Posts by huxtebude

    Hallo Alois!


    Danke für den Tipp, ich werde das mal machen. Dass die Kanäle sich beim Pressen in der Mitte etwas mehr zusetzen hatte ich schon gemerkt. Nach dem letzten Polieren haben sie sich sowieso ziemlich zugesetzt, daher hätte ich sie sowieso erst mal wieder etwas geweitet wenn ich mit dem Tool weiter gemacht hätte, was ich aber dann wohl auch tun werde.


    Viele Grüße,
    Florian

    Hallo,


    ich habe irgendwie in Erinnerung, dass ich mal gelesen habe, eine Spiegeloberfläche müsse (4 Mal?) genauer als eine Linsenoberfläche sein.
    Ist das richtig?


    Und wenn ja, wieso, ich kann mir das momentan nicht so ganz erklären.


    Viele Grüße,
    Florian

    Hallo,


    ich poliere gerade an meinem 14" Spiegel. Die Mitte ist schon auspoliert wohingegen der Rand noch zurückgeblieben ist. Ich kann den Taschenlampenreflex deutlich erkennen (Laserpointer hab ich nicht, aber die Lampe tut ja das gleiche).
    Auch im Foucaulttest sehe ich, dass der Rand noch eine längere Brennweite als die Mitte hat.
    Heute habe ich mal auf ein anderes Poliermittel gewechselt, in der Hoffnung, dass es schneller poliert. In der Mitte hat sich im Foucautlbild auch einiges getan. Sie ist jetzt sphärisch, abgesehen von einem kleinen Zentralberg.
    Die "Mitte" hat ungefähr den halben Spiegeldurchmesser. Ab da beginnt dann langsam der zurückgebliebene Rand. Man kann beim Foucault auch leicht das zurückgeworfene Streulicht vom noch nicht auspolierten Rand erkennen.


    Bisher poliere ich mit einem Werkzeug in knapp Spiegelgröße und zwar MOT. TOT nicht, weil es die Pechhaut auf einer Granitplatte sitzt und die nicht versiegelt ist. Ich habe mir mit TOT schon einige Kratzer eingefangen seitdem habe ich es nicht mehr gemacht.


    Um den Rand aber stärker zu bearbeiten wäre TOT ja nicht schlecht.
    Kann ich das auch einfach mit einem kleinen 6" Tool aus Glas machen, das ich noch von einem älteren Spiegel übrig habe? Die Pechhaut würde ich neu gießen. Zum Parabolisieren müsste ich ja sowieso besser auf was "Kleineres" umsteigen.
    Und wenn ja, wie mache ich die Striche? Immer über den Rand gehen und die Mitte erst einmal komplett auslassen? Oder muss ich auch über die Mitte? Ist es so nicht schwerer Astigmatismus zu vermeiden?


    Vielen Dank schon einmal und viele Grüße,
    Florian


    P.S. Ich hatte auch einmal versucht die Mitte des Tools einzudrücken beim Pressen mit etwas Papier dazwischen, das hatte allerdings nicht lange gehalten und das Tool war wieder komplett angepasst. Und Verbesserung hatte ich da auch nicht gespürt.

    Ok, 96% und 75% sind dann doch ein Unterschied! Das wäre extrem viel (bzw. wenig).
    Wusste ich gar nicht, dass es zu solchen Problemen kommen kann.
    Kann man denn bei Fangspiegeln davon ausgehen, dass sie eine gute optische Qualität haben, wenn man sie von einem "Markenhersteller" kauft, oder gibt es hier auch Unterschiede von Hersteller zu Hersteller, oder sogar Ausreißer innerhalb einer Produktionscharge?

    Viel wichtiger als die Reflektivität ist die optische Qualität. Ob ein Spiegel nun mit 96% oder 90% reflektiert, wird wohl kaum jemand im praktischen Vergleich unterscheiden können. Viel schlimmer wäre eine schlechte optische Qualität. Dann doch lieber einen guten 90% Spiegel als einen 96% Spiegel mit Astigmatismus oder sonstigen Problemen.


    Grüße,
    Florian

    Absolut genial! Gratulation!


