Posts by Francesco

    Na ja, es geht "nur" darum, Energie zu beziehen bzw. in einem Stoffwechsel umzusetzen und Bausteine zum Aufbau eines Körpergerüstes umzuwandelen. Es wird immer von möglichen Mikroben oder sonstiges auf dem Mars spekuliert. Wovon sollten die also leben? Spekulationen gibt es auch über Leben in der (Hoch)atmosphäre der Venus.


    Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass sich bei gemässigten Temperaturen interessante Kohlenstoffverbindungen zusammensetzen könnten, wenn nicht mehr.

    Mich würde ja nur eins interessieren. Nachdem man ja immer "kühlere" braune Zwerge findet (hab in den letzten Tagen etwas von einem braunen Zwerg von ca. +25°C "Oberflächentemperatur gelesen", dann denke ich mir, wirds interessant.


    Gut, sie haben natürlich keine feste Oberfläche, aber wäre es nicht ein Katalysator für organische Verbindungen bis zur Entwicklung von Mikroorganismen, die praktisch in der Gashülle (Athmosphäre will ich das gar nicht nennen), schweben könnten? Die bräuchten dann noch dazu keinen erwärmenden Stern in der Nachbarschaft, weil sie die "Doppelfunktion" (erwärmender) Stern und ertragbare Oberflächentemperatur vereinen können.

    >weist auf eine komplexe, vielschichtige Quelle hin.


    Wie geheimnisvoll, bin schon gespannt, was die Ursache sein sollte. Ausser innerer Aufheizung (Radioaktivität, Schwerkraft, Gezeitenkräfte); welche Möglichkeit(en) gäbe es sonst noch?

    Schwer vorstellbar.


    die ungefilterte Strahlung der Sonne...


    "Das dafür notwendige Wasser entsteht jeweils am Morgen und am Abend eines Marstages, dann schlägt sich dicht über der Bodenoberfläche Feuchtigkeit nieder, die die Organismen aufnehmen"
    Wirklich? Noch nie gehört, dass es "Tau" auf dem Mars geben soll.


    Die Bedingungen der Temperaturunterschiede von -50 auf +23 sind nicht ganz ausreichend


    Wenn dem wirklich so wäre, müsste man umso mehr aufpassen, um den Mars nicht "versehentlich" mit Bakterien, etc. von Landern, die die Reise überlebt haben, zu verseuchen.

    Ist der Deneb schon verkauft? Wenn die alle gleich viel kosten (oder geht das nach Masse oder Ausdehnung?), dann möchte ich gleich einen großen Stern haben und keinen mickrigen roten Zwerg. Auf der anderen Seite hat man von einem roten Zwerg länger etwas davon. [:)]

    Na ja, ok. Der Mars ist aber vom Durchmesser etwa 20 mal kleiner, also ist das Groessenverhaeltnis zum Planeten nicht so krass. Gibt es eigentlich eine Definitionsgroesse, was als Mond zaehlt und was nicht? Oder wird ein 100 Meter (oder noch kleiner) Gesteinsbrocken, egal was er umkreist, auch noch als Mond gezaehlt?


    Nachtrag: So eine richtige Definition von Mond habe ich nicht gefunden. Vernuenftig waere m.E. 1) eine absolute Groesse oder 2) eine Untergrenze in Prozent mittlerer Durchmesser des umkreisenden Mondes zum Durchmesser des umrundenden Planeten. Alles was darunter faellt, meinetwegen Zwerg- oder Minimond nennen. Sonst hat der Jupiter irgendwann einmal 200 Monde, und das finde ich nicht gut. Besser waere es dann zu sagen, er hat 50 (ordentliche od. richtige Monde) und 150 Kleinsatelliten.

    Und wie gross sind die? Wahrscheinlich ein, und der andere 2km im Durchmesser. Ich finde, man soll da gar nicht mehr von Monden reden und eine Untergrösse einführen, was als Mond zählt. Sonst werden wahrscheinlich noch viele andere "Mini"-monde gefunden.

    Quote
    <i>Original erstellt von: QuasiStar</i>
    <br />Theoretisch möglich, ja. [...]

    Also ich bin ganz, wie soll ich sagen, "baff" von Deinem Posting.


    1) Leben, das keinen natürlichen Ursprung hat? Das hiesse, eine andere Lebensform (die einen natürlichen Ursprung hat), hätte dieses Leben erschaffen?


    2) &gt;Außerdem dürfte es auf der Venus nicht überall so heiß sein.
    Das stimmt insofern, dass es die Atmosphäre selbst betrifft. Auf dem Boden ist es fast überall gleich heiss (auch auf der Nachtseite). Aber dann müsste alles Leben fliegen oder schweben. Schwer vorstellbar.


    3) Jetzt schwenkst du doch wieder auf die Hitzebeständigkeit (bezogen auf die Oberfläche) um. Trägerstoff, hmm.


