Posts by astrojohn

    Hey Sascha,


    wenn Du genau hinschaust, wirst Du festellen, dass dieses "Objekt" genau punktsymmetrisch zu Pollux ist (von der Bildmitte aus gesehen). Es handelt sich also leider nur um eine Reflektion.
    Oder anders: Du hast den "Pollux-Nebel" aufgenommen, dabei handelt es sich um einen Reflektionsnebel, der erst im Aufnahmeobjektiv entsteht! ;)


    Viele Grüße
    Jonathan

    Hallo Gerhard!


    Es ist ein Riesenzufall, dass ich gerade jetzt im Astrotreff bin und diesen Thread entdeckt habe.[:0]


    Quote
    Kann jemand was sagen, was daraus geworden ist?


    Ja, kann ich - schließlich habe ich damals das Thema eröffnet.


    Also:
    Nach einigen Vorbereitungen (Schleiftisch, Tools, usw...) habe ich im September 2006 mit dem Feinschliff begonnen. Anschließend ging es ans Auspolieren, was sehr lange gedauert hat und mordsmäßig anstrengend war. (Kein Wunder! Ich habe mit einem 56cm Tool gearbeitet, welches entprechend schwer war). Das Parabolisieren war ebenfalls keine leichte Sache und ich bekam erstmals Probleme mit dem Rand, die aber zufriedenstellend gelöst werden konnten.
    Bereits im Januar 2007 habe ich den Spiegel für fertig erklärt. Die fotographische Auswertung meines (guten) Foucault-Testes war an der Grenze der Reproduzierbarkeit. Die Einzelmessungen lagen allesamt zwischen lambda/5 und lambda/12 (gemittelt bei etwa lambda/10).
    Seitdem habe ich das zu bauende Teleskop mehrmals mittels CAD-Programm geplant und wieder verworfen. Seit Mai diesen Jahres gibt es aber eine (vorerst) endgültige Version und ich möchte so bald wie möglich mit dem Bau beginnen. Leider stehen zurzeit wichtigere Dinge an, sonst wär das Teil schon längst fertig. Ich hoffe im Frühjahr/Sommer 2009 hier von dem erfolgreichen Abschluss des Projektes berichten zu können. Mir kribbelts täglich in den Fingern...
    Über die wahre Qualität des Spiegels kann ich natürlich erst nach dem First Light was sagen, aber ich habe schon jetzt keine Zweifel, dass das Teil sehr gut geworden ist.
    Zur Bauplanung kann ich nur sagen, dass es verdammt schwierig ist so einen massigen Spiegel einigermaßen leicht und kompakt in einem schnell und einfach aufzubauenden Dobson zu "verpacken".


    Falls es noch Fragen dazu gibt, dann immer her damit. Ich werde versuchen sie so vollständig und gut wie möglich zu beantworten.


    Viele Grüße
    Jonathan

    Hallo Max!


    Vielen, vielen Dank!
    Meine Fragen sind hiermit alle geklärt!
    Mal schauen, wie ich die laterale Lagerung bei meinem Dobson nun umsetze.
    In jedem Fall werde ich das ganze hier im Forum vorstellen, wenn ich mit dem Bau fertig bin.


    Viele Grüße
    Jonathan

    Hallo zusammen!


    Ich habe noch ein paar Grundsätzliche fragen zum Thema "laterale Lagerung", da ich mich gerade in der Planungsphase einer solchen befinde.


    1. Wenn man eine laterale Lagerung mit Wippen plant, welche Winkel für die Auflagepunkte und die Wippengelenke sind dann optimal? Mal lese ich was von 14° und 45° für die Auflagepunkte bzw. 27° für das Wippengelenk, aber auch 22,5° und 67,5° mit einem Wippengelenk bei 37° soll möglich sein. Was hat sich in der Praxis denn als besser erwiesen? Sind die Unterschiede nur minimal?


    2. Unabhängig davon gibt es auch noch jede Menge Möglichkeiten wie der Spiegel gelagert werden kann. Auf Nylonkugeln – also in alle Richtungen frei beweglich, auf Teflon, Kork oder Filz kombiniert mit einem Linearlager am Wippengelenk und auch Kugellagerrollen, welche Senkrecht zum Spiegel ausgerichtet sind, habe ich schon gesehen. Noch eine mögliche Variante wäre ein Linearlager am Wippengelenk und Kugellager parallel zum Spiegel, so dass der Spiegel um seine optische Achse rotieren könnte.