    Die besten ISS-Fotos die ich bisher gesehen habe. Wenn du was mit dem Shuttle auf die Reihe (bzw den Bildsensor) bekommst dann bitte wieder hier einstellen. Unglaubliche Fotos!


    Grautulation nochmal,
    Florian

    Hallo Martin,


    mir ist exakt das Gleiche passiert auch mit dem 14er, und auch beim ziemlich am Ende des Feinschliffes beim Abheben des Tools. Zum Glück ist meiner genau wie bei dir auch zum Rand hin weggeplatzt und hat die Spiegelfläche so gut wie nicht beeinträchtigt.
    Nicht entmutigen lassen, und weitermachen :)


    Grüße,
    Florian

    Hallo,


    danke für eure Antworten!
    An die Obstruktion hatte ich noch gar nicht gedacht. Das stimmt. Vielleicht liegt das daran, dass ich das eher immer mit etwas vor dem Hauptspiegel in Verbindung gebracht hatte, weniger mit dem Spiegel selbst.
    Dass ich den 14" Spiegel auf jeden Fall als erstes fertig stelle steht außer Frage. Wenn, dann wäre der Cassegrainspiegel etwas für danach geworden.
    Wenn das kontrastmäßig dann eine halbe Katastrophe wäre (so hört es sich an, nach dem was ihr sagt) dann lasse ich das bleiben. Ich habe irgendwo gelesen, dass man den Kontrast mit einem Teleskop ohne Obstruktion vergleichen könnte, das eine Öffnung des Teleskops - Obstruktion besitzt. In diesem Fall z.B. 400mm - 200mm = 200mm.
    Wieso ist das so mit dem Kontrast? Wenn die Spiegelfläche vergleichbar mit dem 14er ist und sozusagen nur "weiter nach außen rückt"?


    Grüße,
    Florian

    Hallo,


    eigentlich bin ich ja momentan dabei, mir einen 14" Spiegel für einen Newton zu schleifen.
    Aber ich bin auf etwas gestoßen, das mich schon irgendwie reizt: ein 40cm "Parabol"-Spiegel der recht günstig angeboten wird (denke ich zumindest).
    Wurde anscheinend im Keller gefunden und soll nun verkauft werden [:D]
    Von daher weiß ich natürlich nicht genau ob das nun wirklich ein Parabolspiegel ist, oder nicht etwa eine Sphäre oder Hyperbel.
    Die Verspiegelung sei nicht mehr gut, und müsse neu gemacht werden, er hätte ihn aber schon gereinigt [:0]
    Und er hat ein 20cm Loch in der Mitte. Das und die Parabolform weist doch auf einen Cassegrainspiegel hin, oder? Mich wundert nur, dass das Loch 20cm Durchmesser haben soll, ist ein bisschen sehr groß...
    Bei einem Cassegrain müsste der Spiegel dann doch irgendwo bei f/3 oder f/4 liegen, oder?
    Ich gehe eigentlich schon davon aus, dass er Kratzer hat und die Oberfläche vermutlich sowieso nicht mehr zu retten ist. Leider habe ich den Spiegel noch nicht gesehen.
    Aber zumindest als "Rohling" für einen Newtonspiegel wäre das ja bestimmt nicht schlecht, denke ich mir. Die Brennweite könnte ich ja noch etwas verlängern.
    Wenn der 14" Spiegel fertig ist, kann ich ja mein Granittool von diesem verwenden, das ist dann auch schon von der Form etwas angepasst.
    Kosten soll das Ganze 150€. Inklusive Halterung (was auch immer das sein mag.... eine Spiegelzelle?)
    Von der Fläche her wäre das am Ende ja in etwa gleichwertig mit dem 14" Spiegel. Vorausgesetzt das mit dem 20cm Loch stimmt.
    Meint ihr das ist es wert sich das mal anzusehen? Er wohnt nämlich nicht ganz in der Nähe, aber das wäre auch kein großes Problem.
    Könnte es beim Schleifen z.B. Probleme geben durch die Bohrung in der Mitte?


