Posts by astrohans

    Wie unterscheiden sich unabhängige objektive Testergebnisse von den Ergebnissen die der Herr Rohr der

    Allgemeinheit zur Verfügung gestellt hat ?

    Herr Rohr hat auf Anfrage von Amateuren und bei vielen Neuerscheinungen auf dem Markt Testreihen aufgelegt

    um die Qualität der Systeme ( nicht nur Einzelkomponenten ) zu dokumentieren.

    Die Messverfahren und Aufbauten wurden klar beschrieben und die Ergebnisse eindeutig aufgezeigt.

    Das hat einigen Schenkelklopfern damals nicht gefallen - von denen habe ich aber keine Apo - oder SC -

    Vergleichtests gesehen.

    Sind denn Spiegeltests mit Holzbrettchen - Interferometer oder Slitless Aufbauten objektiver.

    Beste Grüße, Joachim

    Hallo Mira,

    danke für den Hinweis - Align und Sync benutze ich natürlich auch. Offensichtlich ist die Anfahrrichtung beim Realign

    besonders zu beachten wenn das CPC auf der Polhöhenwiege betrieben wird. ( Gewichtsverlagerung durch Kamera )

    Ist natürlich ärgerlich wenn bei der langen BW und kleinem Chip das Objekt raus ist und man die Align Procedur

    erneut durchlaufen muss.

    Beste Grüße, Joachim

    Hallo Frank,

    ich sehe das nicht als Problem sondern vergleiche nur die klassische Objektpositionierung mittels Teilkreis mit der

    mittels GoTo. Der RA Teilkreis an einer stationären Montierung bildet den Stundenwinkel ab und wird einmalig

    justiert. Die Angleichung an die wahre Position der Objekte erfolgt über den Stundenwinkel der sich aus der Sternzeit

    ergibt. Man kann z.B. für eine bestimmte Zeit das Objekt an den Teilkreisen einstellen und beim Erreichen dieser Zeit

    die RA klemmen und die Nachführung beginnen. ( DEC wird vorher eingestellt und geklemmt)

    Welche Montieriung bietet die entsprechende Synchronisierung die du ansprichst ?

    Beste Grüße, Joachim

    Nachdem ich jahrelang mit Taschenrechner, Teilkreisen und Stundenwinkel die Himmelssehenswürdigkeiten treffsicher und schnell

    eingestellt habe ,fällt mir nun mit einem CPC1100 auf, dass nach dem Positionieren verschiedener Objekte das Alignment erneuert werden muss.

    In der Bedienungsanleitung wird das auch empfohlen, mit dem Hinweis, dass während des GoTo und bei manuellem Eingriff bei

    der Feinpositionierung die zwischenzeitliche Himmelsdrehung nicht berücksichtigt wird - heisst für mich dass die Firmware die Zeit während

    der manuellen Bewegung nicht auf die anfangs kalibrierte Einstellung (Star Alignment) anpasst.

    Ist das bei bei anderen GoTo Montis auch festzustellen ?

    Beste Grüße, Joachim

    Wie schon geschrieben wird es ohne 2 Zusatzvorrichtungen nicht möglich sein die Bohrung

    genügend genau laufend zur Verzahnung auszudrehen. ( Passmass der Welle ist auch nicht bekannt )

    Falls das Schneckenrad nach den Drehversuchen im Futter nicht mehr verwendbar ist würde ich

    Schnecke und Rad für kleines Geld abkaufen. ( Wenn die Verzahnung nicht beschädigt ist )

    Beste Grüße, Joachim

    Welchen Vorschlag suchst du - fachlich kannst du die bisherigen Vorschläge

    offensichtlich nicht bewerten bzw. umsetzen.

    Wenn du jemanden suchst der die Arbeit übernimmt dann ist dein Ansatz falsch.