    4) Ein Video ist ja nicht verfügbar. Und dass, wenn das 1982 gefilmt worden wäre, das plötzlich nach 30 Jahren auftauchen (sollte), mutet auch eigenartig an. Das Marsgesicht verdankt ja ihren Namen neben der Konturen des Felsens auch auch einem Bildfehler der damaligen Kamera (den schwarzen Punkten) ihren Namen.


    Zum letzten Absatz: Wo sind wird denn für dumm verkauft worden? Wo hat man denn Spuren einer "kleinen Vorgänger Zivilisation" gefunden?


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    Ehrlich gesagt, finde ich es schon erstaunlich, dass es Leben überhaupt gibt. Wie bringt man Atome und Moleküle dazu, sich selbst zu organisieren. Stammt alles weitere Leben von einer zufäligen Ansammlung ab, oder gab es zig Inseln, die sich unabhängig bildeten? Hat ja nicht ein höheres Wesen nachgeholfen? Zumal Leben ja nicht gerade lange gebraucht hat (unter der Voraussetzung, dass es überhaupt auf der Erde entstanden ist, und nicht durch andere Himmelskörper eingeschleppt wurde), um auf der Erde Fuss zu fassen, dann aber über sehr lange Zeit (bis zur kambrischen Explosion) nicht gerade schnell weiterentwickelt hat. Aber da gehe ich wohl schon in den OT Bereich..., aber dann doch nicht, weil die Medien das immer wieder so schüren, wie wenn Leben eh einfach so omnipräsent wäre...</font id="size1">

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    <i>Original erstellt von: mintaka</i>
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    <i>Original erstellt von: Francesco</i>
    <br />Und alle sind schwerst gepanzert, wenn sie den Druck von 90 Bar aushalten wollen.
    Das ist Unsinn, denn es muss nur der Innendruck entsprechend gross sein.
    Ausserdem gibt es auf der Erde Säugetiere, die sogar 300 Bar Druckausgleich in einer halben Stunde schaffen. Von Pottwalen sind Tauchtiefen von 3 km bekannt! (http://de.wikipedia.org/wiki/W…_Anatomie_und_Physiologie)


    Dennoch habe ich arge Zweifel, dass an der 'Entdeckung' etwas dran ist.


    Ok, ok. 900m Wassertiefe entspräche etwa 90 Bar, richtig? Da unten und weiter unten gibts Tiere.


    Aber bei den ersten zwei Punkten... ich mein es ist höchst unwahrscheinlich... eine Temperatur, wo Blei schmilzt, wie soll es da Leben geben? Müsste eine etwas ganz andere Lebensform sein. Ohne Wasser wirds auch nicht leichter werden... ;)

    "Der Verfasser schließt dabei nicht aus, dass gewisse Lebensformen ..., etwa bei relativ hohen Temperaturen, existieren können. (Auf der Venusoberfläche herrschen Temperaturen von rund 460 Grad Celsius.)..."


    Wers glaubt, wird selig! Und zum Stoffwechsel nützen sie dann fast reines (95%iges CO2)? Und alle sind schwerst gepanzert, wenn sie den Druck von 90 Bar aushalten wollen.

    Ich denke, ob sich der Mond jetzt vor 4,56 oder 4,36 Mrd. Jahren gebildet hat, ist insofern unerheblich, da ich mir kaum eine andere Form der Entstehung als einer gewaltigen Kolission vorstellen kann. Einfangen: fällt aus, dafür ist die Masse des Mondes zu groß. Ein Doppelplanet, der sich so lange stabil umkreisen kann, ebenfalls nicht. Sonst noch Möglichkeiten?


    Ansonsten: Stimmt die Datierung; ist das wirklich ein Mondgestein?

    Also ich kann den ganzen Hype um Außerirdische nicht mehr hören. Ich bin eigentlich ein Rare-Earth Hypothesenanhänger. Es braucht ein bisschen mehr als Glück, dass Leben entsteht und unvergleichlich mehr, damit intelligenten Wesen entstehen.


    Und wenn dann doch einmal das Unwahrscheinliche eintreten soll. Was soll man da befürchten (oder sich positiv erwarten), wenn die nächste Zivilisation vielleicht 1000 Lichtjahre entfernt sein soll? So leicht, wies ins Sci-Fi Romanen dargestellt wird (Reisen nahe Lichtgeschwindigkeit oder Zeitreisen) wirds dann doch nicht sein. Eine Zivilisation wird nur neue Ufer suchen, wenn sie ihren Planeten zu sehr ausgebeutet haben oder überbevölkert sind.


    Ich finde oder eher fand das SETI Projekt zwar sehr interessant, aber (für mich erwartungsgemäß) bis jetzt in der jahrzehntelangen Geschichte ohne Ergebnisse.

    Dass das nachgewiesen ist, geht aber nicht ganz aus dem Artikel hervor.
    Zitat: "Sie zog nach Osten und ließ eine von flüssigem Methan durchnässte Landschaft zurück. Das schließen US-amerikanische Forscher um Elizabeth Turtle von der Johns-Hopkins-Universität in Laurel aus Bildern von "Cassini"."


