Posts by Rieger

    Hallo Paddy, hallo auch Niklo,


    schönen dank für die Blumen an uns Viauelle erst einmal.
    Diese visuellen Beobachtungen an Venus, an deren Anfang ich selbst auch noch stehe, erfordern jahrzenhtelange Erfahrungen in visueller Planetenbeobachtung. Man glaube nicht, man haut sich eben mal ´nen visuellen Violett- oder tiefen Blaufilter rein (die "violetten" schauen tatsächlich eher tief blau aus*)), und schon sprängen einen kontrastreiche Wolkebdetails an.


    *) Stimmt gar nicht, habe die Filter verglichen und da habe ich ´nen blauen, der für 5-6"er reicht und den tief violetten, für den´s 8-10" braucht / "Nr 47", den ich am Montag benutzt hatte.


    Der Liebe Guntram hat hier in der Nachbarschaft Fotos gepostet, die lustigerweise auch einen guten Eindruck vermitteln, wie´s visuell auf Venus tatsächlich ausschaut. Guckt ihr hier (mit Guntrams freundlicher Erlaubnis:


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=248702


    Nach "Samson(1.)", "30sec" und "Samson (2.)" zeigt Guntram drei Venus-Fotos: Auf erstem springen einen die Details beeindruckend an, das dritte zeigt den Eindruck, den man visuell etwa hat. Wenn man lange zwischen beiden Fotos genau hin und her schaut, fällt einem erst allmählig auf, dass das fahle dritte Bild tatsächlich fast alle Informationen wie das kontrastreiche erste enthält. Man muss es üben, diese feinsten Kontraste wahrzunehmen. Auf den eigenen Bleistiftskizzen (oder liebevolleren Zeichnungen) wird später das Gesehene dann nach Belieben übertrieben kontrastreich dargestellt.


    Ich denke, Guntram wird das aus seiner Erfahrung so bestätigen können.


    Ich will hier keinen Venerographen zum Veneroskopen bekehren, aber wer noch archaisch Zeichnen üben beginnen will, sollte sich am Anfang natürlich an den drei nächsten äußeren Planeten abmühen. Das war auch für mich erst der erste Venus-Erfolg nach Jahrzehnten Planetenzeichnungen (Bei mir am liebsten Mars, weil es für den Albedokarten gibt zum späteren Vergleich/Heute nehme ich den auch mit nur 5" aufs Korn).


    Meine Sternwarte liegt 140km von meinem Wohnort entfernt. Ich hatte die "Corona-Pause" am Montag mal genutzt, die Nacht ohne Kontakte dort zu nutzen. Für heute ist nur mein 5" Refraktor als "Unter-der-Woche-Teleskop" im Garten aufgestellt. Falls du heute fotografierst/filmst, werde ich da kaum vergleichbare visuelle Ergebnisse beisteuern können.


    Dir viel Spaß von Hamburg aus!


    Bleib gesund und CS,


    Hubertus

    Hallo Niklo,


    am Rande der Skizze ist´s vermerkt (kopfstehend): Begonnen hab ich mit dem 150er Halbapo, dem aber etwas das Licht ausging bei dunklem Violettfilter und 307x, am 400er Newton bei 368x fortgesetzt.
    Zum Filter muss ich erst mal nachsehen, welcher das ist/gar nichts besonderes. Habe auch einen dieser extrem engen fotogrfischen Venusfilter, bin aber immer noch Fotomuffel geblieben.


    Bleibt gesund und CS.


    Hubertus

    Hallo Patrick,


    Ich hatte so gehofft, dass dieser Tage bei den vielen Venusfotos auch mal einer unserer "Venerografphen" ein Foto gleichen Zeit aufnimmt, wsenn ich visuell erstmals zeichne.


    Schon im Vorjahr hatte ich das Gefühl, mal eine für Venus typische
    Dreieckswolke ausgemacht zu haben, nachdem ich davon las, dass einige auch Fortune im Visuellen an Venus hatten. Aber wenn nicht jemand zufällig zeitgleich fotografiert, kann man das (vermeintlich Gesehene nicht verifizieren. (Man kann ja nicht mit Karten vergleichen, wie beim Mars.)


