Ich probiers auch mal:
Nach dem Ausweiten der Fusionszone in eine Schale um den alten „Kern“ wirken auf die weiter außen liegenden Sternzonen veränderte Kräfte der Gas- und Strahlungsdruck steigt und die Zonen weichen nach außen entgegen dem Gravitationsdruck aus, bis sich zwischen Energieerzeugung und Abstrahlung ein neues Gleichgewicht eingespielt hat (Veränderung von Helligkeit, Spektraltyp und Radius). Nach dem Aufbrauchen der vorhandenen Fusionsmaterie nehmen Temperatur und Druck ab, und die über der Brennschale lastenden Schichten des Sterns beginnen zu kontrahieren, da die Schwerkraft nicht mehr aufgewogen wird. Das Innere des Sterns stürzt wegen dieser Instabilität regelrecht zusammen. Die Stoßwelle der Implosion läuft bis zum stabilisierten Kern, wird dort reflektiert und reißt auf dem Weg nach draußen die äußeren Schichten mit sich. Darum verliert der Stern seine äußere Hülle. Bei sehr massereichen Sternen läuft dieser Vorgang explosionsartig ab. Bei Sternen unter 1.5 Sonnenmassen geht das eher sanft ab und dauert nur wenige tausend Jahre.
(So - mein erstes Mal...[:I])