Posts by cherax-tiger

    Moin,
    meine App "ISS Detector" sagt neuerdings auch, dass die drei Teile des Kometen recht hell sein sollen:
    C/2020 P4 A (SOHO) = 6.9mag
    C/2020 P4 B (SOHO) = 0.0mag
    C/2020 P4 C (SOHO) = -0.4mag


    Da kann doch was nicht stimmen... Wenn man googelt findet man eigentlich nur diesen Thread hier...


    Ich halte das für einen Fehler.

    Hallo,
    ich beabsichtige, mir eine neue EQ6-R-Pro zu kaufen.
    Nun habe ich aber drei Fragen.


    1.)
    Ich besitze noch die uralte schwarze EQ6, welche nicht für Fotografie geeignet war. Mittels eines sogenannten MCU-Upgrades von Anand Rajiva hatte ich vor vielen Jahren diese EQ6 durch eine Steuerung fotografisch aufgerüstet. Damit guide ich per Laptop und der Software PHD, bzw auch nicht immer, weil die EQ6 recht viel Spiel hat. Und Goto habe ich ebenfalls am Laptop über die Software "Cartes du Ciel".


    Nun möchte ich bei der neuen EQ6-R-Pro nicht jedesmal beim einschalten ein Alignment durchführen. Ich habe eine feste Säule, auf der die EQ6-R-PRO dann steht, so wie bisher die alte EQ6 auch. Ein Alignment, um Goto nutzen zu können, benötige ich eigentlich nicht, außerdem ist die Sicht zT durch Nachbarhäuser eingeschränkt. Und eingenordet ist die Monti dann auch.
    Kann ich das Alignment übergehen und einfach einschalten, PHD mit der Guidingcam anschließen und losguiden?


    2.)
    Die Aufnahme auf meiner Säule ist ein Eigenbau und für die alte EQ6 gefertigt. Es ist natürlich identisch mit dem Stativ-Oberteil
    Passt die neue EQ6-R-PRO dort genauso drauf?
    Meine alte EQ6 ist vom Gehäuse identisch mit der alten EQ6-Pro (ohne "R") und auch mit der NEQ6. Da müsste die neue EQ6-R-PRO dort doch passen, oder ist das wieder eine Ausnahme, weil die EQ6-R-PRO etwas anders aussieht?


    3.)
    Ebenso die Gewichte. Diese habe ich modifiziert, wobei die Bohrung und Klemmschraube für die Stange unverändert ist. Passen meine alten Gewichte der EQ6 auch auf die neue EQ6-R-PRO, oder ist der Durchmesser der Stange anders?


    Vielen Dank und viele Grüße,
    Micha

    Mit dem bloßem Auge konnte ich ihn bisher noch nicht entdecken, mit dem Fernglas aber recht gut.


    Anbei mal meine ersten Bilder von Dienstag den 12.03. Die Bilder sind mit dem Canon EF 70-200 2,8 und der 7D auf Stativ gemacht.
    Das EF 100-400 mit 1,5x TK werde ich demnächst auch noch am Kometen testen.


    Bild 1 = Komet und junge Mondsichel
    Bild 2 = 100% Crop von Bild 1
    Bild 3 = Mond untergegangen, Komet noch schwach links neben Strommast sichtbar




    Hallo Michael und Mintaka,
    vielen Dank, siehe da, sowas steht bei mir nicht... Ich denke, so werde ich es auch machen. Mein Skywatcher ED80 hat ja auch einen 2" OAZ mit integriertem Reducer auf 1.25". Ich werde einen 2" Spiegel beschaffen und den mit erstmal mit dem Reducer verwenden.


    Wie sieht es mit der fokalen Fotografie aus? Ich meine, ich kann es dann ja sowieso testen, aber müsste ich die DSLR mit oder ohne Zenitspiegel montieren? Als Fokal-Adapter für das DSLR-Bajonett habe ich eine 1,25" und eine 2" Variante. Ich könnte dann folgende Varianten wählen:


    - DSLR mit 1,25" Bajonett-Adapter an den 2" Zenitspiegel mit Reducer auf 1,25"
    - DSLR mit 2" Bajonett-Adapter an den 2" Zenitspiegel
    - DSLR mit 2" Bajonett-Adapter an den 2" OAZ ohne 2" Zenitspiegel (Fokalbereich wieder zu kurz?)


    Aber das werde ich dann mal ausprobieren, wenn ich alles beisammen habe.

    Hallo Mintaka,
    meinst Du bei "fotografisch" meine erwähnte Okularprojektion, oder direkt die DSLR fokal an den OA für Widefield-Aufnahmen? Die letztere Variante werde ich ja auch betreiben, aber noch nicht getestet.