    Meine Zeichnung vom 23ten gegen 19:00 Uhr mit Violettfilter:



    Skizze ist gedreht für eine vergleichbare Perspektive.
    Die drei dunklen Bereiche vom Terminator ab sind unsicher/ungenau erfasst, aber die drei hellen "Nasen" vom Rand zum Innern scheinen recht zutreffend zu sein.


    Es lohnt sich, weiter an Venus zu üben.

    Hallo Hannes,


    ich hatte dir zwar vorgeschlagen, mal telefonisch klön-zu-schnacken, weil schriftlich alles zu verfassen mir zu zeitaufwändig schien, aber da in Corona-Zeiten an den Schulen nun alle Kinder aus Bullerbü in ihren „Ferien auf Sagrotan“ (extra3) sind, nun doch mal mein Sermon zum Thema. Damit ich keinen Punkt vergesse, vorab die Stichpunkte:


    - langer Tubus ohne Durchbiegung
    - Blenden setzen
    - OAZ mit Fokusierweg mit 20cm+
    - Faltbauweise „Fagott“ vs. „Nemec“
    - Montierungswahl
    - Sinnhaftigkeit von Korrektoren gegen atmospärische Dispersion (hast du ja vielleicht sogar schon längst)


    Zuerst die Skizzen, auf die ich unten verweisen werde:



    Thema Durchbiegung: Ein langer Tubus kann ja nur dann durchbiegen, wenn er in der Mitte seiner Länge unwillkürlich einen waagerecht leicht elliptischen Querschnitt einnehmen kann (sh. Abb 1a) Wählst du für die Blenden statt dünnen Blechen, die nur Streulicht abhalten können, ein stabiles, 5mm oder dickeres Material (am Blendenrand sinnvollerweise angeschrägt (Abb 1b)), dann zwingst du das Rohr, einen kreisrunden Querschnitt beizubehalten, so dass es nicht durchbiegen kann (Abb 1c). Obwohl zum Streulichtschutz in langen Röhren sicher drei Blenden reichen dürften, befinden sich zur Stabilisierung in meinem in Medebach z. Zt. noch im Einsatz befindlichen „Lulatsch“ 5 Blenden in seinem für 150mm Öffnung nur 160mm Außendurchmesser schlanken Tubus (Er ist nicht dicker, als der 125er LK, den ich dir vor fast 20 Jahren abgekauft hatte und wirkt wie Marks 125mm/f:20er)


    Thema Blenden setzen: Der Vorbesitzer hatte den 150er mir mit zwei Tuben verkauft: Mit einem transportablen Fagott (dazu weiter unten noch) und mit einem langen Tubus, mit dem der Vor-Vorbesitzer ihn stationär aufgestellt hatte. Darin saßen diese Blenden allerdings falsch, denn sie blendeten/vignettierten das Objektiv auf 140mm ab. Ich klopfte die vorsichtig heraus und setzte die Blenden nur auf neu berechnete Positionen, die dem Objektiv im Fokus erlaubt, eine Fläche von 43mm Durchmesser voll auszuleuchten. Dazu habe ich mir ein Abflussrohr für 125mm Innendurchmesser besorgt, mit Folienstift die Positionen der Blenden 1-5 markiert. Dann schwärzte ich den Teleskoptubus neu bis etwa zur Position der ersten Blende, setzte die erste Blende in den Tubus und klopfte sie mittels des Abflussrohres mit einem Brett und einem Hammer so weit in den Tubus, dass die Folienstift-Markierung mit dem Tubusende übereinstimmte (Abb. 2). Die Blende wurde mit der trocknenden Farbe festgeklebt. Dann schwärzte ich weiter und setzte sukzessive die übrigen Blenden ein.


