Posts by gerhard_dangl

    Hallo,


    meine Seite zu 2015 TB145 ist nun fertig. Die Aufnahmen in der Nacht 30./31. Oktober 2015 wurden im nördlichen Österreich leider fast gänzlich durch Hochnebel verhindert. Aber der nächste Abend war klar. Allerdings war der Wind diesmal ziemlich stürmisch. Trotzdem konnte ich über 4000 CCD Aufnahmen vom Erdvorbeiflug zu zahlreichen Videosequenzen verarbeiten. Darunter auch ein Video das eine Bildaufhellung durch den über 400 km entfernten Meteor Boliden in Polen um 19:05:19 UTC zeigt. Hier gibt es alle Berichte, Bilder und Videos.


    http://www.dangl.at/2015/2015tb145/2015tb145.htm


    Grüße
    Gerhard
    http://www.dangl.at

    Hallo,


    ich melde mich wieder zum Thema. Meine Seiten über die EQ8 sind nun vorerst einmal fertig. Neben vielen Details in Text und Bildern findet man dort auch einige Diagramme zu meinen Messungen über die Stromaufnahme und Stromversorgung der EQ8.


    Ich hoffe, dass manche dieser Informationen für Interessierte brauchbar sind.


    Hier der direkte link zu den zweisprachigen EQ8 Seiten:
    http://www.dangl.at/ausruest/eq8/eq8.htm

    Hallo,


    ich möchte nun auch über meine selbst(!) gemachten Erfahrungen mit Skywatcher berichten. Meine EQ6 habe ich 2004 gekauft, wurde im Jahr 2006 mit Synta Upgrade Kit auf Goto umgebaut, und läuft seither mit dem 10 Zoll Dobson/Newton darauf problemlos. Keinerlei weitere Modifikation an der EQ6 Montierung. Nur die inneren Rohre vom ausziehbaren Stativ wurden gegen stärkere ausgetauscht. Meist gesteuert mit EQMOD ASCOM habe ich bis 2013 viele astronomische Arbeiten damit gemacht. Hier gibt es eine Auflistung aus den wichtigsten Bereichen:
    http://www.dangl.at/bericht.htm
    Im Jahr 2012 landete ich weltweit unter allen 456 aktiven Profi- und Amateurobservatorien unter den sieben aktivsten bezüglich der Anzahl der an das Minor Planet Center abgelieferten Kometenpositionen. Und die Residuen bei der Asteroiden- oder Kometenastrometrie sind ganz gut. Auch das ist mit preisgünstiger, mobiler EQ6 und einem ebenfalls preisgünstigen 10 Zoll Skywatcher Dobson/Newton möglich. Meine alte EQ6 funktioniert also offensichtlich auch ohne die zahlreichen möglichen mechanischen "Verbesserungen", die da so im Laufe der Jahre publiziert wurden.


    Da mein 10" Newton nun auf die EQ8 über eine 610mm lange 3" Losmandy Schiene geklemmt wird, hat meine EQ6 jetzt sogar auch noch eine neue Geoptik Aufsatzplatte mit GP+Losmandy Klemmung bekommen.
    http://www.dangl.at/ausruest/eq6/eq6_g.htm
    Für die EQ8 habe ich andererseits einen Losmandy/GP Adapter besorgt. So kann ich nun meine Optiken zwischen zwei Schienensystemen und zwei Montierungen beliebig wechseln.


    Die EQ8 wurde angeschafft weil die EQ6 mit dem 10" Newton fotografisch immer nahe an der Grenze arbeitet. Und weil später eventuell ein lichtstarker 12" oder sogar 14" Carbon Leichtbau-Newton zum Einsatz kommen soll. Und die EQ8 bietet m.M. mit ihrer Qualität und den features momentan gegenüber dem Mitbewerb ein noch viel besseres Preis/Leistungs Verhältnis als es bereits bei der EQ6 der Fall war. Natürlich ist z.B. eine 10Micron GM 2000 HPS Ultraport in vielen Punkten besser, aber auch um den Faktor 4.5 teurer.


