Posts by Rieger

    Hallo,


    die kirchliche Regelung zur Berechnung des Osterfestes berücksichtigt nicht die Möglichkeit, dass der Frühlingsanfang (wie im gesamten 21. Jahrhundert) schon am 20.03. sein könnte. Man geht immer vom Frühlingsbeginn am 21.03. aus!


    CS. und Frohe Ostern (in vier Wochen),


    Hubertus

    Hallo,


    eine Zeitschaltuhr genügt ja schon (abgesehen davon, dass sie so noch anfällig gegen die Witterung ist), denn sie beschreibt in 24 Stunden einen Vollkreis. Die Hinweise auf die ca. 4 min kürzere Nachführzeit pro Tag kannst du ignorieren, denn dies gilt nur für die Sternbeobachtung (sog. siderischer Lauf); ihr wollt die Blumentöpfe ja nach der Sonne (synodisch) laufen lassen. Da stimmen die 24 Std/pro Umlauf.


    Viel Erfolg,


    Hubertus

    Jaaaa,


    schön kommt die sehr wohl sichtbare Farbigkeit des Mondes rüber (wenngleich im Gesamteindruck mir etwas zu rot).
    Dass seinerzeit einige NASA-Ignoranten noch den Astronauten nur S/W-Filme mitgeben wollten, scheint einem da immer noch unfassbar.


    CS.


    Hubertus

    Suche 4"/f:10-Refraktor zur Verwendung für visuelle Sonnenbeobachtung im Kalziumlicht.


    Bisher nutzte ich einen alten (schwarzen) 102x1000 Bresser-Refraktor, zwar mit nicht justierbarer Fassung, aber wenigstes korrekt justiert "zusammengepappt".


    Heute auf dem Schulhof mit meinen AG-Kindern (endlich konnte man den Kindern sogar Sonnenflecken zeigen!!) fällt mir den Spannring der vordersten Linse und die Sammellinse auf den Schulhof: Muschelbrüche radial an Innen und Außenseite, böööhhhh!!


    Da man auf eine Wellenlänge beobachtet, muss es also nicht hochwertiges sein, doch bei eurem Angebot denkt bitte daran, dass die Vergütung nicht Blau oder Violett sein sollte (hätte da nämlich noch einen TAL mit "violetter" Vergütung), denn das bedeutet ja, dass das Objeltiv geneu in dem Wellenbereich den geringsten Durchlass besitzt. Der alte Bresser hatte z. B. eine "grüne" Vergütung.


    Angebote per PN!


    CS.


    Hubertus

    A A A H H H H H h h h h h ! ! ! ! !


    Das ist ja fürwahr eine reine Horrormeldung. Für Fangspiegelspinnen war das Zeugs unschlagbar, denn wer wollte sich an den Spinnenbeinen dickes Velour verkleben.
    Und ich will gerade ´nen neuen Refraktortubus bauen ! ! ! - und habe aus einem noch vollen Topf der Farbe kleinere Tuben geschwärzt. Die Dose ist nur noch 3/4 voll.
    Für Taukappe und den Abstand zwischen den ersten zwei Blenden wird´s hoffentlich noch reichen. Für die letzen vier Blenden dürfte Schultafellack reichen. Für einen Refri, den man auch für Sonnenbeobachtung nutzen will, ist Velour nämlich nicht der "Hit"


    Hubertus

    Hallo Michael,


    kann dir keinen Link dazu angeben. Kontakte mal Wolfgang Sorgenfrey, solange es ihn noch gibt. Der hat seine damals selbst gebaut.


    Vor zwei oder drei Jahren hat in der Quartalsjournaille des VDS "Journal für Astronomie" jemand das Prinzip so, wie ihm das eingefallen war, mit nur einer Handskizze publiziert, was mich sofort amüsierte, da derjenige ohne Wissen die Nemec-Monti nach 50 Jahren gewissermaßen nochmal nacherfunden hatte.