    Thema OAZ mit Fokussierweg 20cm+: Davon rate ich dir ganz unbedingt ab! Am Medebacher „Lulatsch“ habe ich einen 2,7“-OAZ mit nur 14cm Fokussierweg, doch ich musste ursprünglich bei Nutzung von einzig einem Okular zwei 80mm und ein 50mm Verlängerung einsetzen, die irgendwann am Ende durchhängen. Dann ließ ich mir zumindest zwei verschraubbare 2,7“ Verlängerungen mit 130mm und 80mm drehen, stabil, doch schwerer als die 2“-„Extensions“. Sicherlich wünscht man sich für all sein okularseitiges Zubehör-Spielzeug aber auch ausreichend infrafokalen Weg. Für meinen künftigen Medebacher „Über-Lulatsch“ werde ich mit Gerd Weber (dir aus Bochumer Zeiten ja auch noch bekannt) einen anderen Weg gehen: Auf Gerds optischer Bank haben wir den optischen Weg gemessen, den ich infrafokal bräuchte, wenn ich a) Korrektor + b) Filterrad + c) 2“-Zenitspiegel oder Amiciprisma (für Mond mit Rükl-Atlas auf dem Schoß) + d) Binoansatz gleichzeitig verwenden wollte. Das ergaben 230mm infrafokalen Weg. Das entspricht tatsächlich dem Weg, den du dir für deinen OAZ auch vorstellst. Das ergibt aber eine wackelige Geschichte, wenn du mal ganz puristisch nur mit einem Okular geradsichtig beobachten möchtest (und du sagtest mir mal, das du gerne auch puristisch beobachtest, so wie ich selbst auch gern geradesichtig im Liegestuhl unterm Lulatsch ruhe.) Mein Neuer für Medebach wird ein rasch abnehmbares Verlängerungsrohr zwischen dem um 230mm verkürzten Tubus und dem OAZ erhalten, den man bei Einsatz allen OAZ-seitigen „Spielzeugs“ abnimmt und den OAZ direkt am Tubus anflanscht (sh Abb. 3a und b). Die alten LK´s hatten das auch alle (zumindest die größeren) und auch das Fagott, das der Michael („Nonsens“) oben eingestellt hat (und das ich ihm abgekauft hatte), besitzt ein solch abnehmbares Zwischenrohr.


    Thema Faltrefraktor als Fagott oder nach Nemec: Fagotts (sh. Abb 4a) hatte ich bisher zwei.
    Das erste war das ehemalige vom Michael mit FH-Objektiv (das m. E. aber leider nicht sehr justierstabil war).
    Das zweite war das unverwüstliche, von Wolf Wellnitz aus dem Emsland gebaute, mit einem dem FH vom Michael deutlich überlegenen HA-Objektiv. Nach der stationären Aufstellung im langen Tubus bedauerte ich es nachträglich, dass ich das Fagott ohne Objektiv für ´nen Appel und ´nen Ei dem Martin Trittelwitz abgab (Der wollte sich einen Schaer bauen, war aber flugs aus Berlin nach Medebach gesaust, als er ohne langes Basteln sein China-Objektiv nur oben auf mein Fagott drauf setzen brauchte und los gings. Das wäre auch noch eines für dich gewesen.)
    Mein künftiger Über-Lulatsch hingegen sitzt z. Zt bis zu seiner stationären Aufstellung in einem „Nemec“-Tubus (Abb 4b) aus Gerd Webers Hand gefertigt. (Sollte ich als Greis meine Sternwarte mal aufgeben müssen, könnte ich auf einem vorhandenen schweren rollbaren Dreibein auf der kleineren Montierung, die den 16“ Newton in Medebach trägt den 8“ Halbapo mit Nemec-Tubus noch vom Südbalkon meines künftigen Altersheimes betreiben.)
    Da das Fagott nur einen einzigen justierbaren Planspiegel besitzt, ist der ggf. erforderliche Justieraufwand geringer. Sitzt der in der „Tiefe“ einmal richtig, sollte man eine der Justierschraube nie mehr anrühren und später immer nur an den zwei anderen Schrauben justieren (schraubt man an allen dreien herum, gerät der Planspiegel schnell auch aus der optischen Achse, während beim lotrecht eingebauten Newton-Spiegel lediglich der Fokuspunkt etwas auf und ab wandert.) Der zweite Spiegel, der wieder ein astronomisch richtiges Bild gewährleistet, ist nur ein Zenitprisma, dass man sich im sitzen in die bequemste Position drehen kann. Ein Fagott ist mit jeglichem Zubehör auf halbhoher Säule auf Rollstühlen sogar leichter erreichbarer und damit „geriatrietauglicher“ als ein Nemec-Tubus mit fixem Newton-Fokus. Beim Nemec mit Newton-Fokus auf halbhoher Säule müsste die Sitzhöhe im Laufe der Nacht mal angepasst werden. Außerdem benötigt diese Bauweise zwei zu justierende Planspiegel. (Mich versöhnte der Nemec-Tubus nur, weil Gerd ja nach der Devise fertigt: „Wer an seinen Teleskopen Justierschrauben verbaut, nimmt Fertigungsfehler in Kauf!“, und er mir den um oben genannte 230mm optischen Weg verkürzten Tubus mit optimal fest verbauten Planspiegeln fertigte und das Justieren entfällt.)