    Ansonsten habe ich ja nur ein 1-1/4 Zoll Zenitspiegel. Das wird sicher nicht die Ideallösung sein, wegen der einen Schraube zum festballen und der Vignettierung. Ihr meint also, wenn ich einen 2 Zoll Spiegel beschaffe, dann sollte das durchaus die praktikable Endlösung sein?

    Hi, danke für den Hinweis mit dem Zenit-Spiegel, daran habe ich zB garnicht gedacht. Klar habe ich so einen, aber dadurch wird ja die optische Leistung verschlechtert, deswegen möchte ich darauf eigentlich verzichten. Am SC arbeite ich auch weitestgehend ohne, und bei Okularprojektion dann sowieso ohne (ein SC hat ja ohnehin nicht die Abbildungsschärfe, daher verzichte ich erst recht auf den Spiegel). Und dann kommt noch die Tatsache, daß an den Spiegel das Okular, der Projektionsadapter und die DSLR angeschlossen wird. Bei Schräglage dreht sich das leicht weg, bzw wie soll die Hülse nach einiger Zeit aussehen, wenn man die Schraube deswegen immer festballern muss.

    Hallo zusammen,
    ich habe ein Fokusproblem bei meinem nagelneuen Skywatcher ED80 von TS[V]. Ich muss ein bisserl detailierter ausholen, da ich bestimmte Anforderungen an das Gerät habe, dh mein spezielles Zubehör soll auch daran funktionieren.


    Gestern beim First-Light wollte ich erstmal auf einen hellen Stern fokussieren, doch ich fand keinen im 40mm-Super-Plössl-Okular. Erst als ich den Okularauszug bis ganz zum <b>äußeren Anschlag</b> gestellt hatte, dann sah ich einen großen unscharfen Kreis.


    Nun löste ich das Okular und zog es langsam gerade <b>aus dem Okularauszug heraus</b>, bis ich einen scharfen Stern hatte. Dann waren <b>3cm Luft dazwischen!!</b> Ich konnte also jetzt im korrekten Fokus meine flache Hand zwischen dem Okular und dem Okularauszug hindurchschwenken!! Das ist auch mit 2 anderen Okularen so.
    Wenn ich jetzt mal rechne: 3cm Luft zwischen Okular und OA, plus ca 2,5cm Steckweg in den OA, das sind schon 5,5cm Fokusabweichung. Dann ist der OA ja auch noch am äußeren Ende, dh eine weitere Fokuskorrektur ist dann immer noch nicht möglich, also nochmal plus 2,5cm Sicherheitsreserve für weitere Korrekturen. Macht zusammen 8cm Fokusabweichung!![:0][:0][:0]


    Ich besitze kein 2-Zoll Zubehör, also auch kein Okular. Ich arbeite mit 1-1/4 Zoll Okularen, weil ich als zweites Gerät noch einen 10 Zoll Meade SC auf meiner EQ6 nutze. Das soll auch so bleiben, weil ich mit 1-1/4 Zoll Okularen auch per Okularprojektion fotografiere, bzw dies auch am ED80 machen möchte. Dafür habe ich ein Adapter, den ich über die Okulare schiebe. Eine 2-Zoll-Lösung gibt es dafür in der Form nicht (wie riesig soll der auch sein, wenn man zB ein 2-Zoll Hyperion hätte[?]...).


    Fazit: Wenn ich als erfahrener Kfz-Techniker mal ganz unbedarft die Sache beurteile und sehe, daß der ED80 mit einem 1-1/4 Zoll Ausgang geliefert wird, dann muss er auch funktionieren. Da das nicht so ist, ist die Möhre falsch zusammengebaut und demnach Schrott[:(!]. Und als Abhilfe eine 8cm lange Verlängerungshülse einzusetzen ist nicht so meine Vorstellung, da ich dann sicher eine ganz erschreckende Vignettierung bekommen werde. Außerdem wird es ein riesen Gewackel, wenn ich dann noch mein Okluar-Adapter mit DSLR-Kamera anbaue.


    Und wenn ich mir zum Umrüsten mehrere gängige 2-Zoll-Okulare kaufen müsste, dann hätte ich immer noch keine Lösung für meine Okular-Fotografie. Anders ausgedrückt, wenn ich das Geld für die neuen Okulare hätte, dann hätte ich mir auch kein ED80 für 300 Euro gekauft, sondern gleich einen anderen Refraktor für 1000 Euro. Außerdem steckt ein 2-Zoll Okular im ED80 an fast der gleichen Stelle im OA wie ein 1-1/4 Zoll Okular, das gibt sich nur ein paar Millimeter. Ich glaube nicht, daß damit das Problem beseitigt wäre.