    Aha, habe eben meine Festplatten durchmustert und habe als Bilddatei den S&W-Artikel von 1964 gefunden, den mir Wolfgang selbst mal zugemailt hatte.
    Hier hochladen mit reduzierter Auflösung dürfte es unleserlich machen, aber wenn du mir deine Email-Adresse mitteilen magst (über PN), kann ich ihn dir zumailen.


    CS.


    Hubertus

    Hallo Michael,


    auf dem Foto eben schauen die Lager mir doch wie Kegellager aus, nicht Kugellager, wie du im letzten Beitrag schreibst. Wären das nun Kugellager, dann schiede die Nemec-Bauweise nämlich aus, wie ich vorschlug.


    Nun zu deinen Fragen (Ich schicke voraus, dass ich selbst noch keine Monti selbst gebaut habe, sondern ich klugscheißere jetzt ein bisschen aus dem, was ich vom Gerd Weber aus Hattingen so erfahre:)


    Was ich selbst schon kannte war, dass man das RA-Schneckenrad mindestens halb so groß oder fotographisch so groß wie den Durchmesser der Aufnahmeoptik wählen sollte.


    Die Anzahl der Zähne sollte durchaus hoch sein, da dann mehr "Zähne" der Schnecke gleichzeitig ins Getriebe greifen, was den unausrottbaren Schnecken(rest-)fehler mittelt und damit auch verringert.


    Für die Steifigkeit einer Montierung ist wiederum der Durchmesser der Achsen wichtig, weil mit steigendem Querschnitt die Ausschwingzeit des Teleskops verkürzt bzw. das Pendeln bei Anstoßen überhaupt verringert werden kann. Das kannst du dir so vorstellen: Befestige ein schweres und langes Stahlrohr waagerecht an einer 2 cm dünnen vertikalen Stange (typ. Achs-Durchmesser bei kleinen Einsteigermontis) und schlage das lange Rohr in der Waagerechten an, dann pendelt es ewig lange in der Waagerechten hin und her.
    Dieses Ausschwingen kann man verkürzen, indem man das befestigte Rohr verkürzt. Dann schwingt es mit schnellerer Frequenz alsbald aus,
    o d e r
    die Stange, an der das Rohr befestigt ist, wird dicker gemacht (4, 5 oder 8 cm dick, dann schwingt das Rohr ebenfalls mit schnellerer Frequenz sehr bald aus, die Montierung erhält also mehr Steifigkeit!
    Dabei muss man aber nicht mal Vollachsen benutzen: Laut oben genanntem Gerd Weber könnte man mit einer hohlen Achse von 80mm Außendurchmesser und 8mm Rohrstärke die gleiche Steifigkeit erzielen wie mit einer Vollachse mit 10% geringerem Durchmesser (das wären 72mm.)
    Da du aber oben von Kegellagern schriebst, könnten diese den für die Steifigkeit benötigten Durchmesser liefern, indem sie tragen und du eine vergleichsweise dünne Achse (ca. 3 cm) lediglich auf Zug zwischen den beiden in den Lagern drehbaren Tellern verspannst, womit die die Leichtigkeit der ungeklemmten Achsen wie bei einer Rutschkupplung einstellst. (Das wäre dann die Nemec-Bauweise.) Du müsstest dir nicht mal eine passende Hohlachse herstellen, sondern nur was Passendes, was die Kegellager aufnimmt, Wandstärke egal.


    Soweit mein geballtes "Eunuchenwissen" (wissen wie´s geht, aber selbst nicht können!) Aber wenn der Richard hier auch mitliest, mag er was richtigstellen.


    CS.


    Hubertus


    P.S.: Du bist doch in BW beheimatet, in Offenburg lebt noch das hochbetagte Urgestein Wolfgang Sorgenfrey, der hat auch noch eine Nemec-Montierung (alles noch größer mit 135mm Kegellagern). Google den evtl.