    Ich mußte beim Vergleich eben die Preise für alle Komponenten wie Montierungskopf, Stativ, Steuerung und Stromversorgung summieren. Erstaunlich ist manchmal auch welches Sortiment von externen Elektronikkästchen und welche Menge an Kabelverbindungen da bei manchen Montierungen extern notwendig ist. Nicht nur für mobiles setup kann das ziemlich lästig werden. Das sind auch potentielle Fehlerquellen. Und oft ist es dann sogar auch noch eine inzwischen etwas veraltete Steuerung mit der man dann arbeiten muß. Diese Fakten haben für mich den Kreis der für mich sinnvollen Montierungen weiter eingeschränkt und daraus habe ich eben die für mich beste in der 50kg Klasse ausgesucht. Die EQ8 ist vermutlich zu mehr als 99% völlig neu und anders konstruiert als die EQ6. Direkte technische Vergleiche kann man da gleich vergessen. Als Techniker habe ich natürlich auch schon einige Bereiche des EQ8 Innenlebens betrachtet. Die Verarbeitung ist hochwertig. Inzwischen wurde die EQ8 Montierung in etwa 35 Nächten auf- und abgebaut und schon viele Stunden damit gearbeitet. Ich bin sehr zufrieden damit und hoffe das bleibt auch so.

    Hallo Uwe,
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    <font size="1">Zitat:
    Auch wenn Lajos Prototypen mit temporären Motoren vertickt, so zeigt das doch, es wird noch fleißig entwickelt, Kinderkrankheiten sind dann garantiert, voll normal.</font id="size1"><hr noshade size="1">
    Interessant, das würde ich nun bitte gerne genauer erklärt bekommen. Woher hast Du diese Information, bzw. worauf stützt Du diese Behauptung?


    <hr noshade size="1">
    <font size="1">Zitat:
    Ich sehe es doch an der Mesu Montierung als die gerade rauskam. Da hieß es 100 kg Tragfähigkeit, ok fotografisch 75. Mitlerweile gibt der Händler und Generalimporteur 45 kg an, nachdem die Montierung nun ein Jahr lang getestet wurde.....</font id="size1">Warum wohl?
    <hr noshade size="1">
    Die MESU war natürlich aufgrund der Eckdaten vorerst auch eine der Optionen für mich. Aber bei näherer Betrachtung des Aufbaus und der auf den Bildern erkennbaren Dimensionen war ich als Techniker bald sehr skeptisch über die Angaben und hatte irgendwie das Gefühl, hier kauft man Einzelstücke fast noch im Prototypenstadium. Und obwohl Lucas Mesu einen guten Ruf hat und ich mit ihm sogar per email Kontakt hatte um technische Details zu klären, schied die Mesu aus meinem Favoritenkreis später doch wieder aus.

    Hallo Hanswerner,


    ich habe die EQ8 seit dem 09. Juli 2013 und bin sehr zufrieden damit. Irgendwelche "Verbesserungen" oder Änderungen waren bei mir nicht notwendig. Sie arbeitet eigentlich deutlich genauer als erwartet. Mit 10 Zöller Newton Beladung von 18kg hat sie nur einen PE von +/- 2.5 arcsec ohne hohe Frequenzanteile. Somit auch für das ASCOM pulse guiding per 180mm Sucher und DMK kein Problem.


    Die EQ8 wird von mir wie die EQ6, die ich niemals verkaufen werde, mit EQMOD ASCOM vom Notebook gesteuert. Bei längeren Aufnahmeserien und kalten Außentemperaturen sehr oft auch remote vom Wohnhaus.


    Die Verarbeitungsqualität ist m.M. sehr gut. Die fixen Handgriffe am Montierungskopf sind für mobiles Setup sowieso genial. Und was das Preis/Leistungsverhältnis dieser neuen Montierung betrifft ist sie momentan absolut top.


