Posts by huxtebude

    Vielleicht hilft es einen Filter (UV-Filter, oder einfach ein Planglas) einzuschrauben, und die Kamera somit zu verschließen.


    Grüße,
    Florian

    Hallo Megana,


    ist das richig, oder ein Schreibfehler: 0,55mmm Dicke?


    Dazu dann die Größe.... das würde ich gleich wieder vergessen. Das verbiegt sich ja schon, wenn man es nur schief ansieht.
    Welche Art von Spiegel (ich gehe mal von Planspiegeln aus) bzw. für welchen Zweck sollen die Spiegel sein?


    Grüße,
    Florian

    Hallo Christian!


    Welche Unterlage verwendest du beim Polieren? Ist das nur das sichtbare Brett, oder ist darunter noch eine Art Teppich oder Tuch o.ä.?
    Wenn es nur das Brett ist, könntest du beim TOT Polieren später Probleme mit Astigmatismus bekommen. Die Form des Brettes drückt sich dann nämlich durch. Deshalb sollte man unbedingt noch eine Art Teppich oder ähnliches unterlegen.


    Viele Grüße,
    Florian

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: D_SPITZER</i>
    <br />Hallo Kai,
    erkenne ich das im 2. Bild deines letzten posts richtig, dass du nen Pt-Widerstand zur Temperaturmessung des Wasserbades im Becken hast?
    Grüße, daniel
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Ich denke, dass das was du meinst ein Heizstab für Aquarien ist.


    Grüße,
    Florian

    Hallo allerseits,


    ich gehöre auch zu der Fraktion, die ohne Filter beobachtet. Auch bei 16" keine Probleme. Sogar an einem 22-Zöller habe ich so schon den Mond beobachtet, ohne dass ich es unangenehm gefunden hätte.

    Sicher - wenn ich vorher richtig dunkeladaptiert war und dann auf den Mond schwenke blendet das im ersten Moment schon ziemlich, aber das Auge ist da extrem anpassungsfähig. Und nachher braucht das Auge natürlich lange, bis es sich wieder an die Dunkelheit gewöhnt hat, aber da hatte ich noch nie Probleme mit.
    Wenn der Mond scheint ist ja meist sowieso keine Galaxienbeobachtung etc. möglich, also gibt es dieses Problem recht selten.


    Wenn ich allerdings einen Filter anschaffen "müsste" würde ich gerade bei einem Polfilter besonders auf eine gute Qualität achten, eben wegen der zwei Glasflächen im Strahlengang. Wenn das zu teuer ist, dann doch lieber ein hochwertiger Graufilter (vorher am besten testen, welche Dämpfung persönlich am angenehmsten ist).


    Grüße,
    Florian

    Also ich verstehe das in etwa so, dass (mal angenommen wir sprächen hier von Saturn - nicht vom Mond) die Ringe des Saturn irgendwann praktisch verschwinden, weil wir direkt auf die Kantenebene sehen. Und damit auch senkrecht auf die Rotationsachse. Das geschieht zu zwei Punkten während eines Saturnjahres.
    Der Mond hat zwar keine Ringe, aber es müsste auch zwei Stellen geben, an denen wir senkrecht auf dessen Rotationsachse blicken.


    Grüße,
    Florian

    PC-Netzteile sind nicht ausgelegt für das Betreiben mit einer so geringen Last. Die Folge ist, dass sie eine sehr schlechte Effizienz haben, u.U. gar nicht anlaufen (je nach Modell) oder Schaden nehmen können.


    Viele Grüße,
    Florian

    Hallo "foohuu",


    du hast dir den Stern Sirius im Teleskop angesehen.
    Normalerweise wirst du ihn auch im Teleskop nur als Punkt sehen können. Du hattest aber wahrscheinlich schlechte Sichtbedingungen, weil Sirius schon recht tief stand, und musstest durch viel Atmosphäre gucken, die das Licht ja bricht. Daher erscheint dann ein Stern meistens etwas "tänzelnd" und bunt. Das ist ganz normal, nur optische Fehler, also nichts Reales, was du da gesehen hast.


