Posts by Jan_Fremerey

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Niklo</i>
    natürlich interessieren mich auch die Bilder mit der kleinen Russentonne und Deine Erfahrungen damit.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Roland,


    inzwischen ist das Tönnchen eingetroffen, und ich habe die beiden großen Glasteile mithilfe des von Dir verlinkten Werkzeugs entspannt, jeweils ca. eine halbe Umdrehung. Die Frontscheibe war im Lieferzustand ziemlich fest angezogen. Im optimalen Fokus konnte ich mithilfe eines künstlichen Sterns schon mal eine deutliche Verbesserung erzielen:



    Dann habe ich gleich an M42 auch mal die Farbe getestet, die erheblich besser herauskommt als bei allen drei zum Vergleich getesteten Glas-Optiken.



    Eine Walimex 500 mm f/6,3 Spiegeloptik habe ich wegen dreieckig aufgeblähter Sterne zurückgehen lassen, und eine Samyang 500 mm f/8 ließ sich gar nicht richtig scharf stellen.


    Die gezeigte Aufnahme umfasst 305 Einzelbelichtungen à 4s bei ISO 800. Das rote Band am unteren Bildrand kommt möglicherweise aus einer Wärmequelle in der Kamera und sollte sich sich durch Darkabzug entfernen lassen. Bei der Bildbearbeitung in Fitswork habe ich lediglich die Hell- und Dunkelgrenzen verschoben und den g-Regler auf Maximum gesetzt, aber keine Farbverschiebungen vorgenommen.


    Momentan suche ich nach weiteren Möglichkeiten, die Sternabbildung zu entzerren.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Niklo</i>
    ich habe mit Deepskyaufnahmen wenig Erfahrung.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Roland,


    auch ich bin da noch ganz neu, bis auf ein paar Aufnahmen von Kugelsternhaufen, will aber jetzt vor allem lernen auch leuchtschwächere flächenhafte Objekte zu fotografieren. Vielen Dank für Deine Hinweise und aufschlussreichen Reportagen zu den "Russentonnen", habe mir vorhin eins von den 500ern bei ebay bestellt. Das Walimex 500 f/6,3 konnte ich gestern am Himmel testen, es macht dreieckig aufgeblähte Sterne, das deutet auch für mich auf Verspannungen hin. Hoffe, dass ich das LZOS MC 3M-5CA nötigenfalls entspannen kann, werde mich aber parallel auch noch nach anderen Lösungen umschauen.


    Bei dieser Gelegenheit hier noch eine zweite Aufnahme zum Ausgangsthema "Saharastaub":



    Da habe ich wieder einen Driftpfeil eingetragen, der allerding ein wenig schräg gegenüber der erkennbaren Schraffur orientiert ist. Diese Aufnahme entstand ebenfalls mit dem Zuiko 200 mm f/4, diesmal aber bei f/8 und 96x4s Belichtung.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: pete_xl</i>
    ist bei mir auch nicht so lange her, dass ich Anfänger war<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Peter,


    habe einige Übung mit Videocams an meinem 10" f/5 Spiegel, aber gar keine Erfahrung mit den üblichen Konsumer-Geräten. Ist aber schön, mal wieder was neues zu lernen.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">wieso fotografierst du mit F/11 hinter einer F/4 Optik?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Bei f/4 zeigt das 200 mm Zuiko heftige Violettsäume, die erst bei f/8 verschwinden. Dann hatte ich verschiedene MAKs im Visier und wollte schon mal schauen, was bei f/11 geht.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: JSchmoll</i>
    Ich kenne Deine Kamera nicht<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Jürgen, das ist seit kurzem eine Sony alpha 6400.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">bei 1s Belichtungszeit zeigen sich Fehler staerker, ...<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Das leuchtet ein.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ich wundere mich, ob das hochfrequente Moiremuster, das das Bild diagonal ueberlagert ("Cordhosenmuster") damit zusammenhaengt.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Ich hatte die von Peter verlinkten Bilder und Videos gerade so verstanden. Außerdem zeigt ja auch der eingezeichnete Pfeil in die Driftrichtung.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Mein erstes Teleobjektiv war uebrigens ein 500mm f/8 von Danubia.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Ich habe so ein Ding von Beroflex im Schrank, das lässt sich aber über T2-Adapter leider nicht auf unendlich fokussieren.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ist Dein neues Teile ein solches? Oder ein Spiegeltele?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Letzteres, habe zwei zum Vergleich, ein Samyang 500 f/8 und ein Walimex 500 f/6,3. Das Samyang ist unscharf, möglicherweise ein Exemplarfehler, das Walimex will ich am Himmel testen.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: pete_xl</i>
    Und hier gibt es ein deutsches Erklärvideo von Frank zum Thema Saharastaub<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Peter,