    Hier noch ein link zu einer Seite mit einigen ersten Bildern von meiner EQ8. Diese Seite ist aber erst im Entstehen und wird sicher bald mehr Details bieten.
    http://www.dangl.at/ausruest/eq8/eq8.htm

    Hallo Sascha und alle,


    "-Weiß jemand ob die EQ-8 vergleicbar mit der EQ-6 mit EQ-MOD funktionieren wird?"


    die EQ8 verwendet den gleichen SynScan Handcontroller wie die EQ6 und auch andere Montierungen von Skywatcher. Das EQMOD Projekt mit dem EQMOD ASCOM Treiber arbeitet daher auch mit der EQ8. Sowohl direkt über einen EQMOD Pegel Adapter als auch über den HC wobei dieser in den "direct mode" zu setzen ist. Das wurde von Anwender aus Australien auch schon bestätigt.


    Allerdings sind die neuen Motorcontroller der AZ-EQ6GT und der EQ8 mit einer LVTTL Logik anstatt der bisherigen TTL Logik ausgestattet. Das bedeutet intern 3.3V anstatt 5V. Die Signaleingänge wurden jedoch so ausgeführt um auch 5V Signale verarbeiten zu können (Quelle: Synta development team). Das macht Sinn weil ja alle bisherigen HC auch noch mit 5V Signalen arbeiten.


    Wenn ein EQMOD Adapter hier trotzdem nicht mehr funktioniert, dann liegt es vermutlich an den im Adapter intern verwendeten Umschaltschwellen bzw. Hysteresen, die für 5V TTL ausgelegt sind.


    Hier hilft ein anderer Adapter (Selbstbau oder Kauf) oder den "direct mode" über den HC verwenden. Das funktioniert immer.


    Bis in etwa zwei Wochen habe ich vermutlich dazu meine eigenen Erfahrungen mit der EQ8 gemacht.

    Hallo an alle,


    habe dieses Thema hier erst gerade entdeckt. Einen Teil der Exoplaneten die mit der Transitmethode nachweisbar sind kann man tatsächlich auch schon mit Amateurmittel nachweisen.


    Meine erste, und wegen dem Wetter bislang einzige Erfassung eines Transits, konnte ich am 07. April 2010 durchführen. Mit einem 10-Zoll Newton auf einer EQ6 (Guide8 und EQMOD) und einer Atik 314L+ CCD Kamera und einem Baader MPCC. Autoguiding mit Guidemaster und WAT-120N. Zusätzlich wurden Darks verwendet und auch Flats mit Leuchtfolie gemacht.


    Hier gibt es inzwischen auch eine Berichtseite dazu:
    http://www.dangl.at/2010/exoplanet/tres3b/tres3b_g.htm

    Hallo Alex,


    natürlich sollte diesen Umbau nur jemand machen, der solche oder ähnliche Lötarbeiten auch schon öfters ohne Probleme gemacht hat.


    Darum ja auch mein Hinweis gleich oben auf meiner Seite.


    Der Umbau selbst kann aber so einfach erfolgen, dass ein vollständiger Rückbau in den Originalzustand innerhalb weniger Minuten möglich ist.


    Danke für den Link. Werde ich mir genauer ansehen.


    Grüße
    Gerhard
    http://www.dangl.at

    Hallo an alle,


    vor einigen Wochen habe ich meine Video Kamera WAT-902H2 Ultimate umgebaut um eine Kabelfernbedienung für eine externe Verstärkungseinstellung zu erhalten.


    Nun habe ich die Webseite mit der detailierten Beschreibung über diesen Umbau fertig.


    Deutsch
    http://www.dangl.at/ausruest/wat902h2/wat902_g.htm


    Englisch
    http://www.dangl.at/ausruest/wat902h2/wat902_e.htm


    Vielleicht kann jemand diese Informationen nutzen.


    Grüße
    Gerhard
    http://www.dangl.at

    Hallo Marco,


    auch Ich habe einem Filterrad gegenüber einem Filterschieber oder Ladensystem den Vorzug gegeben.