    Eher eine Vermutung, weil gesehen oder gefilmt hats ja noch niemand. Es könnte auch sein, dass die Methantropfen schon in der Luft (vor dem Auftreffen auf die Oberfläche) wieder verdunsten.
    Wenn der Siedepukt -162°C und der Schmelzpunkt -182°C ist, müssen die Temperaturen in einem engen Bereich gut passen.


    Aber mir gefällt die Vorstellung sehr. Der erste Himmelskörper, an dem es einen flüssigen Niederschlag gibt oder geben könnte. Leider ist die Titanatmosphäre im sichtbaren Licht so dicht, dass man nur Bilder von der Oberfläche bekommt, wenn man eine Sonde hinunterlässt. Und das kommt ein wenig teuer mit der Zeit. ;)

    Mich würde interessieren, wer würde (und möchte) in so ein Generationenschiff einsteigen? Das ist ja eine endgültige Entscheidung. Neugierige, Abenteurer, Leute, die man mehr oder weniger nicht mehr auf der Erde haben will, Wissenschaftler, Techniker, Leute, die ohnehin jede Hoffnung und voller Verzweiflung sind?, alleine sind (und sonst ohnehin niemanden mehr haben), Frauen und Männer im Verhältnis 1:1, Auslosung, Junge oder ältere, ... ? ;)

    So egal ists nicht, finde ich.


    Man weiß ja auch nicht, was die Russen damals mit den MARS Sonden schon am Mars hinterlassen haben (ob die genau solche Sterilisationsmaßnahmen ergriffen haben, möchte ich bezweifeln).


    Etwas verwirrend der Artikel:
    "Die Russen wollen bewusst Mikroben mitführen, um deren Resistenz im Weltall und auf dem Mars zu testen "
    Aber die Sonde sollte ja zu Phobos und Material mitnehmen. Dann ist die Rede davon, falls sie "versehentlich" am Mars abstürzt.


    Es gäbe zwei Möglichkeiten, falls wirklich kontaminiert wurde
    1) Die Mikroben haben überlebt (dann zeigt sich das a) die Mikroben doch mehr aushalten und b) dass es Probleme geben könnten, noch dazu wenn sie sich vermehren könnten, diese und evtl. marsische Mikroben auseinanderzuhalten. Falls hypothetische marsianische Mikroben existieren, könnte es ja auch sein, dass sie von irdischen verdrängt werden oder gar ausgelöscht?


    2) Die Mikroben haben nicht überlegt, und das Problem ist gelöst. Aber das kann man bei einer Milliarde nie sicher sagen, dass alle abgestorben sind. Wie sollte man das sicher feststellen können?


    Also für mich bleibt das problematisch. Man sollte nicht leichtfertig den Mars kontaminieren. Wenn sowieso nichts da ist (was ich vermute, wärs im Prinzip zwar egal, weil sowieso nichts zerstört wird), aber so richtig gut finde ich das auch nicht. Anderersteits wenn Menschen am Mond waren, waren die wahrscheinlich auch nicht ganz mikrobenfrei und so wärs wahrscheinlich auch bei einer bemannten Marslandemission.

    Ja, ich möchte nochmals hinzufügen, dass mir der Preis von 80 Euro mittlerweile sehr günstig vorkommt. Was da nämlich zusätzlich auf masteringastromy mit den vielen aufschlussreichen Fragen, Animationen noch geboten wird, ist nämlich schon phänomenal (Die self-guided Tutorials mit den abschließenden Exercises). Auch wenn z.B. das Kap. 4 recht lange und anstrengend war (ich mache die Frage in deutsch im buch und dann noch das quiz bei der online seite (weil das gute ist ja, dass man automatisch eine Auswertung bekommt, was richtig und falsch ist)).


    Auch die Skygazer Software ist wirklich gut.

    Das ist keine gute Idee. Auch wenn ich glaube, dass es am Mars kein Leben gibt (oder auch jemals gab), sollte man den Planeten nicht vorsätzlich kontaminieren (falls das schon passiert ist, ist es eh schon zu spät, und dann kann man ohnehin nichts machen). Man sollte vorher genau wissen (realtest so gut wie möglich umgebung, strahlung, temperatur, ... nachbilden oder simulieren), was dort genau passiert, wenn man Kleinlebewesen bewusst oder unbewusst einschleppt. Einmal kontaminiert, kann man das nicht mehr rückgängig machen, es sei denn, 100% sterben ab.

    Quote
    [i][...]Das muss aber den Spass an der Astronomie in keiner Weise trüben.

    Genau darum ist es mir gegangen, die Freude am Hinterfragen. Das ist wie beim Brainstorming. Wenn dann jmd. harsche Kritik anbringt, dann wird man nicht gerade ermutigt, etwas weiter- bzw. fertigzudenken und die Kreativität wird gleich miterstickt. ;)