    vielen Dank für Deine geduldige Aufklärungsarbeit! Insbesondere fand ich das Frank-Video sehr hilfreich und verständlich, danke für den Link! Um die Sache auch noch "messtechnisch" zu untermauern, habe ich in dem eingangs gezeigten Summenbild einen Pfeil eingetragen, der anzeigt, in welcher Richtung und um welche Distanz die Bildstörungen "walking noise" in Bezug auf die Sterne während der 18-minütigen Aufnahmedauer entsprechend den in meinem vorausgegangenen Post mitgeteilten Daten gedriftet sein sollten.



    Der Pfeil verläuft im wesentlichen parallel zu der durch die Bildstörung erzeugten "Schraffur". Von Hotpixeln hätte ich ja Spuren mit der Länge und in der Richtung des Pfeils erwartet. Es überrascht mich allerdings, wie hoch offenbar die Besetzung des Kamerachips mit den hier maßgeblichen Störungen ist, was dann ja auch zu dem das ganze Bild lückenlos überdeckenden Muster führt.


    Die eingangs gestellte Frage ist damit also aufgeklärt: <font color="orange">Kein "Saharastaub"!</font id="orange">


    Inzwischen ist auch die von mir erwartete 500 mm f/8 Optik eingetroffen, die einen 15-fach höheren Photonen-Einfangquerschnitt hat als mein 200er Tele bei f/11. Hoffe nun, dass das Wetter heute Abend auch eine genügende Anzahl von den begehrten Photonen freigeben wird.


    Dank&Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: JSchmoll</i>
    Du kannst ja mal des Experiment machen<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Gute Idee, Jürgen, habe jetzt einfach mal mit Hilfe von Fitswork die Koordinaten zweier Sterne, jeweils auf dem ersten und dem letzten Frame der Serie ausgemessen und auf diese Weise die Bildverschiebung innerhalb der Gesamtdauer der Aufnahme von 18 min ermittelt. Daraus ergibt sich eine auf mangelhafter Nachführgenauigkeit beruhende Drift in X-Richtung von +72 bzw. +70 Pixeln und in Y-Richtung von -106 bzw. -107 Pixeln. Die Drift ist zwar erheblich größer als die von mir zuvor angegebenen 20 Pixel, die ich von einer anderen Aufnahme mit offensichtlich besserer Polausrichtung in Erinnerung hatte. Nach meinem Verständnis dürften aber z.B. Hotpixelspuren nicht länger herauskommen als die gemessenen Driftwerte in X und Y und sich jedenfalls nicht über das gesamte 2000x2000-Aufnahmeformat erstrecken.

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Nochmal unabhaengig von der Technik: Saharastaub macht solche Schlieren nicht.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Wir haben uns inzwischen überlegt, dass es auch Pollenflug sein kann, der durch Mondlicht und/oder Stadtbeleuchtungen angestrahlt wird.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">eine Wolke, die von mehreren Kilometern Hoehe bis auf den Erdboden reicht und dabei verschiedene Schaerfeebenen eines auf unendlich eingestellten Teleobjektivs durchlaeuft.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Vermutlich sieht man nur die unteren Schichten, die aber für eine 200 mm Optik auch schon im "Unendlichen" liegen.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Dein Tracker hat einen Reibradantrieb.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Nach meinem Verständnis hat der Tracker einen unruhverzögerten Direktantrieb wie ein Küchenwecker oder jede konventionelle mechanische Uhr. Ich weiß nicht, an welcher Stelle da ein Reibrad sinnvoll wäre.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Thomas Engl</i>
    die gewellten Spuren zeigen für mich eindeutig Deinen Schneckenfehler (Schneckenpendel) in Rektaszension.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Tom,