    Vielen Dank für mögliche Antworten und Grüße, Michael


    PS: Über die Suchfunktion habe ich es hier auch schon versucht, aber ich bekomme immer eine Fehlermeldung vom Forenserver:
    &gt;&gt;&gt;&gt;&gt;Syntaxfehler in der Nähe von 'Fokus' in der Volltextsuchbedingung 'ED80 Fokus'&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;
    Das passiert auch bei anderer Schreibweise oder anderen Begriffen.

    Hallo,
    ach ja, Du brauchst ja 6V. Naja, wenn es sowieso nur als Reserve gedacht ist, und Du nicht generell jedes Mal auf die Batterien als Stromversorgung angewiesen bist, dann ist das durchaus sinnvoll. Notfalls kann man ja beim wechseln die Batterien für einen Moment in die Hand nehmen, um sie aufzuheizen, bzw beim wechseln ans Heatpack halten, wenn das schon im Einsatz ist.


    Viele Grüße und viel Erfolg mit Deiner "Erfindung"!

    Hallo,
    der Vorteil besteht anscheinend darin, daß das Gewicht ja exakt mit den 2 Batterien ausgeglichen ist, auch rieselt nix raus, wie es zB bei krümeligen Kies wäre. Daher würde ich in seinem Fall auch 2 Batterien als dauerhaftes Gewicht nehmen, nur eben leere.
    Ich würde dafür 2 volle Batterien in die Jacke stecken, soviel Platz nimmt das ja auch nicht weg.


    Viele Grüße, Michi

    Hallo,
    tolle Idee! Ist es aber nicht besser für die Batterien, wenn man sie in der inneren Jackentasche aufbewahrt, damit sie nicht zu sehr auskühlen und bei der Kälte Kapazität verlieren? So ist es zumindestens mit meinen Cam-Akkus. Und so war es damals bei meiner alten analogen DSLR auch, als ich bei den Knopfzellen extra Silberoxid-Batterien verwenden musste, die besonders kälteresistent waren.


    Die Idee ist dennoch gut, nur würde ich eher zb zwei alte leere Batterien verwenden.


    Viele Grüße, Michi

    Hallo zusammen,


    ich habe 8 identische 30-Sekunden-Einzelbilder mit einem schwachen Objekt, die ich zu einem Komposit überlagern will, wie gehe ich dann am besten vor?


    1.) <b><u>jedes Einzelbild zuerst separat bearbeiten</u></b> und das Beste herausholen, zB Hintergrund mit PS abdunkeln, Histogramm bearbeiten, ggf unscharf maskieren etc. Anschließend dann alle Einzelbilder überlagern und ggf noch einen Feinschliff machen?


    oder:


    2.) <b><u>zuerst alle Einzelbilder überlagern</u></b> und danach erst das Kompositbild mit PS bearbeiten, abdunkeln, Histogramm, ggf unscharf maskieren etc?


    Wie wäre der beste Weg?


    Normalerweise mache ich immer mehrere Bilder in unterschiedlicher Belichtungszeit und ASA-Zahl. Diesmal habe ich aufgrund einer drohenden Wolkenwand und mit daraus resultierendem Zeitmangel zum Finden eines Leitsterns eine andere Taktik angewandt, wobei ich zumindestens mal sehen will, was man bei solchen Dingen rausholen kann. Ich habe meine 300Da einfach auf 30 Sekunden Belichtung bei 1000 ASA gestellt, dann die Serienbildfunktion aktiviert und den Fernauslöser auf Auslösen arretiert. Nach 8 Bildern in Folge kam die Wolkenwand und dann war Schluss mit NGC-891... Auf jedem Einzelbild ist die Galaxie aber schwach erkennbar, zumindestens in den Hauptstrukturen mit Bulge und Staubband.


    Vielen Dank für Tipps und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Michael

    Hallo,
    ich bin Iridium-Einsteiger und habe vor gut 2 Wochen meinen ersten Iridium-Flare fotografieren wollen. Diesen habe ich mit calsky herausgesucht (Zentrallinie in naher Entfernung zum Wohnort aufgesucht, Koordinaten eingestellt, Funkuhr dabei etc), doch der Flare kam nicht.


    Komisch war dabei, daß dieser Flare nur bei calsky aufgelistet war, aber nicht bei heavens-above. Nun findet morgen auch wieder ein Flare hier in wenigen Kilometern Entfernung zu bequemer Zeit um 18.23 statt, der auch wieder nur bei calsky aufgelistet ist, aber nicht bei heavens-above. Ich habe nun Bedenken, daß der auch wieder nicht kommt...