    Grüße,
    Florian

    Also erreiche ich im Prinzip mit


    a) das Kippen des OAZ bis der Laserpunkt auf die Fangspiegelmitte(bzw. den Offsetpunkt) zeigt


    und


    b) das Verschieben des FS bis des Laserpunkt auf die Fangspiegelmitte bzw. den Offsetpunkt zeigt


    das gleiche Endergebnis, richtig? Jedenfalls solange ich den Fangspiegel nicht weiter rein oder raussetze, sondern nur seitlich verschiebe. Der einzige Unterschied ist ja dann die Lage des Strahlengangs zur Tubusachse und die dürfte ja Wurst sein, solange dadurch keine Vignettierung an der Öffnung entsteht.


    Grüße,
    Florian

    Hallo,


    danke noch mal für alle Antworten. Wir haben den Abend heute nochmal der Justage gewidmet. Erst als wir uns mal genau den Auftreffpunkt des Lasers auf dem Fangspiegel angesehen haben, ist langsam klar geworden, dass der Fangspiegel etwas versetzt werden muss (durch den OAZ schauend nach oben). Klar auch, dass - mit Laser ausgerichtet - der obere Teil des HS im FS nicht mehr sichtbar war.
    Wir haben den Fangspiegel jetzt um den Betrag versetzt und es passt alles. Justage mit Laser und Filmdose stimmen überein.
    Jetzt muss es nur noch klar werden, dann kann das FirstLight kommen!


    Vielen Dank an alle und viele Grüße,
    Florian

    Hallo,


    danke für eure Antworten. Ein Concenter Okular haben wir leider nicht.
    Müssen wir für 14" f5,3 wirklich einen Offset einstellen? Ich dachte, das braucht man erst bei sehr schnellen Systemen? Bzw. es passiert automatisch mit der Zentrierung des FS bei Blick durch den OAZ.
    Jedenfalls, den Fangspiegel hatten wir so eingestellt, dass er rund und mittig im Okularauszug erscheint. So gut es eben ging mit der Filmdose.


    Wie sollten wir denn nun am besten vorgehen? Von schiefem OAZ hat ja bisher keiner geantwortet, also liegt es doch an der FS-Justage generell?


    Ich würde jetzt so vorgehen:
    1. Fangspiegel noch einmal genau zentrieren im Tubus (Lineal, und drehen an den Halteschrauben der Spinne)
    2. Fangspiegel so einstellen, dass er rund im Okularauszug erscheint und mittig steht.
    3. Fangspiegel ausrichten, dass man den gesamten Hauptspiegel mittig im Fangspiegel sieht. (Mit Filmdose oder mit Laser?)
    4. Hauptspiegel justieren.


    Was mache ich, wenn es bei Punkt 3 dann immer noch Abweichungen von Laser zu Filmdose gibt? Es war immerhin nicht wenig Abweichung!


    Viele Grüße,
    Florian

    Hallo,


    wir wollten gestern einen neuen Newton justieren. Wir haben alles mit der Filmdose eingestellt (erst FS dann HS) und es sah schön konzentrisch aus.


    Dann haben wir einen Justierlaser in den OAZ gesteckt und gesehen, dass der Laserstrahl nicht auf die Mitte des HS zeigt.
    Der Laser an sich müsste eigentlich ganz gut justiert sein, denn wir haben ihn im OAZ gedreht, ohne dass der Punkt auf dem HS gewandert ist.
    Dann haben wir den Newton noch einmal per Laser justiert. Also erst den FS eingestellt, so dass der Laserpunkt auf die Mittenmarkierung des HS fällt und dann den HS eingestellt, damit der Laserstrahl wieder gerade zurückreflektiert wird.
    Mit der Filmdose sah dann aber alles total verstellt aus, man sieht nicht mehr den kompletten Hauptspiegel im FS.
    Woran liegt das?