    ich benutze eine mechanische Nachführung von [url="https://www.omegon.eu/de/fotomontierungen/omegon-montierung-mini-track-lx2/p,55040"]Omegon[/url] - ohne Schnecke.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Außerdem hast Du einen wesentlich größeren Fehler, denn alleine auf der linken Seite des Bildes driftet es um mindestens 40 Pixel auf 1 Seite und die Länge einer gewellten Linie entspricht ungefähr 98 Pixel<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Dass dort eine Drift zu sehen ist, bestreitet niemand, aber die Idee, dass diese etwas mit der Nachführung zu tun hätte, halte ich für abwegig, denn die Sterne werden bis in die Ecken hin punktförmig abgebildet.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Aufeome</i>
    nur im Rot Kanal<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Nick,


    auch bei mir im Rotkanal am auffälligsten, etwas weniger im Grünkanal und noch weniger im Blaukanal.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: JSchmoll</i>
    Saharastaub wuerde sich da weiterbewegt haben.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Jürgen,


    genau das scheint mir das Foto zu zeigen, sozusagen "Strichspuraufnahmen" der Staubpartikel.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Wie gut ist Deine Nachfuehrung?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Die scheint sehr gut zu funktionieren, denn die Sterne werden im wesentlichen punktförmig abgebildet, und der Versatz der Sterne innerhalb der 18-minütigen Aufnahme hielt sich mit etwa 20 Pixeln in engen Grenzen.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Hotpixel und andere Chipdefekte befinden sich dagegen auf einer Trajektorie, die dem Inversen der Drift des Sterns ueber den Detektor entspricht.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hotpixelspuren dürften dann aber auch nicht länger sein als der Chipversatz während der ganzen Aufnahme, also ebenfalls etwa 20 Pixel.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Wieso fotografierst Du mit dem f/4 200mm bei f/11 und einer Sekunde?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Das Ganze sollte eine Vorübung sein für DS-Aufnahmen mit einem 500 mm f/8 Objektiv, welches ich in den kommenden Tagen erwarte, und eine Sekunde Belichtungszeit habe ich gewählt, um sicher zu gehen im Hinblick auf mögliche Ungenauigkeiten der Nachführung, die es ja offensichtlich in dem befürchteten Ausmaß gar nicht gab.


    Gruß Jan

    Gestern Abend habe ich in der Zeit 20:25 bis 20:43 MEZ versuchsweise in der Umgebung von M42 mit einem alten 200 mm f/4 Olympus Zuiko an einer Sony alpha 6400 eine Belichtungsreihe mit 965 Frames bei jeweils 1 s Belichtungszeit und f/11 aufgenommen und anschließend mit Hilfe von AutoStakkert AS!3 ein Summenbild generiert, hier ein forengerechter 800x800 Ausschnitt aus dem 4Mpx Gesamtbild:



    Bei näherer Betrachtung fallen parallel verlaufende Spuren mit wellen- bzw. möglicherweise schraubenförmigen Einlagerungen auf, die sich quer über das gesamte Bild hinziehen. Wir fragen uns, ob die Spuren etwas mit den gegenwärtig besonders starken Staubwinden aus der Sahara zu tun haben könnten. Kann etwa jemand zu der hier dokumentierten Beobachtung etwas sagen?


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: mintaka</i>
    Dort verwendet Robert sogar ca. 30% mehr Brennweite als bei meiner Formel rauskommen würde.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Heinz,


    mehr Brennweite schadet ja nicht, erfordert aber längere Belichtungszeiten und einen größeren Kamerachip für das gleiche Gesichttsfeld.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Kann es sein, dass deine Nachbearbeitung mehr aus dem Rohmaterial rausholt? Oder wäre mit mehr Brennweite ein noch besseres Ergebnis drin?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Meine Bildbearbeitung beginnt bei gutem Ausgangsmaterial mit einer datentechnischen Nachvergrößerung um mindestens den Faktor 1,5. Die Nachvergrößerung dient im wesentlichen zur Überwindung des Bildschirmrasters bei der Wiedergabe. Traditionell wird diese Maßnahme von vielen Autoren bereits bei der Aufnahme durch entsprechende optische Nachvergrößerung bewerkstelligt, und daraus resultieren vermutlich im wesentlichen auch die nach meiner Auffassung überhöhten Faktoren der oben genannten Art. Die vielfach empfohlene und praktizierte Formel f/D = 3,6 x p/µm für die Öffnungszahl reduziert sich durch die datentechnische Nachvergrößerung um den Faktor 1,5 sogleich auf f/D = 2,4 x p/µm. Die datentechnische Nachvergrößerung führt selbstverständlich nicht zu einer höheren Auflösung der Teleskopoptik, wie vielfach entgegengehalten wird. Sie verhindert lediglich, dass feine Details der optischen Abbildung auf der Wiedergabeseite durch das Bildschirmraster unkenntlich gemacht werden, siehe Beispiel.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: cuwohler</i>
    Eine Alternative ist dann ja nur eine Kamera mit wesentlich größeren Pixeln.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Cai,