    Entscheidend ist welche Passung soll jemand herstellen wenn er das

    Istmass / Nennmass der Welle nicht kennt. ( gemessen auf 1/100 mm )

    Es ist für einen gelernten Dreher / Mechaniker mit einer halbwegs geeigneten

    Drehbank fachlich kein Problem dir ein z.B. 46H7 Passmass auf 2/100

    laufend zur Zahnung herzustellen. ( mit Hilfsvorrichtungen = Kosten )

    Suche dir im Umfeld deiner Sternfreunde jemanden der die Welle ausmessen

    kann und daraus einen klaren Fertigungsauftrag ersteilt.Sieht aus wie ein Gierlinger Schneckenrad - vielleicht solltes du mit ihm Kontakt

    aufnehmen.

    Beste Grüsse, Joachim

    Ich würde auch davon ausgehen dass die Verzahnung laufend zu dem Innendurchmesser erfolgt ist.

    Die Seitenflächen laufen möglicherweise nicht gut genug zum Innendurchmesser und diese als Referenz

    zu nehmen ( Planscheibe ) wäre erst sinnvoll wenn man zumindest eine Fläche laufend dreht.

    Vorhensweise wäre: Aufnahmedorn in Futter spannen und auf Passmass 45mm drehen. (stramme Passung)

    Schneckenrad mit der geschlitzten Seite Richtung Reitstock aufspannen ( Klemmring )

    Seitenfläche überdrehen ( Fläche am Aussendurchmesser Schlag beseitigen, falls vorhanden )

    Schneckenrad mit der nachgearbeiteten Seitenfläche auf Planschscheibe spannen und mit dem 45mm

    Dorn und Uhr ausrichten. Dorn entfernen und los gehts ( 46H7 )

    Planscheibe ggf vorher schlagfrei überdrehen ( weiche Planscheibe ) Mit 3 Bohrungen im Schneckenrad

    liesse sich dieses auch auf einer planlaufenden Alu - Scheibe mittels Schrauben befestigen.

    Beste Grüße, Joachim

    Sieht man sich aber Plantenbilder vom Mars an hat der perfekte 8"er keine Chance gegen 14" oder 16".....dazu wird es bei deinem geplante 30" aber wohl nicht kommen

    Die größeren Öffnungen müssen natürlich auch den nötigen Strehl haben um beim Lucky Imaging den perfekten

    8" zu übertreffen. Das trifft auch auf den 30" zu. Aus den gezeigten theoretischen Annahmen lässt sich zumindest

    erahnen dass der nicht beugungsbegrenzt sein muss wenn man das normale Seeing in unseren Breitengraden ansetzt.

    Ein 30" ist ja wohl weniger dazu gedacht Planeten zu studieren ( nur mit Schweissbrille oder Abblenden )

    Wie der Kai schon schreibt, das Instrument insgesamt muss die Anforderungen für z.B. 0,6" Auflösung beim LI erfüllen

    um besser zu sein als der Perfekte 8".

    Beste Grüsse, Joachim

    Verkaufe schwere Montierung ( Selbstbau ), 50mm Stahlachsen, Kegelrollenlager, RA Schneckenrad 160 mm Durchmesser,

    DEC Schneckenradsegment ( 250mm Durchm. ) Große Teilkreise, MT1 Motor in RA und DEC ,

    120mm Schwalbenschwanz, Geeignet für z.B. 16" Newton Teleskop, FP 650 €

    Hallo Alexander,

    offensichtlich suchst du als Anfänger die pefekte, alles umfassende Gesamtlösung - die gibt es leider nicht.

    Entschieden hast du dich ja bereits für eine Standardlösung hinsichtlich Teleskop und Montierung - marginale Optik visuell ,

    gut genug für die allgemeine Astrofotografie. Zusammen mit der EQ6 eine preiswerte Kombi aber nicht gut genug für hohe

    Ansprüche ( Kontrast )und leichte Bedienbarkeit. ( Mobil )

    Hinsichtlich Kamera hat sich in jedem Fall die Canon EOS als perfekt für Beginner herausgestellt. Wie schon empfohlen

    gibt es diese bereits astromodifiziert für kleines Geld - z.B. die 450 gebraucht für 250 Euro.