    Ich vermute, dass es an der Ausrichtung des OAZ zur optischen Achse liegen könnte, also dass der OAZ leicht "schief" sitzt. Kann das die beschriebenen Phänomene verursachen?
    In den nächsten Tagen kommt sowieso noch ein anderer OAZ dran, wir wollten jetzt eigentlich nur mal den Haupstspiegel auf seine Qualität testen. Welche Justiermethode ist dafür denn dann besser geeignet (ohne den OAZ zu justieren?),Filmdose oder Laser? Ich vermute, dass der Laser da dann richtig liegt, dann hätte man aber etwas Abschattungen nachher am Bildrand durch die ungleichmäßige Ausleuchtung.
    Wirkt sich das auf den Sterntest des Spiegels aus?


    Vielen Dank und viele Grüße,
    Florian

    Hallo Gerhard,


    Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis!
    Musstest du nach der Bearbeitung mit den kleinen Tools eigentlich noch einmal glätten mit einem größeren Tool?


    Grüße,
    Florian

    Hallo,


    ich habe hier zwei Planflächen liegen, hatte ich mal auf dem ATT gekauft, waren wohl irgendwelche Filter. Beide haben definitiv eine Vergütung, die eine ist orange, die andere gelb. Vielleicht ist sogar das Glas selbst gefärbt, das weiß ich nicht genau.
    Die Dicke beträgt 10mm und der Durchmesser 7".
    Meint ihr das wäre etwas um einen Spiegel draus zu machen? Welches Material das ist weiß ich nicht. Blasen sind ein paar drin, aber die dürften nicht stören.
    Es geht mir hautpsächlich um die Dicke. Wobei ich denke, dass wenn 18" und größer mit 25mm Dicke möglich sind, dann sollten doch auch 7" und 10mm möglich sein, oder?


    Kann ich dadurch, dass sie bereits vergütet sind ausgehen, dass sie auch eine Verspiegelung aushalten würden ohne zu platzen?


    Viele Grüße,
    Florian

    Hallo Alex,


    nein, ich hatte vorher schon einen 6" Spiegel gemacht. Das mit dem Programm ist interessant, ich hatte sogar mal etwas über ein Programm gelesen, dass anscheinend die Fotos vom Foucault auswertet, sodass man praktisch gar keine Maske mehr braucht...
    Dass man immer so genau arbeiten sollte wie möglich ist mir schon klar, ich werde jetzt erstmal schaun was ich weiter mache.


    Grüße,
    Florian

    Hallo an alle,


    erstmal vielen Dank für eure Hilfe und eure Tipps!
    Ich habe die Rauheit nun besiegt, da ich noch einige Male korrigiert hatte und zum Schluss (da hatte ich wieder einen leichten Berg in der Mitte) mit dem Fullsizetool MOT fertigpoliert habe. Bei den Messungen habe ich zwar immer noch etwas Ungenauigkeit drin, aber alle Messungen liegen nun bei über 95% Strehl und etwa bei Lambda/10.
    Ohne eure Hilfe hätte ich vielleicht einen "unfertigen" Spiegel zum verspiegeln gegeben, also vielen Dank an alle, die mich zum weiterpolieren angeregt haben!
    Wie er dann letztendlich in Wirklichkeit abschneidet wird man wahrscheinlich erst am Stern sehen, aber dafür braucht er auch noch ein Teleskop (das noch nicht gebaut ist).


    Was hat es eigentlich mit dem Handtuch auf dem Spiegel auf sich? Jemand hatte angemerkt, dass es ich bei den Rauheiten um die "Abdrücke" des Handtuchs handeln könnte, mit dem der Spiegel abgedeckt war. Kann das sein? Das Handtuch, das drauf liegt, kann doch nichts an der Spiegeloberfläche verändern, selbst wenn es länger da drauf liegt. Oder ist es vielleicht so gemeint, dass dadurch die Spiegeloberfläche eine ungleichmäßige Temperatur hat (je nachdem wo das Handtuch aufliegt, und wo Luft dazwischen ist) und dann beim Polieren die kühleren Stellen nicht so gut mitpolieren wie die wärmeren?
    Ich habe nämlich momentan auch ein Handtuch auf dem Spiegel liegen, zum Schutz bis ich einen geeigneten Behälter habe. Das macht dem doch nichts aus, oder?