    Ich beabsichtige bisher die Variante mit einem linear gelagerten Wippengelenk bei 27° und Auflagepunkten bei 14° und 45° mittels Teflon oder ähnlichem.


    Was sind eure Erfahrungen?
    Ich freue mich über jeden Tipp!


    Viele Grüße und vielen Dank,
    Jonathan

    Hallo Max!


    Auch ich würde gerne wissen wo die Nylonkugeln herkommen.
    Außerdem interessiert mich brennend welche Winkel du für die Auflagepunkte und die Gelenke der Wippen gewählt hast.
    Sind 14° und 45° für die Lagerpunkte und 27° für die Wippen immernoch der aktuelle Stand der Dinge, oder gibts da inzwischen neue Erkenntnisse!


    Viele Grüße
    Jonathan

    Hallo Thomas,


    da hast du wirklich ein tolles Gerät gebastelt mit dem du bestimmt viel Freude haben wirst.


    Ein paar Fragen hätte ich allerdings:
    Mit welchem Lack hast du die Höhenräder so schön schwarz bekommen? Ist der zu empfehlen?


    Was für Maße haben die Stangen (Durchmesser, Wandstärke, Länge)?


    Viele Grüße und viel Spaß beim Spechteln
    Jonathan

    Hallo Helmut,


    beim Thema "Socke" gehen die Meinungen auseinander. Ich persönlich bevorzuge es Socken ausschließlich an den Füßen zu tragen.
    Mehr zu dem Thema gibt es hier.
    Lies dir doch mal durch was z.B Stathis dort schreibt. Ich bin da ganz seiner Meinung.


    Viele Grüße
    Jonathan

    Hallo Norbert,


    Nix für ungut, aber Henning und Kalle haben schon Recht mit ihren Äußerungen. Wenn hier einer einen Optik-Grundkurs (eher einen Geometrie-Grundkurs) braucht, dann bist du das![;)]
    Das Sternenlicht EINES Sterns fällt zwar parallel in das Teleskop, aber die "Strahlenbündel" verschiedener Sterne fallen nicht ZUEINANDER parallel ein.
    Bein einem Gesichtsfeld von ca. 1,6° fallen die äußersten Strahlenbündel beispielsweise in einem Winkel von 0,8° zur optischen Achse - und somit auch zu deiner Blende - ein. Wenn man zusätzlich annimmt, dass deine Blende eine Höhe von 30cm hat, dann führt das zu einer projizierten Spinnenarmdicke von zusätzlichen 4,2mm. Sind die Spinnenarme selbst 2mm dick, sieht ein Stern am Bildfeldrand also einen 6,2mm dicken Spinnenarm. Die Spikes sind entsprechend deutlich und kontrastmindernd.


    Meine persönliche Meinung:
    Ob man so "heftige" Spikes in Kauf nehmen möchte oder nicht ist Geschmackssache. Besonders am Planeten, wenn dieser nicht absolut mittig im Okular ist, dürften die Spikes den Kontrast sehr mindern. In jedem Fall sind die Spikes stärker als nötig.
    Entscheidend ist dabei auch der Spiegeldurchmesser des Teleskops, da mit zunehmender Apertur das Gesichtsfeld kleiner wird und zudem die dicke der Spinnenarme eine immer unbedeutendere Rolle spielen.


    Wenn du mit dem Laminieren von Karbon experimentieren möchtest, dann finde ich das super! Bei den ATM´lern wird das noch viel zu wenig gemacht (ich traue mich das auch nocht nicht). Und hier im Forum werden wir hoffentlich alle von deinen Erfahrungen profitieren.[;)]
    Eine Blende wie du sie planst jedoch aufwändig zu Laminieren, obwohl deren nutzen eher destruktiv ist, halte ich für vergebene Liebesmüh.
    Bastel doch einfach andere Teile des Scopes aus Karbon.


    Ansonsten: Halte eine rund 6mm dicke Stange mal beim nächsten Beobachten vor die Öffnung deines Scopes und entscheide selbst, ob die Spikes für dich noch tolerabel sind oder nicht.