    Hallo ihr Lieben,


    sehr schöne Merküre mit Details drauf zeigt ihr uns da. Als rein Visueller hatte ich am Merkur noch keine rechte Fortune, nicht was die Phase, aber die Oberflächendetails anbetrifft. Was die inneren Planeten angeft hatte ich bisher nur einmal an Venus eine Struktur wahrgenommen, die den typischen "Dreieckswolken" zu entsprechen vermochte. Leider kann man solche Wetterstrukturen nicht nachträglich verifizieren, wenn nicht zufällig am gleichen Tag zur gleichen Stunde jemand ein Foto macht und ins Netz stellt. Bei Merkur gibts immerhin Oberflächenkarten.


    Schön Ralph, dass du auf die ADC´s hinweist. Es gibt ja auch jede Menge wenig sinnvollen Schnickschnack auf dem Markt, aber diese Dinger sind für mich gerade auch visuell unverzichtbar geworden, denn da kann man nicht am Rechner die Farben übereinander legen, und die bringen´s da selbst bei Objekten mit bis zu 60° überm Horizont hinauf. Für die ersten Teile empfahlen die Hersteller noch Öffnungsverhältnisse zwischen f:20 bis f:30 (also ggf. Barlows rein, bis es passen sollte.) Es gibt sie ja mittlerweile schon für Scopes ab f:10.


    Macht bei nächster Merkursaison weiter so! (Ach so, ja: ...oder am Tage!)


    CS.


    Hubertus

    Hallo Michael,


    das Prinzip eine Montierung mit immer gewaltigeren Achsdurchmessern zu bauen, kann man erfolgreich auf zwei Arten konterkarieren:


    1) Man benutzt hohle Achsen oder
    2) man lässt jeweils zwei nur auf Zug belastete Kegellager tragen, die durch eine vergleichsweise dünne "Achse" mit Mutter und Kontermutter so stramm eingestellt werden, wie es in der Praxis am angenehmsten beweglich ist.


    Das erste Prinzip setzt ein Astrofreund von mir wiederholt um. Das zweite Prinzig hat schon in den frühen 60ern die Legende Günther Nemec umgesetzt.


    zu den Radkränzen: Man braucht in der Deklination nicht unbedingt den gleichen Durchmesser, als in Rektazension. Dein 145mm Rad würde an der Dekl.-Achse wohl genügen. Für die Ra.-Achse hätte ich immerhin noch ein 218mm Rad mit 288 Zähnen plus passender Schnecke aus dem Hause Gierlinger neu und ungenutzt rumliegen. Bei Interesse kommen wir evtl. für dich günstig ins Geschäft.


    PS.: Ich selbst habe eine Nemec-Montierung erworben und deren Bauweise hatte Nemec in einer SuW-Ausgabe von 1964 publiziert. Da dein Bekannter mir dessen Bauweise nachzufolgen schien, könntest du mal in diese Richtung weiterrecherschieren.


    CS.


    Hubertus

    Hallo Gevatter Seeliger,


    interessant zu lesen, woran er gerade wieder bastelt. Ein Fehler verbindet uns übrigens: Wir kennen uns leider immer noch nicht persönlich. Aber das scheint offenbar gar nicht notwendig zu sein, denn wir basteln wiederholt unabhängig voneinander an den gleichen Sachen:


    Ne´ ähnliche Röhre als HA habe ich ja in Medebach nicht in der Rolldachhütte, die ich deiner nachbauen wollte, sondern in der Rollhütte, die Vorbild für die Hütte deines "Tschuri" wurde.
    Zur Zeit bastele ich auch an einem neuen Refraktor für Medebach, allerdings weil ich das Luxusproblem hatte, dass ich eine saugünstige Monster-Monti erwarb, an der der bisherige Refri nur noch wie so ein Strohhalm hing. Bis zum Sommer werden die Grenzen des Wachstums in Medebach mit einem 200x2800 Halbapo erreicht werden. Da setzte auch ein wenig der Verstand aus, aber nach dem frühen Tod meiner Frau musste ich mir was gönnen. (Du erinnerst dich sicher noch daran, dass ich inspiriert durch meine russische Gattin, eine falsche Assoziation zu "Tschuris Hütte" hatte.)
    Der Refraktor ist derzeit noch als Nemec-Faltrefraktor verbaut, den ich pflegen werde für Zeiten, da ich ihn mal als Tattergreis auf einem vorhandenen schweren und rollenden Dreirad vom Südbalkon meines künftigen Altersheimes betreiben müsste (oder weil er nur gefaltet verkaufbar oder vererbbar ist.)