    Einen Kumpel, der das schon länger macht, habe ich dazu auch schon gefragt. Er sagt, daß ihm das auch schon aufgefallen sei, daß bei calsky mehr Flares verzeichnet sind, aber er nimmt eben nur heavens-above zum aussuchen und das sei eigentlich immer verlässlich.


    Was meint Ihr denn dazu, welches Portal ist denn nun verlässlicher?


    Vielen Dank und viele Grüße, Michi

    Quote
    Aber mal ehrlich, wer hat schon das Geld für eine "wesendlich"
    bessere Montierung und da muß man hier und da auch noch Hand
    anlegen.


    Für diejenigen, die Mobil unterwegs sind ( dazu gehöre ich auch )
    gibt es in dieser Klasse nun nicht viele Alternativen.


    Ich bin jedenfalls mit dem Ergebins mehr als zufrieden und
    kann jedem für das Geld auch nur die Optimierung empfehlen.


    Ich werde meine auch weiterhin noch optimieren.


    Viele Grüße aus der Eifel


    Thomas


    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe meine EQ6 bei VTSB neu und komplett optimiert gekauft. Ich bin absolut zufrieden damit!


    Eine andere Steuerung ist natürlich auch nötig, wenn man vernünftig beobachten will oder auch fotografieren will.
    Ich habe ebenfalls das MCU-Upgrade, welches hier am Thread-Anfang schon mal erwähnt wurde. Dieses nutze ich mit den originalen Motoren und Getrieben.
    Ein Getriebespiel-Ausgleich ist integriert und GOTO mit 32x kann ich problemlos nutzen.
    Für höhere Geschwindigkeiten oder exakteres Getriebespiel sind tatsächlich andere Motoren/Getriebe empfohlen,
    was auch durch eine entsprechende leistungsfähigere Steuerung des MCU-Upgrade-Herstellers gesteuert werden kann.


    Dies ist eben meine Erfahrung/Meinung. Ich würde es wieder so machen,
    wenn ich mit meinem jetzigen Wissen eine gleiche Ausrüstung zusammenstellen würde.


    Grüße, Michi

    Hallo,


    auch nicht schlecht... Ich verwende jetzt (wenn ich per Stativ unterwegs bin) eine kleine Kreuzwasserwaage. Die Monti mit der Polhöhe stelle ich nun korrekt auf meiner nun fertigen Betonsäule ein, auch justiere ich dann den Polsucher nochmal. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen...

    Hallo Jürgen,


    vielen Dank für Deinen Link zum Sternwartenbau! Die Einzelbilder habe ich hier auch irgendwo schon mal gesehen.


    Für mich kam eine Hütte eigentlich nie so als Wunsch in Frage. Vieleicht ändert sich das ja noch, wenn man feststellt, daß man mit der Säule bessere Bilder macht, als mit Stativ und es nachts doch immer wieder klitschnass wird...


    Grüße, Michi

    Hallo,
    das mit den höheren Gewindestangen hat seinen Grund. Unter der Bremsscheibe ist ja noch eine Strebe für die Zentralschraube der EQ6 angebracht. Die dafür vorgesehene Rändelschraube möchte ich einfach im dunkeln mit viel Platz einsetzen können, ohne viel zu fummeln. Außerdem habe ich so auch noch Platz, um die Säulenoberfläche als weiteren Ablageplatz zu verwenden.
    Zusätzlich habe ich an den 4 Gewindstangen weitere noch unbenutzte Muttern und Scheiben aufgedreht (ganz unten an den Stangen), die ich demnächst für weitere Halter verwenden werde. Unter anderem meine elektrische Schaltbox (im unteren Bild links neben dem Laptop), oder auch mein Display für das MCU-Upgrade der EQ6-Steuerung. Diese Geräte berühre ich während des Betriebes eigentlich nicht, so daß ich sie dort zentral befestigen möchte, ohne, daß die Kabel mit dem Drehtisch mitdrehen.


    Natürlich ist das eine Schwächung der Stabilität gegenüber der niedrigsten möglichen Montageweise der Bremsscheibe. Zur Not kann ich die Bremsscheibe auch tiefer setzen, indem ich die Muttern absenke. Aber ich habe festgestellt, daß ich sogar mit dem Fuß unten an die Säule stoßen kann (nicht doll treten, sondern anstoßen), ohne daß ich nennenswerte Wackler habe. Je höher man natürlich die Säule anstößt, desto stärker wird es, logisch. Aber ich bin so damit zufrieden.


