Posts by Rieger

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    Nachtrag:


    Jörg hat genau auf die Seite der "Farbenblinden" gelinkt, die ich auch meinte. Zu meinen Beobachtungen sei ergänzt: Ich beobachtete dabei nicht vom Mount Everest aus, sondern mit meinen Schülern, dies bestätigen könnten) von einem Sportplatz in Bochum-Werne (mitten im Ruhrgebiet)aus, allerdings bei klarer -8°C -Nacht.


    Hubertus

    Hallo ihr 8"-User,
    die ihr schon Farbe seht. Offenbar seid ihr nicht farbenblind! Das bertifft ja mehr als viele wahr haben wollen. Ich benutze 10" und war freudig überrascht, wie schön bunt es im Space damit ist. Hatte wohl zuvor mal im Chat nur Farbenblinde sich austauschen gelesen, die 10" oder gar 8" fürs Farbsehen völlig ausschlossen. Ich sah Orions M42 auf anhieb bläulich mit ausgeprägtem Dunkelrotbereich drumherum. M57 (Ringnebel) zeigt von innen bis außen schon alle Regenbodenfarben, natürlich nicht so kräftig, wie auf Fotos und Drucken, aber bunt. Das wird die 12", 14" und mehr-User, die wohl farbenblind sind jetzt sehr neidisch machen, aber es hängt wohl doch sehr mit dem Farbsehvermögen des Beobachter zusammen.


    Ich wünsche allen, dass "alles so schön bunt" bleibt


    Hubertus

    Marc,


    als Sternfreund, aber hauptberuflicher Reli-Lehrer (der somit eher im metaphysischen Sinne für den Himmel zuständig ist), muss ich sagen, dass mich der Anblick dieser historischen Refraktoren regelrecht in "mystische Verzückung" versetzt. Und obwohl, wie es allen Mystikern geht, dabei eigentlich immer das Medium Sprache zur Beschreibung versagt, versuche ich es dennoch mit einem Begriff: Du hast uns regelrecht "optische Orgasmo-trone" präsentiert.


    Weiter erfolgreiche Suche


    Hubertus

    Hallo Holger,


    ich muss Andreas recht geben: Ein gescheites Stativ bringt enorm was.
    Ich habe mir aus 30x40mm Pinienleisten aus dem Baumarkt eins gebaut mit ausziehbaren Beinen, das stabiler wurde, als Vixen-Alustative. Als weitere Versteifung die 10mm Schraube, die die Monti mit der Basisplatte verbindet, ersetzt durch einen Gewindestab, der bis zur Ablageplatte reicht und mit Muttern in einer zentralen Bohrung fixiert wird. Als Clou habe ich mir auch mal Stahlmanschetten fürs Innenleben der Monti drehen lassen: Da die Feststellschrauben an Rekt.- und Dekl.-Achsen auf Hartplastikringen drücken, habe ich die Stahlmanschetten daraufgestülpt. So getunt verkraftet die Monti einen 114x900er Spiegel recht gut. Wenn mein letzter Tipp schon einen Metallverarbeiter im eigene Umfeld erfordert, so kannst du selbst für ein stabilers Stativ sorgen. Das meiste Geschwinge kommt aus den Billig-Beinen.
    Viel Spass beim Basteln


    Hubertus

    Hallo WR,


    ich möchte mich im Laufe des kommenden Jahres fest mit einer Sternwarte im Sauerland etablieren. Dazu habe ich schon günstig eine Montierung ergattert, die man fotographisch mit einem Zentner Optik belasten kann. Dachte dabei daran, einen leichtgebauten (dann ehemaligen) Dobson parallelaktisch zu montieren. Daher meine Frage: Was wiegt dein Tubus? Welcher Brennweite hat er? Wollte mal vorsichtig lauschen, welche Dimensionen von Teleskopen da möglich sind.