    Grüße,
    Florian

    Hallo! Danke für die Tipps, es sind wirklich nur Wasserflecken. Hatte den Spiegel nochmal kurz gesäubert nachdem ich ihn jetzt im Teleskop eingebaut hatte und beim Trocknen hat dann etwas Wasser Rückstände dagelassen. Ich frage nur, weil ich sonst wohl besser mit destilliertem Wasser reinige, damit keine Flecken entstehen.
    Die Rückstände am Rand (nicht nur an der Fase) müssten eigentlich sogar noch vom Feinschliff sein. Teilweise grünlich, teilweise gelblich. Ich werde eure Reinigungstipps einfach mal ausprobieren.


    Viele Grüße,
    Florian

    Gestern Abend war es endlich so weit: der Spiegel hatte sein erstes First-Light!!! Naja, es war eher noch ein "beta-firstlight" das Teleskop ist noch nicht zu 100% fertig, auch die Dobsonmontierung fehlt noch. Ich konnte es aber nicht abwarten und habe alles schonmal provisorisch zusammengebaut. Das Ganze dann praktisch aus der Hand gehalten, die Spiegelbox war auf dem Boden aufgelehnt. Aber für den Mond hat es gereicht, das Bild war ein bisschen zittrig aber es ist schön durch den eigenen Spiegel zu schauen! Auch Jupiter habe ich mir mal angeschaut dafür musste ich das Teleskop aber fast waagerecht auf die Wiese legen!
    An einen Sterntest war leider absolut noch nicht zu denken, erstens aufgrund der (noch) fehlenden Montierung und zweitens weil der Hauptspiegel absolut dejustiert war, da er immer hin- und herrutschte. Meine Spiegelzelle sieht so aus, dass der Spiegel auf drei Gummipfropfen aufliegt, und am Rand der Spiegelzelle sind dann nochmal drei "Haken" die das Verrutschen oder Herausfallen des Spiegels verhindern sollen. Die Haken sind versetzt zu der Anordnung der Auflagepunkte angebracht. Nun hält das mit diesen Haken da nicht wirklich, ich kann die Zelle zwar auf den Kopf stellen, ohne dass der Spiegel rausfällt, aber er rutscht immer zur Seite, wenn ich das Teleskop waagerecht lege.
    Kann ich den Spiegel vielleicht mit etwas Silikon ankleben? Natürlich besteht die Gefahr, dass der Spiegel sich dann bei Abkühlung verspannt, das ist mir schon klar, aber wenn ich ihn nur an einem der Auflagebunkte anklebe müsste das ja schon dem Verrutschen erfolgreich entgegenwirken und verspannen sollte er sich dann auch nicht, oder besteht die Gefahr trotzdem?
    Der Spiegel wurde jetzt sogar von verschiedenen Foucaulttestern getestet und laut den Werten sollte er einen Strehlwert von über 95% haben. Würde ich dem Programm glauben vermutlich sogar noch mehr, aber das wäre dann sehr optimistisch, wer weiß welche (wenn auch kleinen) Fehler sich da noch addieren, die mit dem Foucaulttest nicht so gut ausgemessen werden können.
    Ich habe dann noch eine Frage zum Verspiegeln, muss ich den Spiegel wirklich absolut lupenrein machen, oder wird der von Befort nochmal vorher gereinigt? Wie sieht es mit Rückständen an der Spiegelseite aus, die wohl noch vom Feinschliff stammen, müssen die unbedingt entfernt werden, das würde nämlich vermutlich schwierig. Und Wasserflecken auf dem Spiegel?


    Danke für eure Unterstützung :) Ein Sterntest folgt auch noch, aber erst wenn ich alles vernünftig zusammengebaut habe!
    Grüße,
    Florian

    Noch was anderes, wenn man, sagen wir mal unter 100x Vergrößerung bleibt, würde es dann wirklich auffallen, wenn man statt 0,7 0,9 Strehl hat? Die wirkliche Qualität eines Spiegels lässt sich doch erst bei hohen Vergrößerungen erkennen, oder?
    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich auf hohe Vergrößerungen verzichte und ich deshalb keinen Wert auf einen guten Spiegel lege (im Gegenteil!). Ist rein theoretisch gemeint.


    Grüße,
    Florian

    Jepp, das Teleskop ist so eine Sache über die ich mir jetzt langsam mal Gedanken machen muss. Ich wollte es sowieso unbedingt fertig haben, bevor der Spiegel weggeschickt wird zum verspiegeln.
    Ich mache mir momentan Gedanken über den Fang- und den Hauptspiegelhalter, die sollten ja einigermaßen stabil sein. Aber da lass ich mir noch was einfallen.