    Mit dem alten originalen Stativ musste ich auf meinem Boden sogar vorsichtig auftreten, da sonst Wackler entstanden. Besonders im kalten Winter beim Hüpfen und Trampeln, um die kalten Füße zu wärmen, waren Wackler zu sehen. Deshalb hatte ich mir sogar eine Batterie-betriebene Heizsohle für die Schuhe gekauft, damit ich keine Wackler durch das Trampeln hatte...

    Hallo Olaf,
    es liegt mit Sicherheit an Deinen Augen...hihihi [:D] Nee, also im Ernst, ich kann es selber gut lesen, aber jedes Auge ist anders. Ich habe nun den Hintergrund verändert, sollte jetzt besser sein.


    Zum Beton: Ich habe 13 Säcke Estrichbeton-Fertigmischung gekauft, wovon ich mir 12 Säcke vorher ausgerechnet habe (Volumen Rohr und 90L Kübel). Den 13. Sack habe ich sicherheitshalber noch mitgenommen, blieb aber über.
    Es sind 25kg-Säcke gewesen, mit einem Nassvolumen von 13 Liter pro Sack in der fertigen Mischung. Nach dieser Aufschrift und meiner Volumen-Berechnung habe ich dann die Säcke abgezählt.
    Der Estrichbeton ist von Hornbach und kostet 2,89 Euro pro Sack (glaube ich). Den Hersteller weiß ich nicht, aber da liegen extrem viele Sorten vom gleichen Sack-Design (also vom gleichen Hersteller) auf Lager nebeneinander. Die unterscheiden sich eben nur von der Aufschrift (Beton, Gips, Zement, etc) und auch von der Farbe. Mein Estrichbeton war VIOLETT.
    Ich hatte mich dort beraten lassen, was man dafür nimmt, und dieser Estrichbeton soll dafür eben auch geeignet sein. Er ist laut Aufschrift auch für den Außenbereich geeignet(Wegeinfassungen etc), also auch frostsicher.


    Grüße, Michi

    Hallo zusammen,


    endlich ist meine Betonsäule im Garten fertig! Nach rund 2 Monaten Bau in Eigenregie konnte ich mein "first mount" durchführen. Alles klappte letztendlich nach einigen Problemen doch sehr gut. Besonders stolz bin ich auf den drehbaren Rundtisch an der Säule, auf dem u.a. das Laptop abgestellt wird. Diese Tischplatte ist auch vollständig abnehmbar.
    Als EQ6-Adapterplatte habe ich übrigens eine alte Bremsscheibe verwendet (ich bin ja Kfz-Mechaniker und sitze an der Quelle).
    Die Säule hat einen Durchmesser von 25cm und ist inkl Bremsscheibe ca 1,20 Meter hoch.


    Wer von Euch die ganze Bau-Geschichte lesen möchte (sehr lang), der kann hier dem Link direkt in die betreffende Galerie meiner Homepage folgen. Darin steht alles, was ich verbaut habe, verworfen habe, wie der Tisch montiert ist, etc... Ich wollte die lange Geschichte hier nicht posten, da der Thread dann gleich drei Seiten beansprucht.
    http://www.astronomie-und-wirbellose.de/Teleskopsaeule.htm


    Ansonsten habe ich hier ein paar Bilder vom Werdegang:









    Hallo zusammen,


    Ich habe einen Tipp für EQ6-Nutzer, die mit einem Stativ arbeiten:
    Das Stativ oben auf der EQ6-Auflagefläche mit einer Wasserwaage prüfen, bevor die EQ6 aufgesetzt wird.


    Hintergrund:
    Ich habe mir gerade eine Betonsäule für meine EQ6 gebaut. Die Säule und die Adapterplate für die EQ6 (eine ausgediente Kfz-Bremsscheibe) habe ich natürlich absolut waagerecht ausgerichtet. Dies habe ich mehrmals mit einer analogen/digitalen Wasserwaage geprüft. Als ich dann die EQ6 das erste Mal auf die Säule setzte, fiel mir auf, daß die integrierte Dosenlibelle in der EQ6 extrem schief eingesetzt war! Die Luftblase war weit außerhalb der Kreismitte, nämlich am äußeren Rand des aufgedruckten Kreises. Das ist heftig und erklärt auch meine extreme Polsucherungenauigkeit, obwohl ich die Polhöhe an der EQ6 richtig eingestellt hatte. Da haben doch die Chinesen die Dosenlibelle so stumpf eingeklebt...


    cs wünscht Michi