    Thema Montierungswahl: Wenn Michael sein früheres Fagott auf seiner WAM der 4er-Serie präsentiert, so ist das sicher eine bomben-steife Kombination. Ich betrieb ihn seinerzeit auf einer alten Vixen-Saturn ebenfalls höchst zufriedenstellend. Ein Interessent an dem Fagott will ihn auch schon auf einer EQ 6 im Probebetrieb zufriedenstellend betrieben haben. Mein Abnehmer aus der Schweiz wollte ihn mir zuletzt unbedingt in der Kombi mit der Saturn-Monti abkaufen. Aber der „Luna-Man“ (so sein Forenname) aus der Schweiz teilte mir mal mit, dass er seinen langen ungefalteten 150er Lulatsch zuerst auf einer WAM der 4er-Serie betrieb, sich aber dann doch endlich noch was größeres zulegte. Dabei muss einem klar sein, dass Refraktoren in Faltbauweise zwar einen kürzeren Hebel haben, dafür aber Dank Planspiegel deutlich schwerer werden.


    Thema Korrektoren gegen atmosphärische Dispersion oder Atmospheric Dispersion Corrector, kurz: ADC (Vielleicht hast du einen solchen ja längst, dann schreibe ich das trotzdem für die interessiert Mitlesenden): Ich habe mir schon vor gefühlten Jahrzehnten einen solchen über den „Boxdörfer“-Koch zugelegt, der die als einer der ersten vertrieb. Hintergrund war, dass ich einst TAL-Okulare an anderen Teleskopen nutzen wollte, die aber nicht in 1¼“-Adapter passen wollten. Jener Rainer Ludwig, dessen Name meine Sternwarte aus Bierlaune erhielt, drehte mir den Adapter um 0,3mm auf. Die ersten TAL´s im Westen hatten metrische 32mm-Okulare. Als ich mal ein Zenitprisma zur Beobachtung in Horizontnähe aus dem Adapter nehmen wollte, zugleich aber durch das Okular schaute, ließ das Prisma sich verkippeln: Verkippte ich das Prisma in ca. 89/88° nahm die Farbdispersion noch zu/Richtung 91/92° verkippt, wurde die Dispersion weg korrigiert. Völlig ange-„flasht“ war mir trotzdem klar, was das erklärte. Später las ich in Riekers „Teleskope und ihre Meister“, dass Shupman für den Apo-gefrusteten Fauth in die neu entwickelten Mediale solche Einrichtungen fest verbaut hatte. Im Kreise einiger Herner Amateure wusste jemand, dass er solche Korrektoren seinerzeit schon als okularseitiges Zubehör gab. Damals empfahlen die Hersteller noch ein optimales Öffnungsverhältnis zwischen f:20 und f:30 (ggf. herzustellen mit Barlows). Ich erprobte das allererste Modell und sein erstes Nachfolgemodell: Letzteres zeigte mir auch mit f:15,3 Skorpionschwanz-Stern Shaula wohl korrigiert (Teleskopeigenen Restchromatismus ausgenommen.) Der Einsatz des Korrektors zeigt sogar bis 60° über Horizont noch eine erkennbare Bildverbesserung (nur 30° um den Zenit herum kann man drauf verzichten). Mittlerweile gibt es die Dinger auch schon für Öffnungsverhältnisse um f:10, was sie auch für SC- und MC-User attraktiv macht.


    So, genug für´s Erste!


    CS. und bleibt gesund (wie die gebräuchlich gewordene Grußformel seit kurzem lautet.)