    Den Tester verbessern wird schwierig, das Problem ist weniger das ablesen, sondern der ungenaue Lauf des Testers auf der Unterlage. Da müsste ich einen komplett neuen Tester bauen, das ist mir ehrlichgesagt zu viel Aufwand. Die Sache ist auch die, dass ich erstmal einen besseren als den jetzigen hinbekommen muss.


    Grüße,
    Florian

    Es geht sehr gut voran, könnte eigentlich kaum besser sein. Ich stoße allerdings an die Grenze der Genauigkeit meines Foucaulttesters. Es lohnt sich nicht mehr viel weiterzumachen, ohne genauer messen zu können.
    Mir fehlen jetzt noch irgendwas zwischen 0,1 und 0,3mm Schnittweitendifferenz zur Parabel (bin wohl direkt da angekommen, ohne nochmal zur Sphäre zurückzugehen). Im schlimmsten Fall liegt der Strehlwert knapp über 0,8.
    Hier mal ein paar Testreihen, ich habe immer drei Werte gemittelt. Alle Messungen stellen die momentane Spiegeloberfläche dar.
    1. Messung: mittlere Zone 0,71mm, äußere Zone 1,21mm.
    2. Messung: mittlere Zone 0,48mm, äußere Zone 1,06mm (nach dieser Messreihe wäre der Spiegel annähernd perfekt)
    3. Messung: mittlere Zone 0,67mm, äußere Zone 1,33mm.


    Die Werte stellen immer die Schnittweitendifferenz zur inneren Zone dar und sind jeweils aus drei Messungen gemittelt worden. Die Soll-Werte liegen bei 0,471 für die mittlere und bei 0,931 für die äußere Zone.
    Ich hoffe nur, dass mein Foucaulttester nicht noch irgendwo einen generellen Fehler hat. Wenn nicht, dann könnte ich den Spiegel in diesem Zustand schon fast verspiegeln lassen.
    Ich werde jetzt noch mal 10 Minuten zentrale Striche machen und dann noch mal ordentlich messen, mit außreichend Abkühlzeit und sagen wir mal 10 Messungen, am besten sogar den ganzen Aufbau bei jeder Messung neu machen (um irgendwelche Fehler hierdurch auszuschließen bzw. zu verringern), dann müsste die Messung schon etwas genauer sein.


    Großen Dank übrigens an euch, besonders auch an Frank! Ist schon klasse so ein Forum :)
    Grüße,
    Florian

    Das es so gesehen nicht viel ist, ist mir klar. Aber wenn ich mir gleichzeitig dabei vorstellte, dass ich diese 5qmm durch polieren wegbekommen muss kam es mir schon recht viel vor. Das Polieren funktioniert ja nach nem anderen Prinzip als das Schleifen.
    Was mache ich eigentlich wenn mein Spiegel fertig ist? Dann hab ich ja gar nix mehr zu tun?! Ok, ich muss das Teleskop noch fertigstellen, aber dann? Kann man das Tool (6" Borofloat Rohling) denn irgendwie noch weiterverwerten? Z.B. als Tool für einen 8 Zoll oder 12 Zoll spiegel? Aber zumindest am Anfang bis zum Polieren ist man mit nem Volltool bestimmt besser bedient. Und aus dem Tool selbst einen Spiegel machen?


    Nur so ein Gedanke, erst mal lieber das jetzige Projekt beenden ;) Bin schon froh, dass ich schonmal so weit gekommen bin. Man liest ja manchmal, dass der Spiegel etwas unterkorrigiert sein sollte, aber das ist doch bei den "modernen" Glastypen nicht so, oder? Mein Spiegel ist aus Borofloat, also sollte ich nun so nah wie möglich an die ideale Parabel rankommen?