    Viele Grüße und viel Erfolg bei deinem Projekt,
    Jonathan

    Hallo Stefan,


    danke für deinen Beitrag!
    Wenn du sagst, dass ein gut justierter Laser nur die halbe Miete ist, dann hast du damit natürlich recht. Mir ging es nur darum in Erfahrung zu bringen, ab wann der Laser als ausreichend genau gilt.
    Ich habe inzwischen den neu justierten Laser an meinem Dobson testen können. Der Laserreflex bleibt beim Drehen des Lasers im OAZ stehen wie eine 1! [:)] Es lässt sich bei bestem Willen nicht erkennen, ob sich da noch was bewegt oder nicht!
    Für die Justage des Hauptspiegels verwende ich seit kurzem die ebenso einfache wie geniale (und leider immernoch nicht sonderlich bekannte) "Barlowed-Laser"-Methode, welche eine Nachjustage am Stern volkommen überflüssig macht.
    In Kombi mit dem gut justierten Laser zur FS-Justage, sollten sich meine Justier-Probleme erledigt haben.


    Viele Grüße
    Jonathan

    Hallo Stephan,


    danke für deine Antwort!

    Quote
    Ich glaube gelesen zu haben, dass er auf einer Entfernung von 4 mal Brennweite nicht mehr als 1mm Abweichung haben darf.


    Genau so ein Kriterium habe ich gesucht (aber nicht gefunden). Weißt du noch wo du das gelesen hast?
    Wie sicher bist du dir bei diesen Werten? Mir scheint diesen Kriterium recht streng. Auf eine Genauigkeit von 0,25mm den FS auf den HS auszurichten ist nach meinem Gefühl - selbst wenn der Laser perfekt justiert ist - kaum möglich. Ich denke auf max. 1/2mm kann man die Position des Laserreflexes auf dem HS bestimmen. Dieses Kriterium wäre nur halb so streng wie deines.


    Kennt noch jemand anderes vielleicht ähnliche Kriterien (am besten mit Quelle). Auch würde mich interessieren, wie genau eure Laser justiert sind.


    Viele Grüße
    Jonathan

    Hallo zusammen!


    Nachdem mein Justierlaser nach so ziemlich jeder Autofahrt (trotz dauernd neuer Justage) immer wieder dejustiert war[:(!], habe ich mich nun um eine möglichst genaue und auch erschütterungsstabile Justage bemüht.
    Das Ergebnis ist ganz gut - glaube ich. Auf einer Strecke von 10m wandert der Laserreflex bei einer Drehung um 180° etwa 2,5-3mm (zuvor zog der Reflex Kreise von 10-20cm auf dieser Distanz). Der Laser weicht also etwa um 0,074° von seiner Ideallage ab. Dies widerum bedeutet, dass ich die entsprechende Justierschraube um 0,03mm!!! hineindrehen müsste, damit der Laser perfekt justiert ist. Das ganze wird aber vermutlich zum Glücksspiel, so dass ich geneigt bin den Laser so zu lassen wie er ist.
    Bei meinem Dobson mit 2m Brennweite weicht der Laserreflex schließlich auch nur um 0,3mm von der Mitte ab. Ein tolerierbarer Wert denke ich.


    In diesem Zusammenhang habe ich mich aber gefragt, wie genau ein Laser sein sollte, um nicht das schwächste Glied in der Kette zu sein. Ab wann kann man von einem dejustierten Laser sprechen und ab wann von einem justierten???
    Wie stark weichen eure Laser ab? Insbesondere, wenn sie frisch geliefert wurden!


    Ich freue mich schon auf eure Antworten!


    Viele Grüße
    Jonathan

    Hallo Stefan,


    Quote
    Wenn es deine Erste Zeichnung ist, KLASSE!


    Was soll das denn bitte heißen???
    Etwa soviel wie: "Wenn es deine zweite Zeichnung wäre, dann wär es Mist was du da gezeichnet hast!" ???[;)]


    Nein im Ernst: Danke für dein Lob!
    Sorry, dass ich jetzt erst reagiere. Ich habe bis heute garnicht gesehen, dass noch jemand hier einen Beitrag hinterlassen hat.