    Montierungstechnisch benötigt dein künftiger Lulatsch mindestens EQ 8 (neu noch das preiswerteste). Ansonsten lausche doch ohne Zeitdruck mal nach Gebrauchtem, (fange heute noch an, es könnte aber schneller gehen als du denkst,) d e e e n n ...


    heutzutage muss für viele eine Monti ja immer foto-, goto- und womöglich gar remoto-tauglich sein. Und andernorts werden schwere und schwerste Montierungen, die das alles zwar (ohne Umbauten) nicht können, aber einen visuell betriebenen Monsterrefraktor locker "wuppen", rausgehauen. (Ich konnte eine Monti mit der Steifigkeit einer herkömmlich gebauten Monti mit 135mm Achsen für 700 Euronen erwerben.)


    Wünsche viel Erfolg beim Basteln und Suchen, nein ... , beim Finden,


    CS.


    Hubertus

    Hallo ihr Lieben,


    als rein Visueller muss man schriftlich dokumentieren und nach dem Lesen eurer Beiträge scheine ich es exakt wie Jörg zu halten. Seit ich am Sauerland meine stationäre Astro-Bude betreibe (Rainer -Ludwig-Sternwarte/Medebach seit 2007), habe ich ein Beobachtungs- und zugleich Gästebuch; handschriftlich, so dass ich meinen "Weltraumtouristen", die bei öffentlichen Beo-Nächten dabei waren, beim nächsten Besuch exakt sagen kann, was wir zuletzt gesehen hatten (Man will sich ja nicht wiederholen.) Die können sich dann mit eintragen.
    Ich muss die Akribie von Gerd loben, aber da ich es mir abseits von Besuchern, denen man zuerst die "Fackeln der Saison" zeigt, auch immer vornehme, noch nie beobachtete Objekte zu sammeln, was in mancher Nacht schon bis zu 40 waren, notiere ich sie mit eventuellen Bemerkungen und hake sie im Deep-Sky-Atlas als beobachtet ab. Wenn man sich allerdings in einem Himmelsareal festgebissen hat, findet man immer noch etliche Objekte und bestimmt sie, welche in dem Werk aus dem Oculum-Verlag gar nicht verzeichnet sind. Es stehen in der Auflictung der Objekte am unteren Rand mittlerweile hundert Objekte zusätzlich aufgeführt; aber längst ist die Objektliste nocht abgeaebeitet. Auf der kürzlich gebraucht erworbenen drehbaren Sternkarte vom gleichen Verlag fand ich sogar noch Objekte, die ich bisher immer noch übersprungen hatte.
    Und dann fallen einem im Register immer wieder Objekte auf, die man angeblich noch nie beobachtet hatte, deren Beobachtung man nur irrtümlich nur nicht notiert hatte. Das hole ich dann zu gegebener Zeit nach mit dem Vermerk "neu, <b>haha!</b>".


    Viel Spaß beim weiter dokumentieren,


    Hubertus


    PS.: Ach ja: und Planeten werden von Hand skizziert und später das Beobachtete z. B. an Mars beschriftet (so wie ich hier oder in Nachbarforen schon einige Zeichnungen bis hinab knapp unter 5" Durchmesser im Forum eingestellt habe.)

    Hallo ihr Lieben,


    als ich das obige Anliegen von Thomas las , überprüfte ich mal, welche Version ich auf dem Rechner hatte: Stellarium 15.0 ?!?
    Habe ich aktualisiert auf 18.2; doch nun funktioniert da das zusätzliche Hochladen von kleineren Sternen nicht (beim alten 15.0 hatte ich alle "Sternenpakete" bis jenseits Mag.20 drauf). Jetzt lädt die Version 18.2 mir das 5. Sternpaket bis zur schlappen Mag.12 nicht runter.