    Grüße,
    Florian

    Ok, mal eine kurze Rückmeldung. Ich habe nach ca. einer Stunde Polieren mit 1/3 Überhang (scheinbar) schon nen ziemlichen Fortschritt bemerkt, der allerdings durch ne halbe Stunde Polieren mit maximalem Überhang wieder zu Nichte gemacht wurde. Mittlerweile habe ich auch bemerkt, dass ich vergessen hatte die Werte für die mittlere Zone umzurechnen, denn ich habe mit meinem Foucaulttester erst die äußerste Zone eingestellt und diesen dann immer weiter vorgeschoben.
    Auf jeden Fall hatte ich durch die Erkenntnis dass der große Überhang nur negativ wirkt wieder mit 1/3 Überhang gearbeitet. Es hat ein bisschen was gebracht, aber nur für die äußerste Zone. die mittlere ist praktisch gleich geblieben.
    Danach hab ich es einfach mal mit zentralen ca. 1/3 langen Strichen probiert und siehe da, ich glaube ich habe gefunden, was wirklich etwas bringt. Die Werte sind sofort schlagartig besser geworden. Ich bin nun schon bei 1/2 Lambda und 0,4 Strehl *freu*! Offensichtlich muss meine Pechhaut sehr effektiv arbeiten, wenn sie so viel Glas in nur einer halben Stunde abträgt?! Ich werde jedenfalls jetzt die Polierphasen verkürzen und häufiger messen, sonst habe ich nachher noch das gleiche wie ich es am Anfang hatte, nur in die andere Richtung gebogen :o


    Viele Grüße,
    Florian

    Lol, ich glaube das mit dem Cassegrain lasse ich lieber ;) Natürlich meinte ich "zu großen KR" war wohl nicht ganz so Konzentriert als ich den Beitrag verfasst hatte.
    Die Kanäle des Tools sind am Rand eher kleiner als in der Mitte, also umgekehrt.
    Wie lange könnte so etwas denn noch dauern? 5,5mm^3 sind doch noch ne Menge, oder?


    Grüße,
    Florian

    Ja klar, da hab ich mich natürlich verschrieben, der Spiegel liegt natürlich unten!
    Aber grundsätzlich ist die vorgehensweise doch richtig, oder? Dann gehe ich lieber etwas auf Nummer sicher und schaue erstmal wie es sich entwickelt.


    Danke,
    Florian

    Hallo,


    ich habe jetzt endlich mal einen "richtigen" Test gemacht - falls man das mit meinem Foucaluttester so nennen darf. Mittlerweile ist auch der Messschieber wieder angebaut.
    Ich habe vier Messungen durchgeführt, von denen ich drei gemittelt habe und eine weggelassen habe, da sie mehr als 0,5mm Abweichung hatte. Aber auch unter den verwendeten Werten beträgt eine größere Abweichung knapp 0,3mm wobei bei den restlichen fünf Werten aber die Abweichung zwischen den Messreihen recht klein ist.
    Ok, hier ist das Ergebnis:

    Nicht auf das Datum achten, das ist noch von dem Tag als ich die Datei neu abgespeichert hatte, die Werte sind natürlich von heute.


    Übrigens habe ich noch leichte Probleme mit dem Test, da die Spiegelseite, die der Rasierklinge gegenüberliegt, verdunkelt wird, wenn man zu weit seitlich an der Klinge vorbeischaut. Ich gehe schon so nah ran an die Klinge wie es möglich ist, aber durch dieses Phänomen kann ich den linken und den rechten Teil der äußeren Zone nicht gleichzeitig sehen, das macht den Test extrem aufwendig, da ich immer erst die eine Seite und dann die andere Seite anschauen muss. Komischerweise ist mir das ohne Coudermaske bisher noch nicht aufgefallen.


    Habe seit der ersten allerersten Ansicht des Spiegels im Foucaulttest bestimmt 4 Stunden poliert, wobei ich nicht den Eindruck habe, dass es besonders voran geht, aber ich werde jetzt nochmal ne Stunde oder so auf diese Weise weiter machen, und schauen, was sich verändert an den Werten. Ich mache im Moment Striche, die so lang wie möglich sind und so viel Überhang wie möglich haben, jedoch so, dass der Spiegel nicht droht abzukippen. Und ohne Druck natürlich.
    Zur Mitte hin geht der Spiegel ja einigermaßen aber der Rand hat einen viel zu geringen Krümmungsradius.
    Kann man denn die Striche noch mit ruhigem Gewissen so machen, dass der Überhang so stark ist, dass die Mitte des Tools praktisch über dem Rand des Spiegels liegt? Wenn ich mir das richtig vorstelle, so müssten das doch die Striche sein, die am meisten nutzen momentan, jedoch besteht ja die Gefahr der rundpolierten Kante. Wie seht ihr das?