    Hey Daniel,


    deine Zeichnungen sind klasse! Die vielen Arbeitsstunden haben sich echt gelohnt.
    Warum du Halos um die helleren Sterne zeichnest würde mich auch interessieren (manchmal ist es ja wirklich etwas diesig).
    Ich finde, dass man - wie bei vielen helleren, nebligen Objekten - visuell bei diesem Kometen einen leichten grünschimmer ausmachen konnte. War der Anblick für dich definitiv "nur" schwarz-weiß?

    Hallo Lambert!


    eine tolle Zeichnung ist dir da gelungen.
    Aber eine Frage habe ich dennoch: Warum hinterlegst du deine Zeichnungen mit einer grauen Fläche und warum ist (wie bei vielen anderen Zeichnern auch) der Himmelshintergrund pechschwarz. Beides entspricht ja nicht dem visuellen Eindruck!? Ansonsten wirkt die Zeichnung sehr realistisch! Mehr davon!


    ==> Arno:

    Quote
    Eine Frage : was ist ein SQM?


    SQM heist "Sky Quality Meter". Damit kann man die Himmelshelligkeit bestimmen. 19,37 müsste in diesem Fall also heißen, dass der Himmel eine Flächenhelligkeit von 19,37 mag hatte. Eine endgültige Aussage über die Himmelsqualität kann das SQM aber nicht machen. Mehr dazu gibts zum Beispiel hier.

    Hallo Lambert und Daniel!


    Vielen Dank für euer Lob!
    Ich werde demnächst sicher auch das eine oder andere DS-Objekt zeichnen. Ich bleib auf jeden Fall dabei!


    ==> Daniel:

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    Bislang habe ich an zwei Holmes-Zeichnungen etwa 20 Stunden gesessen. Ist mir aber egal, solange ich danach mit dem Ergebnis zufrieden sein kann


    Jau! Bei mir hat das zeichnen auch viel länger gedauert als zuerst erwartet. Aber wie du schon sagst: Wenn das Endergebnis einen zufriedenstellt, dann ist das auch gerechtfertigt!


    Quote
    EDIT: dein Massstab ist falsch, da 30 Bogensekunden anstatt 30 Bogenminuten!


    Oh shit! Da zeichnet man stundenlang und achtet darauf, dass alles so perfekt wie möglich ist und dann macht man aus Bogenminuten mal so eben Bogensekunden. Ich habe es sofort geändert. Das kann man ja so nicht stehen lassen! Danke für den Hinweis! Ich hätte es wahrscheinlich in 100 Jahren nicht gemerkt![;)]

    Hallo zusammen!


    Am Sonntag-Abend hatte ich erstmals die Gelegenheit einen Blick auf "Meister Holmes" zu werfen. Wie hell und fett dieses Teil ist, muß ich wahrscheinlich nicht weiter erläutern...
    Naja - jedenfalls hat mich der Anblick dazu animiert zum ersten Mal ein Himmelsobjekt zu zeichnen. (Holmes bietet sich meiner Meinung nach auch als Einstiegsobjekt zum Zeichnen an, da er einerseits nicht mit Details übersäht ist, andererseits aber auch nicht so strukturlos und langweilig, dass das Zeichnen seinen Reiz verlieren würde). Also habe ich eine Skizze angefertigt und gestern Abend am PC mir einen "Wolf" gezeichnet, um eine möglichst realistsische Darstellung des visuellen Eindruckes zu erhalten.


    Rausgekommen ist dabei das hier:



    Falls der eine oder andere von euch noch Verbesserungsvorschläge oder sonstige Kritik hat, dann immer her damit!


    Noch eine kleine Anmerkung:
    Das Zeichnen hat mir riesigen Spaß gemacht, und ich kann jedem der noch nicht den Griff zu Bleistift oder Pinsel gewagt hat nur empfehlen es auch mal zu versuchen.

    Hallo zusammen, insbesondere René und Swen!


    Ich war mit einem Freund ebenfalls in der Nacht vom 14. auf den 15. in Reinsehlen. Wenn wir gewusst hätten, dass noch andere dort rumgeistern, dann hätten wir euch gesucht. Wir waren übrigens [url="http://maps.google.de/maps?ie=UTF8&ll=53.154842,9.816499&spn=0.002763,0.008395&t=k&z=18&om=1"]hier[/url].
    Wo genau habt ihr den euren Platz??? Weit kann es ja nicht gewesen sein!