    Was kann ich falsch gemacht haben?


    Danke für die Hilfe,


    Hubertus

    Puuh,


    da ist ein Litertopf der Farbe ja teurer als ein kompletter neuer 8"-Einsteigerdobson!
    Sicher kein Tipp für Einsteiger!


    Hubertus

    Hallo ihr Lieben,


    muss mich mal eben einmischen, denn ich muss in einem mir wichtigen Punkt dem Hannes unbedingt Recht geben, wenn er die oft zu schlappen Stative anspricht:
    Wir salbadern viel zu viel über die (in-)stabilen Montierungen und vergessen fast immer die kritischen Stative/Säulen anzusprechen. (Hatte es selbst mal irgendwo thematisiert, aber es kommt all zu selten zur Sprache.) Dabei kann man ein stabiles Stativ für relativ kleines Geld auch schon selber "schnitzen". Habe ich selbst schon erfolgreich gemacht, ohne zum "Berl..."-Stativ greifen zu müssen. Bevor man sich gleich eine teuere neue Monti kauft, sollte man die vorhandene Kombination aus Optik und Monti auf ´nem stabileren Unterbau testen.
    Evtl. wäre mal als Unterthema neben Montierungen auch eines zu Stativen und Säulen nützlich als Forum auch für preiswert umzusetzende Selbstbaulösungen.


    Grüße aus dem aktuell immer noch sonnigen Medebach,


    Hubertus

    Hallo Kollege,


    ich bin zwar an einer NRW-Gesamtschule mit Geschichte und Kath. Religionslehre für den Himmel zwar eher im metaphysischen Sinne zuständig, leite dort aber auch die Astronomie-AG und werde am kommenden Wochenende mit Schüler zu meiner Sternwarte ins Sauerland fahren (Rainer-Ludwig-Sternwarte Medebach).


    Ich selbst habe nie "gedobst" und gerade für öffentliche Führungen oder Schulveranstaltungen mit wechselnder Besetzung aus im Beobachten unerfahrenen Schülern <b>ist eine nachgeführte Optik zwingend</b>, denn du wirst nach jedem einzelnen Schüler das Teleskop wieder neu ausrichten müssen. Läuft das Objekt aus dem Gesichtsfeld, schieben die Schüler unwillkürlich das Teleskop in die umgekehrte Richtung, weil ihnen der Anblick "auf dem Kopf" natürlich unvertraut ist. Ich habe mittlerweile selbst das kleinste 2-zöllige Gerät mit einem simpelsten Nachführmotor ausgestattet, um das zeitraubende Wiedereinstellen der Objekte zu vermeiden.


    Wenn du aus verständlichen Kostengründen einen Dobson anschaffen willst, so unbedingt mit einer EQ-Plattform, die 1-2 Stunden nachführt. Ferner sollte man an einen Dobson Bügel über die Höhenräder basteln, die mit einer Schraube angezogen werden können und damit die Bügel die Höhenräder etwas hemmen oder fixieren können. Etwas ähnliches zum Hemmen der drehbaren Plattform wäre auch nützlich.


    Es entgehen dir und den Schülern sonst wertvolle Beobachtungszeit, deine Geduld als Aufsichtführender wird geschont, wenn der Beobachtungsabend dadurch langweilig für die wartenden Schüler wird, weil du ständig einen Dobson auf die Objekte wieder neu einstellen musst, anstatt dass die Schüler rasch nacheinander an einem nachgeführten Teleskop beobachten können.


    Das beantwortet bislang schon deine Fragen 1 und 4: Unbedingt nachgeführte Schulteleskope!!


    Zu 2 noch schnell: Wenn dein Standort dunkel ist, gibt es so viel mit den Kindern zu bestaunen, dass man sich kaum mit einem Foto von einem Objekt allein in der Nacht aufhalten will. (Wenn du aus einer Großstadt heraus beobachten musst, dann wäre das anders, denn da kriegt man mit moderner Fototechnik wohl möglich überhaubt erst etwas dedektiert.)