    Viele Grüße, und danke für die Hilfe!
    Florian

    Ich habe eine Coudermaske mit 3 Zonen, aber die habe ich noch nicht eingesetzt, ich dachte nicht, dass es so viel Sinn macht, wenn die Form noch überhaupt nicht ansatzweise stimmt. Die 3,5mm hatte ich nur abgeschätzt und zwar ist das die Differenz des Krümmungsmittelpunktes bis zum Rand. Wenn ich allerdings den kompletten Rand einigermaßen eingebunden haben möchte dann sind es sogar 5mm. Ich hatte jetzt gedacht, wenn ich mal ne Stunde poliere oder so, sind es vielleicht nur noch 3mm, aber anscheinend brauche ich wirklich die Maske um Veränderungen festzustellen, ich weiß ja sonst auch gar nicht wo ich gerade den Krümmungsmittelpunkt messe.

    Ich habe jetzt drei Stunden auf diese Weise poliert und muss sagen es ändert sich kaum etwas. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob sich überhaupt etwas verändert hat. Wie lange kann so etwas schätzungsweise dauern? Kann man das Ganze irgendwie beschleunigen, außer mit dieser seltsamen "Daumenmethode" von Stathis, denn bei mir ist es anscheinend nicht nur ein 1,5cm breiter Rand, sondern fast der ganze Spiegel, nach außen immer flacher wird, bzw. der Krümmungsmittelpunkt weiter vom Spiegel wegrückt desto größer der Radius der jeweiligen Zone wird.

    Endlich habe ich es hinbekommen!!!
    Ich habe mich heute Abend stundenlang mit dem Test auseinandergesetzt und nun endlich festgestellt, dass der Rand einen Unterschied des Krümmungsmittelpunktes im Gegensatz zur Mitte von über 3,5mm hat (!!!). Für meine Parabel bräuchte ich nur 0.93mm oder so was in der Richtung.
    Der Tester ist leider momentan nicht so ideal, deshalb habe ich es so gemacht, dass ich den gesamten Tester verschoben hatte und zur Kontrolle am Boden ein Lineal angelegt war, werde das mal reparieren, sodass ich wieder mit dem Messschieber arbeiten kann. Sicherlich war das jetzt keine besonders genaue Messung, aber der extreme Randbereich ist unbestreitbar.
    Was mache ich nun am besten? Ich muss ja den Randbereich jetzt auf die Ebene der Spiegelmitte runterarbeiten, richtig? Also möglichst lange Striche mit Überhang, TOT? Ich denke ich probiere das einfach mal aus und dann sehe ich ja, was es bewirkt. Ich habe nur bedenken, dass ich mir dadurch eine extreme abgesunkene Kante einhandeln könnte (ich schätze sie ist bereits schon etwas abgesunken). Stathis schreibt um das zu verhindern sollte man eher etwas schnellere Striche mit weniger Druck machen, habe ich das richtig gelesen? Aber solange sich das Problem der abgesunkenen Kante durch abblenden von 1-2mm Randbereich erreichen lässt fände ich das nicht so tragisch. Hauptsache ich bekomme den Randbereich erstmal ordentlich hin.
    Außerdem hatte ich bei Stathis die Methode mit dem Daumenpolieren gesehen, da hätte ich aber sorgen, dann extreme unregelmäßige Zonen in den Spiegel zu bekommen. Ich werde einfach mal sehen, wie schnell das mit normalem Polieren geht, zu anderen Methoden kann ich ja immer noch greifen.


    Grüße,
    Florian

    Ich glaube hier überschneidet sich im Moment alles...
    Ich dachte eigentlich ich hätte eine gute Sphäre aber mittlerweile bin ich ziemlich verwirrt, ich glaube ich werde morgen mal weitersehen und jetzt erstmal schlafen gehen!


    Gute Nacht an alle!
    Florian