    Was uns ein bisschen wundert ist, dass ihr in so hohen Tönen von der Nacht schwärmt. Es war zwar schön trocken, aber ansonsten unserer Meinung nach alles andere als optimal.
    In den oberen Luftschichten war es ganzschön diesig, so dass die Lichtglocken von HH und Schneverdingen nicht zu übersehen waren!
    Die Sterne innerhalb des Pegasus-Quadrats ließen sich jedenfalls an einer Hand abzählen und viele Objekte, die wir beobachtet haben, habe ich an einem anderen Platz ganz in der Nähe schon deutlich besser sehen können!
    Im Zenit war es allerdings ganz okay, so dass wir uns vornehmlich auf Objekte mit großer Horizontdistanz beschränkt haben.
    Dass Seeing war in dieser Nacht auch recht mäßig. Gegen morgen wurde es dann immer schlechter. Als wir kurz vor Dämmerungsbeginn noch schnell Mars, Venus und Saturn einstellten war der Anblick eine einzige Katastrophe. Beim Saturn war nicht mal die Lücke zwischen Planet und Ring einwandfrei zu erkennen. Mars zeigte außer seiner Phase nicht annähernd irgendwelche Details.
    Letzten Endes frage ich mich: Warum ist Reinsehlen als Beobachtungstreffpunkt so beliebt???
    Neben der Lichtglocke von HH, welche man ohne sehr viel weiter zu fahren wohl kaum vermeiden kann, ist auch Schneverdingen nicht zu übersehen. Außerdem stören die Lichter von Häusern in unmittelbarer Nähe und gelegentlich fahren auch noch Autos vorbei. Von den Lichtverhältnissen her finde ich den Platz jedenfalls nicht besonders toll!
    Was mir gefällt ist, dass der Untergrund sich gut zum Aufbauen eines Scopes eignet, dass man eine sehr gute Rundumsicht hat, und dass die Anfahrt nicht über Feld- und Reitwege erfolgen muss.
    Dass man sich dort mit anderen Hobby-Astronomikern treffen kann ist natürlich auch eine feine Sache.
    Wir werden eines Tages wohl wieder nach Reinsehlen fahren in der Hoffnung dann den einen oder anderen von euch dort anzutreffen und auch bessere Verhältnisse vorzufinden.

    Hallo Michele,


    Aluminium ist nicht wirklich geeignet, um daraus einen Spiegel zu schleifen. Es ist viel zu weich und hat einen zu großen Ausdehnungskoeffizienten!
    Ich würde es jedenfalls nicht versuchen. Ein richtiger Rohling in 6 Zoll ist ja auch nicht soooo teuer!

    Hey Stathis,


    also wenn mann sich das unterste Bild genau anschaut, dann meine ich erkennen zu können, dass der obere und der untere Quadrant größer ausfallen als der linke und der rechte. Von daher würde ich mal Tippen, dass die sich gegenüber liegenden Spinnenbeine "richtig" (also parallel) angeordnet sind.

    Hey Jan,


    ein schickes Bild ist das geworden.
    Ich finde, dass die Dunkelwolke wie King-Kong aussieht, der gerade mit gesenktem Kopf und offenen Armen auf einen zu läuft.


    ==> Thorsten:

    Quote
    Komm ich getz in Fernseeeehn ???


    Nein! Und deinen Nachbarn Heinz darfst du auch nicht Grüßen![;)]

    Hallo Gerd und Micha,


    vielen Dank für die weiteren Erklärungen.
    Wenn ihr euren Dobson in der Garage lagert, ist es nachvollziehbar, dass ihr von einer Belüftung vorerst abseht. Falls eine seitliche Belüftung dennoch eines Tages zum Einsatz kommen sollte, bin ich an dessen Wirkung sehr interessiert. Bisher gibt es ja nur sehr wenige Erfahrungsberichte zur seitlichen Belüftung bei so großen Teleskopen!
    Auch danke für das Nachreichen der Bilder von der Stangenaufnahme. Schnelles, unkompliziertes und werkzeugfreies Aufbauen verhält sich von der Wichtigkeit her (meiner Meinung nach) proportional zur Größe des Teleskopes.