    Du kannst Deine Kamera ja auch im 2x2 Binningmodus auslesen und dann im Bedarfsfall noch einen Reducer vorschalten.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Du meinst einen größeren Abstand zwischen FR 0,5x und Kamerea, richtig?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Nein, dachte eher an eine afokale Ankopplung an Dein Okular mit einem nachgeschalteten Okular kürzerer Brennweite.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: cuwohler</i>
    ~0,25x Reducer. Gibt es soetwas<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Vielleicht wäre Okularprojektion einen Versuch wert?

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: mintaka</i>
    Die Faktoren dürfen bei schlechtem Seeing aber auch kleiner sein.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Die oben genannten Aufnahmen sind bei optimalem Seeing entstanden.
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Dadurch wird die Belichtungszeit kürzer und Nutzrate beim Lucky Imaging grösser.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Das genau ist für mich der Grund für die Verwendung möglichst kurzer Brennweiten.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: mintaka</i>
    gilt<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Heinz, wer sagt das? Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: cuwohler</i>
    Es muss doch einen Zusammenhang von Öffnung, Brennweite und Pixelgröße geben. Hat den jemand parat?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Cai,


    Du erreichst das Auflösungsvermögen Deines Teleskops bereits mit einem Öffnungsverhältnis, das dem 2- bis 3-fachen des Pixelabstands auf dem Kamerachip in µm entspricht, siehe Bildbeispiele im oberen Teil meiner Website. Insoweit passt die ASI290 mit ihrem 2,9 µm Pixelraster sehr gut zu Deinem f/7 APO. Längere Brennweiten bringen keinen Gewinn an Auflösung.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: TheCCDAstronomer</i>
    deshalb tun diese Dinger ja auch so schnell und gerne antauen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Ja - genau daran wollte ich erinnern. Das beste mir bekannte Mittel dagegen ist ein kleiner Lüfter, der die Schmidtplatte von außen mit Umgebungsluft spült, wie Kurt Schreckling es an einem 6" Mak demonstriert hat, siehe hier, Eingabe #207, oder halt ein ganz offenes System mit unforcierter Konvektionsspülung.


    Gruß Jan_F

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: TheCCDAstronomer</i>
    War das nicht das 7"-Mak von Meade?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Jan_dL,


    da magst Du durchaus Recht haben, bin nur ziemlich sicher, dass es ein hochwertiges 7" Teleskop mit Glasdeckel war. Aber werden denn nicht auch Schmidtplatten durch Wärmeabstrahlung in den Himmel heruntergekühlt? Läuft bei Dir ständig ein Lüfter mit, um eine Unterkühlung der Schmidtplatte zu vermeiden?


    Gruß Jan_F

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: RobertR</i>
    Sollte man an defokusierten Stern eigentlich auch sehen, ob Wärmeblasen aufsteigen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Robert,


    außerhalb des Fokus sehe ich auch meinen einarmigen Kamerahalter ganz deutlich. Ich videografiere aber vorzugsweise im Fokus und da sehe ich nichts davon, auch nicht an Sternen, siehe hier.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: TheCCDAstronomer</i>
    die Schmidtplatte schliesst das System und bringt eine enorme Beruhigung rein.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Jan_dL,


    aus meiner Sicht ist diese Aussage nicht ganz praxisgerecht: Vor ein paar Jahren hatte ich in einer gar nicht mal besonders kalten Nacht zusammen mit zwei erfahrenen Beobachtern Gelegenheit zum unmittelbaren visuellen Vergleich eines 7" SC-Systems mit meinem offenen 6" Fraunhofer. Das offene System zeigte bei hoher Vergrößerung deutlich ruhigere Bilder. Wir hatten den Unterschied damals auf Tubus-Seeing im SC infolge einer Unterkühlung der Schmidtplatte zurückgeführt.