    Zu 3: Die Jahrgänge 5 und 6 sind immer sehr empfänglich und wenn die Feuer gefangen haben, bleiben die bei der Sache. Bis die Mofa-AG und andere Interessen stärker durchkamen (Mädels) waren bis Ende letzten Schuljahres 5 Jungs bis Ende der 8 Klasse dabei, die visuell am Ende schon richtig versiert waren, so dass denen der Saturnmond Hyperion schon aufgefallen war, ehe ich ihn selbst zum ersten Mal wahrnahm.


    Soweit meine Erfahrungen aus NRW an Bayern,


    Hubertus

    Hallo Michael,


    (ja, hat denn das "Ignoranten-Pack" tatsächlich bis jetzt die Lobhudelei verabsäumt?!?) - Nein, Spaß beiseite.


    Grandios gezeichnet selbst die Ausfranselungen der Chromosphäre hast du erfasst, von dem räumlich tiefen Eindruck der Protuberanz ganz zu schweigen.


    Da bin ich selbst graphisch durchaus nicht unbegabt, aber es gibt doch immer wieder Objekte, die so minutiös festzuhalten man selbst verabsäumt hat. Gerade wenn es um Objekte geht, wo´s schnell gehen muss, da bin ich zu verklüngelt.


    Darum nochmals großes Lob!


    CS.


    Hubertus

    Hallo, liebe Volkssternwarten oder andere Sternfreunde, die mit dem Gedanken spielen, ihre anachronistischen Optiken gegen was moderneres auszutauschen,


    suche halbapochromatisches 8"/f:15-Objektiv oder Objektiv mit Tubus (z. B. Lichtenknecker-HA- oder Zeiss AS-Optik)


    Kontakt gerne auch unter: hubertus_rieger(ätt)t-online.de


    CS.


    Hubertus

    Hallo "Astrofranze",


    ich betrieb auf der Saturn einen 250x1500er Newton mit Volltubus. Da der Spiegel noch ein alter, also 50mm dicker war, wog des Instrument 25 kg bei 1500mm Hebel. Zum Tragen hatte ich Schubladengriffe außen am Tubus angebracht, an denen hielt ich mich bei ungünstiger Beobachtungsposition fest und konnte ruhig beobachten. Die "Saturn" schleppt also schon ordentlich was weg.


    Viel Spaß damit und CS.


    Hubertus

    Hallo ihr Lieben,


    ein wenig erstaunt mich, dass soooo lange nach dem 19. Jhdt. dieser Umstand immer noch solch eine Irritation auslösen könnte. Daran sollte man nach dem 19. Jhdt., als die Naturwissenschaften noch den Anspruch erhoben, die Welt eindeutig und widerspruchsfrei erklären zu wollen, doch schon gewöhnt haben.
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">»Dem Dialog zwischen Physik und Philosophie ist lange Zeit leider nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt worden«<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">, so der Wortlaut in von Franjo verlinktem Text.
    Als Theologe hält man vergleichbare Paradoxa entspannt schon seit 2000 Jahren aus. Dagegen rieb ich mir stets die Augen, wenn absolute Fans des jüngst verstorbenen Stefen Hawkings von diesem (wohlgemerkt 2500 Jahre nach Aristoteles) immer noch eine Art von Weltformel und somit ein geschlossenes Weltbild erwarteten.
    Also ich halte diese Ungewissheit nicht für eine Krise, sondern für den selbstverständlichsten Normalzustand, mit dem sich der Mensch, der die Gabe hat, sich stets einen besseren Zustand vorzustellen, natürlich nicht abzufinden braucht.


    CS.


    Hubertus

    Hallo lieber Andi,


    vielen lieben Dank, dass du auf die Folgen der Laser-OP antworten mochtest. Da gibt es für uns "Astros" manchmal Themen, von denen wir nie was ahnten.
    Solange ich im Alltag noch gut zurecht komme werde ich mich noch nicht lasern lassen, denn ich bin ein ausgesprochen visueller Beobachter.


    Dir viel Spaß mit dedr neu entdeckten fotografischen Astronomie und


    CS.


    Hubertus