    Klare Nächte
    Hubertus

    Hallo Gunnar,


    Ich glaube, ich habe genau den Bresser, den du meinst: Ein 80x1200er Bresser-silver-line-Refraktor, Art.-Nr.: 47-0500, Fraunhofer-Optik auf einer Vixen-NP.-Montierung. Das Instrument besaß anfang der 80er im Raum Bochum gewissen Kultstatus: Es war beim damals überregional bekannten Optikhändler Wilhelm Hamer dessen meistverkauftes Lieblingsfernrohr.
    Benutze als Hauptrefraktor heute einen 125x1560er Lichtenknecker aus ehem. Bestand vom Hannes Hase-Bergen, der sich hier zum 80x1200er auch schon äußerte. Den Bresser wollte ich zuerst verkaufen, doch aus sentimentalen Gründen (erstes selbstfinanziertes Fernrohr) behielt ich ihn und seit ich günstig eine Protuberanzenansatz für 1200mm Brennweite erstand, dient der Bresser mir heute als Sonnenteleskop.
    Wenn du also was zu dem Teil wissen oder sehen willst, melde dich auch unter E-mail bei mir:
    hubertus_rieger(==>)t-online.de


    Klare Nächte


    Huberus

    Hallo Blackpearl,


    habe zur Zeit folgendes anzubieten:
    Einen 80x910 Refraktor auf Astro 3-Montierung auf sehr stabilem Holz-Eigenbau-Stativ. Das Teleskop (ein Celestron-Firstscop mit 6x30 Sucher) diente mir kurz als Leitrohr, wurde aber fast ungenutzt durch ein größeres ersetzt. Die Montierung stammt von einem Lidlskope der ersten Stunde (als sie noch Optus und nicht Skxlux hießen, als also die Klemmschrauben noch nicht auf Plastikringe drückten und Lidlspopes noch 270 DM kosteten). Die gleichbleibend schwabbeligen Alu-Stativbeine habe ich durch ein ausziehbares Selbstbaustativ aus Pinienholz ersetzt, das sogar stabiler geworden ist, als das Vixen-Alustativ für meine Polaris-Monti. Hatte Monti + Stativ als Basis für eine "Russentonne" benutzt, deren Optik mich außer zur Fotographie zur visuellen Beobachtung nicht überzeugte. Ich nehme an, du brauchst Okulare dazu: Könnte ein 25mm Otho, ein 12,5mm Plössl und ein 7mm Ortho dazu tun. Wenn du wünschst kann ich dir auch ne simple Nachführung dazutun, welche die Beobachtung bei hoher Vergrößerung vereinfacht (zur Fotographie eignet sie sich mangels ordentlicher Steuerung nur eingeschränkt).


    Preisvorstellung: Teleskop mit Stativ und Monti 200Euro
    Mit Okus 240Euro
    mit Okus und Motor 280 Euro
    Melde dich bei Interesse unter
    hubertus_rieger(==>)t-online.de


    Ansonsten viel Erfolg bei deiner Suche


    Hubertus

    Hallo Wolfgang,


    dein Problem kann nervig sein. Es ist dabei egal, ob der Sucher am oberen, mittig oder an unteren Ende sitzt. Allein, dass er nicht in der Verlängerung der Dekl-Achse sitzt, bringt die Umwucht. Habe an meinem 250x1500er auch einen 12,5x70er Sucher. Da bei mir alles sehr "konservativ", d.h. sehr massiv ist, spielt der Sucher kaum ne Rolle. Doch als es mich nervte, immer neu auszuwuchten sobald man kleine oder große Okulare auswechselt (große Nagler bringen ihre 2 kg), habe ich mir ein Laufgewicht am Tubus so angebracht, dass von vorne betrachtet OAZ, Sucher und Laufgewichtstange so um den Tubus herum angeordnet sind, dass sie "weitgehend" im Gleichgewicht sind. D.h. wenn alle drei das exakt gleiche Gewicht hätten, müßten sich im 120° Abstand um den Tubus herum angebracht werden. Neben dem Auswuchten in der Länge des Tubus brachte das auch Entlastung in Bezug auf das von dir geschilderte Problem.
    Mein Vorschlag bedeutet zwar etwas mehr Gewicht, doch dafür wuchtet man schnell aus, wenn man unterschiedliches Zubehör verwendet.
    Nicht verheimlicht werden darf, dass natürlich schweres Zubehör am OAZ auch immer wieder etwas Umwucht zwischen das Zubehör rings um den Tubus bringt, doch nur noch minimal.


