzen Teleskope zusammen zu schalten :-).


    Freue mich schon aufs ATB.


    Bis dahin viele Gruesse und CS


    Gerhard