    Die meisten Argumente für ein Filterrad wurden ja schon geschrieben.


    Hier noch ein Argument:
    Bei einem Filterschieber sehen alle unbenutzten Filter die -50 Grad kalte Hochatmosphäre und kühlen wie alle anderen Flächen die frei zum Himmel liegen sehr schnell ab. Daher hat man vermutlich schon nach kurzer Zeit zugetaute Filtergläser.


    Ich habe mich für das ATIK-Filterrad von TS entschieden. Obwohl ich es wegen dem "herrlichem" Wetter noch nicht am Himmel testen konnte erscheint mir die mechanische Ausführung in Ordnung. Der beidseitige T2-Anschluss sorgt für eine feste Verbindung.


    Hier gibt es einige Bilder davon:
    http://www.dangl.at/ausruest/ausrst08.htm

    Hallo,


    damit ist auch mir nun klar, was beim Aufnehmen von Mars der tatsächliche Grund für diese Leuchterscheinung war. Ich sah kurz vom Notebookschirm in Richtung Südhimmel auf, als ich dabei zufällig eine starke Himmelsaufhellung wie bei einem Wetterleuchten bemerkte. Da es relativ warm war, dachte ich dabei wirklich an eine Blitzentladung in einiger Entfernung und wunderte mich noch über das verrückte Wetter.


    Leider war ich scheinbar schon zu müde um da richtig zu kombinieren. Und habe daher auch nicht den weiteren Himmel betrachtet sondern weitergearbeitet. Auf die Uhr habe ich natürlich auch nicht gesehen. Aber die Zeit um etwa 01h41 MESZ passt sehr gut.


    So kann ich diese Erscheinung zumindest bestätigen aber leider nur die Koordinaten von meinem Standort beitragen:
    N 48 47 13.5 (WGS84)
    E 15 14 08.2 (WGS84)
    A: 552m

    Hallo Donald,
    ich finde Dein zweites Bild wirklich schon sehr gut gelungen. Da bist Du unter den PST Besitzern sicher schon auf einem relativ hohem Level unterwegs.



    Hallo Robert,
    als WebCam Anwender wollte ich, nach dem Lesen vieler Forenbeiträge, das Problem WebCam-Fokus auch durch das Abschrauben der unteren Hülse lösen. Das PST selbst kannte ich bisher aber nur von Fotos.


    Nachdem ich nun auch mein PST bekommen und näher betrachtet habe, werde ich diese Lösung aber aus mehreren Gründen nicht mehr anstreben. Ich wusste vorher eben nicht, dass am unteren Ende der oberen Hülse auch der 5mm Blockfilter eingeschraubt ist.


    Wenn diese obere Hülse mit der Klemmschraube nun direkt am PST-Körper aufgeschraubt wird, ragt sie unten mit der Blockfilterscheibe in den PST-Körper hinein. Dadurch kann das bewegte Prisma berührt- und so beim Scharfstellen leicht zerkratzt werden.


    Der 5mm Blockfilter würde um 26,3mm (optische Höhe der ursprünglichen unteren Hülse) im Strahlengang nach vorne wandern und so sicher schon deutlich vignettieren.


    Im normal durch den Blockfilter dicht geschlossenen PST-Gehäuse wird sich nach einigen Wochen An- und Abschrauben der Hülsen bereits deutlich Staub angesammelt haben. Und der ist da später vermutlich schwer wieder rauszukriegen.


    Eine Gesammtsonne schafft man ja bei 400mm Brennweite mit dem WebCam-Chip auch noch nicht und von solchen Übersichtsaufnahmen sind bei der Auflösung von 640x480 wohl auch kaum gute Details zu erwarten.


    Gesamtansichten sind nach meiner Meinung eben Jobs für höher auflösende Digicams. Ich vermute, dass eine Gesamtsonne in der Qualität von Donalds Bild mit einem WebCam-Mosaik aus nur zwei bis drei Bildern nicht erreichbar ist.