    Hubertus


    P.S.: Ist dein Objektiv wirklich komplett unvergütet oder ist nur die Wind und Wetter ausgesetzte äußere Glasfläche unvergütet, aber die drei anderen vergütet? Da die Vergütungen früher nicht so haltbar waren, stellte z. B. D. Lichtenknecker bis Ende der 60er Jahre seine Objektive auch nur mit drei vergüteten Linsenflächen her.

    Hallo Achim,


    warum sollte der Spiegel in eine "exotische" Spiegeloptik gehört haben? Mit f:7,3 hört sich das an nach einer früher durchaus üblichen, aus heutiger Sicht langsamen Newton-Optik. Das könnte mit entsprechend kleinem Fangspiegel immer noch eine entzückende Planeten-Optik werden.


    CS.


    Hubertus

    Hallo Andre,


    diese TAL´s der ersten Stunde (noch UdSSR!) mit Öffnungsverhältnis 1:8 hatten doch meiner Erinnerung nach noch Kugelspiegel und Spiegel mit hohler Sphäre brauchen überhaupt nicht kollimiert zu werden.


    ... oder irre ich mich da hinsichtlich der sphärischen TAL-Spiegel?!?


    Ich hatte mal den größeren 150mm Bruder, obwohl schon "Made in Russia" auch noch mit 32mm Okularen. Zum Fokussieren brauchte ich da immer eine kurze M42-Verlängerung oder ich steckte Anfangs die Okus nicht bis zum Anschlag ein und klemmte die etwas höher im OAZ.


    CS.


    Hubertus


    PS.: Süß das deutschsprachige Schildchen "Teleskop für Sternkundenliebhaber"!

    Hallo Caro,


    nö, mit den Namen von Maschinen mochte ich mich tatsächlich nicht anfreunden - Dagegen war ich überaus angetan von dem Echo in unseren Astro-Szenen (soweit ich gestützt auf Literatur das rumsprach natürlich), dass ich einen aus unseren Breiten stammenden Astronomen vorgeschlagen hatte, den zwar fast noch keiner bis dahin gekannt hatte, nach dem, soweit ich recherschieren konnte, aber bislang noch gar Nichts benannt worden war. Aus der Region, aus der der Vorgeschlagene stammt, war das Echo groß.


    Die Kriterien für die Vorschläge waren ja so gegeben, dass vorgeschlagene Personen über 100 Jahre schon verstorben sein sollten (damit auch niemand vorgeschlagen wird, nach dessen Hinscheiden sich bald niemand mehr interessiert.)


    Wir brauchen hier postum nicht mehr ein neues Fass auf machen: Im Rahmen der Gender-Debatten hätte man/ich ja auch eine Astronomin vorschlagen können. Wenn die allerdings schon 100 Jahre verstorben sein sollte, hätte man sich nach Astronominnen umschauen müssen, deren Hauptschaffensperiode fast noch ins 19. Jhdt. fielen. Da ist die Luft halt noch dünn und nach deiner Namesvetterin Herschel ist ja bereits was benannt. Ein langes Leben sei dir unbedingt gewünscht, aber nach den Kriterien hätte man z. B. den Vorschlag "Liefke" wohl frühestens in der 2. Hälfte des 22. Jhdts. machen können.


    Ich kenne ja auch nicht die Anzahl der Vorschläge und deren Originalität, wollte auch nur bemerkt haben, dass selbst der Siegervorschlag wohl kaum mehr Stimmen erhielt, als die Mitglieder der vorschlagenden Einrichtung/Schule, deren Lehrer, Schüler und Verwandte.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass es euch schwierig fiel, die (mögl.) Flut von Vorschlägen auf nur 5 zu reduzieren.


    CS.


    Hubertus

    Hallo Caro,


    wenn du schon nachfragst: Mit meiner Astro-AG und Schulklasse hatte ich den Namen des aus dem Sauerland stammenden Astronomen und Mathematikers Caspar Vopelius vorgeschlagen, für den Planeten oder die weiteren noch zu entdeckenden seinen Geburtsort Medebach und Wirkungsstätten wie Glindfeld oder Köln.
    Nach Vopelius ist noch rein gar nichts benannt, mag dran liegen, dass die Vopelius-Forschung erst seit den 90ern erst richtig angelaufen ist.