    So! Meine Fragen sind fürs erste gestillt. Wenn es was neues zu Berichten gibt immer her damit und weiterhin viel Spaß beim Werkeln!

    Hey Gerd,


    herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort. Erst jetzt habe ich richtig verstanden, was es mit dem Hilfsmontagering auf sich hat und wie ihr den Hut montiert. Eine gute Lösung finde ich!
    Auf die Bilder von der Stangenaufnahme bin ich schon gespannt!
    Die Infos zu den Holzstärken haben mir auch geholfen! Euer Hut hat 7cm Breite Ringe!? Mann o mann - das sind Dimensionen!! *kopfschüttel*[;)]


    Zu der Lüfter-Sache hast du dich nicht geäußert. Das würde mich aber sehr interessieren. Seit ihr da noch unschlüssig?


    Bitte immer schön weiterberichten. Ich finds super, dass ihr (insbesondere Du) euch die Zeit nehmt hier im Forum euer Projekt für andere so ausführlich zu Dokumentieren. Auch dafür vielen Dank!!


    Ich bin schon gespannt wie es weiter geht.

    Hey Gerd,


    mit großem Interesse verfolge ich deine tollen Berichte über die Entwicklung eures 30-Zoll-Dobsons, zumal mir bald ein ähnliches Projekt bevorsteht.
    Daher habe ich auch ein paar Fragen, die ich den bisherigen Berichten nicht entnehmen konnte.


    1. Die Stangenaufnahme am Hut würde mich sehr interessieren (ebenso das obere Stangenende). Könntest du davon noch ein paar Detailfotos hier reinstellen? Bitte, bitte! Wo habt ihr die Teile dafür her?
    Soweit ich das erkennen kann sind eure Stangen nicht paarweise zusammengefasst, sondern werden einzeln eingesteckt. Richtig? Ist das nicht eine ordentliche Friemelei, wenn man den Hut aufstecken möchte oder ist das kein Problem? Welchen Durchmesser haben die Stangen und vor allem: Welche Wandstärke?


    2. Euer Spiegel ist ja nicht gerade leicht (wie soll er auch [;)]) und wird demzufolge auch ein Weilchen zum Auskühlen benötigen. Habt ihr noch vor Lüfter zu installieren, oder hattet ihr mit eurer "alten" Bauversion auch keine Auskühlprobleme? Falls ihr Lüfter anbringen wollt: Sollen diese unter dem Spiegel montiert werden oder seitlich, um die warme Luftschicht vom Spiegel zu pusten (oder gar beides)?


    3. Mich würden sämtliche Wandstärken des verwendeten Holzes interessieren und zwar von den Hutringen (auch die Breite), der Rockerbox, den Höhenrädern und den Spiegelboxwänden.


    4. Stathis hat bereits bedenken, was die Stärke der Verbindungsdreiecke betrifft, geäußert. Habt ihr inzwischen in Erfahrung bringen können ob 6mm ausreichend sind?


    5. Du schreibst etwas von einer Einblickhöhe von 2,55m im Zenith. Da ist die Rockerbox aber noch nicht mit reingerechnet, nehme ich an!?


    6. Ihr benutzt euren alten Fangspiegel, trotz der Lowrider-Bauweise. Der muss vorher ja ziemlich überdimensioniert gewesen sein, oder?


    Ich weiß, das sind eine Menge Fragen! Vielleicht kannst du mir ja die eine oder andere davon beantworten!


    Ansonsten wünsche ich euch bei eurem Projekt weiterhin gutes Gelingen und ganz viel Spaß!

    Hey Timm,


    ein hübsches Sichelchen hast du da eingefangen.
    Zuerst habe ich mich gefragt: "Hä, wieso junger Mond? Die Sichel ist doch abnehmend!" Aber dann kam in mir schmerzhaft die Erinnerung hoch *heul*, dass du dich vor kurzem in Namibia vergnügt hast und dort ist ja offensichtlich auch das Bild enstanden!


    Ist es eigentlich gewöhnungsbedürftig, dass Mond und Planeten dort von rechts nach links über den Himmel laufen, einige Sternbilder vermeintlich auf dem Kopf stehen und auch der Dobson andersrum geschubst werden muss?


    Viele Grüße
    Jonathan