Posts by doozer

    Hallo,


    Ich möchte eine Philips ToUCam PRO 740k auf Langzeitbleichtung (mit AmpOff) und Peltierkühlung umbauen und habe da noch zwei Fragen bei denen ihr mir vielleich weiterhelfen könnt:


    1. Neben der Original-mod zur Abschaltung des Verstärkers von SC habe ich auch diese Variante gefunden:
    http://mypage.bluewin.ch/bm98/p740k/evaluation.htm
    http://members.cox.net/wbehrens/
    Wenn ich es richtig verstanden habe wird bei diesen beiden Versionen der Verstärker nicht abgeschaltet, sondern nur mit einer durch die Z-Diode reduzierten Versorgungsspannung betrieben.
    Leider habe ich trotz längerem Studium dieser Seiten noch immer nicht verstanden, wo der Vorteil gegenüber der (einfacheren) SC-Schaltung liegt. Kann mir dabei jemand auf die Sprünge helfen oder hat sogar praktische Erfahrung damit?


    2. Beim Zerlegen und herumspielen mit der Kamera habe ich festgestellt das auch die Platine selbst im Betrieb merkbar warm wird. Da auch ein paar analoge Schaltungsteile oben sind, (ADC, ein weiterer Verstärker?) frage ich mich ob es Sinn macht auch diese Teile zu kühlen und so das Rauschen zu vermindern. Was haltet ihr davon? Lohnt sich der Aufwand oder ist der Effekt zu gering bzw gar nicht bemerkbar (weil er ja nur beim Auslesen auftritt)


    Doozer

    Hi,
    das Licht der SMD-LED stoert vor allem bei Langzeitbelichtungen enorm.
    Da der Windows-Treiber die Abschaltung durch die Software meines Wissens nach nicht unterstuetzt, habe ich folgende Loesungsvorschlaege:


    1.) Ausloeten der LED und weg damit (minimale Loetkenntnisse erforderlich, aber die sauberste Loesung)
    2.) Durchtrennen (einer) Leiterbahn zur LED mit einen scharfen Messer(nicht ganz ungefaehrlich weil die Leiterbahnen klein sind und man schnell mal abgerutscht und/oder die Falsche erwischt)
    3.) schwarze Farbe oder Klebeband auf die LED bis das Licht nicht mehr durchkommt. (einfach und effektiv, aber nicht so elegant wie Nr 1.)


    http://www.nightsky-online.de/…berichte/ber_02,02,13.htm
    http://members.cox.net/roeckelein_aap/toucam.html


    doozer

    Bei einer Aufnahme von Jupiter hier im Board, ist mir heute aufgefallen das der GRF oberhalb des Äquators lag. Normalerweise findet man Bilder auf denen er unten ist. Mir ist klar das es praktisch keinen Unterschied macht (außer einen ästetischen), aber ich hätte dazu ein paar Fragen nach der "üblichen" Vorgehensweise:


    1.) läßt man die Bilder in seiner Orientierung so wie sie aus der Kamera kommen
    (also je nach verwendeter Technik und Teleskop am Kopf stehend, gespiegelt ...)
    Oder dreht/spiegelt man es so wie es mit freien Auge aussehen würde.

    2.) gibt es dabei vielleicht Unterschiede ob man Bilder von Planeten, Deep-Sky Objekte, Detailaufnahmen oder Übersichtsaufnahmen von ganzen Sternbildern macht.


    2b.) Wie ist es mit Bildern vom Mond - sind die Bilder von den Kratern usw. also "richtig" herum oder so wie man es im Teleskop sieht.


    3.) Ist es üblich die Orientierung irgendwie im Bild festzuhalten (Nordpfeil oder Ähnliches?)


    Wenn man die Bilder in 90 Grad-Schritten dreht oder spiegelt hat das ja keinen Einfluß auf die Bildqualität.


    Grüße,
    doozer

    Hallo aceman,


    Vielleicht ein funktionierender Lösungsansatz:


    Umwandlung der Koordinaten (aus nautischem Dreieck):


    sin(h)=sin(phi)*sin(delta)+cos(phi)*cos(delta)*cos(t)


    phi(Wien)=+48°14'
    delta(Sonne)= -14°15'
    h(Sonne)=0 (Höhe der Sonne beim Untergang)


    Daraus kannst du den Stundenwinkel t der Sonne beim Untergang
    berechnen. Der Stundenwinkel entspricht dem halben Tagbogen,
    => 12:00+t=Untergangszeit
    Das Ergebnis ist allerdings Ortszeit! Die tatsächliche Uhrzeit
    weicht Aufgrund der Einteilung in Zeitzonen davon ab.


    Grüße
    doozer


    PS:ob das alles auch wirklich stimmt sehen wir ja am Mittwoch <img src=icon_smile_wink.gif border=0 align=middle>
    ... oder am 1. November