    Ich werde auf den Vorschlag bei künftigen Gelegenheiten noch mal zurück kommen.


    CS.


    Hubertus

    Hmm, wenn ich mir die Zahlen derer, die sich zu einer Stimmabgabe durchringen mochten angesichts der Auswahl, so erinnern mich die Zahlen ziemlich an die Beteiligung an so einer gewissen Abstimmung des ADAC vor einigen Jahren. Da fanden sich wohl nicht wirklich viele in den zur Wahl gestellten Vorschlägen wieder. Ging mir selbst auch so.


    CS.


    Hubertus

    Hallo,


    wenn´s wirklich für kleines Geld war, würde ich mir um etwas malate Vergütung nicht ins Hemd machen.
    Ich habe das selbe Phänomen, zumindest soweit, wie ich es mir nach deiner wörtlichen Beschreibung vorstellen kann, an einem kleinen Sucherobjektiv: Das funzt dennoch tadellos! Theoretisch hast du ein paar Prozent Lichtverlust, die du aber selbst in direktem Vergleich mit einem intakten Oku nicht bemerken würdest.


    CS.


    Hubertus

    Hallo Wolfgang,


    cooles Projekt und sehr sehenswert! Ich hoffe, du bekommst auch alles so dicht, wie du´s wünschst.
    Aber mit der Biegemaschine hast du doch wohl schon Routine, denn mich beschleicht der Eindruck, dass du die Streben für dein Gewächshaus damit auch schon gebogen hast!?!


    CS.


    Hubertus

    Ja Danke an euch alle!


    Wir haben uns alle wieder lieb. Da war wohl hauptsächlich aus technischen Gründen der Wurm drin und es entstand eine völlig asymetrische Kommunikation: Mails von mir an Harald oder umgekehrt kamen mal an, dann wieder nicht.
    Ich selber hatte dich, Harald, auf den Post aufmerksam gemacht, als sich gestern Abend alles aufzuklären begann.


    CS.


    Hubertus

    Hey,


    besagte Protune habe ich heute mittag unter besserem Wetter, als vorhergesagt, visuell auch erheischen können. Am Ostrand "schwob" etwas knapp über der Sonnenoberfläche und gegenüber der von dir fotografierten Protube waren ein paar Spekulen; also beidseits polnahe, als ob die Magnetfeldlinien ungestört weiterhin strikt in Nord-Süd-Richtung verlaufen.
    Kann man eigentlich visuell erkennen, ob die Magnetfeldlinien auf der Sonne in (natürlich von unserem irdischen Standpunkt aus betrachtet) von Nord nach Süd bzw. umgekehrt verlaufen?


    CS.


    Hubertus

    Hallo Caro,


    laut seinem Profil ist er seit 2008 im Forum, sein letzter Beitrag stammte nur von vorgestern. Ich wollte mich auch an euch Forenleitung wenden und glaubte mich über "intern" richtig gemeldet zu haben, weil diese Rubrik nicht unter den Foren sogleich zu finden und so öffentlich ist. (Erratum: Ist es ja doch: ... gaaaanz unten! Ich kam über die Benutzer irgendwie auf "Astrotreff intern". Weiter als unter den "Markt" bin ich noch gar nicht bewusst runtergescrollt.) Auch hatte ich ihm Zeit gelassen, nochmals Kontakt zu mir aufzunehmen, ehe ich mich hier meldete. Aber so, wie du beschreibst, kann er also meine Kontaktaufnahme per PN auch gar nicht erhalten haben. (Wenngleich seine Mail mich über den Astrotreff sehr wohl erreicht hatte.)


    Wenn ihr ihn als unbedenklich kennt, hoffe ich mal, ob er sich seinerseits doch nochmal bei mir meldet, bzw. werde ich ihn über Email nochmals anschreiben. Vor allen Forennutzern ihn den "Pranger" stellen, war nicht meine Absicht. Dann bitte ich bei Harald um Entschuldigung!


    Seit den frühen 2000er hier im Forum, hatte ich auch noch nie einen Hauch von Problemen mit anderen Usern und hatte noch nie einen Anlass, mich an die Forenleitung wenden zu müssen. Da hatte ich wohl den falschen Weg gewählt. Ich kenne auch Foren, in denen man Beiträge melden kann. Wie sollte ich es (ggf.) künftig tun?