    Gruß Jan_F

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: RobertR</i>
    welche Kamera verwendest Du eigentlich?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Robert,


    seit zwei Jahren verwende ich die ASI178MM, zuvor hatte ich sechs Jahre lang die ASI120MM und davor die ALccd5, all diese Kameras mit 62 mm Gehäusedurchmesser. Viel kleinere Kameras bieten an meinem System wenig Vorteile, weil der für die Aufnhme von T2-Komponenten ausgelegte Kamerahalter einen Außendurchmesser von 52 mm besitzt. 62 mm bewirken bei meinem 10" Spiegel eine Obstruktion von weniger als 25%, die praktisch keinen nennenswerten Verlust an Bildqualität bewirkt.


    Kühlung: Auch unter den besten Seeingbedingungen habe ich bislang noch keine erkennbaren Störungen durch die Abwärme der Kameras feststellen können.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Bzgl. Tubus Rechnerei stehen Ergebnisse noch aus<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Bei meiner Trägerrohrkonstruktion ist die Rechnung gewiss übersichtlicher. Entscheidende Schwachpunkte bei größeren Tubuskonstruktionen sehe ich allerdings eher bei der Nachgiebigkeit einzelner Komponenten unter ihrer eigenen Gewichtsbelastung. Das betrifft in erster Linie den Spiegel, wenn er nicht in konischer Form ausgeführt ist, und die Spiegelzelle unter der beim Schwenken des Teleskops ganz erheblich wechselnden Gewichtsbeanspruchung durch den Spiegel. Hast Du denn mal die mit dem Schwenken verbundenen Verschiebungen der optischen Achsen an Deinen Systemen mit Hilfe eines Laserkollimators gemessen? Um den Beitrag des Spiegels selbst und seiner Fassung herauszufinden, könnte man diese Kombination ohne großen Aufwand durch einen starr montierten Stahlteller gleichen Gewichts mit zentrisch aufgesetztem Planspiegel ersetzen.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Jan_Fremerey</i>
    einen seitlichen Versatz von gerade mal 29 µm in Bezug auf die optische Achse.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">(1) Für diejenigen, die die Sache gerne selbst nachrechnen wollen: Bei der Berechnung des für die Torsion (Verdrehung um die Längsachse) maßgeblichen polaren Flächenträgheitsmoments I = Ip = Iy + Iz des in meinem offenen Teleskop eingesetzten rechteckigen Trägerrohrs hatte ich fälschlicherweise nur die größere der beiden Komponeten Iy = 1,49e-7 m^4 berücksichtigt. Zusammen mit der kleineren Komponente Iz = 0,79e-7 m^4 ergibt sich I = 2,28e-7 m^4, woraus ein seitlicher Versatz der optischen Achse um 19 µm resultiert.


    (2) Für diejenigen, die nicht nachrechnen wollen, ist vielleicht interessant zu wissen, dass die Dejustierung des Einarm-Teleskops bei Horizontalstellung zum überwiegenden Teil durch die Verkippung der Spiegelachse gegenüber der Systemachse bestimmt wird. Selbst dieser Versatz ist mit nur 0,12 mm in der Bildebene gegenüber den Formaten der gängigen Kamerachips so gering, dass eine Nachjustierung beim Schwenken des Teleskops jedenfalls entbehrlich erscheint.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Stephan90</i>
    Hat zufällig jemand Erfahrung mit sowas<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Stephan,


    diese Klemme habe ich gelegentlich im Urlaub zur Ankopplung einer Kompaktkamera an ein Spektiv eingesetzt. Die Handhabung ist aber ziemlich umständlich, und die Bildqualität ist unbefriedigend. Wenn eine Steckhülse bereits vorhanden ist, würde ich eher ein "elektronisches Okular" einsetzen, siehe hier.


    Gruß Jan

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: RobertR</i>
    bzw. verfomt sich der Spiegel oder die Spiegelsegmente auf Grund Lagerung und Eigenmasse, so dass schon deshalb nachjustiert werden muss.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Hallo Robert,


    nicht zu vergessen auch bei kleineren Teleskopen: Die Spiegelzelle! An dieser Stelle sehe ich einen der gravierendsten Vorteile der konischen Spiegel mit rückwärtigem Plansitz und Einlochmontage. Bob Royce vergleicht die Eigentragfähigkeit seiner konischen Spiegel mit einer Truss-Konstruktion. siehe hier: <i>"The mirror design is amazingly simple in concept and is based upon the principal of the cantilevered truss as shown below."</i>


    Gruß Jan