    Farbkameras sind auch als Astrokamera ( ZWO oder andere ) nicht die perfekte Lösung wenn du Top Pretty Pictures

    haben willst - da musst du schon tiefer in die Tasche greifen und in dir eine gekühlte SW Kamera plus Filter zulegen.

    Dazu von mir eine Empfehlung : ASI 1600 MM Pro im Set mit den gängigen Filtern und dem Filterwheel, den MGen 3

    als Standalone Autoguider am Sucher ( oder Offaxis, dann brauchst noch die Offaxis Optik ) Händler kennst du ja sicher.

    Damit wärst du dann im mittleren Bereich der Astrofotografie ( kleiner Chip mit nur 22mm Diagonale ) Später würde ich dann

    das Teleskop auswechseln.
    Beste Grüße, Joachim

    Hallo Peter,
    ansich sieht doch alles ganz gut aus - durch die Striche TOT soll ja
    der ROC länger werden und sich dem Rand annnähern. Es wäre nicht
    zielführend den Mittelberg einzuebnen da sich damit der ROC wieder
    verkürzt und die Pechhaut sich dem kurzen ROC wieder anpasst. Ich würde die "Ochsentour" beibehalten und weiter TOT mit Drittelstrichen den ROC
    verlängern bis der Rand erreicht ist. Aus meiner Sicht ist der Randbereich bereits flacher geworden ( Steilheit )
    Beste Grüße, Joachim

    Wenn es nur um Planeten und Mond geht (visuell und fotogr.) bietet sich
    das classical Cassegrain geradezu an. Nebenbei lässt sich dieses Instrument auch als Newton konfigurieren*. In der Cassegrain Version
    entspricht die Abbildungsqualität etwa der eines Newton mit dem gleichen
    Öffnungsverhältnis. TS bietet z.B. ein 8"F12 an - wenn die Spiegelgüte den Anforderungen genügt ist das Bildfeld auch ohne Korrektor gross genug und natürlich farbtreu. * Eigenbau oder Umbau
    Beste Grüße, Joachim

    Hallo Gerd,
    stimme voll zu - auch ein schnelleres System ( schneller als F15 )
    lässt sich natürlich mit zusätzlicher Linsenoptik ausreichend gut
    korrigieren. Professionell werden reine Cassegrains meines Wissens
    aber mehrheitlich als RC betrieben. ( Fotografisch )
    Ich vergleiche nur die reinen Spiegelsysteme - allerdings nicht bei
    F15 sondern bei der in Amateurkreisen üblichen Öffnung F10.
    Für Planeten und Mond ist ein F15 oder F20 classical Cassegrain
    ohne Korrekturoptik sicher eine gute Alternative.
    Beste Grüße, Joachim

    Die optischen Eigenschaften dieses Systems sind ja bekannt und reichen
    selbst bei bester Qualität der Spiegel nicht an die eines RC Systems
    heran. ( siehe auch Telescope Optics, Rutten & van Venrooij )
    Beste Grüße, Joachim

    Hallo Johannes,
    ich habe mir nach langen Jahren mit 14" Dobson, 150/750 Newton für die Fotografie und 127/1200 Achro, ein CPC 1100 zugelegt. Zuerst azimutal - nun mit der Polhöhenwiege in meiner Sternwarte. Visuell und fotografisch ist ein SC plus Reducer aus meiner Sicht die beste Lösung für eine kleine Sternwarte.
    Beste Grüße, Joachim

    Hallo Gerhard,
    Schön das wieder mal gezeigt wird dass es auch ohne Münztools oder
    Daumen geht. In den meissten Fällen wird ja dem Feinschliff zu wenig
    Aufmerksamkeit geschenkt und die abfallenden Kanten damit schon
    vorprogrammiert. In unseren Kursen an der WFS (letztes Jahrhundert)
    haben wir den Rand auf unter 1 Tausendstel Abfall im Feinschliff
    als Voraussetzung für den Beginn der Politur genommen. Zusammen mit
    28er Gelbpech gab es kaum die heute bei Anfängern so typischen Fehler.
    Gratulation zu dem gelungenen Spiegel.
    Beste Grüße, Joachim