    CS.


    Hubertus


    PS.: Kann es mir jetzt selbst beantworten: Über "Kontakt" ganz oben erreicht man die Forenleitung. Über "Internes" erscheinen Beiträge nur nicht in den "Tickern" auf der Startseite.

    Hallo ihr lieben und auch die Forenleitung,


    seit dem 14.10.2019 tummelt sich hier im Forum ein neuer Nutzer "haristar", der wohl schon seit etwas längerer Zeit mitliest. Ich bin selber schon auf ein Gesuch hin von ihm kontaktiert worden auf folgendes Gesuch hin:


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=243004


    Darauf meldete sich jener Anbieter über Smartphon, er habe genau, was ich suche, und bitte um ein Angebot. Mit meinem Preisgebot schien er zufrieden, worauf ich ihm meine Adresse mitteilte und ich ihn um seine Bankverbindung bat.
    Ab dem Zeitpunkt ließ er nicht mehr von sich hören (oder lesen).
    Das mag angehen, wenn man evtl. gerade unterwegs ist und sich einige Tage lang um gewisse Lapalien nicht kümmern kann.


    Doch las ich dann während der öetzten Tage, dass besagter Anbieter als Mitglied hier tätig ist. Auf folgendes Gesuch:


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=243424


    reagierte er mit folgendem Angebot im Biete-Forum(!) mit unklarem Preis-Gebot:


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=243498


    Höchst verwundert darüber, dass der Besagte hier sehr wohl hier aktiv ist, kontaktierte ich ihn vor zwei Tagen über eine interne Nachricht zu seinem letzten oben verlinkten Gebot, dass er sich doch bitte zu seinem Gebot auf mein Gesuch hin melden solle, da mir sein Vorgehen wenig seriös erscheine. Auch kündigte ich an, sein merkwürdiges Gebahren sonst bei der Forenleitung zu melden.


    Heute erreichte mich auf meine Nachricht die folgende Fehler-Rückmeldung:


    <i>"Dies ist eine automatisch generierte Nachricht des Postfix E-Mail-Dienstes.
    Dieser Dienst wird auf dem Server smtp01.mail.qldc.ch betrieben und teilt Ihnen
    folgendes mit:



    Ihre Nachricht konnte an einen oder mehrere Empfaenger nicht zugestellt
    werden. Ein Problem-Bericht, sowie Ihre urspruengliche Nachricht wurden an
    das Ende dieser Nachricht angehaengt.



    Fuer weitere Hilfe kontaktieren Sie bitte den fuer Sie zustaendigen
    helpdesk(==&gt;)quickline.ch.


    Senden Sie dazu den an diese E-Mail angefuegten Problem-Bericht mit.
    Den Inhalt Ihrer urspruenglichen Nachricht koennen Sie - zum Schutz Ihrer
    Privatsphaere - entfernen; er ist fuer eine Fehler-Diagnose nicht zwingend
    notwendig.


    Der Postfix E-Mail-Dienst


    INTERNATIONAL VERSION


    This is the Postfix program at host smtp01.mail.qldc.ch.


    I'm sorry to have to inform you that your message could not
    be delivered to one or more recipients. It's attached below.


    For further assistance, please send mail to helpdesk(==&gt;)quickline.ch


    If you do so, please include this problem report. You can
    delete your own text from the attached returned message.



    <font color="orange">[Emailadresse entfernt von Caro]</font id="orange">: host mta5.am0.yahoodns.net[98.136.96.91] said: 421 4.7.0
    [TSS04] Messages from 212.60.46.170 temporarily deferred due to user
    complaints - 4.16.55.1; see
    https://help.yahoo.com/kb/postmaster/SLN3434.html (in reply to MAIL FROM
    command)"</i>



    Tja, macht Euch selbst eueren Reim darauf. Mir war noch kein Schaden entstanden, aber wundern darf man sich schon.