    Tschüss


    Hubertus

    An Alle,


    Danke schon mal für die ersten Tipps, die mich auch als E-mail erreicht haben. Wer mit seinem Latein noch nicht am Ende ist, für dessen weitere Tipps wäre ich weiterhin dankbar. Wenn es jemandem weiterhilft, dem könnte ich auch ein Foto der Montierung zu-mailen. Dann erführe ich auch mal den Namen der Monti.


    Bis auf weiteres


    Hubertus

    Hallo Rainer,


    irrsinnig leicht sind auch die 102x1000er Refraktoren von Bresser. Habe anlässlich der zurückliegenden ATT ein älteres Stück günstig erworben und nun auf meinem 250x1500er. Das Famose ist, dass der 102er genau so wenig wiegt wie das 80x910er Firstscope von Celestron, das an der Stelle zuvor saß. Schau dich also ruhig auch mal nach einem älteren Bresser um.


    Gruß


    Hubertus

    Hallo Sternfreunde,


    habe zum Jahresanfang einen "Fitsch" gemacht und einen katadioptrischen Reflektor (Model No. 16T) der "Traditionsmarke" Tasco erworben, mit der viele von euch sicher auch mal groß geworden sind. Die baugleichen 153x1310-Reflektoren vertrieb um 1980 auch Firma Bresser (BRESSER Blue-line, Art.-Nr. 47-2000). Das Tasco überarbeite ich gerade für einen Schüler meiner Astro-AG. mit knappem Budget. Die stabile Montierungen dieses Instrumente ist mir namentlich nicht bekannt. Sie ist an Stabilität mit den Vixen GP-Montis zu vergleichen. An den Schraubenlöchern für den Nachführmotor lassen sich problemlos die Vixen-NP-Motoren anflanschen. Das Problem ist nur, dass Vixen Motoren für Zahnkränze mit 144 Zähnen an der RA-Achse ausgelegt sind, besagte Tasco-Montierung aber 180 Zähne hat. Somit stellen sich folgende Fragen: Wo bekommt man einen entsprechenden Wandler her, der einen Vixen-Motor mit 62,5 Hz anstelle der üblichen 50 Hz beschickt? oder:
    Besitzt jemand eine entsprechende Nachführung, die er/sie mir verkauft? oder: Gibt´s Tüftler, die einen Wandler für eine Vixen-Steuerung zusammenzaubern.
    Auf der Astronomie.de-Site erhielt ich bereits den Tipp, bei Boxdörfer nachzufragen, was ich bereits tat. Unbefriedigend ist jedoch, dass Boxdörfer moderne 2-Achsen-Steuerungen (meist sogar mit GOTO-Funktion) anbietet, die man an dem Tasco nur zu 50% ausnutzen kann, da an der Dekl.-Achse kein vollständiger Radkranz sitzt, sondern nur eine Verstellmöglichkeit zur Korrektur innerhalb weniger Grade. Ich investiere ungern einen hohen Preis für ein Gerät, dass ich (bzw. mein "armer" Schüler)zu max. 50% nutzen kann. Wir bräuchten also nur eine steuerbare Ein-Achsen-Nachführung.


    Für konstruktive Lösungen bedanke ich mich schon jetzt und warte auf eure sibyllinischen Weisheiten


    Hubertus