    Grüße,
    Florian

    Ich hatte übrigens in den letzten zwei Poliersitzungen eine wesentlich glattere Oberfläche hinbekommen, indem ich jetzt gleichmäßiger über alle Spiegelflächen poliere und den Druck etwas erhöht habe (hatte vorher fast gar keinen Druck mehr ausgeübt aus Angst vor rauer Oberfläche).

    Hier ein Foto meiner beiden Tools eines 14", das andere 6":



    Als Unterlage dient ein Drehteller aus Holz, auf dem ich einige Lagen Toilettenpapier (überall gleichmäßig) verteile und dann mit der Sprühflasche anfeuchte, damit der Spiegel "klebt" und sich beim Polieren nicht hin- und herschiebt.


    Grüße,
    Florian

    Hallo,


    danke für eure Antworten!
    Die Anmerkungen von Kurt zur Pechhaut verstehe ich nicht ganz, was möchtest du damit sagen?
    Es kam ein Vorschlag, woran mein Rauheitsproblem liegen könnte, und darauf hatte ich geantwortet, dass mein Tool nicht so aussieht, es also auch nicht daran liegen kann.
    Das mit den Temperaturen ist ein guter Tipp, ich achte schon immer darauf vor dem Polieren die Heizung aufzudrehen und das Tool anzuwärmen und vor dem Polieren nochmal gut an den Spiegel anzupassen.
    Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass ich denke, dass das Rauheitsproblem mit dem Austrocknen der Spiegeloberfläche (und somit der Abkühlung und Absenkung einzelner Punkte der Oberfläche) zusammenhängt. Außerdem mit meiner Polierweise, bei der ich vor Angst vor rauer Oberflächer immer langsamer und mit immer weniger Druck poliert habe, so dass das Tool am Ende wahrscheinlich gar keinen guten Kontakt mehr zum Spiegel hatte.


    Das mit den ungenauen Messergebnissen ist klar, aber da kann ich im Moment nichts dran ändern, ich kann die einzelnen Zonen in der Coudermaske eben nicht so exakt deuten.
    Wenn ich aber nun weitermachen sollte, muss ich da nicht den gesamten Randbereich runterbringen auf das Niveau der Mitte? Also mit dem Tool den Rand bearbeiten?


    Grüße,
    Florian

    Hallo,


    ich denke nicht, dass es an der Pechhaut liegt, die sieht eigentlich gut aus.
    Ich habe noch ein altes Foto:

    Ich hatte sie zwischendurch nochmal neu gemacht, aber es hat sich nicht viel verändert, nur ein paar Riefen weniger sind es (3 in der einen, 5 in der anderen Richtung).
    Ich hatte jetzt noch mal ne halbe Stunde mit dem Fullsize tool poliert, und das hat schon ne Menge gemacht, nur die Parabel hat's wieder etwas verändert, also nochmal mit dem 6" Tool korrigieren:


    Zwei Messungen hintereinander am selben Spiegel ohne Veränderung:



    Ja, ich weiß ich habe ne ziemlich große Messungenauigkeit drin!!


    Er ist auch um einiges glatter als vorher und es ist nur noch ein Hauch der vorherigen Struktur zu erkennen.
    Denkt ihr man könnnte den Spiegel so lassen?


    Danke,
    Florian

    Hallo Kurt,


    danke für deine Antwort, ich denke ich werde versuchen die Oberfläche zu glätten, mir bleibt ja eigentlich nichts anderes übrig. Nur das Problem habe ich ja schon länger und hier schonmal nachgefragt gehabt. Den Thread habe ich erst gerade eben wiedergefunden.
    Da stand noch ein Tipp mit einem austrocknen der Oberfläche bzw. verdunsten und dadurch Abkühlen von Teilen der Oberfläche. Das kann sehr gut möglich sein, wenn ich bedenke wie ich poliert habe.
    Allerdings hatte ich schon die ganze Zeit versucht möglichst ohne Druck und laaangsam zu polieren, aber das hatte eher zum Gegenteil geführt, als ich dann wieder etwas stärker poliert hatte, sodass ich auch etwas "Zug" spüren konnte sah das Foucaultbild besser aus (siehe Unterschied vom ersten zu den jetzigen Bildern).
    Naja, ich seh mal was ich tun kann.
    Danke auf jeden Fall,


    Florian