    CS. und "Vorsicht",


    Hubertus

    Hallo,


    was läuft denn da ab:


    Auf meinem PC erhalte ich weiterhin die Eingabemaske für Vorschläge.
    Auf meinem Laptop kann ich jetzt die fünf Voraschläge wählen und
    auf meinem Tablett sind nur die letzten drei wählbaren Vorschläge sicht- und wählbar.


    Viel Spaß beim Abstimmen für die, die korrekt auf die Website gelangen.


    CS.


    Hubertus

    Hallo ihr Lieben,


    musste ein wenig entkrümpeln und mir eingestehen, dass ich meinen 250x1500er Newton-Tubus mit Hauptspiegel vom niederländischen Hersteller OPTICON (damals, als er gefertigt wurde, noch im friesländischen Gronigen ansässig) seit Langem gar nicht mehr nutze.
    Ich hatte ihn Anfang der 2000er Jahre von Ben Dambacher aus Venlo erworben.
    Diese noch sehr traditionell gefertigte dicke Spiegeltablette ist mind. 40mm dick. Mit Volltubus und 8x50er Sucher, Rohrschellen und Aufnahmeplatte für eine Montierung wiegt das Teleskop 26 kg, mit Laufgewicht und -schiene 28,3 kg; kein Leichtgewicht also. Diese dicke Spiegeltablette hat keine (und benötigt sie auch nicht) x-Punkte-Lagerung, sondern liegt am Rande der unteren Auslage auf. Einen kleinen 80mm Lüfter habe ich später zentral in der unteren Abschlussplatte eingebaut. Der 50mm Fangspiegel liegt noch in einer abgeschlossenen Kapsel. Er ist mal durch einen neueren ausgetauscht worden. Der ursprüngliche von Ben ist auch noch vorhanden und den gebe ich gern dazu (er sollte mal neu verspiegelt werden.) Der OAZ am Selbstbau-Pertinaxtubus stammt von einem Meade-Starfinder-Newton. Am Tubus sind von mir zwei Auflagen zur Befestigung eines Leitrohrs u. a. Zubehörs angebracht. Der 50mm-Sucher, stabil von einem Celestron-SC-Sucherhalter gehalten, hat statt eines Fadenkreuzes ein Vermessungsokular, dessen Strichplatte sich mit einer anzuschraubenden Diode beleuchten ließe.


    Foto mit zuletzt verwendeter Montierung (die aber nicht zum Angebot gehört), siehe hier:




    Wenn jemand Spaß an diesem anachronistischen Schwergewichts-Newton-Tubus hat, mag mir ein Angebot senden!


    CS.


    Hubertus

    Hallo ihr Lieben und besonders unsere liebe Caro,


    seit dem 10.10. sollten doch fünf Namensvorschläge für oben genannten Stern mit Exoplanet, die eine sechsköpfige Auswahlkommission des Hauses der Astronomie, zu der du, Caro, selbst mitzählst, als Favoriten vorausgewählt hat, zur öffentlichen Abstimmung gestellt werden.


    Am dritten Tag, ab dem die Abstimmung laufen sollte, ist aber auf der angegebenen Seite


    https://www.exoplanet-benennen.de


    immer noch die Eingabemaske für weitere Namesvorschläge zu finden.
    Ab wann werden denn die fünf wählbaren Vorschläge zur Auswahl gestellt?


    CS.


    Hubertus

    Suche lange ausziehbare Holz- oder Alu-Beine für eine Vixen-Montierung (soll für eine NP-Monti sein, doch sind die für Vixen-GP´s ähnlich) für einen Refraktor. Ich liebäugelte zwar auch schon mit hohen Beinen an einem Stück, doch im schrägen Gelände sollten sie Höhenunterschiede ausgleichen können.
    Da ich einen Refraktor zur visuellen Sonnenbeobachtung im Kalzium-Licht bei möglichst geringer Vergrößerung darauf montieren will, müssen es gar nicht die allerstabilsten Beine sein.
    Also: Wer seiner Montierung mal ein stabiles Stativ (etwa der Marke mit "B" oder was "Selbstgeschnitztes") gegönnt hat und die ursprünglichen Beine noch irgendwo rumliegen hat und nicht mehr wirklich benötigt, kann mir sein Angebot machen. Nur sollte es um 120cm hoch sein.


    CS.


    Hubertus